Unterstützung für den Papst Franziskus

Dieser offene Brief entstand innerhalb des Zweiten Kontinentalen Kongresses der Theologie, der von 26-30 Oktober in der Stadt Belo Horizonte, Brasilien stattfand, unter dem Titel:”Iglesia que camina con Espiritu y desde los pobres”. Circa 300 Teilnehmer waren dabei aus ganz Lateinamerika aber auch aus Europa, Kanada und USA. Wir bitten solchen Text zu verbreiten, damit eine grosse Kette von Unterstützern enstehen kann.

Unterstützung für den Papst Franziskus

Lieber Papst Franziskus,

In Brasilien, in der Karibik, in ganz Lateinamerika und in anderen Teilen der Welt gibt es viele Menschen, die sehr besorgt sind angesichts der starken Opposition und der Angriffe gegen Dich durch eine kleine, doch mächtige, konservative Minderheit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche. Wir sind verblüfft, dass etwas so Ungewöhnliches geschieht, das es während der letzten Jahrhunderte nicht gab: eine Rebellion konservativer Kardinäle gegen Deinen Stil, eine Synode abzuhalten und vor allem, wie Du die Weltkirche leitest.

Diese Gruppe von Kardinälen schrieb Dir einen streng vertraulichen Brief, der an die Presse durchsickerte und veröffentlicht wurde, ebenso wie Deine Enzyklika “Laudato Si”, bevor sie freigegeben worden war, was ganz klar gegen die Prinzipien des ethischen Journalismus verstößt.

Diese konservativen Gruppierungen sehnen sich danach, zu einem Modell von Kirche zurückzukehren, wie sie früher war, als sie eher als eine geschlossene Festung wahrgenommen wurde denn als ein „funktionierendes Krankenhaus mit offenen Türen, das alle willkommen heißt“; eine Kirche, die „die Menschheit von heute mit offenen Türen sucht und sich zu ihr gesellt, denn mit geschlossenen Türen begeht sie Verrat an sich selbst und an ihrer Aufgabe, und anstatt als Brücke zu fungieren, wird sie zu einer Barriere“. Dies waren Deine mutigen Worte.

Der pastorale Zugang der Art von Kirche, die Du in Deinen Reden und symbolischen Gesten vorschlägst, ist gekennzeichnet von Herzenswärme, lebendigen Begegnungen unter Menschen und mit dem unter uns gegenwärtigen Christus, von grenzenloser Barmherzigkeit, von einer „Revolution der Zärtlichkeit“ und von einer pastoralen Umkehr. Dies bedeutet, dass der Hirte den “Geruch der Schafe” aushalten muss, denn der Hirte lebt mit den Schafen und begleitet sie auf ihrem ganzen Weg.

Wir beklagen, dass das Beste, was solch konservative Gruppierungen tun können, ist “nein” zu sagen. „Nein“ zur Kommunion für die Geschiedenen und Wiederverheirateten, „nein“ zur Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen; „nein“ zu jeglicher Öffnung hin zur Welt, die substantielle Veränderungen mit sich bringen würde.
Wir müssen diese Brüder an die offensichtlicheren Aspekte der Botschaft Jesu erinnern. Er ist nicht gekommen, um „nein“ zu sagen. Im Gegenteil, Er kam, um “ja” zu sagen. Der Hl. Paulus erinnert uns im 2. Korintherbrief daran, dass im Sohn Gottes alles ein “Ja” war, denn „Er ist das Ja zu allem, was Gott verheißen hat” (2 Kor 1,20).

Im Johannesevangelium sagt Jesus ausdrücklich: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ (Joh 6,37). Es könnte sich um eine Prostituierte handeln, um einen Leprakranken oder um einen ängstlichen Theologen wie Nikodemus: Er heißt alle in seiner Liebe und Barmherzigkeit willkommen.

