Das totgeborene Goldene Zeitalter von Trump und der Beginn des Eisernen Zeitalters

Leonardo Boff

Donald Trumps erster Satz in seiner Amtseinführungsrede lautete am 20. Januar 2025 um 12.02 Uhr: „In diesem Moment hat das goldene Zeitalter der Vereinigten Staaten begonnen“. Indem er seine Pläne vorstellte, „Amerika an die erste Stelle zu setzen“ (im Sinne von nur Amerika) und es praktisch zum Herrn der Welt zu machen, deutet alles darauf hin, dass das so genannte goldene Zeitalter im eisernen Zeitalter enden wird.

Noch nie in der Geschichte der US-Präsidenten haben wir eine solche Arroganz, einen Geist der Ausgrenzung und eine klare Bereitschaft gesehen, ihre enorme Macht, insbesondere die militärische Macht, zu nutzen, um alle Länder unterzuordnen und jede Region des Planeten zum Objekt der Aneignung zu machen, wenn sie in die Interessen der USA fällt, wie Grönland und der Panamakanal, Kanada nicht ausgenommen. In seiner Rede war kein Wort von den großen armen Mehrheiten der Welt zu hören, die nur darum schreien, zu überleben oder nicht getötet zu werden. Die gesamte „Elite der humanistischen Rückständigkeit“ der Welt war auf dem Capitol Hill anwesend: die CEOs der Big Techs Mark Zuckerberg (Meta), Jeff Bezzos (Amazon), Sundar Pichai (Google) und Elon Musk (Tesla, SpaceX und X), die großen Vermögensmagnaten und andere Tycoons des Weltfinanzsystems.

Kein einziges Wort oder Versprechen war zu vernehmen oder auch nur zu hören, um die eklatante soziale Ungleichheit auf dem Planeten, die unheilvollen Zahlen von Hunger und Krankheit, die die gesamte Menschheit heimsuchen, zu verringern. Es war die triumphale Verkündigung von Macht um der Macht willen, verstanden in ihrer bösen Form von Herrschaft und Aufzwingen.  Es wird keine Barrieren geben, die verhindern, dass „Amerika immer zuerst kommt“. Er sagt ausdrücklich, dass er den Frieden mit Gewalt erzwingen wird. In seiner narzisstischen Verblendung vergisst Trump, dass diese Art von Frieden kein Frieden ist, sondern allenfalls eine Befriedung. Sie wird bei denen, die befriedet werden, Demütigung, Ressentiments und Rachegelüste hervorrufen. Das ist die Nische, in der der Terrorismus und die Angriffswelle reifen, die einzige Kraft, die den Beherrschten bleibt, um ihre Ablehnung auszudrücken.

Die Zwangsabschiebung tausender Einwanderer manu militare, die hohe Besteuerung importierter Produkte, insbesondere aus China, die in den BRIC-Ländern bis zu 100 Prozent beträgt, die Verweigerung einer Zollpolitik, die Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung schützt, und die Homo-Ehe waren zentrale Punkte seiner Rede.

Nichts ist jedoch schwerwiegender als der Rückzug aus dem Pariser Abkommen von 2015, in dem sich alle Nationen dazu verpflichtet haben, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2300 zu reduzieren, damit das Erdklima nicht mehr als 1,5 Grad Celsius in Bezug auf das vorindustrielle Zeitalter (1850-1900) beträgt. Er lobte nicht nur die Förderung von Öl und Gas, die die USA zum unübertroffenen Produzenten dieser fossilen Energie macht, sondern wusste auch, dass die USA nach China das Land sind, das die Atmosphäre am meisten verschmutzt. Es ist eine wissenschaftliche Tatsache, dass ein Großteil des Planeten diesen Grenzwert bereits überschritten hat und 1,5 und 1,6°C bis 2°C erreicht hat. Wir bewegen uns nicht auf die globale Erwärmung zu. Wir sind bereits mitten drin, wie man an extremen Ereignissen wie den großen Überschwemmungen im Süden unseres Landes, in Valencia und in vielen Teilen der Welt, den schweren Dürren und unkontrollierbaren Bränden in Florida, im Amazonas und im Pantanal sehen kann. Viele Wissenschaftler erkennen, dass die Wissenschaft zu spät dran ist. Sie kann diesen Wandel auf der Erde nicht mehr rückgängig machen, sondern nur noch das Auftreten von Extremereignissen verhindern und deren Schäden abmildern.

