Was für ein Brasilien wollen wir: ein gerechtes oder nur ein reiches?

Die aufgeheizte Stimmung der politischen Parteien und der Gesellschaft erschweren es zu erkennen, worum es zurzeit wirklich geht: Was für ein Brasilien wollen wir? Ein gerechtes Land oder nur ein reiches Land? Logischerweise wäre es ideal, ein Land zu haben, auf das beides zutrifft. Doch wir müssen uns entscheiden zwischen den unterschiedlichen Wegen zu diesem Ziel. Einige behindern diesen Weg, andere machen ihn möglich.

Wenn wir ein gerechtes Land wollen, müssen wir für den Weg der republikanischen Demokratie stimmen, d. h. das Gemeinwohl über das individuelle Wohl stellen. Daraus ergibt sich, dass die Politik sich mehr um die Bedürftigen kümmert und somit unsere perverse soziale Ungleichheit reduziert. Mit anderen Worten: Es wird mehr soziale Gerechtigkeit geben, eine bessere Verteilung der zur Verfügung stehenden Güter und somit ein Rückgang der Gewalt. Dies ist, was die Lula-Dilma Regierung tat, als sie ca. 36 Millionen Menschen von Hunger und Elend befreite und andere soziale Programme durchführte.

Wollen wir ein reiches Land, so stimmen wir für die liberale Demokratie (die Spuren ihrer bürgerlichen Wurzel trägt) innerhalb des Rahmens von kapitalistischer oder neoliberaler Produktion. Neoliberalismus stellt das private Wohl über das Gemeinwohl. Zu diesem Zweck bevorzugt er Investitionen in große Projekte und Infrastrukturen, sodass die Industrie effizient ist und ihre Produkte die Konsumenten anzieht. Die Armen sind nicht vergessen, aber sie werden von der Politik nur schwach bedacht.

In seinem Buch „Kapitalismus im 21. Jahrhundert“ zeigt Thomas Piketty auf, dass der Kapitalismus das beste je erdachte Mittel zur Anhäufung von Reichtum ist. Doch er erkennt, dass dort, wohin Kapitalismus floriert, schon bald Ungleichheiten eingeführt werden, denn Kapitalismus ist geeignet für die private Anhäufung und nicht für die Verteilung des Reichtums. Noch besser entwickelt er das in seinem anderen Buch „Ökonomie der Ungleichheiten“ (L’économie des inégalités). Mit anderen Worten: Ungleichheit ist soziale Ungerechtigkeit, denn Reichtum wird angehäuft, indem Armut geschaffen wird. Kapitalismus erlegt Lohnkürzungen auf, ökonomische Anpassungen, die Sozial- und Arbeitspolitik unterminieren und den niedrigen Klassen den Aufstieg erschweren. Vorherrschend ist Wettbewerb, nicht Solidarität. Der Markt dirigiert die Politik, Gemeingüter werden privatisiert und der Staat darf nur minimal intervenieren, wobei seine vorrangigen Pflichten darin bestehen, für Sicherheit zu sorgen und die Grundversorgung zu garantieren.

Noch mehr: Das unkontrollierte Streben nach Reichtum durch einige Wenige beinhaltet die Ausbeutung der Naturgüter, die inzwischen fast erschöpft sind, sodass wir die physischen Grenzen der Erde erreicht haben. Ein beschränkter Planet kann kein unbegrenztes Wachstum des Reichtums ertragen. Wir brauchen fast anderthalb Erden, um menschliche Anforderungen zu erfüllen, was für die Erde unnachhaltig ist und sogar die bloße Reproduktion des kapitalistischen Systems unmöglich macht.

Eine kapitalistische Makrowirtschaft wird durch die primären Länder, besonders durch die Vereinigten Staaten, als eine Form der Kontrolle und der erzwungenen Anpassung an imperialistische Strategien für alle auferlegt. Doch wie Mark Thoma, der Makro-Wirtschaftswissenschaftler der Universität Oregon, Verteidiger des Kapitalismus, beobachtet, funktioniert der Kapitalismus nicht mehr gut, weil die gegenwärtige systemische Krise unlösbar scheint. Die kapitalistische Ordnung wird sicher ihrer Grenzen bewusst.

