Zehn Regeln für das Her

Eine ergiebige Diskussion ist ausgebrochen über die Notwendigkeit, die Vernunft des Herzens zu retten. Dies soll die exzessive Rationalisierung unserer Gesellschaft begrenzen und die instrumentelle analytische Vernunft bereichern, welche, wenn auf sich selbst zurückgeworfen, das eigentliche Verhältnis zur Natur, d. h. die Zugehörigkeit, den Respekt für ihre Zyklen und Rhythmen, aushöhlen könnte. Wir wollen hier einige Regeln aus der Dimension des Herzens aufzählen.

  1. Schütze das Herz, das biologische Zentrum des menschlichen Körpers. Sein Schlagen lässt das Blut durch den gesamten Organismus fließen und gibt diesem somit Leben. Überfordere es nicht mit zuviel fetthaltiger Nahrung und alkoholischen Getränken.
  2. Gib gut auf das Herz Acht. Es ist unser psychisches Zentrum. Wie Jesus schon warnte, kommen alle guten und bösen Dinge vom Herzen. Handle auf solche Weise, dass dein Herz nicht durch riskantes und gefährliches Verhalten überstimuliert wird. Halte es ruhig durch einen gelassenen und gesunden Lebensstil.
  3. Überwache dein Herz. Es repräsentiert unsere Tiefendimension. Im Herzen findet sich das Gewissen, das immer mit uns ist, das uns rät, warnt und auch bestraft. Philologisch bedeutet Enthusiasmus, einen “inneren Gott” zu haben, der uns wärmt und erleuchtet. Das tiefe Gefühl des Herzens überzeugt uns davon, dass die Absurdität niemals über dem gesunden Menschenverstand steht.
  4. Kultiviere die Sensibilität, eine Eigenschaft des Herzens. Lass nicht zu, dass die Sensibilität durch funktionelle Vernunft dominiert wird. Bringe sie miteinander in Einklang. Aufgrund der Sensibilität können wir das Herz des Anderen fühlen. Durch Sensibilität wissen wir intuitiv, dass die Berge, Wälder und Urwälder, die Tiere, der mit Sternen übersäte Himmel und auch Gott selbst ein schlagendes Herz besitzen. Schließlich verstehen wir, dass es ein immenses Herz gibt, das durch das gesamte Weltall schlägt.
  5. Liebe dein Herz. Im Herzen ist die Liebe zu Hause. Die Liebe, die der Grund der Freude ist in der Begegnung zwischen einander liebenden Menschen und die die Vereinigung von Körper und Geist zu einer einzigen und mysteriösen Wirklichkeit ermöglicht. Liebe, die das Wunder des Lebens erwirkt durch die liebende Vereinigung der Geschlechter und der selbstlosen Hingabe, der Fürsorge für die Hilflosesten, die inklusiven sozialen Beziehungen, Kunst, Musik und die mystische Ekstase, die der liebenden Person ermöglicht, mit Dem Geliebten zu verschmelzen.
  6. Habe ein mitfühlendes Herz. Ein Herz, das weiß, wie es aus sich herausgeht und sich dem Anderen anschließt, mit ihm leidet, mit ihm zusammen das Kreuz des Lebens teilt sowie die Freude gemeinsam feiert.
  7. Öffne das Herz für die essentielle Zärtlichkeit. Die essentielle Zärtlichkeit ist so zart wie eine Feder, die aus dem Unendlichen kommt und uns kraft ihrer Berührung erkennen lässt, dass wir Brüder und Schwestern sind und dass wir zur selben Menschheitsfamilie gehören, die zusammen dasselbe Gemeinsame Haus bewohnen.
  8. Halte dein Herz bereit für die Achtsamkeit, damit der Andere wichtig für dich sein kann. Das Herz heilt alte Wunden und bewahrt vor künftigen. Wer liebt ist achtsam, und wer achtsam ist, liebt.
  9. Forme dein Herz mit Zärtlichkeit. Wenn du Liebe aufrechterhalten willst, so umgib sie mit Zärtlichkeit und Behutsamkeit.
  10. Reinige dein Herz Tag für Tag, sodass die Schatten, Verbitterung und Rachsucht, welche auch im Herzen leben, niemals über das Gute, die Höflichkeit und die Liebe siegen. Dann wird dein Herz im Rhythmus des Weltalls schlagen und Ruhe im Herzen des Mysteriums finden, der Urquelle, aus der alles kommt, die wir schlicht Gott nennen.