         Was Donald Trump großspurig verkündet hat, ist eine KRIEGSERKLÄRUNG gegen die Erde und gegen die Menschheit. Wenn er seinen Plan umsetzt, jede Ölquelle auszubeuten und die Rückkehr zum Benzin in Autos zum Nachteil von Elektroautos zu fördern, könnte er die extremen Ereignisse wie Taifune und Tornados, die in den USA und anderen Teilen des Planeten so häufig auftreten, stark verschlimmern.

Mehr noch, mit dem wirtschaftlichen Isolationismus, den sie den USA aufzwingen will, zerstört sie die Brücken, die alle Länder auf schmerzhafte Weise mit dem einen gemeinsamen Haus verbinden, in einem unumkehrbaren Prozess der Planetisierung, wie die neue Phase der Erde selbst und der gesamten Menschheit. Nach Tausenden von Jahren der Migration über die Kontinente hinweg treffen sich die Völker wieder an einem einzigen gemeinsamen Ort: dem Planeten Erde, der zur gemeinsamen Heimat aller und ihrer Ökokulturen geworden ist. All dies muss laut Trump im Namen der absoluten und unbestreitbaren Vorherrschaft der USA über alles und jeden zerstört werden.

         Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir einen Punkt erreichen, an dem es kein Zurück mehr gibt, und dass wir nicht auf das vermeintlich goldene Zeitalter zusteuern, das nur die Vereinigten Staaten und nicht die gesamte Menschheit betrifft, sondern auf das EISENZEITALTER mit einer Rückkehr zu weniger zivilisierten Formen des Zusammenlebens und der Pflege und des Respekts vor der Natur. Es wird ein katastrophales Scheitern sein, das der Arroganz eines weißen Vorherrschers zuzuschreiben ist, und eine Enttäuschung für die Träume vieler Menschen, die die große Utopie von Teilhard de Chardin, den Aufbau der Noosphäre (vereinte Köpfe und Herzen) oder Papst Franziskus nie aufgegeben haben, dass alle zusammenarbeiten, um die universelle Geschwisterlichkeit zu verwirklichen, dass alle Brüder und Schwestern der Natur und aller Menschen sind.

         Träume dieser Art sterben nie. Verhöhnt oder verleugnet, tauchen sie immer wieder mit größerem Nachdruck auf. Denn sie stellen den geheimen Sinn des Evolutionsprozesses dar, der uns erreicht hat und der den Plänen des Schöpfers entspricht. Fallen wir nicht auf die Illusion eines goldenen Zeitalters herein, das mit den Methoden von Donald Trump unmöglich ist. Versuchen wir, das eiserne Zeitalter zu vermeiden oder uns darauf vorzubereiten, das unweigerlich auf die Illusion des arroganten Präsidenten der Vereinigten Staaten folgen wird.

Leonardo Boff Ökotheologe, Philosoph, Autor von: Cuidar da Casa Comum: pistas para protelar o fim do mundo, Vozez,2024; O doloroso parto da Mãe Terra:uma sociedaade de fraternidade sem fronteiras, Vozes 2021.   

Übersetzt von Bettina Goldhartnack

La mortinata edad de oro de Trump y el inicio de la edad de hierro

Leonardo Boff*

La primera frase de Donald Trump en su discurso de posesión a las 12.02 minutos del 20 de enero de 2025 fue: “en este exacto momento comienza la edad de oro de Estados Unidos”. Al proponer sus planes para poner siempre a “América en primer lugar” (en el sentido de solo América) y prácticamente hacerla dueña del mundo, todo indica que la pretendida edad de oro terminará siendo la edad de hierro.

