Die aktuelle sozialpolitische Krise verlangt nach Propheten

“Die Armen sagen uns, wer wir sind. Die Propheten sagen uns, wer wir sein könnten. Also verstecken wir die Armen und töten die Propheten“ behauptet Philip Berrigan (Jonah Hous).

Prophezeiungen sind nicht nur ein biblisches Phänomen. Sie finden sich auch in anderen Religionen wie in Ägypten, Mesopotamien, Mari und Kanaan. Es gab und gibt sie zu allen Zeiten, auch in unserer. Um einige Arten von Propheten (prophetische Gemeinden, Visionäre, Kultpropheten, Hofpropheten etc.) soll es hier nicht gehen. Die Propheten des Ersten Testaments (des sogenannten Alten Testaments) wie Hosea, Amos, Micha, Jeremia und Jesaia waren Klassiker. Sie hatten ein Feingefühl für soziale Themen.

In der Tat gab es schon immer zu allen Zeiten des Christentums den prophetischen Geist. Dies lässt sich auch für hier und jetzt nicht leugnen, um nur Brasilien mit Dom Helder Camara, Kardinal Dom Paulo Evaristo Arns, Dom Pedro Casaldaliga, Oscar Romero, Angelleli u. a. zu nennen.

Ein Prophet ist eine Person, die sich empört, die für Recht und Gerechtigkeit kämpft, insbesondere im Einsatz für die Armen, die Schwachen und Witwen, und die auftritt gegen diejenigen, die die Bauern ausbeuten, die Gewichte und Maße fälschen, und die gegen den Luxus der königlichen Paläste aufstehen. Sie hören den Ruf in ihrem Inneren, der im biblischen Code als göttliche Mission interpretiert wird. Amos, der ein einfacher Hirte war, Micha, ein kleiner Bauer, und Hosea, der mit einer Prostituierten verheiratet war, verließen ihre alltägliche Arbeit und gingen auf den Tempelhof oder vor den Königspalast, um ihre Vorwürfe zu erheben. Doch sie prangerten nicht nur an. Sie kündigten Katastrophen an, und dann sprachen sie von neuer Hoffnung und einem neuen und besseren Neustart.

Propheten sind auch aufmerksam in Bezug auf nationale und internationale historische Ereignisse. Z. B. Micha tadelte in Ninive, der Hauptstadt des assyrischen Reichs: „Wehe der blutrünstigen Stadt, darin ist alles eine Lüge. Sie ist voller Raubüberfälle, und die Plünderungen nehmen kein Ende. Ich werde dich mit Dreck bewerfen“ (3,1.6). Jeremias nennt Babylon „die Metropole des Terrors“.

Wir müssen die Vorhersagen der Propheten richtig verstehen. Es ist nicht so, dass sie Katastrophen vorhersagten, als hätten sie Zugang zu einem speziellen Wissen. Gemeint ist eher: Wenn die bestehende Situation anhält und die Ausbeutung und die Praktiken gegenüber den Hilflosen kein Ende nehmen und Jahwe weiterhin nicht verehrt wird, dann wird etwas Schreckliches geschehen.

Natürlich sind die Propheten nicht schmeichelhaft für die Mächtigen, die Könige oder sogar das Volk. Sie werden als „Störer der Ordnung“ bezeichnet und als „Verschwörer gegen das Gericht oder den König“. Aus diesem Grund werden Propheten verfolgt, so wie Jeremia, der gefoltert und eingesperrt wurde. Andere wurden getötet. Nur wenige Propheten starben in hohem Alter eines natürlichen Todes, doch niemand kann sie zum Schweigen bringen.

Offensichtlich gibt es auch falsche Propheten. Jene, die in den Gerichten leben und Freunde der Reichen sind. Sie kündigen nur Angenehmes an und werden sogar dafür bezahlt. Es gibt einen klaren Widerspruch zwischen falschen und wahren Propheten. Ein Zeichen für die Echtheit eines Propheten ist, wenn er Kopf und Kragen riskiert, um sich für die Sache der Gedemütigten und die Erde einzusetzen, die stets nach Recht und Gerechtigkeit schreit und sich unermüdlich für das einsetzt, was recht und gerecht ist.

