Who embarrassed Brazil at home and abroad

It is part of the popular football culture to boo some of the players, the judges and, finally, some authority who happens to be present. But here, the insults, expletives and obscenities that even children could hear is unprecedented in Brazilian football. The harsh words were directed at the highest authority of the country, President Dilma Rousseff, who was in a back seat of the official gallery.

These shameful insults could only come from a class of people that still has visibility in the country, “people of the very White class A, uneducated and sexist”, commented Ana Thurler, a sociologist with the Center for Feminist Studies.

Those who know something of the history of Brazil, or who have read Gilberto Freyre, Jose Honorio Rodrigues and Sergio Buarque de Hollanda, know how to identify such groups immediately. They are sectors of our elites, the most conservative in the world, who lag well behind in the process of global civilization, as Darcy Ribeiro used to point out; sectors that for 500 years occupied the levers of the State and voraciously benefited from it, denying the rights of citizens in order to guarantee corporative privileges. These groups have not yet rid themselves of the Big Mansion with which they are fixated, nor have they forgotten the pillory were the Black slaves were beaten. Not just their mouths are dirty; they are dirty because their minds are dirty. They are antiquated, and still think within the paradigms of the past, when they lived in luxury and conspicuous consumption, as in the times of Renaissance princes.

In the harsh language of Capistrano de Abreu, our main mulatto historian, the majority of the elite always «castrated and re-castrated, bled and bled again» the Brazilian people. And they are still doing it. With no sense of limits and thus full of arrogance, they believe they can hurl any insults they choose, and disrespect any authority.

What happened demonstrated to Brazilians and to the world the type of elites that still exists in Brazil. They embarrassed us at home and abroad. The people are not ignorant, uneducated or shameless, as they often think and say. Those who are shameless, uncouth, uneducated and ignorant are those who think and say such things about the people. They are mostly the independently wealthy, who live off financial speculation and have millions and millions of dollars abroad, in foreign banks or fiscal havens.

President Dilma put it well: “the people do not react this way; the people are civilized and extremely generous and educated”. The people can boo, and plenty do. But the people do not insult a woman with machista and chulo language, especially not the woman who holds the highest office in the country. With serenity and a palpable sense of dignity, Dilma personally replied to these uncivilized groups: “I have endured almost unbearable physical aggressions and nothing has deterred me from my path”. She was referring to the torture to which she was subjected by agents of the State of terror installed in Brazil beginning in 1968. In the speech she made later on television, she proved that nothing either deters her from her path, or scares her, because she lives with different values and aspires to be in consonance with the greatness of our country.

This shameful act was rejected by the majority of analysts and of those who spoke out publicly. However, the reaction of the two candidates to replace her in the Presidency was lamentable. They used practically the same expressions, in line with the brutish groups: “She is reaping what she sowed” said one. Another implied that she deserves the insults she received. Only the mean spirited and those lacking a sense of dignity could react in this manner. And they are the ones who want to define the destiny of the country. With that spirit! We are tired of mediocre leadership that continues scratching at the soil, like chickens, incapable of taking flight like the eagles we deserve, with a greatness proportionate to the size of our country.

A friend from Munich, who understands Portuguese well, was impacted by the insults, and commented: “not even in Nazi times were the authorities insulted in this manner”. Perhaps he does not know the history we have lived, the type of elite sectors that continue to dominate, and the overbearing manner in which they make themselves heard. They are primarily responsible for keeping us socially, culturally and ethically underdeveloped. They shame us in a manner that we really do not deserve.

Free translation from the Spanish by
Servicios Koinonia, http://www.servicioskoinonia.org.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.

Erneuerung unseres natürlichen Vertrages mit der Erde

Bis zum heutigen Tag bestand der Traum des Weißen Mannes aus dem Abendland darin, die Erde zu beherrschen und sich alle anderen Lebewesen zu unterwerfen, um daraus grenzenlosen Profit zu ziehen. Dieser Traum hat sich durch die Globalisierung weltweit ausgebreitet und ist nun, vierhundert Jahre später, zu einem Alptraum geworden. Die Apokalypse kann heute mehr denn je durch uns ausgelöst werden, wie der bedeutende Historiker Arnold Toynbee vor seinem Tode schrieb.

