Der eigentliche Grund für die Umweltkrise: der Bruch in der universellen Beziehun

 

Es gibt viele Gründe, die zur aktuellen Umweltkrise führten. Wir kommen hier jedoch auf die eigentliche Ursache zu sprechen: die beständige Abkehr des Menschen von seiner grundlegenden Verbindung mit dem übrigen Universum und dessen Schöpfer. Diesen Bruch hat der Mensch verursacht und für dessen Dauer und Fortbestand gesorgt.

 

Es gibt eine zutiefst mysteriöse und tragische Dimension in der Geschichte der Menschheit und des Universums. Die jüdisch-christliche Tradition nennt diese fundamentale Frustration die „Sünde der Welt“, und in der Theologie heißt sie, gemäß dem Hl. Augustinus, der diesen Ausdruck prägte, „Erbsünde“ oder „Sündenfall“. Die Vorsilbe „Erb“ hat nichts mit den historischen Wurzeln dieses Anti-Phänomens oder folglich mit der Vergangenheit zu tun. Vielmehr bezieht es sich auf das, was dem Menschen eigen ist, was die fundamentale und radikale Ursache seiner menschlichen Existenz betrifft und damit die aktuelle Conditio Humana.

 

Noch weniger kann Sünde auf eine rein moralische Dimension oder auf menschliches Versagen reduziert werden. Sie bezieht sich auf eine allgemeine Haltung und damit auf eine Unterwanderung aller menschlichen Beziehungen. Es geht um eine ontologische Dimension des Menschen, verstanden als ein Netz von Beziehungen. Dieses Netz ist verzerrt und korrumpiert, was allen Arten von Beziehungen schadet.

 

Es ist wichtig hervorzuheben, dass es sich bei der Erbsünde um die Interpretation einer fundamentalen Erfahrung handelt, einer Antwort auf die Herausforderung eines Rätsels. Beispielsweise kann es in Japan einen wunderschön blühenden Kirschbaum geben, während gleichzeitig ein alles zerstörender Tsunami in Fukushima wütet. Auf der einen Seite haben wir eine Mutter Teresa von Kalkutta, die sich um die gestrandeten Menschen auf der Straße kümmert, und auf der anderen Seite einen Hitler, der sechs Millionen Juden in die Gaskammern schickt. Warum dieser Widerspruch? Philosophen und Theologen haben lange nach einer Antwort gesucht. Bisher jedoch ohne Erfolg.

 

Ohne all die möglichen Interpretationen zu vertiefen, gehen wir von derjenigen aus, die sich unter den religiösen Denkern einer wachsenden Zustimmung erfreut: Sie sieht die Unzulänglichkeit als einen Moment im Evolutionsprozess. Gott schuf kein Universum, das augenblicklich fertiggestellt und gleich perfekt war. Vielmehr löste Gott einen zu vervollkommnenden Prozess aus, dessen Ende noch offen ist und der sich in Richtung immer komplexerer, subtiler und perfekter Formen bewegt. Wir hoffen, dass er einst seinen Omega-Punkt erreichen wird.

 

Unzulänglichkeit ist kein Defekt, sondern ein sich in Entwicklung befindlicher Prozess. In ihr drückt sich nicht Gottes eigentlicher Plan für Seine Schöpfung aus, sondern ein Moment inmitten eines immensen Prozesses. Mit dem irdischen Paradies ist nicht die Nostalgie für ein verlorenes goldenes Zeitalter gemeint, sondern das Versprechen für eine noch vor uns liegende Zukunft. Die erste Seite der Bibel ist tatsächlich ihre letzte. Zu Beginn wird eine Art Miniaturmodell der Zukunft vorgestellt, um die Leser und Leserinnen mit der Hoffnung auf ein gutes Ende für die ganze Schöpfung zu erfüllen.