Propheten tauchen in Krisenzeiten auf, um illusorische Projekte anzuprangern und um einen Weg zu verkünden, der den Erniedrigten Gerechtigkeit bringt und der eine Gesellschaft schafft, die Gott gefällt, da sie den Gedemütigten und den Unsichtbaren dient. Recht und Gerechtigkeit sind die Grundlage von dauerhaftem Frieden. Dies ist die zentrale Botschaft der Propheten.
Wir erleben zurzeit eine schwere Krise sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene.

Gruppen von Wissenschaftlern und Analysten des Zustandes der Erde warnen uns, dass wir, wenn wir der Logik der grenzenlosen Akkumulation von Gütern folgen, eine schwerwiegende sozial-ökologische Katastrophe vorbereiten. Wir sind nicht auf dem Weg in die Erderwärmung. Wir befinden uns bereits in ihr. Die Zeichen dafür sind unleugbar.

Diese Stimmen, selbst die von höchster Autorität, werden weder von den „Entscheidungsträgern“ gehört noch von den Reichen. In unserem Land, das in eine beispiellose Krise getaucht ist und auf chaotische Weise von inkompetenten und sogar lächerlichen Personen regiert wird, fehlen Propheten, die anprangern und auf sinnvolle Wege hinweisen, die uns aus dieser Sackgasse hinausführen.

Die Worte von dem Soziologe Márcio Pochmann befinden sich auf derselben Linie wie die der Propheten: „Wenn der durch Temer eingeschlagene Weg des Neoliberalismus beibehalten und nun durch den Ultraliberalismus vertieft wird, welcher die verwirrte Regierung Bolsonaros dominiert, wird die Entwicklung Brasiliens tendenziell wie die von Griechenland sein mit bankrott gehenden Unternehmen und einer zusammenbrechenden öffentlichen Verwaltung. Das Schlimmste kommt schnell auf uns zu.“

Andere gehen noch weiter: „Wenn sozialpolitische Reformen durchgesetzt werden, die der Marktlogik folgen, rein kompetitiv und nicht kooperativ, wird Brasilien in eine Nation der Parias verwandelt werden“. Wir brauchen religiöse und zivile Propheten, Männer und Frauen, die zumindest eine prophetische Haltung haben, um anzuprangern, dass der eingeschlagene Weg in eine Katastrophe münden wird.

Jesaias Worte sind aktuell: „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht. Über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“ (9,1-2)

Leonardo Boff  ist Ökologe-Theologe-Philosoph und von der  Erdcharta Kommission

Contra la cultura de la violencia proponemos la cultura del cuidado y de la paz

El odio y la rabia están diseminados en nuestra sociedad, toda ella desgarrada. Quien nos gobierna no es un presidente sino una familia, cuya característica principal al utilizar las redes sociales es el lenguaje chulesco, los comportamientos groseros, la difamación, la voluntad de destruir biografías, la distorsión consciente de la realidad y la ironía, y la satisfacción sobre la desgracia del otro, como en el caso de la muerte del pequeño Arthur, de siete años, nieto del expresidente Lula. Después del carnaval, el presidente mismo publicó en su twitter material pornográfico escandalizante.

Los sentimientos más perversos que anidan en el alma de los seguidores del actual presidente y de su familia han salido a la superficie. Los críticos no son vistos con adversarios sino como enemigos a quienes hay que combatir.

Los Bolsonaro violan la ley áurea, presente en todas las culturas y religiones: «no hagas al otro lo que no quieres que te hagan a ti». Como se vive, según el eminente jurista Rubens Casara, en un Estado posdemocrático, peor aún, en un Estado sin ley, podemos entender el hecho de atropellar la Constitución, pasar por encima de las leyes y por fin, anular una ética mínima que da cohesión a cualquier sociedad. Estamos a un paso de un estado de terror.

Son adecuadas las categorías del conocido psicoanalista inglés Donald Winnicott, un clásico en el estudio de las relaciones parentales de los primeros años del niño, para entender un poco lo que nos parece ser algo patológico. Según él, la ausencia de una madre bondadosa y la presencia de un padre autoritario marcarían en sus familiares comportamientos desviados, violentos y falta de percepción de los límites. Tal vez esta base psicológica subyacente nos aclararía un poco sobre la truculencia de los hijos y el impudor del propio presidente al poner en su twitter una obscenidad sexual. Sin embargo, un país no puede estar regido por portadores de semejantes patologías que generan una inseguridad social generalizada, además de reforzar una cultura de la violencia, como ocurre actualmente.