Wie ist der Zankapfel in der gegenwärtigen Politik Brasiliens? Die Opposition stimmte für eine neoliberale Makrowirtschaft. Oppositionsführer verkündigen öffentlich, dass Gehälter viel zu hoch sind, dass Petrobras, die Bank Brasiliens und der Postdienste privatisiert werden sollten. Wir kennen diese Formel bereits. Sie ist grausam gegen die Armen und schlecht für die Arbeiterklasse, denn sie bevorzugt die Anhäufung des Reichtums und folglich soziale Ungleichheit. Kapitalismus ist für die Kapitalisten gut, aber für die große Mehrheit der Bevölkerung schlecht. Reichtum kann auf Kosten der Armut und sozialen Ungerechtigkeit nicht geschaffen werden.

Ein geopolitisches Element muss auch hinzugefügt werden, das hier nicht ausführlich besprochen wird. Die Vereinigten Staaten dulden keine aufstrebende Macht wie Brasilien, das mit BRICS und China assoziiert ist, die immer mehr in Lateinamerika eindringen. Progressive und populäre Regierungen müssen destabilisiert werden, indem man ihre Politik verleumdet und ihre Anführer diffamiert.

Die Arbeiterpartei, PT, und die progressiven Gruppen und politischen Parteien wollen den Weg der republikanischen und partizipatorischen Demokratie. Sie streben danach, ihre sozialen Siege zu gewährleisten und auszubreiten. Es ist nicht gewiss, dass ein neoliberaler Sieg sie zurückhalten würde, weil dieser einer anderen Logik folgt, der Logik des Kapitalismus, d. h. der Maximierung von Gewinnen.

Die gegenwärtige Regierung sucht ihren eigenen Weg in der Volkswirtschaft und internationalen Politik mit dem Bewusstsein, dass die Weltwirtschaft bald eine in erster Linie ökologische Basis haben wird. Dann werden wir als eine Macht auftreten, die dazu fähig ist, den Tisch für die Hungernden und Dürstenden der ganzen Welt zu decken. Diese Tatsache sollte nicht vergessen werden. Aber die Hauptaufgabe wird sein, die schändliche soziale Ungleichheit, die Armut und das Elend durch die Sozialpolitik zu überwinden, indem Gesundheit und Ausbildung betont werden.

Die Antriebskraft der ungestümen Opposition gegen die Regierung von Lula-Dilma ist der Wunsch, ihre republikanischen Projekte zu liquidieren, weil es für sie hart ist, die Überlegenheit der Armen und ihrer Teilnahme im sozialen Leben zu akzeptieren.

Aber das ist das Projekt, das auf den Kummer reagiert, der Celso Furtado überall in seinem ganzen Leben verfolgte: «Warum befindet sich Brasilien, das so reich ist und so viel Potential besitzt, weiterhin im Rückwärtsgang. Die von Lula-Dilma gegebene Antwort antwortet auf die Klage von Celso Furtado und ist nicht nur für die Armen gut, sondern für alle.

Diese Frage zu verstehen heißt, den zentralen Punkt der brasilianischen politischen Krise zu begreifen, die allen anderen Krisen zugrunde liegt.

Uberetzt von Bettina Gold-Hartnack

 

 

 

 

O impedimento: a repetição da tragédia brasileira?

A cordialidade brasileira, em sua face sombria, descrita por Sérgio Buarque de Holanda, que se expressa pelo ódio e pela intolerância, fornece o húmus de onde pode precipitar-se novamente a tragédia brasileira.

Em que consiste esta tragédia? Nesse fato: sempre que o povo, os pobres, seus movimentos e seus líderes carismáticos irrompem no cenário político, surgem as velhas elites que carregam dentro de si a estrutura da Casa Grande para negar-lhes direitos, conspirar contra eles, difamar e criminalizar suas lideranças, empurrá-los para as periferias de onde nunca deveriam ter saído. Aos negros, aos índios, aos quilombolas, aos pobres e a outros discriminados se lhes negam reconhecimento e dignidade. E contudo constituem a grande maioria do povo brasileiro.

É o que está ocorrendo atualmente no Brasil. Face a todos esses, as oligarquias e, em geral, os conservadores e até reacionários mostram-se cruéis e sem piedade, apoiados por uma imprensa malvada e sem vínculo com a verdade pois distorce e mente.

O que é intolerável para a classe dominante é o fato de um operário de pouca escolaridade ter se tornado presidente do país. O que mais os irrita é dar-se conta de que ele, Luiz Inácio Lula da Silva, é muito mais inteligente que a maioria deles, possui um liderança carismática que impressionou o mundo e que seu governo fez mais transformações que eles em todo o tempo em que estiveram no poder.