            Nunca se vio en la historia de los presidentes norteamericanos tanta arrogancia, tanto espíritu de exclusión y una clara disposición a usar su enorme poder, especialmente militar, para subordinar a todos los países y apropiarse de cada región del planeta que entre en el ámbito de los intereses estadounidenses, específicamente Groenlandia, el Canal de Panamá y Canadá. En su discurso no se oyó ni un susurro de las grandes mayorías pobres del mundo que solo gritan para sobrevivir o para que no las maten. Allí en el Capitolio estaba presente toda “la élite del atraso” humanístico mundial: los CEOs de las Big Techs Mark Zuckerberg (Meta), Jeff Bezos (Amazon), Sundar Pichai (Google) y Elon Musk (Tesla, SpaceX y X), las grandes fortunas además de otros magnates del sistema financiero mundial.

            No se oyó, ni siquiera se mencionó una sola palabra o promesa en el sentido de disminuir la flagrante desigualdad social planetaria, las siniestra cifras del hambre y de las enfermedades que asolan a toda la humanidad. Fue la proclamación triunfal del poder por el poder, entendido en su forma maligna de dominación e imposición. No habrá barreras que puedan impedir que, en todo momento, “América esté en primer lugar”. Dijo explícitamente que impondrá la paz por la fuerza. La ceguera narcisista imbeciliza a Trump al olvidar que ese tipo de paz, no es paz, sino todo lo más una pacificación. Generará en los pacificados humillación, rencor y deseo de venganza. Es el nicho en el cual maduran el terrorismo y los atentados, la única fuerza que les resta a los dominados para expresar su rechazo.

La deportación forzada de miles de inmigrantes manu militari, los altos impuestos a los productos importados, especialmente de China, llegando al 100% para los países del BRICS, la negación de las políticas según la costumbre que protegían a las personas con otra opción sexual y el matrimonio entre homoafectivos, fueron centrales en su pronunciamiento.

Nada sin embargo es más grave que la retirada del Tratado de París de 2015 por el cual todas las naciones se comprometieron a reducir hasta 2030 las emisiones de gases de efecto invernadero para que el clima de la Tierra no supere 1,5 grados Celsius con respecto a la era preindustrial (1850-1900). No sólo elogió sino que hizo una verdadera exaltación de la extracción del petróleo y del gas, convirtiendo a Estados Unidos en el insuperable productor de esa energía fósil, sabiendo que, después de China, Estados Unidos es el país que más contamina la atmósfera. Es un hecho científico comprobado que ya ahora en gran parte del planeta hemos sobrepasado ese límite, llegando a 1,5 y 1,6 C e incluso a 2 C. No vamos camino del calentamiento global. Estamos ya dentro de él. Lo demuestran los eventos extremos como las grandes riadas en el sur de nuestro país, en Valencia y en muchas partes del mundo, las sequías severas y los incendios incontrolables en California, en la Amazonia, en el Pantanal. Muchos científicos reconocen que la ciencia ha llegado tarde. No consigue detener este cambio climático de la Tierra, solo prevenir la llegada de los eventos extremos y mitigar sus efectos.

             Lo que Donald Trump hizo pomposamente es una DECLARACIÓN DE GUERRA contra la Tierra y contra la humanidad. Si lleva a cabo su intento de explotar todas las fuentes de petróleo e incentiva la vuelta al uso de la gasolina en los coches en lugar de la electricidad, podrá agravar poderosamente los eventos extremos, como ciclones y tornados tan frecuentes en USA y en otras partes del planeta.

Es más, con el aislamiento económico que quiere imponer a su país, está destruyendo los puentes que, con gran esfuerzo, penosamente, estaban relacionando a todos los países dentro de la única Casa Común, en un proceso de planetización irreversible, como la nueva fase de la propia Tierra y de toda la humanidad. Tras miles de años de migración por los continentes, los pueblos están volviendo a encontrarse en un único lugar común: el planeta Tierra, convertido en Hogar Común de todos y de sus culturas. Todo eso según Trump debe ser demolido en nombre de la absoluta e incuestionable supremacía de Estados Unidos sobre todo y sobre todos.