 

Der Hl. Paulus sah den traurigen Zustand der Schöpfung als eine Unterwerfung unter die Vergänglichkeit (mataiótes) und zwar nicht aufgrund des Menschen, sondern aufgrund Gottes selbst. Die exegetische Bedeutung des Wortes „Vergänglichkeit“ weist auf den Reifungsprozess hin. Die Natur hat ihre Reife noch nicht erreicht. Aus diesem Grund befindet sie sich zurzeit immer noch weit von ihrem letzten Ziel entfernt. Deshalb „seufzt die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag und liegt in Geburtswehen“ (Röm 8,22). Der Mensch nimmt teil an diesem Reifungsprozess und seufzt ebenfalls (Röm 8,23). Alle Geschöpfe erwarten bangend die volle Ausreifung der Söhne und Töchter Gottes, denn zwischen ihnen und dem Rest der Schöpfung besteht eine tiefe Interdependenz und Verbindung. Ist der Reifezustand erreicht, wird auch die Schöpfung an der glorreichen Freiheit der Kinder Gottes teilhaben (siehe Röm 8,20).

 

Dann wird der letzte Plan Gottes erfüllt sein, und erst dann wird Gott in der Lage sein, die ersehnten Worte auszusprechen: „Und Er sah, alles war gut.“ Noch sind diese Worte Prophezeiungen und Versprechen für die Zukunft, denn nicht alles ist gut. Ernst Bloch, der Philosoph des Prinzips Hoffnung, drückte dies so aus: „Genesis steht am Ende, nicht am Anfang.“ Der Verzug im Reifungsprozess des Menschen impliziert einen Verzug in der Schöpfung. Die Fortschritte des Menschen bedeuten einen Fortschritt für das Ganze. Die Menschheit kann ein Instrument zur Befreiung oder aber ein Hindernis auf dem Evolutionsprozess darstellen.

 

Und hierin befindet sich das Drama: Als die Evolution den Level der Menschheit erreichte, erlangte sie einen Zustand des Bewusstseins und der Freiheit. Der Mensch wurde als ein Schöpfer geschaffen. Menschen können zu einem guten Zweck in die Natur eingreifen und für sie sorgen, oder sie für einen schlechten Zweck zerstören. Es begann vielleicht mit dem Entstehen des Homo habilis vor 2,7 Millionen Jahren, als Werkzeuge geschaffen wurden, mit denen die Menschen in der Lage waren, in die Natur einzugreifen, ohne deren Rhythmus zu berücksichtigen. Zu Beginn kann dies ein simpler Akt gewesen sein. Doch seine Wiederholung schuf eine Haltung von mangelnder Achtsamkeit. Anstatt gemeinsam auf einer Stufe mit allem zu sein und zu leben, stellte der Mensch sich über die Dinge und dominierte sie. Und so ging es stets weiter bis zum heutigen Tag.

 

Damit fielen die Menschen aus der natürlichen Solidarität mit allen Lebewesen heraus. Sie verstießen gegen den Plan des Schöpfers, der den Menschen als Mit-Schöpfer gewollt hat, dessen Genie die unvollkommene Schöpfung hätte vervollkommnen sollen. Doch stattdessen nahm der Mensch den Platz Gottes ein. Die Stärke der menschlichen Intelligenz und seines Willens versetzte ihn in die Lage, sich als ein „kleiner Gott“ zu fühlen und sich so zu verhalten, als wäre er tatsächlich Gott.

 

Dies ist die große Spaltung von der Natur und dem Schöpfer, die der ökologischen Krise zugrunde liegt. Das Problem liegt in der Art des menschlichen Wesens, das im Lauf der Geschichte eher eine „geophysikalische Zerstörungskraft“ (E. Wilson) entwickelte statt eine Kraft der Achtsamkeit und der Bewahrung.