Aus diesem Grund müssen wir unsere Menschlichkeit und Zivilisation durch eine anders gelagerte Beziehung mit der Erde neu erfinden, sodass die Erde nachhaltig werden kann, d. h. damit die Bedingungen für die Aufrechterhaltung und Reproduktion erfüllt werden, um das Leben unseres Planeten zu erhalten. Dies wird nur möglich sein, wenn wir den natürlichen Vertrag mit der Erde wieder ernst nehmen und wenn wir bedenken, dass alle Lebewesen, die Träger desselben genetischen Codes sind wie wir, die große Lebensgemeinschaft auf der Erde bilden. Jedes Wesen besitzt einen intrinsischen Wert und ist daher mit Rechten ausgestattet.

Alle Verträge gehen von Gegenseitigkeit aus, von wechselseitigem Austausch und der Anerkennung der Rechte beider Parteien. Von der Erde erhalten wir alles: Leben und alles, was wir zum Leben brauchen. Im Gegenzug haben wir im Namen des natürlichen Vertrages die Pflicht zur Dankbarkeit, zur Gegenseitigkeit und Achtsamkeit, sodass die Erde ihre Lebenskraft erhalten und das tun kann, was sie schon immer für uns alle tat. Doch wir brachen diesen Vertrag vor langer Zeit.

Um diesen natürlichen Vertrag zu erneuern, müssen wir wie der Verlorene Sohn aus dem Gleichnis Jesu handeln. Wir müssen wieder zur Erde zurückkehren, zu unserem Gemeinsamen Haus, und um Vergebung bitten. Vergebung setzt einen Wandel in unserem Verhalten voraus, in Bezug auf den Respekt und die Achtsamkeit, die die Erde verdient. Die Erde ist unsere Mutter, die Pacha-Mama des Anden-Volks und die Gaia der modernen Menschen. Wenn wir diese Verbindung nicht wiederherstellen, wird es für uns schwierig werden zu überleben. Möglicherweise wird die Erde uns nicht mehr auf sich dulden wollen. Deshalb ist Nachhaltigkeit hier und jetzt so essentiell. Entweder kann diese sich durchsetzen, oder wir werden zu Zeugen einer Tragödie für das Lebenssystem und die menschliche Spezies.

Schon immer haben wir den natürlichen Vertrag gebrochen, und dennoch sendet uns Mutter Erde immer noch positive Zeichen. Trotz der Erderwärmung und des Schwindens der Artenvielfalt scheint noch immer die Sonne, singt die sabia, die brasilianische Drossel, jeden Morgen, lächeln die Blumen alle Passanten an, gleiten die Kolibris über die Knospen der Lilien, werden immer noch Kinder geboren und bestätigen uns, dass Gott noch immer an die Menschheit glaubt und dass sie eine Zukunft hat.

Die Erneuerung des natürlichen Vertrags impliziert, dass die Vision und die Werte aufrecht erhalten werden, die in der Rede des Indianerhäuptlings Seattle, dem Stammesoberhaupt der Duwamish, zum Ausdruck gebracht wurden, welche er im Jahr 1856 in Gegenwart von Isaac Stevens hielt, dem Gouverneur des Washingtoner Territoriums:

„Einer Sache sind wir gewiss: die Erde gehört nicht dem Menschen. Der Mensch gehört zur Erde. Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was der Erde schadet, schadet auch den Söhnen und Töchtern von Mutter Erde. Der Mensch schuf nicht den Stoff des Lebens; er ist nur ein Faden darin. Alles, was der Mensch diesem Stoff antut, tut er sich selbst an. … Wir könnten die Absichten des Weißen Mannes verstehen, würden wir seine Träume kennen, wüssten wir von seinen Hoffnungen, die er seinen Söhnen und Töchtern in den langen Winternächten weitergibt, und welche Visionen für der Zukunft er ihnen vorstellt, sodass sie Träume für morgen daraus weben können.“

Am 22. April 2009 akzeptierte die Versammlung der Vereinten Nationen nach langen und komplizierten Verhandlungen einstimmig die Vorstellung, dass die Erde eine Mutter ist. Diese Aussage ist bedeutungsschwer. Die Erde kann als Grund und Boden abgetragen, benutzt, ge- und verkauft werden. Die Erde als Mutter kann weder ver- noch gekauft werden, sondern nur geliebt, respektiert und geachtet, so wie wie es mit Müttern zu tun pflegen. Ein solches Verhalten wird den natürlichen Vertrag bekräftigen, der für die Nachhaltigkeit unseres Planeten sorgen wird, denn es stellt die gegenseitige Beziehung wieder her.