            No es improbable que lleguemos a un punto de no retorno y caminemos al encuentro no de la pretendida edad de oro, exclusiva de Estados Unidos y no de la humanidad entera, sino hacia la EDAD DE HIERRO con el regreso a formas menos civilizadas de convivencia entre todos y de menor cuidado y respeto de la naturaleza. Será un fracaso clamoroso impuesto por la arrogancia de un supremacista blanco y una frustración de los sueños de mucha gente en todo el mundo que nunca renunció a la gran utopía de Teilhard de Chardin de construir la Noosfera (mentes y corazones unidos) o del Papa Francisco, de colaborar todos juntos para realizar la fraternidad universal, en la que todos los seres humanos y la naturaleza seríamos hermanos y hermanas.

            Los sueños de esta naturaleza nunca mueren. Ridiculizados o negados vuelven a resurgir con más vigor pues representan el sentido secreto del proceso de la evolución que llegó hasta nosotros y que corresponde a los designios del Creador. No caigamos en la ilusión de una edad de oro, imposible con los métodos de Donald Trump. Tratemos de evitar la edad de hierro o preparémonos para ella, porque fatalmente seguirá a la ilusión del arrogante presidente de Estados Unidos.

*Leonardo Boff es ecoteólogo, filósofo y ha escrito Cuidar de la Casa Común: pistas para retrasar el fin del mundo, Vozes, 2024; El doloroso parto de la Madre Tierra: una sociedad de fraternidad sin fronteras, Vozes 2021.   

“Gente Humilde” de Chico Buarque: un homenaje y una reflexión

         Leonardo Boff*

“Gente humilde” es una canción de Chico Buarque hecha en colaboración con otros. De su vasta y compleja obra, esta canción es para mí la más hermosa y significativa. Ella habla de los anhelos que animan a la teología de la liberación que da centralidad a la “gente humilde” y reconoce en ellos una fuerza histórica, poco valorada por los analistas sociales. Quiero hacerle un homenaje por sus 80 años con una pequeña reflexión a partir de esta canción. En ella todo es verdadero.

Las cosas verdaderas e identificadoras de las personas se realizan más allá de la conciencia refleja. Son fuerzas que actúan a partir de lo profundo de la vida y del universo, del inconsciente abismal y de arquetipos ancestrales que asoman a la conciencia de las personas y a través de ellas se anuncian y emergen en la historia. Digo esto para superar cierta interpretación que da valor absoluto al sujeto y al sentido consciente que él pretende conferir a su obra. El sentido de la producción de Chico Buarque va más allá del sentido que él mismo haya querido tal vez darle. Seguramente él no pretende tener el monopolio del sentido de la realidad por él cantada y descrita. Hay múltiples facetas de sentido que pueden ser captadas por los oyentes y lectores, que entonces se hacen co-autores de la obra. La letra de la canción dice así:

Hay ciertos días en que pienso en mi gente
Y siento así todo mi pecho apretado
Y me sucede que me viene de repente
Como un deseo de vivir sin ser notado

Igual a ellos cuando voy por los suburbios
Y yo muy bien llegado en tren de algún lugar
Y ahí me da como una envidia de esa gente
Que va adelante sin tener con quien contar

Casas sencillas con sillas en las aceras 
Y en la fachada escrito encima que es un hogar
En el balcón flores tristes y baldías
Como alegría que no tiene donde asentar 

Y ahí me viene una tristeza en el pecho
Me siento inútil por no tener cómo luchar
Y yo que no creo, le pido a Dios por mi gente
Es gente humilde, ay qué ganas de llorar”

En mi oficio de teólogo, andando desde hace 50 años con un pie en la academia y el otro en los medios pobres, considero que esta obra de Chico es la más conmovedora y perfecta. Ella traduce de maravilla dos realidades.

La primera, la “de la gente humilde”, su completo desamparo social. Nadie está de su parte. Van adelante con sus pocas fuerzas, sin poder contar con nadie, ni con el Estado, ni con la sociedad cerrada en sus intereses excluyentes de clase, a veces ni con las iglesias, aunque una parte de la Iglesia Católica hizo una opción por los pobres, contra su pobreza y por su liberación. Pero por lo general sólo cuentan con Dios y con ellos mismos. Las casas, cuando las tienen, son sencillas, con sillas en las aceras desde donde ven el mundo y comparten amistades. Tienen un elevado sentido ético y un sentido sagrado de familia. La casa es pobre, pero es “un hogar”. Flores tristes, raquíticas, semejantes a ellos, adornan la casa, pero reina una discreta alegría y serenidad.