 

Die Lösung dieses Problems besteht darin, sich wieder mit allen Dingen zu verbinden. Es ist nicht notwendig, religiöser zu werden, sondern bescheidener, eher ein Teil der Natur, verantwortlich für deren Nachhaltigkeit, und achtsamer in jeglicher menschlichen Aktivität. Die Menschheit muss zur Erde zurückkehren, von der sie sich selbst exiliert hat, und deren Bewahrer werden. Dann wird der natürliche Vertrag wiederhergestellt. Auch durch die Öffnung hin zum Schöpfer wird der unlöschbare Durst des Menschen gestillt. Die Frucht dafür wird der Friede sein.

 

 Übersetzt von Bettina Gold-Harnack

 

 

 

 

 

¿Qué se entiende por terrorismo?


Las manifestaciones pacíficas de junio y julio de 2013 en Brasil y otras en lo que va del año 2014 mostraron también paralelamente la actuación violenta de los Black Blocs que, enmascarados, cometían actos vandálicos, atacaban a policías, culminando con la muerte del camarógrafo Santiago de Andrade. Se planteó entonces el tema del terrorismo.

Es arriesgado empezar calificando de terrorismo los actos violentos practicados. Estos se produjeron en el seno de grupos insatisfechos con ciertas alianzas del PT con políticos altamente desacreditados o como reacción a la violencia policial. Puede estar presente un rasgo ideológico como oposición radical al sistema macroeconómico neoliberal, dentro del cual se sitúa Brasil. Embisten contra sus símbolos, como los bancos, dañándolos. Piensan ilusamente que rompiendo sus fachadas alcanzan el corazón del sistema. Éste no cambia por la “violencia simbólica” sino por un proceso histórico-social, generalmente prolongado. Tales grupos están cargados de decepción y amargura y dan rienda suelta a su estado de ánimo a través de acciones destructivas.    

¿Se pueden calificar tales actos como expresión de terrorismo? Pienso que no sería exacto. El terrorismo tiene por detrás un radicalismo excluyente sea de naturaleza religiosa o política. Lleva a los militantes a sacrificar la vida para sus propósitos. Fue paradigmático el terrorismo islámico que llevó al atentado del 11 de septiembre de 2001 contra Estados Unidos. A partir de entonces el miedo se instaló en todo el país. Y el miedo produce fantasmas que desestabilizan a las personas y el orden vigente. Así, por ejemplo, un árabe en Nueva York pide información a un policía y éste lo detiene, imaginando que se trata de un terrorista. Después se comprueba que era un simple ciudadano inocente.

Esta fenomenología muestra la singularidad del terrorismo: la ocupación de las mentes. En las guerras y en las guerrillas se necesita ocupar el espacio físico para imponerse efectivamente. Así fue en Afganistán y en Irak. En el terror, no. Basta ocupar las mentes con amenazas que producen miedo, internalizado en la población y en el gobierno. Los norteamericanos ocuparon físicamente el Afganistán de los talibanes y el Irak de Saddam Hussein, pero Al Qaeda ocupó psicológicamente las mentes de los norteamericanos. La profecía que hizo el 8 de octubre de 2001 el autor intelectual de los atentados del 11 de septiembre, el todavía vivo Osama Bin Laden, se realizó: “Los Estados Unidos no tendrán seguridad, nunca más, nunca más tendrán paz”.

Para dominar las mentes por el miedo, el terrorismo sigue la siguiente estrategia: (1) los actos tienen que ser espectaculares, en caso contrario, no causan una conmoción generalizada; (2) a pesar de ser odiados, deben provocar admiración por la sagacidad empleada; (3) deben sugerir que han sido minuciosamente preparados; (4) deben ser imprevistos para dar la impresión de ser incontrolables; (5) sus autores deben quedar en el anonimato (usar máscaras) porque cuantos más sospechosos, mayor miedo; (6) deben provocar miedo permanente; (7) deben alterar la percepción de la realidad: cualquier cosa diferente puede configurar el terror

De modo formal: terrorismo es toda violencia espectacular, practicada con el propósito de ocupar las mentes con miedo y pavor. Lo importante no es la violencia en sí sino su carácter espectacular, capaz de dominar las mentes de todos.