Die grundlegenden Züge des Gottes Jesu, „Abba“, sind Seine grenzenlose Barmherzigkeit (Lk 6,36) und Seine Vorliebe für die Armen, die Kranken und die Sünder (Lk 5,32; 6,21). Jesus kam nicht so sehr, um eine neue Religion für fromme Gläubige zu gründen, sondern um zu lehren, wie wir leben sollen, und um der Lehre Seiner zentralen Botschaft vom Reich Gottes Leben einzuhauchen, d. h.: Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Solidarität, Hunger und Durst nach Gerechtigkeit und dass wir spüren, dass wir die geliebten Söhne und Töchter Gottes sind.

Die Versuche, die Legitimität Deiner Art und Weise Bischof von Rom und Papst der Weltkirche zu sein, zu leugnen, werden vergebens sein, denn nichts kann der Güte und Zärtlichkeit widerstehen, von denen Du uns ein so leuchtendes Beispiel gibst. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass, wenn die Macht so vorherrscht, wie diese es wünschen, die Liebe verschwindet und Barmherzigkeit ausgelöscht wird – und somit die zentralen Werte eliminiert werden, die Du predigst und die auch Jesus predigte.

Wir Christen, die offen sind für die Herausforderungen der heutigen Welt und die der neuen planetarischen Phase der Geschichte ins Auge sehen sowie den Drohungen, die über dem Lebenssystem und dem Erdsystem schweben, welche Du mutig in Deiner Enzyklika “Laudato Si” über die “Sorge für das Gemeinsame Haus” angesprochen hast, möchten uns in diesem Kontext zusammenschließen und Dir unsere volle Unterstützung zusagen für Deine Person und Dein Amt, für Deine pastorale Vision einer offenen Kirche und für die charismatische Art, mit der es Dir gelingt, dass die Kirche für uns wieder zu einer spirituellen Heimat wird. Ebenso unterstützen und bewundern Dich viele Menschen aus anderen Kirchen und Religionen und aus der säkularen Welt für Dein Handeln und Sprechen.

Es ist von großer Bedeutung, dass eine große Mehrzahl der Katholiken in beiden Teilen Amerikas leben, in Afrika und in Asien, wo eine große Vitalität und Kreativität im Dialog mit den unterschiedlichen Kulturen zu beobachten ist, die die vielfältigen Gesichter derselben Kirche Christi reflektieren. Die Katholische Kirche ist nun eine Kirche der Dritten Welt, denn nur 25 % der Katholiken leben in Europa. Die Zukunft der Kirche entfaltet sich in diesen Regionen mit großer Kraft, wo der Geist weht. Dies zu übersehen heißt weiterhin Europa- und Vatikan-zentriert zu denken.

Die Katholische Kirche kann nicht von der abendländischen Kultur in Geiselhaft genommen werden. Dies ist eine regionale Kultur, wie groß und wichtig ihre gesammelten Verdienste auch sein mögen. Die Kirche muss aufhören, abendländisch zu sein, und sie muss sich dem Prozess öffnen, weltweit zu werden, dem Prozess. der Begegnungen unter den kulturellen und spirituellen Wegen favorisiert.

Lieber Papst Franziskus: Du nimmst Teil am Geschick des Meisters und der Apostel, die ebenfalls missverstanden, verleumdet und verfolgt wurden. Doch wir sind gelassen, denn wir wissen, dass du solches Leiden im Geist der Seligpreisungen annimmst. Du erträgst sie mit Demut. Du bittest um Vergebung für die Sünden der Kirche und wandelst in den Fußstapfen des Nazareners.

Wir wollen Dir nahe sein, Dich in deiner evangeliumsgemäßen und befreienden Vision der Kirche unterstützen, Dir inneren Mut und die Kraft geben, die Tradition Jesu mit Worten und Taten ins Heute zu bringen, d. h. Liebe, Barmherzigkeit, Mitgefühl, Nähe zu Gott und Solidarität mit der leidenden Menschheit.

Und schließlich, lieber Papst Franziskus, bitten wir Dich, dass Du uns weiterhin zeigst, dass das Evangelium für die Menschheit ist, dass die christliche Botschaft eine inspirierende Kraft für die “Sorge um das Gemeinsame Haus” ist und ein kleiner Vorläufer für eine Erde, die mit sich selbst versöhnt ist, mit der ganzen Menschheit, mit der Natur und insbesondere mit dem Vater, der die Eigenschaften einer Mutter zum Vorschein bringt: grenzenlose Güte und Zärtlichkeit.