Com ele o povo ganhou centralidade e o considera o maior presidente que este país já teve. Com frequência se ouve de suas bocas: “foi um presidente que sempre pensou em nós, os pobres, e que implantou políticas sociais que não apenas melhoraram nossas vidas mas nos devolveram dignidade. Éramos invisíveis, agora podemos aparecer ”.

A atual conflagração política que atingiu níveis vergonhosos de expressão nasce desta mudança operada no andar de baixo, negada pelos do andar de cima. Estes escandalizam o mundo por sua riqueza e poder. Jessé de Souza, presidente do IPEA revelou recentemente que o topo da pirâmide social brasileira é composta por cerca de 71 mil bilhardários representando apenas 0,05% da população adulta do país. E são beneficiados por isenções de impostos sobre lucros e dividendos, enquanto os trabalhadores pagam pesados impostos.

Estes endinheirados possuem sua expressão política nos partidos conservadores e coma síndrome de vira-latas, porque não conseguem ser aquilo que gostariam de ser: sócios, ainda que meros agregados, do projeto-mundo hegemonizado pelos EUA.

Eles não negam a democracia, pois seria vergonhoso demais. Mas querem um estado democrático não de direito mas de privilégio, estado patrimonialista que lhes permite o enriquecimento, ocupando altas funções de governo e controlar os órgãos reguladores pelos quais garantem seus interesses corporativos. O grosso do PSDB e do PMDB (graças a Deus, neles há pessoas honradas que pensam no Brasil e não só nas próprias vantagens) sem citar outros partidos menores, se inscrevem dentro deste arco político de uma modernidade conservadora e antipopular.

Ao contrário, os grupos progressistas que ganharam corpo no PT e nos seus aliados, postulam um Brasil autônomo, com projeto nacional próprio que resgata a multidão dos injustamente deserdados com políticas sociais consistentes apontando para uma completa emancipação. Estes agora ocupam o estado que se vê cercado como que por uma matilha de cães raivosos que querem liquidá-lo.

São esses que estão promovendo o impedimento da presidenta Dilma Rousseff sem base jurídica consistente de crime de responsabilidade. Dois meses após a sua vitória em 2014, o PSDB já conclamava nas ruas um impedimento da presidenta sem apontar as condições constitucionais que permitissem tal ato extremo. Primeiro se condena, depois procura-se algum eventual crime.

Como não lhes importa a democracia, apenas aquela de sua conveniência, passam por cima de leis e normas constitucionais para arrebatar o poder central que não conseguiriam conquistar pelo voto. Não é de se admirar que este partido arrogante, cuja base social é a classe média conservadora, esteja se diluindo internamente, por não manter ligação orgânica com o povo e seus movimentos e sustentar um projeto neocolonialista.

Estes com outros articulam um golpe parlamentar e renovar a tragédia política brasileira como foi com Vargas e com Jango, culminando com a ditadura militar. Agora no lugar dos tanques e das baionetas funcionam as tramoias, forjando uma argumentação insustentável juridicamente para afastar a presidenta. Querem ocupar o estado para realizarem seu projeto privatista e antinacional. Se ocorrer uma convulsão social, porque os milhões dos que saíram da miséria, não aceitarão mudanças contra eles, os golpistas serão seus principais responsáveis. Então a  tragédia novamente se consumará.

 

Dez lições da múltipla crise brasileira (recorrigido)

Somos falíveis mesmo. Aqui vai a edição correeta. lboff

Toda crise acrisola, purifica e faz madurar. Que lições podemos tirar dela? Elenco algumas.

Primeira lição: o tipo de sociedade que temos não pode mais continuar assim com é. As manifestações de 2013 e as atuais mostraram claramente: não queremos mais uma democracia de baixíssima intensidade, uma sociedade profundamente desigual e uma política de negociatas. Nas manifestações os políticos também os da oposição foram escorraçados. Igualmente movimentos sociais organizados. Queremos outro tipo de Brasil, diverso daquele que herdamos que seja democrático, includene, justo e sustentável.

Segunda lição: superar a vergonhosa desigualdade social impedindo que 5 mil famílias extensas controlem quase metade da riqueza nacional. Essa desigualdade se traduz por uma perversa concentração de terras, de capitais e de uma dominação iniqua do sistema financeiro, com bancos que extorquem o povo e o governo cobrando-lhe um superávit primário absurdo para pagar os juros da dívida pública. Enquanto  não se taxarem as grandes fortunas e não submeterem os bancos a níveis razoáveis de lucro o Brasil será sempre desigual, injusto e pobre.