Está en debate en el Ministerio de Justicia, en los órganos de seguridad del Estado y en el Parlamento una legislación que trata de tipificar los actos destructivos de los Black Blocs como terrorismo. Pero cuidado, no se trata de terrorismo como el que he descrito. Los actos, por su carácter destructivo, tienen rasgos de terrorismo sin ser terrorismo propiamente dicho. Si lo tratamos como terrorismo, como ya lo advirtió el Ministro de Justicia Eduardo Cardoso, corremos el riesgo de instaurar el miedo en la sociedad, miedo que acaba inhibiendo las manifestaciones populares. Con medidas de carácter anti-terrorista podemos estar llevando agua al molino de los Black-Blocks: ocupar, por el miedo, las mentes de la población. Basta aplicar las leyes existentes con las sanciones en ellas previstas.

Más importante que saber quien cometió y comete actos de violencia es saber por qué se recurre a ellos. El analista político Wanderley Guilherme dos Santos que se dio a conocer por preanunciar el golpe civil-militar de 1964 con el texto “Quién va a dar el golpe en Brasil” en el Boletín Carta Maior de febrero nos alerta sobre los Whitetblocks: los dueños del capital, nacional e internacional, que no quieren ningún cambio por temor a perder su nivel de acumulación. No es imposible que puedan estar detrás de los Black blocks. De ahí la importancia del seguimiento por parte de los órganos de información del Estado, pues el golpe civil-militar de 1964 nos dejó serios indicios respecto a estas fuerzas. Fue un golpe de clase con uso de la fuerza militar.

Nuestra sociedad altamente desigual y discriminatoria ofrece siempre razones para la indignación violenta. Cumplir la Constitución posibilitando educación, garantizando lo mínimo para todos, mostrando amor a las personas como lo ha hecho, ejemplarmente, la esposa del camarógrafo Santiago de Andrade y la ministra Maria do Rosário, de la Secretaría Nacional de Derechos Humanos, son caminos de otro tipo de estrategia política, ciertamente más eficaces que la pura y simple represión policial, que ataca los efectos pero no llega al corazón de esta violencia, que, si no se contrarresta puede transformarse en eventual terrorismo organizado.
 
Leonardo Boff es autor de Fundamentalismo, terrorismo, religión y paz, Vozes, Petrópolis, 2009.
 
Traducción de Mª José Gavito Milano

CHE COSA SI INTENDE PER TERRORISMO?

Le manifestazioni pacifiche dei mesi di giugno-luglio 2013 e altre di quest’anno 2014  sono concordi  nel mostrare anche il comportamento dei Black Blocks, che, mascherati, giocavano a chi più spacca meglio è, attaccando i poliziotti fino al peggiore finale: la morte del cineoperatore Santiago Andrade. Così è stato risuscitato il problema del terrorismo.

E’ arrischiato etichettare subito come terrorismo gli atti di violenza consumati. Questi han fatto irruzione in seno a gruppi insoddisfatti di certe alleanze del PT con politici altamente screditati o come risposta alla violenza della Polizia. Può darsi che sia presente un tocco ideologico a indicare opposizione radicale al sistema macroeconomico liberale, entro il quale è situato il Brasile. Assaltano i suoi simboli come le Banche, stimando a torto di poter, danneggiando la facciata, arrivare al cuore del sistema, che cambia  non in forza di una “violenza simbolica”, ma attraverso un processo storico-sociale, della durata  incalcolabile. Tali gruppi arrivano pieni di delusioni e  amarezze. Sfogano il loro  stato d’animo attraverso azioni distruttive.