Der Präsident Boliviens, Evo Morales Ayma, der aus einer indigenen Aymara-Familie stammt, betont immer wieder, dass das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Rechte von Mutter Erde, der Natur und aller Lebewesen sein wird. In seinem Beitrag zur Sitzung der UN Versammlung am 22. April 2009, bei der auch ich mit einer Rede über die theoretische Begründung, warum die Erde eine Mutter ist, teilnahm, zählte er prägnant einige der Rechte von Mutter Erde auf:

– das Recht auf Erneuerung der Lebensfähigkeit von Mutter Erde,

– das Lebensrecht aller Lebewesen, insbesondere derer, die vom Aussterben bedroht sind,

– das Recht auf ein Leben in Reinheit, denn Mutter Erde hat das Recht auf ein Leben ohne Kontaminierung und Verschmutzung,

– das Recht aller Bürgerinnen und Bürger auf ein gutes Leben,

– das Recht, mit allen Dingen in Einklang und Gleichgewicht zu leben,

– das Recht auf die Verbindung mit dem Ganzen, dessen Teil wir sind.

Diese Vision ermöglicht uns, den natürlichen Vertrag mit der Erde zu erneuern, der, in Verbindung mit dem sozialen Vertrag unter ihren Bürgerinnen und Bürgern, schließlich die Nachhaltigkeit des Planeten verstärken wird.

Für die indigenen Völker ist eine solche Haltung selbstverständlich. Wir haben in dem Maß, in dem wir die Verbindung zur Natur verloren haben, ebenso das Bewusstsein für die Beziehung von Wissen und Dankbarkeit der Erde gegenüber verloren. Daher ist es so wichtig, dass wir uns intensiver mit diesen Völkern befassen und von ihnen lernen, der Erde den Respekt und die Verehrung zukommen zu lassen, die sie verdient.

übersetzt von Bettina Gold-Hartnack

Uma democracia que se volta contra o povo

Uma grita geral da mídia corporativa, de parlamentares da oposição e de analistas sociais ligados ao status quo de viés conservador se levantou furiosamente contra o decreto presidencial que institui a Política Nacional de Participação Social. O decreto não inova em nada nem introduz novos itens de participação social. Apenas procura ordenar os movimentos sociais existentes, alguns vindos dos anos 30 do século pássado, mas que nos últimos anos se multiplicaram exponencialmente a ponto de Noam Chomsky e Vandana Shiva considerarem o Brasil o país no mundo com mais movimentos organizados e de todo tipo. O Decreto reconhece esta realidade e a estimula para que enriqueça o tipo de democracia representativa vigente com um elemento novo que é a democracia participativa. Esta não tem poder de decisão apenas de consulta, de informação, de troca e de sugestão para os problemas locais e nacionais.

Portanto, aqueles analistas que afirmam, ao arrepio do texto do Decreto, que a presença dos movimentos sociais tiram o poder de decisão do governo, do parlamento e do poder público laboram em erro ou acusam de má fé. E o fazem não sem razão. Estão acostumados a se mover dentro de um tipo de democracia de baixíssima intensidade, de costas para a sociedade e livre de qualquer controle social.

Valho-me das palavras de um sociólogo e pedagogo da Universidade de Brasília, Pedro Demo, que considero uma das mentes mais brilhantes e menos aproveitadas de nosso país. Em sua Introdução à sociologia (2002) diz enfaticamene:”Nossa democracia é encenação nacional de hipocrisia refinada, repleta de leis “bonitas”, mas feitas sempre, em última instância, pela elite dominante para que a ela sirva do começo até o fim. Políitico (com raras exceções) é gente que se caracteriza por ganhar bem, trabalhar pouco, fazer negociatas, empregar parentes e apaniquados, enriquecer-se às custas dos cofres públicos e entrar no mercado por cima…Se ligássemos democracia com justiça social, nossa democracia seria sua própria negação”(p.330.333). Não faz uma caricatura de nossa democracia mas uma descrição real daquilo que ela sempre foi em nossa história. Em grande parte possui o caráter de uma farsa,. Hoje chegou, em alguns aspectos, a níveis de escárnio.