Am Ende werden wir gemeinsam in der Lage sein zu sagen: „Alles ist sehr gut“ (Gen 1,31).

Die Unterschrifte können an Valentina Carusi: <valecarusi@gmail.com> geschickt werden, die in der argentinischen Botschaft im Vatican arbeitet.

Lettera di sostegno al Papa Francesco

Questo testo è nato dentro del II Congreso Continentale di Teologia: “la Chiesa che camina con el Spiritu a partire dei poveri” realizzato dal 26 al 30 di ottobre nella città di Belo Horizonte, Brasile, nel quale erano circa de 300 partecipanti di tutta l’America e di altri paesi di Europa, di Canada e di gli Stati Uniti.

                                        Lettera di sostegno al Papa Francesco

Carissimo Papa Francesco

Siamo molti in America Latina, in Brasile e in Caraibe e altri parti del mondo che seguiamo preoccupati la stretta opposizione e gli attacchi che ti fanno minoranze conservatrici potenti dentro e fuori della Chiesa. Assistiamo perplessi a qualcosa di inusitato negli ultimi secoli: la ribellione di alcuni cardinali conservatori contro il tuo modo di condurre il Sinodo e, soprattutto, la Chiesa Universale.

La lettera strettamente personale, a te diretta, è trapelata alla stampa, come era successo prima con la tua enciclica «Laudato Si’», violando i principi di un giornalismo etico.

Tali gruppi conservatori pretendono un ritorno al modello di Chiesa del passato, concepita come una fortezza chiusa piuttosto che come “un ospedale di campagna con porte aperte ad accogliere qualsiasi persona che bussi”; Chiesa che dovrà “cercare e accompagnare l’umanità di oggi non a porte chiuse il che tradirebbe se stessa e la sua missione e, invece di essere un ponte, diventerebbe una barriera”. Queste sono state le tue parole coraggiose.

Gli atteggiamenti pastorali del tipo di Chiesa proposto nei tuoi discorsi e nei tuoi gesti simbolici si caratterizzano per l’amore caloroso, per l’incontro vivo tra persone e il Cristo presente tra noi, per la misericordia senza limiti, per la “rivoluzione della tenerezza” e per la conversione pastorale. Questa implica che il pastore abbia “odore di pecora” perché convive con lei e l’accompagna lungo tutto il percorso.

Ci dispiace che tali gruppi conservatori sappiano al massimo dire no. Vorremmo ricordare a questi fratelli le cose più ovvie del messaggio di Gesù. Lui non è venuto a dire no. Al contrario Lui è venuto a dire sì. San Paolo nella seconda lettera ai Corinzi ci ricorda che “Il Figlio di Dio è stato sempre sì…perché tutte le promesse di Dio sono sì in Gesù” (2 Cor. 1,20).

Nel Vangelo di San Giovanni lui afferma esplicitamente: “Se qualcuno viene a me io non lo mando via” (Gv. 6,37). Poteva essere una prostituta, un lebbroso, un teologo pavido come Nicodemo: accoglieva tutti con amore e misericordia.

La caratteristica fondamentale del Dio di Gesù, “Abba”, è la sua misericordia illimitata (Lc. 6,36) e l’amore preferenziale per poveri, malati e peccatori (Lc.5,32; 6,21). Più che fondare una nuova religione con fedeli devoti, Gesù è venuto a insegnarci a vivere e a realizzare il messaggio centrale del Regno di Dio, i cui beni sono: amore, compassione, perdono, solidarietà, fame e sete di giustizia e l’allegria di sentirsi tutti figli e figlie amati da Dio.

I tentativi di delegittimare la tua maniera di essere Vescovo di Roma e Papa della Chiesa universale dirigendo la Chiesa più con la carità che con il Diritto Canonico, più con la collegialità e la cooperazione che con l’uso solitario del potere sacro non approderanno a nulla, perché niente resiste alla bontà e alla tenerezza delle quali ci dai uno splendido esempio. Dalla storia abbiamo imparato che dove prevale il potere, sparisce l’amore e si estingue la misericordia, valori centrali della tua predicazione e della predicazione di Gesù.