Die folgenden fünf Empfehlungen, die die Liebe verstärken, sind ebenfalls sinnvoll:

  1. Gib dein Herz in alles hinein, worüber du nachdenkst, und in alles, was du tust. Ohne das Herz zu sprechen klingt kalt und institutionell. Wörter aus dem Herzen gesprochen erreichen die Tiefe der Menschen. Auf diese Weise wird Harmonie mit den Fragenden oder Zuhörenden hergestellt. Dies erleichtert das Verständnis und die Zugehörigkeit.
  2. Wenn logisches Denken zum Ausdruck gebracht wird, fügt das Herz dem die Emotion hinzu. Zwinge es nicht, denn es wird spontan die tiefe Überzeugung dessen, woran du glaubst und was du sagst, zum Vorschein bringen. Nur auf diese Weise wird das Herz des Anderen erreicht und überzeugt.
  3. Die kalte intellektuelle Intelligenz, die vorgibt, alles zu verstehen und zu lösen, schafft eine rationalistische und reduktionistische Wahrnehmung der Realität. Doch der Exzess der Vernunft des Herzens und der Gefühle kann ebenfalls zu einem rührseligen Sentimentalismus und zu populistischen Tiraden führen, die die Menschen abstoßen. Es muss immer die richtige Ausgewogenheit zwischen Herz und Verstand angestrebt werden, doch stets durch die Verbindung beider Pole, beginnend beim Herzen.
  4. Wenn du zu einem Auditorium oder zu einer Gruppe sprechen musst, versuche Harmonie mit der zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort bestehenden Atmosphäre zu finden. Wenn du sprichst, sprich nicht nur vom Kopf, sondern gib deinem Herzen den Vorrang. Das Herz fühlt, vibriert und lässt auch den Anderen vibrieren. Das logische Denken der intellektuellen Intelligenz ist nur dann effizient, wenn es sich mit der Sensibilität des Herzens verbindet.
  5. Glauben heißt nicht, über Gott nachzudenken. Glauben heißt, Gott mit dem Herzen zu erspüren. Dann verstehen wir, dass wir stets in der Hand Gottes gehalten sind und dass uns eine liebende und kraftvolle Energie erhellt und erwärmt und über die Wege des Lebens herrscht, über die Erde und das ganze Universum.

Leonardo Boff, Theologe und Schrifsteller.

übersetzt von Bettina Gold-Hartnack

 

Dez lições da múltipla crise brasileira (recorrigido)

Somos falíveis mesmo. Aqui vai a edição correeta. lboff

Toda crise acrisola, purifica e faz madurar. Que lições podemos tirar dela? Elenco algumas.

Primeira lição: o tipo de sociedade que temos não pode mais continuar assim com é. As manifestações de 2013 e as atuais mostraram claramente: não queremos mais uma democracia de baixíssima intensidade, uma sociedade profundamente desigual e uma política de negociatas. Nas manifestações os políticos também os da oposição foram escorraçados. Igualmente movimentos sociais organizados. Queremos outro tipo de Brasil, diverso daquele que herdamos que seja democrático, includene, justo e sustentável.

Segunda lição: superar a vergonhosa desigualdade social impedindo que 5 mil famílias extensas controlem quase metade da riqueza nacional. Essa desigualdade se traduz por uma perversa concentração de terras, de capitais e de uma dominação iniqua do sistema financeiro, com bancos que extorquem o povo e o governo cobrando-lhe um superávit primário absurdo para pagar os juros da dívida pública. Enquanto  não se taxarem as grandes fortunas e não submeterem os bancos a níveis razoáveis de lucro o Brasil será sempre desigual, injusto e pobre.

Terceira lição: prevalência do capital social  sobre o capital individual. Quer dizer, o que faz o povo evoluir não é matar-lhe simplesmente a fome e faze-lo um consumidor mas fortalecer-lhe o capital social feito pela educação, pela saúde, pela cultura e pela busca do bem-viver, pré-condições de uma cidadania plena.

Quarta lição: cobrar uma democracia participativa, construída de baixo para cima com forte presença da sociedade organizada especialmente dos movimentos sociais que enriquecem a democracia representativa que, por causa de sua histórica corrupção, o povo sente que ela não mais o representa.