Contra esta cultura de la violencia proponemos la cultura del cuidado, uno de los ejes estructuradores del citado psicólogo Winnicott. La categoría cuidado (care, concern) se presenta como un verdadero paradigma. Posee una remota ancestralidad, contada por el esclavo Higino, bibliotecario de César Augusto, en su fábula n. 220. El cuidado constituye también el núcleo central de la obra mayor de Martin Heidegger Ser y Tiempo ($ 41 y 42). En ambos, se afirma que el cuidado es de la esencia del ser humano. Sin el cuidado de todos los factores que se combinaron entre sí, jamás habría surgido el ser humano. El cuidado es tan esencial que si nuestras madres no hubieran tenido el infinito cuidado de acogernos, no hubiéramos tenido como dejar la cuna y buscar el alimento necesario. Moriríamos de hambre.

Bien escribió otro psicoanalista, este norteamericano, Rollo May: «En la actual confusión de episodios racionalistas y técnicos, perdemos de vista al ser humano. Debemos volver humildemente al simple cuidado. Es el mito del cuidado, y sólo él, lo que nos permite resistir al cinismo y a la apatía, las enfermedades psicológicas de nuestro tiempo» (Eros y represión, Vozes 1982: 340).

Todo lo que hacemos viene, pues, acompañado de cuidado. Todo lo que amamos también lo cuidamos. Todo lo que cuidamos también lo amamos. El cuidado es tan esencial que todos lo comprenden porque todos lo experimentan en cada momento, sea al atravesar la calle o al conducir el coche, sea con las palabras que dirigimos a otra persona.

Mediante el cuidado se expresan dos sentidos básicos. Primero, significa una relación amorosa, suave, amigable y protectora hacia nuestro semejante. No es el puño cerrado de la violencia. Es la mano extendida para una alianza de vivir y convivir humanamente.

En segundo lugar, el cuidado es todo tipo de implicación con aquellos que nos son cercanos y con el orden y el futuro de nuestro país. Él implica cierta preocupación porque no controlamos el destino de los demás y del país. Quien tenga cuidado no duerme, decía el viejo Vieira.

Finalmente, observó Winnicott, el ser humano es alguien que necesita ser cuidado, acogido, valorado y amado. Simultáneamente es un ser que desea cuidar como queda claro con nuestras madres, ser aceptado y ser amado.

Este cuidado de unos por otros y de todos por todo lo que nos rodea, la naturaleza y nuestra Casa común refrena la violencia, no permite la acción devastadora del odio que ofende y mata, y es el fundamento de una paz duradera.

La Carta de la Tierra, asumida por la ONU en 2003, nos ofrece una de las más verdaderas comprensiones de la paz: “es aquella plenitud que resulta de las relaciones correctas con uno mismo, con otras personas, otras culturas, otras vidas, con la Tierra y con el Todo mayor del que somos parte” (n.16, f).

En el actual momento de nuestro país, atravesado por odios, palabras ofensivas y exclusiones, el cuidado es imperativo. En caso contrario profundizaremos la crisis que nos está asolando y restringiendo nuestro horizonte de esperanza.

*Leonardo Boff es filósofo y escritor y ha escrito Saber cuidar, Vozes 1999, muchas rediciones, y también El cuidado necesario, 2013 los dos por Trotta Madrid.

Traducción de Mª José Gavito Milano

À cultura da violência propomos a cultura do cuidado

O ódio e a raiva estão disseminados em nossa sociedade, toda ela dilacerada. Quem nos governa não é bem um presidente mas uma família, cuja característica principal, utilizando as redes sociais, é a linguagem chula, os comportamentos grosseiros, a   difamação, a vontade de destruir biografias, a distorção consciente da realidade e a ironia e a satisfação sobre a desgraça do outro, como no caso da morte do pequeno Arthur, de sete anos, neto do ex-Presidente Lula.     Após o carnaval, o próprio presidente postou no twitter material pornográfico escandalizante.

Os sentimentos mais perversos aninhados na alma de seguidores do atual presidente e de sua família, vieram à tona. Os críticos não são vistos com adversários mas como inimigos a quem cabe combater.