In questo contesto, di fronte alla nuova fase planetaria della storia e alle minacce che pesano sopra il sistema-vita e il sistema-Terra coraggiosamente additate nella tua Enciclica «Laudato Si’» sulla “Cura della Casa Comune” vogliamo serrare le file intorno a te e mostrare il nostro intero appoggio alla tua persona, al tuo ministero, alla tua visione pastorale e aperta di Chiesa e alla forma carismatica con la quale tu ci fai sperimentare nuovamente la Chiesa come un focolare spirituale. E sono tanti di altre chiese e religioni e del mondo secolare che ti appoggiano e ti ammirano per il Tuo modo di parlare e agire.

Non è senza significato che le grandi maggioranze dei cattolici vivano nelle Americhe, in Africa e in Asia, dove si constata una grande vitalità e creatività, il dialogo con differenti culture, che mostrano vari volti della stessa Chiesa di Cristo. La Chiesa cattolica è oggi una chiesa del Terzo Mondo, dato che soltanto il 25 % dei cattolici vive in Europa. Il futuro della Chiesa si gioca in queste regioni dove soffia fortemente lo Spirito.

La Chiesa Cattolica non può rimanere ostaggio della cultura occidentale, che è una cultura regionale per quanto grandi siano i meriti che ha accumulato. C’è bisogno che si disoccidentalizza e si apra al processo di mondializzazione che favorisce l’incontro delle culture e dei cammini spirituali.

Caro Papa Francesco: tu partecipi un po’ al destino del Maestro e degli Apostoli, anche loro incompresi, calunniati e perseguitati.

Ma stiamo tranquilli perché sappiamo che tu accetti tali tribolazioni nello spirito delle Beatitudini. Tu le sopporti con umiltà. Tu chiedi perdono per i peccati della Chiesa e continui sulle orme del Nazareno.

Vogliamo stare con te, appoggiarti nella tua visione evangelica e liberatrice di Chiesa, darti coraggio e forza interiore perché prendiamo coscienza, nelle parole e nei gesti, della Tradizione di Gesù fatta di amore, di misericordia, di compassione, di intimità con Dio e di solidarietà verso l’umanità sofferente.

Infine, caro Papa Francesco, continua a mostrare a tutti che il Vangelo è una proposta buona per tutta l’umanità, che il messaggio cristiano è una forza ispiratrice per la “la cura della Casa Comune” e generatrice di una piccola anticipazione di una Terra riconciliata con se stessa, con tutti gli esseri umani, con la natura e soprattutto con il Padre che ha mostrato avere caratteristiche di Madre di infinita bontà e tenerezza. Alla fine, che possiamo dire insieme: “Tutto è molto buono” (Gn 1,31).

Il sostegno può essere inviato a <valecarusi@gmail.com> de l’ Ambasciata argentina preso a la Santa Sede

CARTA DE APOYO AL  PAPA  FRANCISCO

Este texto que nació dentro del II Congreso de Teología Continental realizado entre los dias 26-30 de octubre en la ciudad de Belo Horizonte, Brasil bajo el titulo:”Iglesia que camina con Espíritu y desde los pobres” con la presencia de cerca de 300 representantes de Latinoamerica, del Caribe, de Europa, de Canada y de Estados Unidos. Este testo se divulgará en varias lenguas y por las redes sociales para reforzar el apoyo al Papa Francisco.

Carta de apoyo al Papa Francisco

Querido Papa Francisco:

En América Latina, en Brasil y en el Caribe y en otras partes del mundo somos muchos los que seguimos con preocupación la cerrada oposición y los ataques que le hacen minorías conservadoras, pero poderosas, desde dentro y fuera de la Iglesia. Perplejos, hemos presenciado algo inusitado en los últimos siglos: la rebelión cardenales conservadores contra su modo de conducir el Sínodo y, sobre todo, la Iglesia Universal.

La carta estrictamente personal, de un grupo de Cardinales. dirigida a Usted, fué vasada a la imprensa como anticipadamente la encíclica Laudato Si’ en clara violación los principios de un periodismo ético.