E’ possibile qualificare tali azioni come espressione di terrorismo? Penso che non sarebbe corretto. Il terrorismo ha dietro di sé un radicalismo escludente, sia esso di natura religiosa o politica. Porta i militanti a sacrificare la loro vita per i loro obiettivi. Paradigmatico è stato il terrorismo islamico, che ha portato all’attentato dell’11 settembre 2001, contro gli Stati Uniti. A partire da allora si è istallata la paura in tutto il paese. E la paura produce fantasmi  che destabilizzano le persone e l’ordine vigente. Così, per esempio, un arabo, a Nuova York, chiede informazioni a un poliziotto e questi lo mette in manette, credendo trattarsi di un terrorista. Poi verificano che si tratta di un semplice cittadino innocente.

Questa fenomenologia mostra la singolarità del terrorismo: l’occupazione delle menti. Nelle guerre e nelle guerriglie è necessario occupare lo spazio fisico per imporsi effettivamente. Così è avvenuto in Afghanistan e in Iraq. Nel terrore, no. E’ sufficiente occupare le menti con minacce che producono paura, internalizzata nella popolazione e nel governo. I nordamericani hanno occupato fisicamente l’Afghanistan dei talebani e l’Iraq di Saddam Hussein. Ma Alqaeda ha occupato fisicamente la mente dei nordamericani. La profezia dell’autore intellettuale degli attentati de11’11 settembre, allora ancora vivente Osama Bin Laden, fatta il giorno 8 di ottobre 2001, si è realizzata: “Gli USA non avranno  mai più sicurezza e mai più godranno la pace”.

Per dominare le menti attraverso la paura, il terrorismo  segue la seguente strategia: (1) gli atti devono essere spettacolari, altrimenti non producono commozione generale; (2) Anche se odiati, gli artefici devono provocare ammirazione per la sagacità impiegata; (3) Devono far pensare che sono stati minuziosamente  preparati; (4) Devono essere imprevisti per suggerire che sono incontrollabili; (5) Devono incutere paura in permanenza; (7) Devono distorcere la percezione della realtà: qualsiasi cosa insolita può configurare il terrore.

Descrivendo: Terrorismo è qualsiasi violenza spettacolare, praticata allo scopo di occupare le menti con paura e timore. Importante non è la violenza in sé,  ma il suo carattere spettacolare, capace di dominare la mente di tutti.

Si sta dibattendo al Ministero di Giustizia, negli organi di sicurezza e in Parlamento una legislazione allo scopo di inquadrare gli atti distruttivi dei Black Block come terrorismo. Ma, attenzione: non si tratta di terrorismo come descritto sopra. Gli atti, a causa del loro carattere distruttivo, hanno elementi di terrorismo, senza essere terrorismo vero e proprio. Se noi lo trattiamo come terrorismo, come già fatto dal Ministro di Giustizia Edoardo Cardoso, corriamo il rischio di seminare paura nella società, paura che finisce per inibire le manifestazioni popolari.

Con misure di carattere antiterroristico, possiamo portare e, di fatto portiamo acqua al mulino dei black block: occupare con la paura le menti della popolazione. Basterebbe inquadrarli nella legislazione esistente, con le pene previste.

Più importante di saper chi ha commesso e commette atti di violenza è sapere perché vi si fa ricorso. Lo scienziato politico Wanderley Guilherme dos Santos che si era fatto notare per aver previsto e preannunciato il Golpe Militare e civile del 1964 con il testo “Chi è che farà il ‘golpe’ in Brasile?” ha risvegliato la nostra attenzione. Nel Boletim Carta Maior di febbraio su gli Whiteblocks: quei padroni di capitale, nazionale e internazionale, che rifiutano qualsiasi cambiamento, perché temono di perdere il loro livello di accumulazione. Non è impossibile che stiano dietro ai Black blocks. Da questo l’importanza di un accompagnamento da parte degli organi di informazione dello Stato, visto che il golpe del 1964, civile e militare, ci ha lasciato indicazioni serie riguardo di quelle forze. Si è trattato di un golpe di classe con l’uso della forza militare.