Os Bolsonaro violam a lei áurea, presente em todas as culturas e religiões: “não faças ao outro o que não queres que te façam a ti”. Como se vive, consoante o eminente jurista Rubens Casara, num Estado pós-democrático, pior ainda, num Estado sem lei, podemos entender o fato de atropelar a Constituição, passar por cima das leis e por fim, anular uma ética mínima que confere coesão a qualquer sociedade. Estamos a um passo de um Estado de terror.

Valem-nos as categorias do conhecido psicanalista inglês Donald Winnicott, um clássico no estudo das relações parentais dos primeiros anos da criança, para entender um pouco o que nos parece ser algo patológico. Segundo ele, a ausência de uma mãe bondosa e a presença de um pai autoritário marcariam em seus familiares, os comportamentos desviantes, violentos e a falta de percepção dos limites. Talvez esta base psicológica subjacente nos esclareceria um pouco sobre a truculência dos filhos e o despudor do próprio presidente ao expor no twitter uma obscenidade sexual. Entretanto, um país não pode ser regido por portadores de semelhantes patologias que geram um generalizada insegurança social, além de reforçar uma cultura da violência, como atualmente.

À esta cultura da violência propomos a cultura do cuidado, um dos eixos estruturadores do citado psicólogo Winnicott. A categoria cuidado (care, concern) comparece como um verdadeiro paradigma. Possui alta ancestralidade, contada pelo escravo Higino, bibliotecário de César Augusto,em sua fábula n. 220. Esse constitui também o núcleo central da obra maior de Martin Heidegger Ser e Tempo ($ 41 e 42). Em ambos, se afirma que o cuidado é da essência do ser humano. Sem o cuidado de todos os fatores que se combinaram entre si, jamais teria surgido o ser humano. O cuidado é tão essencial que se nossas mães não tivessem tido o infinito cuidado de nos acolher, não teríamos como deixar o berço e buscar o alimento necessário. Morreríamos esfaimados.

Bem escreveu outro psicanalista, este norte-americano, Rollo May:” Na atual confusão de episódios racionalistas e técnicos, perdemos de vista o ser humano. Devemos voltar humildemente ao simples cuidado. É o mito do cuidado, e somente ele que nos permite resistir ao cinismo e à apatia, doenças psicológica de nosso tempo (Eros e repressão, Vozes 1982, p. 340).

Tudo o que fazemos vem, pois, acompanhado de cuidado. Tudo o que amamos também cuidamos. Tudo o que cuidamos também amamos. O cuidado é tão essencial que é por todos compreendido porque todos o experimentam a cada momento, seja ao atravessar a rua ou ao dirigir o carro e seja com as palavras dirigidas à outra pessoa.

Dois sentidos básicos são expressos pelo cuidado. Primeiramente, significa uma relação amorosa, suave, amigável e protetora para com o nosso semelhante. Não é o punho cerrado da violência. É antes a mão estendida para uma aliança de viver e conviver humanamente.

Em segundo lugar, o cuidado é todo tipo de envolvimento com aqueles que nos são próximos e com a ordem e o futuro de nosso pais. Ele implica certa preocupação porque não controlamos o destino dos outros e do país. Quem tem cuidado não dorme, dizia o velho Vieira.

Finamente observou ainda Winnicott, o ser humano é alguém que necessita de ser cuidado, acolhido, valorizado e amado. Simultaneamente é um ser que deseja cuidar como fica claro com nossas mães, ser aceito e ser amado.

Esse cuidado uns pelos outros e de todos por tudo o que nos cerca, a natureza e nossa Casa Comum refreia a violência, não permite a ação devastadora do ódio que ofende e mata e é o fundamento de uma paz duradoura.

A Carta da Terra, assumida pela ONU em 2003, nos oferece uma compreensão das mais verdadeiras da paz:”é aquela plenitude que resulta das relações corretas consigo mesmo, com outras pessoas, outras culturas, outras vidas, com a Terra e com o Todo maior do qual somos parte”(n.16,f).

No atual momento de nosso país, atravessado por ódios, palavras ofensivas e exclusões, o cuidado é imperativo. Contrariamente aprofundaremos a crise que nos está assolando e tolhendo nosso horizonte de esperança.

Leonardo Boff é filósofo e escritor e escreveu: Saber cuidar, Vozes 1999, muitas reedições e também O cuidado necessário, 2013.