Mas ela pode ser melhorada e enriquecida com a energia acumulada pelos centenas de movimentos sociais e pela sociedade organizada que estão revitalizando as bases do país e que não aceitam mais esse tipo de Brasil. Por força da verdade, importa reconhecer, que, entre acertos e erros, ele ganhou outra configuração a partir do momento em que outro sujeito histórico, vindo da grande tribulação, chegou à Presidência da República. Agora esses atores sociais querem completar esta obra de magnitude histórica com mais participação. E eles têm direito a isso, pois a democracia é um modo de viver e de organizar a vida social sempre em aberto – democracia sem fim – no dizer do sociólogo português Boaventura de Souza Santos.

Quem conhece a vasta obra de Norberto Bobbio um dos maiores teóricos da democracia no século XX, sabe das infindas discussões que cercam este tema, desde do tempo dos gregos que, por primeiro, a formularam. Mas deixando de lado este exitante debate, podemos afirmar que o ato de votar não é o ponto de chegada ou o ponto final da democracia como querem os liberais. É um patamar que permite outros níveis de realização do verdadeiro sentido de toda a política: realizar o bem comum através da vontade geral que se expressa por representantes eleitos e pela participação da sociedade organizada. Dito de outra forma: é criar as condições para o desenvolvimento integral das capacidades essenciais de todos os membros da sociedade.

Isso no pensar de Bobbio – simplificando uma complexa discussão – se viabiliza através da democracia formal e da democracia substancial. A formal se constitui por um conjunto de regras, comportamentos e procedimentos para chegar a decisões políticas por parte do governo e dos representantes eleitos. Como se depreende, estabelecem-se regras como alcançar a decisões políticas mas não define o que decidir. É aqui que entra a democracia substancial. Ela determina certos conjuntos de fins, principalmente o pressuposto de toda a democracia: a igualdade de todos perante a lei, a busca comum do bem comum, a justiça social, o combate aos privilégios e a todo tipo de corrupção e não em último lugar a preservação das bases ecológicas que sustentam a vida sobre a Terra e o futuro da civilização humana.

Os movimentos sociais e a sociedade organizada, devido à gravidade da situação global do sistema-vida e do sistema-Terra e na busca de um caminho melhor para o Brasil e para o mundo querem oferecer a sua ciência, as experiências feitas, seus inventos, suas formas próprias de produzir, distribuir e consumir, em fim, tudo aquilo que possa contribuir na invenção de outro tipo de Brasil no qual tudos possam caber, a natureza inteira incluída.

Uma democracia que se nega a esta colaboração é uma democracia que se volta contra o povo e, no termo, contra a vida. Daí a importância de secundarmos o Decreto presidencial sobre a Política Nacional de Participação Social, tão irrefutavelmente explicada em entrevista na TV e em O Gl0bo (16 /6/2014) pelo Ministro-chefe da Secretaria Geral da Presidência Gilberto Carvalho.
Leonardo Boff foi professor de Etica e Teologia e é escritor

Renovar el contrato natural con la Madre Tierra

Hasta el momento presente, el sueño del hombre occidental y blanco, universalizado por la globalización, era dominar la Tierra y someter a todos los demás seres para así obtener beneficios de forma ilimitada. Ese sueño, cuatro siglos después, se ha transformado en una pesadilla. Como nunca antes, el apocalipsis puede ser provocado por nosotros mismos, escribió antes de morir el gran historiador Arnold Toynbee.

Por eso, se impone reconstruir nuestra humanidad y nuestra civilización mediante otro tipo de relación con la Tierra para que sea sostenible. Es decir, para conseguir que perduren las condiciones de mantenimiento y de reproducción que sustentan la vida en el planeta. Eso solo ocurrirá si rehacemos el pacto natural con la Tierra y si consideramos que todos los seres vivos, portadores del mismo código genético de base, forman la gran comunidad de vida. Todos ellos tienen valor intrínseco y son por eso sujetos de derechos.