Terceira lição: prevalência do capital social  sobre o capital individual. Quer dizer, o que faz o povo evoluir não é matar-lhe simplesmente a fome e faze-lo um consumidor mas fortalecer-lhe o capital social feito pela educação, pela saúde, pela cultura e pela busca do bem-viver, pré-condições de uma cidadania plena.

Quarta lição: cobrar uma democracia participativa, construída de baixo para cima com forte presença da sociedade organizada especialmente dos movimentos sociais que enriquecem a democracia representativa que, por causa de sua histórica corrupção, o povo sente que ela não mais o representa.

Quinta lição: a reinvenção do Estado nacional. Como foi montado historicamente, atendia as classes que detém o ter, o poder, o saber e a comunicação dentro de uma política de conciliação entre as oligarquias, deixando sempre o povo de fora. Ele está aí  mais para  garantir privilégios do que para realizar o bem geral da nação. O Estado tem que ser a representação da soberania popular e todos os seus aparelhos devem estar a serviço do bem comum, com especial atenção aos vulneráveis (seu caráter ético) e sob o severo controle social com as devidas instituições para isso. Para tal se faz necessária uma reforma política, com nova constituição, fruto da representação nacional e não apenas partidária.

Sexta lição: o dever ético-político de pagar a dívida às vítimas feitas no processo da constituição  de nossa nacionalidade e que nunca foi paga: para com os indígenas quase exterminados, para com os afrodescendentes (mais da metade da população brasileira) feitos escravos, carvão para o processo produtivo; os pobres em geral sempre esquecidos pelas políticas públicas e desprezados  e humilhados pelas classes dominantes. Urge políticas compensatórias e pro-ativas para criar-lhes oportunidades de se autopromoverem e se inserirem nos benefícios da sociedade moderna.

Setima lição: fim do presidencialismo de coalizão de partidos, feito à base de negócios e de tráfico de influência, de costas para o povo; é uma política de planalto desconectada da planície onde vive o povo. Com ou sem Dilma Rousseff à frente do governo, precisa-se, para sair da pluricrise atual, de uma nova concertação entre as forças existentes na nação. Não pode ser apenas entre os partidos que tenderiam a reproduzir a velha e desastrada política de conciliação ou de coalizão mas uma concertação que acolha representantes da sociedade civil organizada, movimentos sociais de caráter nacional, representantes do empresariado, da intelectualidade, das artes, das mulheres,  das igrejas e das religiões a fim de elaborar uma agenda mínima aceita por todos.

Oitava lição: O caráter claramente republicano da democracia que vai além da neoliberal e privatista.  Em outras palavras, o bem comum (res publica) deve ganhar centralidade e em seguida o bem privado. Isso se concretiza por política sociais que atendam as demandas mais gerais  da população  a partir dos necessitados e deixados para trás. As políticas sociais não se restringem apenas a ser distributivas mas importa serem  redistributivas (diminuir de quem tem de mais para repassar para quem tem de menos), em vista da redução da desigualdade social.

Nona lição: a dimensão geopolítica da crise brasileira. Não se pode pensar o Brasil apenas a partir do Brasil mas sempre dentro do contexto geopolítico global. Há grandes interesses dos USA, da China, da Rússia, da Arábia Saudita pela segunda maior jazida de petróleo do mundo, o pré-sal, e também como alinhar a sétima economia mundial dentro da linha geral definida pelos países centrais que controlam a macroeconomia neoliberal e capitalista. Não querem que no Atlântico Sul surja uma potência que siga um caminho próprio, especialmente articulada com os BRICS que fazem um contraponto ao sistema mundial imperante.

Décima lição: inclusão da natureza com seus bens e serviços e da Mãe Terra com seus direitos na constituição de um novo tipo de democracia sócio-cósmica, à altura consciência ecológica que reconhece todos os seres como sujeitos de direitos formando um grande todo: Terra-natureza-ser humano. É a base de um novo tipo de civilização, biocentrada, capaz de garantir o futuro da vida e de nossa civilização.

Dez lições da múltipla crise brasileira (corrigida)

Porque houver erros na edição anterior, republico o texto agora completo.

Toda crise acrisola, purifica e faz madurar. Que lições podemos tirar dela? Elenco algumas.