La segunda realidad, que la canción traduce con fina percepción ética y psicológica, es la reacción de quien no es “gente simple” pero es sensible, humano y solidario con esta condition humaine, en este caso, Chico, Vinicius de Morais y Garoto, co-autores de la letra y de la música. El compositor piensa “en mi gente”, o sea, para Chico esa gente existe y está ahí, cuando para tantos no solo es invisible, sino que no existe o es vergonzosamente despreciada. Percibe la diferencia de estatuto social: élviene muy bien en tren; ellos, seguramente a pie, caminando mucho. Su “pecho se aprieta”, le gustaría vivir como ellos, anónimo, sin ser notado. Mas aún, tiene “envidia de esa gente” por su valor de enfrentar la vida sola, luchar y sobrevivir sin nadie que la ayude.

Y ahí irrumpe la solidaridad y la compasión en el sentido noble del término: ¿cómo ayudar y estar junto a ellos? Surge el sentimiento de impotencia, “la tristeza en el pecho […] por no tener cómo luchar”.

La Teología de la Liberación, que envuelve todavía a miles de cristianos en los distintos continentes, comenzó al enfrentarse con esta situación relatada por Chico. Esos cristianos asumieron un compromiso liberador, confiando en la “gente humilde” y en su fuerza histórica. Pero la llaga es demasiado grande. Tal vez ni nuestra generación ni la próxima consigan cerrarla. Nos asola un sentimiento de impotencia pero sin perder nunca la esperanza de que otro mundo es posible y necesario. 

Entonces es cuando recurrimos a la Última referencia. Debe haber Alguien, señor del mundo y del curso de las cosas, que dé respuesta a esa humillación. Incluso alguien que no cree, pero que no ha perdido su sentido de humanidad, percibe el sentido liberador de la categoría “Dios”. Y ahí, con emoción incontenida, canta el poeta: “Y yo que no creo, le pido a Dios por mi gente/es gente humilde, ay qué ganas de llorar”.

La impotencia es superada porque triunfa la conmoción del corazón. Dios es invocado, desesperadamente, como última fuente de sentido. Delante de la gente humilde, sufrida, anónima, toda descreencia sería cinismo, toda indiferencia, inhumanidad. El efecto final es justamente ese: “tengo ganas de llorar”. Y lloramos o enjugamos discretamente lágrimas de conmoción, de indignación y de compasión.

Siempre que escucho esta canción me vienen lágrimas a los ojos, pues la verdad es tanta y el sentimiento tan verdadero que la única reacción digna son las lágrimas que, según san Pablo, son un don del Espíritu Santo. Esto es puro humanismo, testimoniado también por Jesús de Nazaret que se conmovió delante de su pueblo abandonado como ovejas sin pastor.

Y aquí cabe una reflexión de teólogo sobre “la no creencia” de Chico, mencionada en esta canción. Tenemos que discernir bien y rescatar la creencia verdadera de la falsa. Eso aparece claro cuando tomamos conciencia del sentido verdadero de “Dios” y dónde Él se deja encontrar bajo otros nombres.

Están los que dicen que no creen, pero se preocupan de la “gente sencilla”, son sensibles a la justicia y se niegan a aceptar el mundo perverso que encuentran. Y están los que creen en Dios pero no ven a la “gente sencilla”, son insensibles a la injusticia social y se introducen tranquilamente en el mundo perverso en el que se encuentran.

¿Dónde está Dios? ¿De qué lado se encuentra? De todo lo que aprendimos de los profetas y de la reflexión cristiana, Dios está infaliblemente del lado de quien se acerca a la “gente sencilla”, se compromete con la justicia y se llena de iracundia sagrada contra ese mundo perverso. Esto es porque el verdadero nombre de Dios es justicia, es solidaridad y es amor.