La nostra società, altamente diseguale e discriminatoria, sempre offre ragioni per un’indignazione violenta. Ubbidire alla Costituzione, rendendo possibile l’educazione, garantendo un minimo di mezzi a tutti, suscitando amore nelle persone come ha fatto esemplarmente la sposa di Santiago Andrade e la Ministra Maria do Rosario della Segreteria Nazionale per i diritti umani. Sono sentieri di altro tipo di strategia politca certamente più efficaci della pura e semplice repressione della Polizia, che aggredisce gli effetti ma non attinge il cuore di questa violenza, che, non seguita, potrebbe eventualmente trasformarsi in terrorismo organizzato.

Leonardo Boff ha scritto Fundamentalismo, terrorismo, religione e pace. Vozes, Petropolis, 2009.

Traduzione di Romano Baraglia

Para onde aponta a crise do clima

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         Conheço poucos jornalistas que com tanto afinco, inteligência, boa informação e senso de equilíbrio nos entrega textos de grande relevância sobre questões ecológicas e afins como Washington Novaes. Cada sexta-feira publica no Estado de São Paulo um artigo que vale ler e guardar. Todos no Brasil estamos sofrendo sob o calor intenso, falta de chuvas e de águas nos reservatórios. Por outro lado, enchentes devastadoras, localizadas, em várias regiões do país. Como entender estes eventos extremos? Que sinais são estes que a Terra nos está dando? Para onde nos conduzirá o aumento da temperatura que não para de subir? Estas interrogações nos são colocadas para nossa preocupação e como desafio para fazermos alguma coisa a fim de mitigarmos e adaptarmo-nos aos efeitos perigosos das mudanças climáticas. Publicamos neste blog este artigo do amigo Washinton Novaes pois nos orienta sobre a real situação da Terra e de nosso pais. Lboff            

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O noticiário recente sobre a mais longa estiagem no Brasil em seis décadas – e suas graves consequências em vários setores de atividade no país – traz consigo memórias incômodas e a sensação de despreparo do poder público e da sociedade   para a questão das mudanças do clima. Há muitas décadas numerosos  estudos científicos têm alertado para a gravidade e o agravamento progressivo das mudanças, para a necessidade de implantar sem perda de tempo políticas e programas de “mitigação” e “adaptação” a essas transformações. Mas têm encontrado pela frente o ceticismo – quando não o descaso.  Ou a crença nas avaliações dos chamados “céticos do clima”.

         Para não ter de recuar muito no tempo, o autor destas linhas retorna, por exemplo, ao que escreveu neste mesmo espaço há uma década (6/3/2004), quando o panorama na área do clima tinha causas opostas às de hoje: o Nordeste em janeiro daquele ano recebera um volume de chuvas sete vezes maior que sua média histórica; em alguns pontos de Goiás, em 50 dias chovera tanto quanto todo o ano anterior; açudes e barragens rompiam-se; abriam-se comportas para evitar rompimentos e provocavam-se graves inundações a jusante. Cientistas clamavam por um sistema oficial de informações que habilitasse a sociedade para programas de adaptação e mitigação – à semelhança do que a Europa já fazia, devolvendo seus rios ao curso natural, eliminando barragens, evacuando as margens de rios, implantando sistemas de drenagem urbana.  O então secretário-geral da ONU, Kofi Annan, advertia: “São visíveis os sinais de mudanças climáticas, com inundações e secas cada vez mais graves”. Mas outro artigo  (26/23/2004)já acentuava que “no Brasil não se conseguiu ainda definir regras”, nem mesmo para um plano nacional de saneamento básico.

         Quem quiser recuar ainda mais no tempo, pode ir ao artigo de 31/7/1998, há mais de 15 anos, que se referia à maior estiagem no rio Cuiabá em 65 anos, que ameaçava o fornecimento de água a um milhão de pessoas – ao contrário do que acontecia no rio Branco, Acre, com “volumes inéditos de chuvas” levando a temer que se repetisse por aqui o drama pelo qual passava a China, com as maiores inundações em 40 anos, 2,5 mil mortos, um milhão de desabrigados. Dizia então o PNUD (ONU) que de 1967 a 1990 chegara a 3 bilhões o número de pessoas atingidas pelos desastres climáticos.