Tales grupos conservadores postulan una vuelta al modelo de Iglesia del pasado, concebida como una fortaleza cerrada más que como «un hospital de campaña con las puertas abiertas para acoger a quien llama»; Iglesia que deberá «buscar y acompañar a la humanidad de hoy, con las puertasabiertas, ya que con las puertas cerradas se traiciona a sí misma y a su misión y, en vez de ser puente, se convierte en barrera». Estas fueron sus valientes palabras.

Las actitudes pastorales del tipo de Iglesia propuesto en sus discursos y en sus gestos simbólicosse caracterizan por el amor cálido, por el encuentro vivo entre las personas y con Cristo presente entre nosotros, por la misericordiasin límites, por la “revolución de la ternura” y por la conversión pastoral. Esto implica que el pastor tenga “olor a oveja”, porque convive con ella y la acompaña a lo largo del camino.

Lamentamos que tales grupos conservadores, lo que más haden, es decir no. No a la comunión de los divorciados vueltos a casar; no alreconocimiento de los homoafectivos; no a cualquier apertura al mundo que implique cambios sustantivos.
Tenemos que recordar a estos hermanos las cosas más obvias del mensaje de Jesús. Él no vino a decir no. Al contrario, él vino a decir sí. San Pablo, en la segunda epístola a los Corintios,nos recuerda que “en el Hijo de Dios todo ha sido sí… porque todas las promesas de Dios son síen Jesús” (2Cor 1,20).

En el Evangelio de San Juan, Jesúsdice explícitamente: “Si alguno viene a mí yo no le rechazaré nunca” (Jn 6,37). Podía ser una prostituta, un leproso, un teólogo temeroso como Nicodemo: a todos acogió con su amor y su misericordia.

La característica fundamental del Dios de Jesús, “Abba”, es su misericordia sin límites (Lc 6,36) y su amor preferencial por los pobres, los enfermos y los pecadores (Lc 5,32; 6,21). Más que fundar una nueva religión con feligreses piadosos, Jesús vino a enseñarnos a vivir y a realizar los bienes de su mensaje central, el Reino de Dios, que son: el amor, la compasión, el perdón, la solidaridad, el hambre y sed de justicia y el hacernos sentir hijos e hijas amados de Dios.

Los intentos de deslegitimar su modo de ser Obispo de Roma y Papa de la Iglesia universal serán vanos, porque nada se resiste a la bondad y a la ternura de las que Usted nos da un ejemplo espléndido. Por la historia sabemos que cuando prevaleceel poder, como a ellos les gustaría que prevaleciese, desaparece el amory se extingue la misericordia, valores centrales de su predicación y de la de Jesús.

En este contexto, nosotros cristianos abiertos a los desafíos del mundo actual, ante la nueva fase planetaria de la historia y las amenazas que pesan sobre el sistema-vida y el sistema-Tierra, valientemente señaladas en su encíclica Laudato Si’ sobre “el cuidado de la Casa Común”, queremos cerrar filas a su alrededor y mostrar nuestro total apoyo a su persona y a su ministerio, a su visión pastoral y abierta de Iglesia y a la forma carismática por la cual hace que sintamos nuevamente a la Iglesia como nuestro hogar espiritual. Y tanta gente de otras Iglesias y religiones y del mundo secular lo apoyan y lo admiran por su manera de hablar y de actuar.

No es destituido de significaciónel hecho de que la gran mayoría delos católicos viva en las Américas, en África y en Asia, donde se constata una gran vitalidad y creatividad en diálogo con las distintas culturas, mostrando múltiples rostros de la misma Iglesia de Cristo. La Iglesia católica es hoy una Iglesiadel Tercer Mundo, pues sólo el 25% de católicos vive en Europa. El futuro de la Iglesia se juega en estas regiones donde el Espíritu soplacon fuerza. No darse cuenta de este hecho es seguir siendo eurocéntrico y vaticanocéntrico.

La Iglesia Católica no puede ser rehén de la cultura occidental, que es una cultura regional, por grandes que sean los méritosque haya acumulado. Es necesario que se desoccidentalice, abriendose al proceso de mundialización que favorece el encuentro de culturas y caminos espirituales.