Quinta lição: a reinvenção do Estado nacional. Como foi montado historicamente, atendia as classes que detém o ter, o poder, o saber e a comunicação dentro de uma política de conciliação entre as oligarquias, deixando sempre o povo de fora. Ele está aí  mais para  garantir privilégios do que para realizar o bem geral da nação. O Estado tem que ser a representação da soberania popular e todos os seus aparelhos devem estar a serviço do bem comum, com especial atenção aos vulneráveis (seu caráter ético) e sob o severo controle social com as devidas instituições para isso. Para tal se faz necessária uma reforma política, com nova constituição, fruto da representação nacional e não apenas partidária.

Sexta lição: o dever ético-político de pagar a dívida às vítimas feitas no processo da constituição  de nossa nacionalidade e que nunca foi paga: para com os indígenas quase exterminados, para com os afrodescendentes (mais da metade da população brasileira) feitos escravos, carvão para o processo produtivo; os pobres em geral sempre esquecidos pelas políticas públicas e desprezados  e humilhados pelas classes dominantes. Urge políticas compensatórias e pro-ativas para criar-lhes oportunidades de se autopromoverem e se inserirem nos benefícios da sociedade moderna.

Setima lição: fim do presidencialismo de coalizão de partidos, feito à base de negócios e de tráfico de influência, de costas para o povo; é uma política de planalto desconectada da planície onde vive o povo. Com ou sem Dilma Rousseff à frente do governo, precisa-se, para sair da pluricrise atual, de uma nova concertação entre as forças existentes na nação. Não pode ser apenas entre os partidos que tenderiam a reproduzir a velha e desastrada política de conciliação ou de coalizão mas uma concertação que acolha representantes da sociedade civil organizada, movimentos sociais de caráter nacional, representantes do empresariado, da intelectualidade, das artes, das mulheres,  das igrejas e das religiões a fim de elaborar uma agenda mínima aceita por todos.

Oitava lição: O caráter claramente republicano da democracia que vai além da neoliberal e privatista.  Em outras palavras, o bem comum (res publica) deve ganhar centralidade e em seguida o bem privado. Isso se concretiza por política sociais que atendam as demandas mais gerais  da população  a partir dos necessitados e deixados para trás. As políticas sociais não se restringem apenas a ser distributivas mas importa serem  redistributivas (diminuir de quem tem de mais para repassar para quem tem de menos), em vista da redução da desigualdade social.

Nona lição: a dimensão geopolítica da crise brasileira. Não se pode pensar o Brasil apenas a partir do Brasil mas sempre dentro do contexto geopolítico global. Há grandes interesses dos USA, da China, da Rússia, da Arábia Saudita pela segunda maior jazida de petróleo do mundo, o pré-sal, e também como alinhar a sétima economia mundial dentro da linha geral definida pelos países centrais que controlam a macroeconomia neoliberal e capitalista. Não querem que no Atlântico Sul surja uma potência que siga um caminho próprio, especialmente articulada com os BRICS que fazem um contraponto ao sistema mundial imperante.

Décima lição: inclusão da natureza com seus bens e serviços e da Mãe Terra com seus direitos na constituição de um novo tipo de democracia sócio-cósmica, à altura consciência ecológica que reconhece todos os seres como sujeitos de direitos formando um grande todo: Terra-natureza-ser humano. É a base de um novo tipo de civilização, biocentrada, capaz de garantir o futuro da vida e de nossa civilização.

Dez lições da múltipla crise brasileira (corrigida)

Porque houver erros na edição anterior, republico o texto agora completo.

Toda crise acrisola, purifica e faz madurar. Que lições podemos tirar dela? Elenco algumas.

Primeira lição: o tipo de sociedade que temos não pode mais continuar assim com é. As manifestações de 2013 e as atuais mostraram claramente: não queremos mais uma democracia de baixíssima intensidade, uma sociedade profundamente desigual e uma política de negociatas. Nas manifestações os políticos também os da oposição foram escorraçados. Igualmente movimentos sociais organizados. Queremos outro tipo de Brasil, diverso daquele que herdamos que seja democrático, includene, justo e sustentável.

Segunda lição: superar a vergonhosa desigualdade social impedindo que 5 mil famílias extensas controlem quase metade da riqueza nacional. Essa desigualdade se traduz por uma perversa concentração de terras, de capitais e de uma dominação iniqua do sistema financeiro, com bancos que extorquem o povo e o governo cobrando-lhe um superávit primário absurdo para pagar os juros da dívida pública. Enquanto  não se taxarem as grandes fortunas e não submeterem os bancos a níveis razoáveis de lucro o Brasil será sempre desigual, injusto e pobre.