Primeira lição: o tipo de sociedade que temos não pode mais continuar assim com é. As manifestações de 2013 e as atuais mostraram claramente: não queremos mais uma democracia de baixíssima intensidade, uma sociedade profundamente desigual e uma política de negociatas. Nas manifestações os políticos também os da oposição foram escorraçados. Igualmente movimentos sociais organizados. Queremos outro tipo de Brasil, diverso daquele que herdamos que seja democrático, includene, justo e sustentável.

Segunda lição: superar a vergonhosa desigualdade social impedindo que 5 mil famílias extensas controlem quase metade da riqueza nacional. Essa desigualdade se traduz por uma perversa concentração de terras, de capitais e de uma dominação iniqua do sistema financeiro, com bancos que extorquem o povo e o governo cobrando-lhe um superávit primário absurdo para pagar os juros da dívida pública. Enquanto  não se taxarem as grandes fortunas e não submeterem os bancos a níveis razoáveis de lucro o Brasil será sempre desigual, injusto e pobre.

Terceira lição: prevalência do capital social  sobre o capital individual. Quer dizer, o que faz o povo evoluir não é matar-lhe simplesmente a fome e faze-lo um consumidor mas fortalecer-lhe o capital social feito pela educação, pela saúde, pela cultura e pela busca do bem-viver, pré-condições de uma cidadania plena.

Quarta lição: cobrar uma democracia participativa, construída de baixo para cima com forte presença da sociedade organizada especialmente dos movimentos sociais que enriquecem a democracia representativa que, por causa de sua histórica corrupção, o povo sente que ela não mais o representa.

Quinta lição: a reinvenção do Estado nacional. Como foi montado historicamente, atendia as classes que detém o ter, o poder, o saber e a comunicação dentro de uma política de conciliação entre as oligarquias, deixando sempre o povo de fora. Ele está aí  mais para  garantir privilégios do que para realizar o bem geral da nação. O Estado tem que ser a representação da soberania popular e todos os seus aparelhos devem estar a serviço do bem comum, com especial atenção aos vulneráveis (seu caráter ético) e sob o severo controle social com as devidas instituições para isso. Para tal se faz necessária uma reforma política, com nova constituição, fruto da representação nacional e não apenas partidária.

Sexta lição: o dever ético-político de pagar a dívida às vítimas feitas no processo da constituição  de nossa nacionalidade e que nunca foi paga: para com os indígenas quase exterminados, para com os afrodescendentes (mais da metade da população brasileira) feitos escravos, carvão para o processo produtivo; os pobres em geral sempre esquecidos pelas políticas públicas e desprezados  e humilhados pelas classes dominantes. Urge políticas compensatórias e pro-ativas para criar-lhes oportunidades de se autopromoverem e se inserirem nos benefícios da sociedade moderna.

Oitava lição: fim do presidencialismo de coalizão de partidos, feito à base de negócios e de tráfico de influência, de costas para o povo; é uma política de planalto desconectada da planície onde vive o povo. Com ou sem Dilma Rousseff à frente do governo, precisa-se, para sair da pluricrise atual, de uma nova concertação entre as forças existentes na nação. Não pode ser apenas entre os partidos que tenderiam a reproduzir a velha e desastrada política de conciliação ou de coalizão mas uma concertação que acolha representantes da sociedade civil organizada, movimentos sociais de caráter nacional, representantes do empresariado, da intelectualidade, das artes, das mulheres,  das igrejas e das religiões a fim de elaborar uma agenda mínima aceita por todos.

Nona lição: O caráter claramente republicano da democracia que vai além da neoliberal e privatista.  Em outras palavras, o bem comum (res publica) deve ganhar centralidade e em seguida o bem privado. Isso se concretiza por política sociais que atendam as demandas mais gerais  da população  a partir dos necessitados e deixados para trás. As políticas sociais não se restringem apenas a ser distributivas mas importa serem  redistributivas (diminuir de quem tem de mais para repassar para quem tem de menos), em vista da redução da desigualdade social.

Décima lição: inclusão da natureza com seus bens e serviços e da Mãe Terra com seus direitos na constituição de um novo tipo de democracia sócio-cósmica, à altura consciência ecológica que reconhece todos os seres como sujeitos de direitos formando um grande todo: Terra-natureza-ser humano. É a base de um novo tipo de civilização, biocentrada, capaz de garantir o futuro da vida e de nossa civilização.