Querido Papa Francisco: Usted participa del destino del Maestro y de los apóstoles, que también fueron malentendidos, calumniados y perseguidos.

Pero estamos tranquilos porque sabemos que Usted asume tales tribulacionessegún el espíritu de las bienaventuranzas. Las soporta con humildad. Pide perdón por los pecados de la Iglesia y sigue los pasos del Nazareno.

Queremos estar a su lado, apoyarle en su visión evangélicay liberadora de la Iglesia, darle coraje y fuerza interior para actualizarnos, con palabras y gestos, la tradición de Jesús hecha de amor, de misericordia, de compasión, de intimidad con Dios y de solidaridad con la humanidad que sufre.

En fin, querido Papa Francisco, siga mostrándonos a todos que el evangelio es una propuesta buena para toda la humanidad, que el mensaje cristiano es una fuerza inspiradora en el “cuidado de la Casa Común” y generadora de una pequeña anticipación de una Tierra reconciliada consigo misma, con todos los seres humanos, con la naturaleza,y en especial con el Padre que mostró tener características de Madre deinfinita bondad y ternura. Al final, juntos podremos decir: “todo es muy bueno” (Gn 1,31).

Los apoyos pueden ser enviados a <valecarusi@gmail.com> de la Embajada argentina junto a la Santa Sede.

Carta de apoio ao Papa Francisco

Há uma campanha mundial e especialmente dentro da Cúria Romana de forte oposição ao Papa Francisco, especialmente ao seu modo carinhoso e informal que caracteriza seu estilo de ser Pastor da Igreja Universal e bispo de Roma. Grupos fortes dentro e fora dos quadros eclesiais que objetivam desestabilizar e até ridicularizar seu modo de ser Papa, despojado dos símbolos de poder, bem no estilo de São Francisco de Assis de quem tomou o nome. No II Congresso de Teologia Continental, realizado em Belo Horizonte entre os dias 26-30 de outubro sob o lema  A Igreja que caminha no Espírito a partir dos pobres resolveu escrever esta carta aberta em apoio ao Papa Francisco. Logo aderiram cerca de 300 pessoas do Brasil, de toda  América Latina, do Caribe e de representantes da Europa, do Canadá e dos Estados Unidos. Pedimos  divulgarem esta carta e testemunharem a sua adesão para o e-mail < valecarusi@gmail com.> da embaixada argentina junto à Santa Sé.  Lboff               

                                                 Carta de apoio ao Papa Francisco

            Querido Papa Francisco,

Somos muitos na América Latina, no Caribe e noutras partes do mundo que acompanhamos com preocupação a oposição e os ataques que lhe fazem minorias conservadoras, mas poderosas de dentro e de fora da Igreja. Perplexos, assistimos a algo inusitado nos últimos séculos: a tomada de posição de alguns cardeais contra o seu modo de conduzir o Sínodo e, mais que tudo, a Igreja Universal.

A carta estritamente pessoal, dirigida ao Sr. foi vasada para a imprensa, como já havia sucedido com sua encíclica Laudato Si’, em clara violação dos princípios de um jornalismo ético.

Tais grupos postulam uma volta ao modelo de Igreja do passado, concebida mais como uma fortaleza fechada do que como “um hospital de campanha sempre aberto para acolher quem lhe bata às portas”; Igreja que deverá “procurar e acompanhar a humanidade de hoje não com portas fechadas, o que trairia a si mesma e a sua missão e que, em vez de ser uma ponte, se tornaria uma barreira”. Estas foram suas corajosas palabras.

As atitudes pastorais do tipo de Igreja proposto em seus discursos e em seus gestos simbólicos se caracterizam pelo amor caloroso, pelo encontro vivo entre as pessoas e com o Cristo presente entre nós, pela misericórdia sem limites, pela “revolução da ternura” e pela conversão pastoral. Esta implica que o pastor tenha “cheiro de ovelha” porque convive com ela e a acompanha ao longo de todo o percurso.