Terceira lição: prevalência do capital social  sobre o capital individual. Quer dizer, o que faz o povo evoluir não é matar-lhe simplesmente a fome e faze-lo um consumidor mas fortalecer-lhe o capital social feito pela educação, pela saúde, pela cultura e pela busca do bem-viver, pré-condições de uma cidadania plena.

Quarta lição: cobrar uma democracia participativa, construída de baixo para cima com forte presença da sociedade organizada especialmente dos movimentos sociais que enriquecem a democracia representativa que, por causa de sua histórica corrupção, o povo sente que ela não mais o representa.

Quinta lição: a reinvenção do Estado nacional. Como foi montado historicamente, atendia as classes que detém o ter, o poder, o saber e a comunicação dentro de uma política de conciliação entre as oligarquias, deixando sempre o povo de fora. Ele está aí  mais para  garantir privilégios do que para realizar o bem geral da nação. O Estado tem que ser a representação da soberania popular e todos os seus aparelhos devem estar a serviço do bem comum, com especial atenção aos vulneráveis (seu caráter ético) e sob o severo controle social com as devidas instituições para isso. Para tal se faz necessária uma reforma política, com nova constituição, fruto da representação nacional e não apenas partidária.

Sexta lição: o dever ético-político de pagar a dívida às vítimas feitas no processo da constituição  de nossa nacionalidade e que nunca foi paga: para com os indígenas quase exterminados, para com os afrodescendentes (mais da metade da população brasileira) feitos escravos, carvão para o processo produtivo; os pobres em geral sempre esquecidos pelas políticas públicas e desprezados  e humilhados pelas classes dominantes. Urge políticas compensatórias e pro-ativas para criar-lhes oportunidades de se autopromoverem e se inserirem nos benefícios da sociedade moderna.

Oitava lição: fim do presidencialismo de coalizão de partidos, feito à base de negócios e de tráfico de influência, de costas para o povo; é uma política de planalto desconectada da planície onde vive o povo. Com ou sem Dilma Rousseff à frente do governo, precisa-se, para sair da pluricrise atual, de uma nova concertação entre as forças existentes na nação. Não pode ser apenas entre os partidos que tenderiam a reproduzir a velha e desastrada política de conciliação ou de coalizão mas uma concertação que acolha representantes da sociedade civil organizada, movimentos sociais de caráter nacional, representantes do empresariado, da intelectualidade, das artes, das mulheres,  das igrejas e das religiões a fim de elaborar uma agenda mínima aceita por todos.

Nona lição: O caráter claramente republicano da democracia que vai além da neoliberal e privatista.  Em outras palavras, o bem comum (res publica) deve ganhar centralidade e em seguida o bem privado. Isso se concretiza por política sociais que atendam as demandas mais gerais  da população  a partir dos necessitados e deixados para trás. As políticas sociais não se restringem apenas a ser distributivas mas importa serem  redistributivas (diminuir de quem tem de mais para repassar para quem tem de menos), em vista da redução da desigualdade social.

Décima lição: inclusão da natureza com seus bens e serviços e da Mãe Terra com seus direitos na constituição de um novo tipo de democracia sócio-cósmica, à altura consciência ecológica que reconhece todos os seres como sujeitos de direitos formando um grande todo: Terra-natureza-ser humano. É a base de um novo tipo de civilização, biocentrada, capaz de garantir o futuro da vida e de nossa civilização.

GLI EREDI DELLA CASA GRANDE STAN TORNANDO

Tutte le crisi sgrossano il metallo e portano alla luce le scorie e quello che nascondevano, perché ancora attive alla base della nostra società. È lì che stanno le radici ultime della nostra crisi politica, mai superata storicamente; per questo, ogni tanto affiorano con virulenza: il disprezzo e l’umiliazione dei poveri. È l’altra faccia della cordialità brasiliana come ha spiegato magistralmente Sérgio Buarque De Hollanda. Dal cuore nasce la nostra benevolenza e il nostro comportamento informale, ma anche il nostro odio. Forse sarebbe meglio dire: il brasiliano più che cordiale, è un essere sentimentale. Si regge su sentimenti contraddittori e radicali.