         Agora, São Paulo enfrenta os dias mais quentes desde fevereiro de 1943.  O “sistema Cantareira está à beira do colapso” (ESTADO, 8/2) e ameaça reduzir em 45% o  suprimento de toda a água na Região Metropolitana de São Paulo. O volume de água armazenado já caiu 13,7% em relação ao que era em 1930. Guarulhos sofre com  o racionamento dia sim, dia não. E o panorama se repete praticamente em todo o país, intensifica o consumo de energia elétrica.

Estudiosos como Sir Nicholas Stern dizem que o aumento da temperatura no mundo será de 4 a 5  graus até o fim do século. James Lovelock, autor da “teoria Gaia”, chega a prever (Rolling Stones, novembro de 2013) que “a raça humana está condenada” a perder mais de 5 bilhões da população até 2100, com o Saara invadindo a Europa, Berlim tonando-se mais quente do que Bagdá. A temperatura subirá 8 graus na América do Norte e Europa. Segundo a Organização Mundial de Meteorologia, “não haverá pausa no aumento da temperatura”; cada década será mais quente.

         Michael Bloomberg, o bilionário ex-prefeito de Nova York, hoje à frente de várias iniciativas “ambientalistas”, sugere o fechamento imediato de todas as minas de carvão mineral, a maior fonte de poluição – mas por aqui já colocamos em atividade as nossas termelétricas a carvão, as mais poluidoras e mais caras. Enquanto isso, a safra de soja em São Paulo já se perdeu em 40% (ESTADO, 7/2), com prejuizo de R$744 milhões. Em Goiás, já se foram 15%. E o mundo subsidia o consumo de petróleo.

         Não adianta mais exorcizar os que os “céticos” chamavam de ”profetas do Apocalipse”. Nem fechar os olhos à realidade. Temos de conceber e adotar com muita urgência um plano nacional para o clima. Que inclua regras rigorosas para a ocupação do solo, impeça o desmatamento, promova a recuperação de áreas, proteja os recursos hídricos. Obrigue os administradores públicos a tratar com urgência também do solo urbano e dos planos de drenagem , além da contenção das emissões de poluentes nos transportes.E que nos imponha repensar nossa matriz energética. É preciso conferir prioridade absoluta às fontes de energia “limpas” e renováveis. Avançar com a energia eólica, já competitiva e ainda desprezada. Estimular os formatos de energia solar, que avançam a toda a velocidade no mundo. Voltar a conferir preferência para as energias de biomassas, inclusive ao álcool, onde o Brasil foi pioneiro e agora importa dos Estados Unidos para baixar índices de inflação, com o etanol nas bombas prejudicado pela política anti-inflação de segurar os preços dos combustíveis.

         Não é só. Temos de caminhar sem retardo para conferir, na matriz energética, prioridade para a microgeração distribuída. Gerada localmente e consumida também localmente, essa microgeração – que pode ser, por exemplo, a resultante do aproveitamento de biogás  resultante dejetos animais, como se está fazendo no Paraná e se começa em outros lugares – permite ao produtor rural deixar de pagar contas de energia e ainda vender o excedente da produção para as distribuidoras. Sem “linhões” fantásticos, caríssimos (já temos mais de 100 mil quilômetros deles), desperdiçadores de energia. Sem megaprojetos de geração que custam os olhos da cara e exigem juros gigantescos.

 Esse é o caminho do futuro: o desenvolvimento local, com microgeração de energia. Sem concentrar a propriedade, sem concentrar a renda. E, se tivermos competência e sorte, reduzindo a emissão de poluentes e contribuindo para atenuar as mudanças do clima.