Todo contrato se have a partir de la reciprocidad, del intercambio y del reconocimiento de derechos de cada una de las partes. De la Tierra recibimos todo: la vida y los medios de vida. En correspondencia, en nombre del contrato natural, tenemos un deber de gratitud, de retribución y de cuidado para que ella mantenga su vitalidad para hacer lo que siempre ha hecho para todos nosotros. Pero nosotros have mucho que rompimos ese contrato.

Para rehacer ese contrato natural tenemos que actuar como el hijo pródigo de la parábola de Jesús. Volver a la Tierra, la Casa Común, y pedir perdón. Perdón que se traduce en un cambio de comportamiento en el sentido del respeto y del cuidado que ella merece. La Tierra es nuestra Madre, la Pacha Mama de los andinos y la Gaia de los modernos. Si no restablecemos ese lazo difícilmente sobreviviremos. Ella podría no querernos más sobre la faz terrestre. Por eso la sostenibilidad aquí y ahora es esencial. O ella prevalece o conoceremos una tragedia para el sistema-vida y para la especie humana.

A pesar de todas las rupturas del contrato natural, la Madre Tierra todavía nos envía señales positivas. A pesar del calentamiento global, de la erosión de la biodiversidad, el sol sigue saliendo el sol, el sabiá o tordo brasilero canta cada mañana, las flores sonríen a los que pasan, los colibrís revolotean sobre los botones de los lirios, los niños siguen naciendo y confirmándonos que Dios todavía cree en la humanidad y ella tiene futuro.

Rehacer el contrato natural implica rescatar la visión y los valores representados en el discurso del cacique Seattle, de la etnia de los Duwamish, pronunciado delante de Isaac Stevens, gobernador del territorio de Washington en 1856:

“De una cosa estamos seguros: la Tierra no pertenece al hombre. Es el hombre quien pertenece a la Tierra. Todas las cosas están interligadas entre sí. Lo que hiere a la Tierra, hiere también a los hijos e hijas de la Madre Tierra. No fue el ser humano quien elaboró el tejido de la vida; él es solamente un hilo de ella. Todo lo que haga al tejido, se lo hará a sí mismo… Comprenderíamos las intenciones del hombre blanco, si conociésemos sus sueños, si supiésemos qué esperanzas trasmite a sus hijos e hijas en las largas noches de invierno, qué visiones de futuro ofrece a sus mentes para que puedan formular deseos para el día de mañana”.

El 22 de abril de 2009, tras largas y difíciles negociaciones, la Asamblea de la ONU acogió por unanimidad la idea de que al Tierra es Madre. Esta declaración está llena de significado. La Tierra como suelo y tierra puede ser removida, utilizada, comprada y vendida. La Tierra como Madre no puede ser vendida ni comprada sino amada, respetada y cuidada como lo hacemos con nuestras madres. Este comportamiento reafirmará el contrato natural que dará sostenibilidad a nuestro planeta, pues restablece la relación de mutualidad.

El Presidente de Bolivia, el indígena aymara Evo Morales Ayma, no cesa de repetir que el siglo XXI será el siglo de los derechos de la Madre Tierra, de la naturaleza y de todos los seres vivos. En su intervención en la ONU el día 22 de abril de 2009, en cuya sesión participé con un discurso sobre la fundamentación teórica de la Tierra como Madre, enumeró resumidamente algunos los derechos de la Madre Tierra:

– el derecho de regeneración de la biocapacidad de la Madre Tierra,

– el derecho a la vida de todos los seres vivos, especialmente de aquellos amenazados de extinción.

– el derecho a una vida pura, porque la Madre Tierra tiene el derecho de vivir libre de contaminación y de polución,

– el derecho al vivir bien de todos los ciudadanos,

– el derecho a la armonía y al equilibrio con todas las cosas,

– el derecho a la conexión con el Todo del que somos parte.

Esta visión permite renovar el contrato natural con la Tierra que, articulado con el contrato social entre los ciudadanos, acabará por reforzar la sostenibilidad planetaria.

Para los pueblos originarios tal actitud era natural. Nosotros, en la medida en que perdimos la conexión con la naturaleza, hemos perdido también la conciencia de nuestra relación de reconocimiento y de gratitud hacia ella. De ahí la importancia de revisitar a aquéllos y aprender de ellos el respeto y la veneración que la Tierra merece.

Traducción de Marîa José Gavito Milano