Quien tiene a Dios continuamente en sus labios y Lo profesa en sus palabras pero se distancia de la “gente humilde”, se hace mudo a los reclamos de la justicia y se desentiende de la solidaridad, está lejos de Dios y falto de su gracia. El Dios en que cree no deja de ser un ídolo porque no hay amor, solidaridad ni justicia.

Chico se situó, sin pretenderlo, al lado del Dios vivo y verdadero porque se puso al lado de la “gente humilde”. Su compromiso lo sitúa infaliblemente del lado de Dios y en el corazón de su proyecto de un Reino de amor, de justicia y de paz.

Más aún. En el atardecer de la vida, cuando se va a decidir todo, el criterio según Jesús (véase el evangelio de san Mateo 25, 41-46) será cuán sensibles hayamos sido a la “gente humilde”, a los hambrientos, a los sedientos, a los pobres y castigados de nuestra historia. Los que así lo hicieron, oíran las palabras de infinita bienaventuranza: “a mí me lo hicisteis”; “venid, pues, benditos de mi Padre y tomad posesión del Reino preparado para vosotros desde la creación del mundo”.

Para mí, bastaría “Gente humilde” para eternizar a Chico en el corazón de todos los que no pasan de largo ante los caídos en el camino, se detienen como samaritanos, sufren y lloran junto a ellos. Chico vivió la misma experiencia de su patrono Francisco de Asís. Esa experiencia lo convirtió de hijo de un rico comerciante en amigo y compañero de los más pobres de los pobres, los leprosos (hansenianos). Él hablaba de ellos como su “gente poverella”, gente humilde de la Toscana. De burgués y miembro de la “jeunesse dorée” que era, dejó todo y se hizo un pobrecillo como ellos. Era llamado sencillamente  “el poverello de Asís”.

Y ahora digo como teólogo: detrás de esta “gente humilde”, de todos los “poverellos” se esconde el Hijo de Dios. Dignificar a la “gente humilde”, como lo hizo Chico, es rescatar lo mejor de la herencia humanista de nuestra historia y del Jesús histórico que vio en los pobres los primeros herederos de su sueño. Siempre estuvo al lado del ciego, del cojo, del psicológicamente afectado (poseído, en el lenguaje de la época), y él se hizo también un pobre.

Para vivir esta dimensión no es necesario ser religioso ni creer en Dios. Lógicamente quien es religioso y cree en Dios se ve reforzado, pero no es indispensable. Basta ser humano, amante de la justicia y cantor del amor. En eso se realiza la religión auténtica y ahí se encuentra el verdadero Dios.

Traducción de María José Gavito Milano

Verso un’eco-teologia della Madre Terra

di Leonardo Boff

Non solo i poveri gridano. Anche la Terra grida, essendo diventata la Grande Povera, spogliata dei suoi limitati beni e servizi naturali. Papa Francesco ha parlato qualche giorno fa del grido della Terra e dei poveri. La più grande aggressione nei suoi confronti è non considerarla come la Grande Madre, Casa Comune e Gaia, un super-organismo vivente che si autoregola e combina tutti gli elementi necessari per auto-riprodursi sempre e generare vite, in particolare la vita umana, la maggiore fioritura del processo di evoluzione. Essa riesce a malapena a dissolvere gli squilibri e a mantenere ancora la capacità di nutrire noi e l’intera comunità di vita.

Oggigiorno, però, essa si sta mostrando debilitata. È il Superamento delle capacità della Terra (Earthr Overshoot). È stata sfruttata eccessivamente a causa della voracità di alcuni il cui progetto è quello di accumulare beni materiali illimitati per sé stessi, senza alcun senso di equa condivisione con il resto dell’umanità. Il peggio sta accadendo di recente. Si registra un arresto nella riduzione delle emissioni di gas serra, il che aggrava il riscaldamento globale con le note conseguenze.

Non si riconoscono i diritti della natura e della Terra, ridotta a uno scrigno di risorse per sostenere l’illusorio progetto di una crescita illimitata, pur sapendo dei limiti invalicabili del pianeta.