Lamentamos que tais grupos, o mais que fazem é dizer não. Recordamos a esses nossos irmãos as coisas mais óbvias da mensagem de Jesus. Ele não veio dizer não. Ao contrário, ele veio dizer sim. São Paulo na segunda Epístola aos Coríntios nos recorda que “o Filho de Deus sempre foi sim, porque todas as promessas de Deus são sim em Jesus” (2 Cor 1,20).

No evangelho de São João, Jesus afirma explicitamente: ”Se alguém vem a mim eu não o mandarei embora” (Jo 6,37). Podia ser uma prostituta, um leproso, um teólogo medroso como Nicodemos: a todos acolhia com amor e misericórdia.

A característica fundamental do Deus de Jesus, “Abba”, é sua misericórdia ilimitada (Lc 6,36) e seu amor preferencial pelos pobres, doentes e pecadores (Luc 5,32; 6,21). Mais que fundar uma nova religião com fieis piedosos, Jesus nos veio ensinar a viver e a realizar a mensagem central do Reino de Deus, cujos bens são: o amor, a compaixão, o perdão, a solidariedade, a fome e sede de justiça e a alegria de todos sentirem-se filhos e filhas amados de Deus.

Os intentos de deslegitimar seu modo de ser bispo de Roma e Papa da Igreja universal, guiando-se mais pela caridade do que pelo direito canônico, mais pela colegialidade e pela cooperação do que pelo exercício solitário do poder serão vãos, porque nada resiste à bondade e à ternura das quais o Sr. nos dá um esplêndido exemplo. Da história aprendemos que, onde prevalece o poder, desaparece o amor e se extingue a misericórdia, valores centrais da sua pregação e da de Jesus.

Neste contexto, face à nova fase planetária da história e às ameaças que pesam sobre o sistema-vida e o sistema-Terra corajosamente apontadas em sua encíclica Laudato Si’sobre “o cuidado da Casa Comum” queremos cerrar fileiras ao seu redor e mostrar nosso inteiro apoio à sua pessoa e ministério, à sua visão pastoral e aberta de Igreja e à forma carismática pela qual nos faz sentir novamente a Igreja como um lar espiritual. E são tantos de outras igrejas e religiões e do mundo secular que o apoiam e o admiram pelo seu modo de falar e de agir.

Não é destituído de significação o fato de que a maioria dos católicos vive nas Américas, na África e na Ásia, onde se constata grande vitalidade e criatividade em diálogo com as diferentes culturas, mostrando vários rostos da mesma Igreja de Cristo. A Igreja Católica é hoje uma Igreja do Terceiro Mundo, pois somente 25% dos católicos vivem na Europa. O futuro da Igreja se decide nessas regiões onde sopra fortemente o Espírito.

A Igreja Católica, não pode ficar refém da cultura ocidental que é uma cultura regional, por maiores méritos que tenha acumulado. É preciso que se des-ocidentalize, abrindo-se ao processo de mundialização que favorece o encontro das culturas e dos caminhos espirituais.

Querido Papa Francisco: o Sr. participa do mesmo destino do Mestre e dos Apóstolos que também foram incompreendidos, caluniados e perseguidos.

Mas estamos tranquilos porque sabemos que o Sr. assume tais tribulações no espírito das bem-aventuranças. Suporta-as com humildade. Pede perdão pelos pecados da Igreja e segue as pegadas do Nazareno.

Queremos estar ao seu lado, apoiá-lo em sua visão evangélica e libertadora de Igreja, conferir-lhe coragem e força interior para nos atualizar, por palavras e gestos, a Tradição de Jesus feita de amor, de misericórdia, de compaixão, de intimidade com Deus e de solidariedade para com a humanidade sofredora.

Enfim, querido Papa Francisco, continue a mostrar a todos que o evangelho é uma proposta boa para toda a humanidade, que a mensagem cristã é um força inspiradora no “cuidado da Casa Comum” e geradora de uma pequena antecipação de uma Terra reconciliada consigo mesma, com todos os seres humanos, com a natureza e principalmente com o Pai que mostrou ter características de Mãe de infinita bondade e ternura. Ao final, poderemos juntos dizer: “tudo é muito bom”(Gn 1,31).