Riconosciamolo: nel nostro paese regnano odio e profonde spaccature. Abbiamo bisogno di dare un nome a quest’odio. È l’odio contro i figli e le figlie della povertà, di coloro che sono venuti dal profondo della casa degli schiavi o delle immense periferie. Basta leggere gli storici che hanno tentato di leggere la nostra storia a partire dalle vittime, come l’accademico José Honório Rodriguez o il mulatto Capistrano de Abreu o ancora l’attuale direttore del IPEA il sociologo Jessé de Souza per renderci conto sopra quale strato sociale stiamo seduti. Le grandi maggioranze impoverite erano per le oligarchie economiche e per l’intellighenzia tradizionali e per lo Stato da loro controllato, peso morto. Non soltanto sono state emarginate, ma anche umiliate e disprezzate. Scrive José Honório Rodriguez:

“La maggioranza dominante è sempre stata alienata, antiprogressista, antinazionale e non contemporanea. La leadership mai si è riconciliata con il popolo. Mai ha visto in esso l’opera di Dio, mai lo ha riconosciuto, visto che vorrebbero che il popolo fosse quello che non è di fatto. Mai ne hanno scoperto le capacità né ammirato il servizio al paese, l’hanno chiamato con una infinità di nomi – caipira – gli hanno negato i diritti, hanno annientato la sua vita e non appena l’hanno visto crescere, a poco a poco gli hanno negato l’approvazione; hanno cospirato per cacciarlo di nuovo in periferia, nel luogo che appartiene al popolo, secondo il loro modo di pensare” (Reforma e conciliação no Brasil p.16).

Non si tratta di una descrizione del passato ma una verifica di quello che sta succedendo nel momento attuale. Per una congiunzione di forze, alcune provenienti dal basso, un sopravvissuto, Luiz Ignazio Lula da Silva, è riuscito a penetrare la stanza blindata dei potenti e arrivare alla Presidenza.

Questo è intollerabile per i poteri forti e per gli intellettuali che negano ogni rapporto con quelli del piano di sotto. Ma più intollerabile ancora è il fatto che con le politiche sociali mirate sono stati inclusi milioni che prima stavano fuori dalla cittadinanza. Questi hanno cominciato a occupare le poltrone prima riservate ai beneficiati del sistema discriminante. Hanno cominciato a consumare, entrare negli shopping e a prendere l’aereo. La loro presenza irrita quelli del piano di sopra e cominciano a odiarli.

Se c’è qualcosa da criticare è che si tratta di una inclusione incompleta. Ha creato consumatori ma pochi cittadini critici. Hanno cessato di essere affamati, ma l’essere umano non è soltanto un animale affamato. E’ un essere di molte virtualità, come tutti, un progetto infinito. E’ successo che non c’è stato uno sviluppo del capitale sociale consistente nei settori Educazione, la Sanità, trasporto, cultura e attività libere. Questa sarebbe un’altra tappa e più fondamentale ancora visto che stava istituita nelle scuole professionali e con l’accesso di migliaia di impoveriti all’università.

Il fatto è che quando questi diseredati hanno cominciato a sollevare la testa, vennero subito squalificati e demonizzati. Hanno attaccato il loro principale rappresentante e leader Lula. Il fatto di essere stato portato sotto scorta per un interrogatorio, atto sproporzionato e umiliante, mirava esattamente a questo: umiliare e distruggere la sua figura carismatica. Insieme con lui, liquidare, se mai possibile il suo partito e renderlo non idoneo a di disputare future elezioni.

In altre parole, gli eredi della Casa Grande stanno tornando. L’ondata di destra che devasta il Paese possiede questi profondi recessi. Cercare impeachment della Presidentessa Dilma è l’ultimo capitolo di questa battaglia per arrivare alla situazione precedente, dove loro, i dominatori (71 mila super ricchi con i loro alleati del sistema finanziario che rappresentano lo 0,05 della popolazione) tornerebbero a occupare lo Stato e a farlo funzionare a proprio beneficio, una volta escluse le maggioranze popolari. La loro alleanza con i grandi mèdia che formano un blocco storico ben articolato, sono riusciti a conquistare alla loro causa molti della classe media, progressisti nelle loro professioni, ma conservatori in politica. Costoro s’intendono poco e male di sfruttamento economico, a cui già stanno sottomessi dai ricchi come ha notato recentemente Jessé de Souza.

Ma la coscienza dei poveri, una volta svegliata, non c’è verso di frenarla. Trasformazioni ce ne sarà ancora e daranno un’altra direzione al Paese.

*Leonardo Boff, columnist del JB on line
Traduzione di Romano Baraglia e Lidia Arato