Cresce la coscienza, a partire dall’Overview Efect degli astronauti che hanno visto la Terra dalle loro navi spaziali e hanno testimoniato che la Terra e l’umanità formano un’unica unica e complessa entità. Gli esseri umani esprimerebbero quel punto di complessità in cui la Terra ha iniziato a camminare, a pensare, a cantare, a commuoversi e, principalmente, ad amare.

Di fronte all’emergenza ecologica, l’alternativa che s’impone è questa: o ci prendiamo cura della nostra Madre Terra o non ci sarà l’Arca di Noè a salvarci. Lo ha detto bene Papa Francesco nel 2025 nell’enciclica Fratelli tutti: “siamo sulla stessa barca, o ci salviamo tutti o nessuno si salva”.

Quindi, nell’opzione per i poveri contro la povertà, la Terra deve essere inclusa, come il Grande povero. È nostra missione farla scendere dalla croce e resuscitarla affinché mantenga la sua vitalità.

Una teologia della liberazione integrale deve essere un’ecoteologia della liberazione, come ho sostenuto fin dagli anni ’80 del secolo passato e finalmente resa ufficiale da Papa Francesco nella sua enciclica Laudato Sì: sulla cura della nostra casa comune (2020).

L’etica ecologica fondamentale, supporto di ogni altro imperativo, esige: cosa faccio per salvaguardare la vita della Terra e nella Terra e permettere a tutti gli esseri viventi di continuare a esistere e vivere? Il secondo imperativo etico è questo: cosa faccio per conservare le condizioni affinché l’essere umano possa sussistere e continuare a evolversi come hanno evoluto per millenni?

La Terra fonda un principio strutturante per ogni cosa, la nuova centralità del pensiero e dell’azione. La domanda non è: quale futuro hanno il cristianesimo o la nostra civiltà, ma quale futuro possiede la Terra vivente e in che misura il cristianesimo e altri percorsi spirituali, insieme con la scienza, corroborano affinché il futuro della vita sulla Terra sia possibile.

L’allarme ecologico ci impone una cura extra. Solo nel 2023 abbiamo rilasciato nell’atmosfera 40 miliardi di tonnellate di anidride carbonica (CO2). La metà è assorbita dalle piante e dagli oceani nel processo di fotosintesi. Ma l’altra metà, invece, finisce nell’atmosfera e vi rimane per circa cento anni. Crea un effetto serra che finisce per aggravare il riscaldamento globale con effetti disastrosi come gli immensi incendi in Amazzonia, nel Pantanal, attualmente in California e perfino nella fredda e umida Siberia. Si parla di una nuova fase della Terra, dopo l’antropocene, la più pericolosa di tutte, il pirocene, cioè l’irruzione del fuoco (pyros in greco) che può incendiare e incenerire ogni cosa. Rappresenterebbe una minaccia estrema per la sopravvivenza umana e del sistema-vita.

La scienza ci aiuta a prevenire l’arrivo degli eventi estremi e a mitigarne i danni. Ma da sola non basta. Abbiamo bisogno di una nuova etica e di una nuova spiritualità della Terra che ci ispirino a trovare un modo più benevolo e premuroso di stare qui. Cosi, la Terra potrebbe ancora volerci sul suo suolo. Altrimenti potremmo scomparire, o gran parte dell’umanità.

Questo certamente non rappresenta la volontà del Creatore né lo scopo dell’umanità. Al limite del pericolo estremo siamo spinti a cambiare. Inaugureremmo un nuovo corso e così salveremmo la vita nella Madre Terra e ci salveremmo tutti insieme con Lei.

Non abbiamo molto tempo. È urgente iniziare ora, ciascuno facendo la propria rivoluzione molecolare nel luogo in cui vive o lavora. Unendo tutte le forze, faremo quel salto necessario per meritare di rimanere su questo meraviglioso e ricco pianeta, la nostra unica Casa Comune.

Leonardo Boff ha scritto Ecologia: grito da Terra-grito do pobre, Vozes (ultima edizione) 2024; Cuidar da Casa Comum: pistas para protelar o fim do mundo, Vozes 2024

(traduzione dal portoghese di Gianni Alioti)