 

 

The current socio-political crisis demands prophets

 

“The poor tell us who we are. The prophets tell us who we could be.
So we hide the poor and kill the prophets.” wrote the US Prophet Philip Berrigan
(Jonah House).

Prophetizing is not just a Biblical phenomenon. It also exists in other religions, as in Egypt, Mesopotamia, Mari and Canaan. It exists in all times, including our own. Several kinds of prophets (prophetic communities, visionaries, cult prophets, prophets of the court, etc.) will not be discussed here. The prophets of the First Testament, (also called the Old Testament), such as Hosea, Amos, Micah, Jeremiah and Isaiah, were classics. They were sensitive to the social issues.
To tell the truth, the prophetic spirit has always been present in all phases of Christianity. This is undeniably the case among us, to mention only Brazil, with Dom Helder Camara, Cardinal Dom Paulo Evaristo Arns, Dom Pedro Casaldaliga, and others.

A prophet is an indignant person who struggles for right and justice, especially on behalf of the poor, the weak and widows, against those who exploit the peasants, who falsify weights and measures; and against the luxury of the royal palaces. They sense the call within themselves, interpreted in Biblical code as a divine mission. Amos, who was a simple herdsman, Micah, a small farmer, and Hosea, married to a prostitute, left their daily tasks and went to the backyard of the temple or in front of the royal palace to make their denunciations. But they did not only denounce. They announced catastrophes and then, they announced a new hope, a new and better beginning.

Prophets are mindful of national and international historical events. Micah, for instance, reprimands Nineveh, the capital of the Assyrian empire: “Woe to the bloody city, everything within her is a lie. She is filled with robbery, and does not cease sacking. I will launch filth upon you” (3,1.6). Jeremiah calls Babylon “the metropolis of terror”.

We must understand the premonitions of the prophets correctly. They do not predict catastrophes, as if they had access to a special knowledge. Rather, the meaning is: if the present situation persists, with no change in the exploitation, the practices against the helpless and the absence of a reverent relationship towards Jehovah, something horrible will happen.

Logically, prophets are not pleasing to the powerful, the kings, or even the people. They are called “disrupters of order”, “conspirators against the court and the king”. For that reason, prophets are persecuted, as was Jeremiah, who was tortured and jailed; others were murdered. Very few prophets have died of old age, but no one can make them to shut up.

There clearly are false prophets, those who frequent the courts and are friends with the rich. They announce only pleasing things and even get paid for doing so. There is a true contradiction between false and true prophets. A sign that a prophet is a true one is the courage to risk life and limb for the cause of the humble, and the Earth, one who is always crying for justice and for the right, and tirelessly stands for what is right and just.

Prophets emerge in times of crisis, to denounce illusory projects and to announce a path that brings justice for the humiliated, and that creates a society pleasing to God because the offended and the invisible are well cared for. Justice and right are the bases of lasting peace: that is the central message of the prophets.

We are living now a grave crisis on both a national and world level. Gatherings of scientists and analysts of Earth’s status warn us that if the logic of boundless accumulation continues we will cause a grave ecological-social catastrophe. We are not headed towards global warming. We already are living it. The signs are undeniable.

These voices, even the most authoritative ones, are heard neither by the “decision makers” nor by the men with money. In our country, now submerged in an unprecedented crisis, chaotically ruled by incompetent and even ridiculous persons, we lack prophets who denounce and point to viable paths to get us out of this mess.

The words of Marcio Pochmann are in the prophetic line: “If is maintained the neoliberalism path opened by Temer and now deepened by the ultra-liberalism that dominates the confused government of Bolsonaro, the evolution of Brazil will tend to be like that of Greece, with enterprises failing, and public administration breaking down. The worst is rapidly coming”. Others go even farther: “if socio-political reforms are imposed, according to the logic of the market, merely competitive and not cooperative, Brazil could be transformed into a nation of pariahs”. We need religious and civil prophets, men and women who at least have prophetic attitudes, to denounce that the path underway will be catastrophic.

Isaiah’s words are on point: “The people who walked in darkness have seen a great light: they that dwell in the land of the shadow of death, upon them hath the light shone” (9,1-2).

Leonardo BoffEco-Theologian-Philosopher and of  the Earthcharter Commission

Free translation from the Spanish sent by
Melina Alfaro, alfaro_melina@yahoo.com.ar.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU