Kurzer Bericht über die “Zerstörung der Indianer” in Brasilien

Wenn ich über die vergangene PanAmazon-Synode im Oktober 2019 nachdenke, erinnert mich das daran, was Bartolomé de las Casas als “Die Zerstörung der Indianer” bezeichnete, als er über Mittelamerika berichtete.

Die erste Begegnung am 21. April 1500, idyllisch erzählt vom Chronisten Pero Vaz de Caminha, verwandelte sich bald in eine tiefe Enttäuschung: Aufgrund der Gier der Kolonisatoren gab es keine Gegenseitigkeit zwischen den Portugiesen und den Indigenen. Vielmehr war es eine Konfrontation, ungleich und gewalttätig, mit katastrophalen Folgen für die Zukunft aller Indigenen Nationen.

Wie auf dem gesamten lateinamerikanischen Kontinent wurde den Indigenen der Status als Menschen entzogen. Sogar 1704 schrieb die Aguiras-Kammer in Ceara, Brasilien, in einem Brief an den König von Portugal, dass “es keine Notwendigkeit für Missionen mit diesen Barbaren gibt, weil sie nur die Form von Menschen haben, und wer etwas anderes sagt, liegt eindeutig falsch.” Zuvor hatte Papst Paul III. eingreifen müssen, und mit der päpstlichen Bulle „Sublimis Deus“ vom 9. Juli 1537 proklamierte er die absolute Würde der indigenen Völker als wahre Menschen, freie Völker und Besitzer ihres Landes.

Aufgrund der Krankheiten der weißen Invasoren, gegen die die Indigenen keine Immunität hatten (Grippe, Windpocken, Masern, Malaria und Syphilis); aufgrund des Kreuzes und Schwerts; der Degradierung ihrer Ländereien, was Jagd und Landwirtschaft unmöglich machte; wegen der Sklaverei; der Kriege, die Don Joo VI. im Mai 1808 offiziell gegen die Krenak im Rio Dulce-Tal ausgerufen hatte; der systematischen Demütigung und Verleugnung ihrer Identität… wurden die fünf Millionen Indigenen auf die derzeitigen 930.000 reduziert. Die faktische Ausrottung der indigenen Völker für politische Zwecke wurde entweder durch erzwungene Akkulturation, spontane und geplante frauenfeindliche Praktiken oder schlicht und einfach durch Völkermord erreicht, ähnlich wie es Brasiliens Generalgouverneur Mendes Sé mit dem Tupiniquim von Iheus tat: “Die Leichen wurden entlang der Strände platziert, in einer Reihe eine Meile (span. Meile = 5,57 km) entlang.” In jüngster Zeit, als die großen Autobahnen und die Wasserkraft-Staudämme im Amazonasgebiet eröffnet wurden, wurden chemische Entlaubungsmittel, Hubschrauberangriffe und Low-Level-Flüge von Flugzeugen gegen die indigenen Bevölkerungen eingesetzt, einschließlich absichtlich eingeführter Bakterien.

Wir brauchen nur ein paradigmatisches Beispiel zu zitieren, das die Logik der “Zerstörung der brasilianischen Indianer” widerspiegelt. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, als Dominikanerbrüder eine Mission am Ufer des Flusses Araguaia gründeten, befanden sich 6.000 bis 8.000 Kaiapo im Krieg mit den Sammlern von Naturkautschuk in der Region. Im Jahr 1918 zählte man nur noch 500. 1927 waren es 27, 1958 gab es nur noch einen Kaiapo. 1962 wurden die Kaiapo in der gesamten Region für ausgestorben erklärt.

Mit der Vernichtung von mehr als tausend Nationen in 500 Jahren brasilianischer Geschichte verschwand ein menschliches Erbe, entstanden in Tausenden von Jahren kultureller Arbeit, Dialog mit der Natur, Entwicklung von Sprachen und Aufbau einer Weltvision, die dem Leben freundlich und der Natur respektierend gegenüberstand, für immer. Ohne sie sind wir alle ärmer.

Der Alptraum einer Eingeborenen, Terena, erzählt von einem, der die Seelen der Brasilianer und der Indigenen gut kennt, zeigt die Auswirkungen dieser demografischen Verwüstung auf Menschen und Nationen: “Ich ging auf den alten Guarani-Friedhof im Reservat und sah ein großes Kreuz. Einige weiße Männer kamen und nagelten mich mit dem Gesicht nach unten an dieses Kreuz. Sie gingen und ich lag da, verzweifelt, ans Kreuz genagelt. Plötzlich erwachte ich, voller Angst” (Roberto Gambini, The Indigenous Mirror, (El espejo indio, Rio de Janeiro 1980, S. 9).

Diese Angst, hervorgerufen durch die ständigen Aggressionen des barbarischen Weißen (der sich arrogant als zivilisiert bezeichnet) verwandelte sich bei der indigenen Bevölkerungen in Todesangst verwandelt, für immer vom Antlitz der Erde ausgerottet zu werden.

Dank der indigenen Organisationen und der neuen protektionistischen Staatsgesetze, der Unterstützung durch die Zivilgesellschaft und die Kirchen und dank des internationalen Drucks erstarken die indigenen Nationen und nehmen zahlenmäßig wieder zu. Ihre Organisationen offenbaren das hohe Maß an Bewusstsein und Ausdrucksmöglichkeit, das sie erreicht haben. Sie erleben sich als erwachsene Bürger, die am Schicksal der nationalen Gemeinschaft teilhaben wollen, ohne auf ihre Identität zu verzichten, und die mit anderen historischen Persönlichkeiten zusammenarbeiten und dabei ihren kulturellen, ethischen und spirituellen Reichtum teilen möchten.

Dennoch ist die Form des brasilianischen Staates, insbesondere unter der Regierung Bolsonaro, äußerst beleidigend für ihre Würde. Sie bedroht und misshandelt sie durch ihre indigene Politik, als wären sie primitiv und kindisch.

Tatsächlich haben die Ureinwohner eine Integrität, die wir Westler verloren haben, da wir Geiseln eines Zivilisationsparadigmas sind, das spaltet, zerstreut und gegeneinander ausspielt, um vollständig zu dominieren. Die Indigenen sind die Hüter der heiligen und komplexen Einheit des Menschen mit anderen, eingetaucht in die Natur, zu der wir alle gehören und deren Teil wir sind. Sie bewahren das glückliche Bewusstsein unserer Zugehörigkeit zum Ganzen und das ewige Bündnis zwischen Himmel und Erde, den Ursprung aller Dinge.

Als ich im Oktober 1999 in Umeo, die Samis, die indigenen Norweger, traf, stellten sie vor unserem Gespräch zuerst eine Frage:

– Halten die brasilianischen Indigenen die Ehe von Himmel und Erde ein?

Ich verstand die Frage sofort und antwortete entschieden:

– Aber natürlich halten sie an dieser Ehe fest, denn aus der Ehe zwischen Himmel und Erde sind alle Dinge geboren.

Erfreut antworteten sie:

– “Dann sind sie immer noch so wahrhaftig Indigene wie wir. Sie sind nicht wie unsere Brüder und Schwester aus Stockholm, die den Himmel vergessen haben und nur bei der Erde geblieben sind. Deshalb sind sie unglücklich und so viele begehen Selbstmord. Wenn wir die Einheit von Himmel und Erde, von Geist und Materie, dem Großen Geist und dem menschlichen Geist bewahren, werden wir die Menschheit und unsere Große Mutter Erde retten.”

Das ist sicherlich die große Mission der Urvölker und die enorme Herausforderung, uns dabei zu helfen, unsere Pacha Mama, unsere Mutter Erde, zu retten, die uns alle hervorbringt und unterstützt und ohne die nichts in dieser Welt möglich ist.

Wir müssen auf ihre Botschaft hören und uns ihrer Verpflichtung anschließen, um wie sie Zeugen der Schönheit, des Reichtums und der Vitalität von Mutter Erde zu sein.

Leonardo Boff  Ökologe -Theologe – Philosoph und von der Erdcharta Kommission

 

 

 

 

Elogio aos afrodescendentes no seu dia 20 de novembro

Há um crescendo na discriminação dos pobres, dos LGBT, dos quilombolas,dos indígenas e especialmente dos negros e negras que compõem mais da metade de nossa população. Neste dia 20 de novembro, dia da consciência negra, é dia da consciência para os brancos a fim de que superem a discriminação de seus irmãos e irmãs, acrescentando-lhe sofrimento sobre sofrimento. É um protesto contra o deputado que quebrou no dia 19/11/19 um quadro de um artista nas paredes do Câmara dos Deputados e contra aquele que quebrou a placa em homenagem à Marielle, assassinada há mais de um ano. É meu gesto de pequena solidariedade a estes irmãos e irmãs que têm o mesmo sangue vermelho que o nosso, o mesmo coração que pulsa, o mesmo desejo de amar e ser amado. Lboff

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A Paixão de Cristo continua pelos séculos afora no corpo dos crucificados. Jesus agonizará até o fim do mundo, enquanto houver um único de seus irmãos e irmãs negros que esteja ainda pendendo de alguma cruz. Foi nesta compreensão que a Igreja Católica, na liturgia da Sexta-Feira Santa, coloca na boca do Cristo estas palavras pungentes que valem hoje aos afrodescendente no Brasil:

”Que te fiz, meu povo eleito? Dize em que te contristei? Que mais podia ter feito, em que foi que te faltei”?

“Eu te fiz sair do Egito, com maná de alimento. Preparei-te bela terra, tu, a cruz para o teu rei”.

Celebrando a abolição da escravatura a 13 de maio, nos damos conta de que ela não foi completada ainda. Há muita discriminação na rua, nas mídias digitais sociais contra os afrodescendentes, atingindo escritores, músicos.políticos/as e até atores e atrizes conhecidos e amados pelo público. Quantos jovens negros são executados pela polícia nos morros de nossas cidades?

A Paixão de Cristo continua na paixão do povo afrodescendente. Falta a segunda abolição, da miséria, da fome, do desemprego e da discriminação.

Ouvem-se ecos de seus lamentos por libertação contra um cativeiro ainda imposto:

“Meu irmão branco,  minha irmã branca, meu povo: que te fiz eu e em que te contristei? Responde-me”!

“Eu te inspirei a música carregada de banzo e o ritmo contagiante. Eu te ensinei como usar o bumbo, a cuíca e o atabaque. Fui eu que te dei os ritmos e a ginga do samba. E tu tomaste do que era meu, fizeste nome e renome, acumulaste dinheiro com tuas composições e nada me devolveste”.

“Eu desci os morros, te mostrei um mundo de sonhos, de uma fraternidade sem barreiras. Eu criei mil fantasias multicores e te preparei a maior festa do mundo: dancei o carnaval para ti. E tu te alegraste e me aplaudiste de pé. Mas logo, logo, me esqueceste, reenviando-me ao morro, à favela, à realidade nua e crua do desemprego, da fome, do preconceito  e da opressão”.

“Meu irmão branco, minha irmã branca, meu povo: que te fiz eu e em que te contristei? Responde-me”!

“Eu te dei em herança o prato do dia-a-dia, o feijão e o arroz. Dos restos que recebia, fiz a feijoada, o vatapá, o efó e o acarajé: a cozinha típica da Bahia. E tu me deixas passar fome. E permites que minhas crianças morressem famintas ou que seus cérebros fossem irremediavelmente afetados, infantilizando-as para sempre”.

“Eu fui arrancado violentamente de minha Mãe África. Conheci o navio-fantasma dos negreiros. Muitos morreram na  viagem e foram jogados aos peixes. Fui feito coisa, “peça”, escravo e escrava. Fui a mãe-preta para teus filhos e filhas. Cultivei os campos, plantei o fumo para o cigarro e a cana para o açúcar. Fiz todos os trabalhos. Ajudei a construir quase tudo o que existe neste país, monumentos, palácios e igrejas coloniais. E tu me chamas de preguiçoso e me prendes por vadiagem. Ao lado da Casa Grande do senhor, me condenaste a viver na senzala. Por causa da cor da minha pele me discriminas e me tratas ainda como se escravo fosse”.

“Meu irmão branco, minha irmã branca, meu povo: que te fiz eu e em que te contristei? Responde-me!”

“Eu soube resistir, consegui fugir  do capitão do mato que me caçava como a um animai e fundar quilombos: sociedades fraternais, sem escravos, de gente pobre mas livre, negros, negras, mestiços e até brancos. Eu transmiti, apesar do açoite em minhas costas, a cordialidade e a doçura à alma brasileira. E tu me caçaste como bicho, arrasaste meus quilombos e ainda hoje impedes que a abolição da miséria que escraviza e a discriminação que humilha,  continuem como realidades cotidianas e efetivas”.

“Eu te mostrei o que significa ser templo vivo de Deus. E, por isso, como sentir Deus na pele,  no corpo cheio de axé e celebrá-lo no ritmo, na dança e nas comidas sagradas. E tu reprimiste minhas religiões e rebaixando-as a simples ritos afro-brasileiros ou a simples folclore. Não raro, fizeste da macumba caso de polícia”.

“Meu irmão branco, minha irmã branca, meu povo: que te fiz eu e em que te contristei? Responde-me”!

“Quando com muito esforço e sacrifício consegui ascender um pouco na vida, ganhando um salário suado, comprando minha casinha, educando meus filhos e filhas, cantando o meu samba, torcendo pelo meu time de estimação e podendo tomar no fim de semana uma cervejinha com os amigos, tu dizes que sou um negro de alma branca, diminuindo assim o valor de nossa alma de negros, dignos e trabalhadores. E nos concursos em igual condição quase sempre sou preterido em favor de um branco. Porque sou negro ou negra”.

“E quando se pensaram políticas públicas para reparar a infâmia histórica, permitindo-me o que sempre me negaste: estudar e me formar nas universidades e nas escolas técnicas e assim melhorar minha vida e de minha família, a maioria dos teus grita: é contra a constituição, é uma discriminação, é uma injustiça social. E isso se agravou nos nossos dias atuais, sombrios, cortando ou diminuindo as políticas sociais que nos beneficiavam. Mas esperamos firmemente que a Justiça vai ainda estar do nosso lado e continuar a nos abrir as portas das universidades e das escolas técnicas. Finalmente, ainda assim  somos a maioria nas universidades.

“Meu irmão branco, minha irmã branca, meu povo: Que te fiz eu e em que te contristei? Responde-me!””

“Responde-me, por favor”.

“E nós brancos, os que dispomos do ter, do saber e do poder, geralmente calamos, envergonhados e cabisbaixos.

É hora de escutar o lamento destes nossos irmãos e irmãs afrodescendentes, somar forças com eles e construir juntos uma sociedade inclusiva, pluralista, mestiça, morena, negra, fraterna, cordial onde nunca mais haverá, como ainda continua havendo,  pessoas que se atrevem a escravizar outras pessoas. Que não seja tão difícil amar e sentirmo-nos irmãos e irmãs, todos filhos e filhas de Olorum e do Altíssimo.

Oxalá possamos gritar: “escravidão nunca mais”. E enxugando as lágrimas, mas alegres, respondemos às discriminações com amor, com música  com dança e com alegria de viver.

E um dia, que só Deus saberá quando, poderemos dizer, como no Apocalipse,  todos juntos, brancos e afrodescendentes,  sem vingança e sem rancor e cheios de júbilo: “tudo isso passou”. Pois estaremos todos  no reino dos libertos.

Leonardo Boff, texto dedicado à atriz Taís Araújo, afrodescendente, discriminada publicamente e também para Danielle Ferreira, bahiana, militante dos direitos das mulheres afrodescendentes e liderança jovem do PT.

 

 

 

 

Coletivo Bereia: checar informações,verdadeiras,imprecisas,enganosas e falsas

Vivemos todos num tempo novo o das mídias digitais sociais. Nelas tudo pode ocorrer, fake news, falsificações, distorções, campanhas difamatórias e também a comunicação de realidades boas que ocorrem e são notificiadas por estes meios. Precisamos de discernimento, especialmente face às fake news que podem se multiplicar aos milhares até aos milhões. É difícil checar se essa informação é falsa, segura e verdadeira. Um coletivo chamado Bereia, altamente qualificado, se propõe a ajuda realizar este checagem em benefício dos interessados. Com isso poderemos não ser mais vítimas de falsidades e de meias verdades etc. Aconselho seguirem esse Coletivo Bereia e através de seu link no final deste texto, entrar em comunicação com  ele e se assegurar da qualidade das informações: Lboff

                                  Proposta Bereia

                           Bereia – Informação e Checagem de Notícias.
Separar o Joio. Guardar o trigo

Uma iniciativa de organizações, profissionais, pesquisadores e estudantes de comunicação vinculados ao contexto da fé cristã.

Os de Bereia dedicaram-se a avaliar se tudo correspondia à verdade. – Atos 17:11

Conhecer e comunicar a verdade é urgente em um tempo marcado pela chamada “pós-verdade” (prática de formação da opinião pública nos quais os fatos objetivos têm menos influência que os apelos às emoções e às crenças pessoais) e pela ampla circulação de fake news (notícias falsas), de desinformação e de informação manipulada, em especial com objetivos políticos. Nesse sentido, a verdade liberta pessoas e grupos das amarras de conteúdos mentirosos, caluniosos e promotores de intolerância em todas as suas formas.

O nome Bereia tem um caráter simbólico e faz parte de uma narrativa bíblica do Novo Testamento. Conforme o livro de Atos dos Apóstolos 17.10-15, a mensagem de Paulo e seus companheiros foi bem recebida na sinagoga judaica de Bereia, localizada na Grécia, na região da Macedônia. O texto registra um elogio aos bereanos, homens e mulheres, que mantiveram não apenas uma abertura em ouvir as Escrituras, mas de examiná-la.

Os judeus que moravam em Bereia tinham a mente mais aberta que os de Tessalônica e ouviram a mensagem de Paulo com grande interesse. Todos os dias, examinavam as Escrituras para ver se Paulo e Silas ensinavam a verdade. Como resultado, muitos judeus creram, assim como vários gregos de alta posição, tanto homens como mulheres” (Novo Testamento).

Nesse espírito e a partir da iniciativa da organização Paz e Esperança Brasil, um grupo de jornalistas se reuniu e criou o Coletivo Bereia, responsável por este site (Bereia – Informação e Checagem de Notícias) e pelas contas associadas nas redes sociais. Importantes parcerias institucionais foram estabelecidas no processo de construção dessa proposta. Hoje, Bereia conta com o apoio das seguintes organizações: Agência Latino Americana e Caribenha de Comunicação (ALC), Associação Católica de Comunicação – Brasil (SIGNIS), Associação Mundial para a Comunicação Cristã – América Latina (WACC-AL, na sigla em inglês), Grupo de Pesquisa Comunicação e Religião da Sociedade Brasileira de Estudos Interdisciplinares da Comunicação (GP Comunicação e Religião – INTERCOM) e Paz e Esperança Brasil.

Objetivo

Checar fatos publicados diariamente em mídias religiosas e em mídias sociais brasileiras que abordem conteúdos sobre religiões e suas lideranças no Brasil e no exterior. Bereia oferecerá pluralidade de pontos de vista e transparência, com base em sua política editorial, para que o/a leitor/a tenha condições de avaliar se a informação está correta e contextualizada com a realidade dos fatos. Não serão checadas opiniões ou material analítico, apenas material informativo (notícias).

Métodologia de Checagem

Diariamente, a equipe do Bereia acompanha sites e portais (agências) de notícias gospel. Acompanha também pronunciamentos e declarações de políticos e autoridades cristãs de expressão nacional (líderes da Bancada Religiosa e Ministros de Estado) veiculados pelas mídias noticiosas, pelas mídias sociais destas personagens e/ou expostos no Parlamento. Será verificado se os conteúdos veiculados são informativos (verdadeiros) ou desinformativos (imprecisos, enganosos, inconclusivos e falsos).

Para isso, adotamos um protocolo com cinco passos de checagem:

  1. Identificação de matérias e pronunciamentos ou declarações veiculados em mídias e expostos no Parlamento que, pelas características do título e da chamada, demandam verificação (afirmações absolutas, ufanismo, casos inusitados) por representarem relevância (interesse público, ou que afetem o maior número de pessoas possível) relacionada à presença de grupos religiosos no espaço público e/ou tenham tido destaque nas mídias noticiosas.
  2. Pesquisa sobre a fonte original (quando existir).
  3. Pesquisa sobre o que foi publicado sobre o assunto/tema.
  4. Pesquisa em fontes oficiais e alternativas (incluindo pessoas, grupos, instituições/organizações/associações/movimentos sociais citados) para confirmação, identificação de lacunas e de distorções ou para refutação do conteúdo. Tudo será relatado no texto a ser produzido pela equipe do Bereia com a devida indicação do acesso dos leitores/as a estas fontes.
  5. Contextualização do conteúdo checado, com busca de referencial bibliográfico e contato com especialistas, quando for o caso.
  6. Classificação do conteúdo como Verdadeiro, Impreciso, Enganoso, Inconclusivo ou Falso:

VERDADEIRO – A notícia, o pronunciamento ou a declaração são corretas e coerentes com os fatos apurados.

IMPRECISO – A notícia, o pronunciamento ou a declaração oferecem conteúdos verdadeiros, mas não oferecem dados comprováveis, não consideram diferentes perspectivas e não contextualizam a situação em questão. Isto pode levar o público a julgamentos errôneos sobre determinados casos, pessoas, grupos, instituições/organizações/associações/movimentos sociais. É desinformação e necessita de complementações e contextualização.

ENGANOSO –A notícia, o pronunciamento ou a declaração oferecem conteúdos de substância verdadeira, mas a apresentação deles é desenvolvida para confundir. Os títulos e imagens que não correspondem ao que é exposto na íntegra, teores distorcidos que instigam julgamentos negativos de uma pessoa, de um grupo ou de instituição/organização/associação/movimentos sociais, ou invocam sensacionalismo para conquista de audiência. Representa desinformação e necessita de correções, substância e contextualização.

INCONCLUSIVO – A notícia, o pronunciamento ou a declaração oferecem conteúdos de substância informativa mas não apresentam todos os elementos necessários para serem classificados como verdadeiros. Além disso, trazem evidências na redação para serem avaliados como desinformação. São matérias que demandam cuidado, atenção e acompanhamento em torno da conclusão.

FALSO – A notícia, o pronunciamento ou a declaração não oferecem informações, não têm substância factual, caracterizando-se como boato, conteúdo fabricado para parecer informação. Os dados disponíveis sobre a situação em questão contradizem objetivamente o que é apresentado. É desinformação.

Política Editorial

Será checado apenas conteúdo que se apresente como informação (conteúdo noticioso baseado em fatos e apresentação de ideias organizadas e ordenadas baseadas em dados) que tenha relevância (interesse público, ou que afetem o maior número de pessoas possível) relacionada à presença de grupos religiosos no espaço público e/ou tenham tido destaque nas mídias noticiosas. Nesse sentido, não será verificado material opinativo na forma de artigos, editoriais, resenhas.

Bereia entende como desinformação: informação comprovadamente falsa, inconclusiva, enganosa e imprecisa, que é criada, apresentada e divulgada para obter vantagens econômicas ou para enganar deliberadamente, podendo prejudicar o interesse público.

A checagem e a classificação do conteúdo são realizadas por um/a jornalista e um/a estagiário/a e são revisadas por um/a editor/a. Se necessário, o Conselho Editorial será consultado. O objetivo é a transparência no serviço oferecido: as classificações serão apresentadas de forma clara e objetiva. Caso haja algum erro, ele será corrigido e isto será explicitado no material disponível no site, sendo disponível o acesso ao material original e ao corrigido.

Bereia espera que os/as leitores/as participem ativamente desta proposta. Primeiramente, verificando a própria atuação do Coletivo por meio do acesso às fontes de checagem que serão divulgadas a partir do compromisso estabelecido com a transparência. Também, indicando conteúdos para que Bereia realize a checagem. Para isso haverá espaços específicos oferecidos aos/às leitores/as.

No que disser respeito ao conteúdo, Bereia é apartidário, não realiza militância, e não defenderá, seja com checagens específicas, seja com a produção de textos, qualquer discurso, teologia, ideologia ou tendência político-partidária. Como um serviço jornalístico ético e transparente, Bereia apresentará perspectivas diversas sobre os fatos apurados.

RECURSOSO FINANCEIROS

Bereia dispõe de pequeno recurso financeiro alcançado com apoiadores-simpatizantes para criação do website e funcionamento inicial. O principal aporte se dará pela atuação de voluntários da equipe de mineração de dados e na checagem dos fatos e pela adesão de doadores.

Bereia é transparente quanto à abertura do recebimento de doações para a realização deste serviço. A aceitação de doações não implica influência de doadores/as sobre os conteúdos checados. Os recursos serão geridos pela Diretoria e pelo Conselho Fiscal do Paz e Esperança Brasil, organização responsável institucionalmente por esta iniciativa.

Conselho Editorial

Conheça as pessoas que colaboram para garantir que o conteúdo publicado seja claro e verdadeiro.

Ver perfis

https://twitter.com/coletivobereia/status/1195077824903892992?s=20

 

Inteligência Artificial, potência e terror: Antonio Martins

Um dos grandes desafios que a inteira humanidade deverá enfrentar proximamente e já está em algumas áreas enfrentando é a novíssima realidade da Intelêngia Artificial. Ela pode implicar numa grande libertação, passando  do regime da necessidade para o regima da liberdade. Mas pode significar também um terror e uma ameaça ao fim da espécie humana. Trata-se de uma forma de inteligência que supera em muito a humana. Ela poderá ocupar nossas mentes e tomar decisões superiores àquelas que nós comumente tomamos. Se grupos inimigos da vida se apropriarem deste tipo de inteligência poderão provocar um armagedom que significará não só a eliminação de toda a vida no planeta Terra. Esta continuará a girar ao redor do sol, mas sem nós.

Entre as muitas publicações nesta área escolhemos esta de um especialista, Antonio Martins, publicada no dia 27 de julho de 2019. Ela numa linguagem esclarecedora nos inicia neste mundo que simultaneamente è “potência e terror” .

Inteligência Artificial, potência e terror

      Antonio Martins

“Quando até os defensores icônicos do capitalismo manifestam incertezas e receios com os rumos do sistema e o futuro do mundo, vale a pena estar muito atento. Henry Kissinger, ex-secretário de Estado dos EUA, Eric Schmidt, ex-executivo-chefe da Google e Alphabet e Daniel Huttenlocher, reitor da área tecnológica da Universidade de Cornell acabam de publicar uma análise sobre as perspectivas e riscos da Inteligência Artificial (IA). Sóbrio, o texto, que estará na edição impressa de agosto da revista The Atlantic (mas já pode ser acessado online) não é alarmista na forma – e não sugere, nem de longe, ação de resistência. Chega a dizer que o advento da IA é “irrefreável” e pode ser “uma das revoluções mais significativas – e de maior alcance – na história da humanidade”. Mas quais os seus sentidos? Ao tentar responder a esta pergunta, os autores não escondem seu temor”.

“Kissinger, Schmidt e Huttenlocher são claros. O desenvolvimento da IA equivale a “transferência crescente de decisões, de seres humanos para máquinas”. Ao processar um volume de informações imensamente maior que o cérebro humano, os sistemas dotados de Inteligência Artificial podem “descobrir associações entre dados e ações, oferecendo soluções que são, para nós, difíceis ou impossíveis”. O resultado, nas palavras dos próprios autores, é que “este processo cria novas formas de automação e, com o tempo, poderá produzir formas inteiramente novas de pensamento”.

“Este passo já foi dado, em domínios aparentemente banais. Computadores programados para jogar xadrez haviam se tornado superiores aos campeões mundiais há vinte anos (vale ler a história dos confrontos Garry Kasparov x Deep Blue). Recentemente, porém, um passo muito mais espantoso foi dado. Máquinas associadas à Inteligência Artificial foram induzidas a aprender sozinhas a jogar xadrez. Ao invés de orientado por grandes jogadores (como sempre ocorrera antes) seu processo de aprendizado baseou-se em conhecer as regras; e desenvolver, por si, estratégias próprias. O método é rudimentar: tentativa e erro. Mas a capacidade de processar informações, descobrir e desenvolver padrões, é tão colossal que o AlphaZero, programa que realizou a proeza, tornou-se – em apenas 24 horas – capaz de vencer qualquer ser humano quando os mais sofisticados programas para jogar xadrez criados até então”1.

“O que acontece quanto ferramentas deste tipo são transportadas de tabuleiros inofensivos para as relações humanas, tão complexas e desiguais? Kissinger, Schmidt e Huttenlocher lembram que algumas aplicações podem, teoricamente, resultar em grandes ganhos – relacionados, por exemplo, à saúde e longevidade. Mas chamam atenção para ao menos duas aplicações em que os desequilíbrios resultantes podem ser catastróficos”.

“A primeira é a guerra – inclusive nuclear. Um armagedom foi evitado até agora, dizem eles, graças ao princípios do equilíbrio do terror e da dissuasão. As potências atômicas com capacidade de dizimar seus possíveis adversários (e o mundo) hesitam em fazê-lo por saberem que a consequência inevitável será sua própria, e idêntica, devastação. Mas e quando a Inteligência Artificial for aplicada à gestão dos arsenais atômicos? Que inusitadas estratégias – incluindo simulações, chantagens, emboscadas – os sistemas tentarão, reciprocamente, desenvolver para liquidar os do inimigo? Quais as consequências (não para as máquinas, mas para bilhões de humanos e o próprio planeta) de um passo em falso capaz de desencadear a grande avalanche”?

“A segunda consequência são as relações humanas – em especial a Educação. O advento de assistentes pessoais (como o Alexa e o Google Home) e a popularidade do celular entre as gerações mais jovens permitem antever um futuro, breve e aterrador, em que “a principal fonte de interação e conhecimento não serão os país, membros da família, amigos ou professores – mas ‘companheiros’ digitais”.

“Ocorre que os algoritmos de IA, embora ampliem o repertório de informações, também “estreitam as escolhas e multiplicam o poder de suprimir ideias novas ou desafiadoras”. Podem além disso, admitem os autores, “diminuir a capacidade inquisitiva”, já que a busca de conhecimento será progressivamente transferida para máquinas; abrir possibilidades muito mais vastas para o terrorismo de Estado e de grupos (pense na sabotagem digital das redes de infraestrutura); enfraquecer os sistemas democrático por meio de métodos como os da Cambridge Analytica”.

“Nos breves parágrafos propositivos do texto, Kissinger, Schimdt e Huttenlocher são muito menos profícuos e instigantes que nos trechos de alerta. Partidários da hegemonia capitalista, eles parecem descrer da possibilidade de ação transformadora sobre o mundo. Falam em trivialidades como “exigir envolvimento humano em ações onde há apostas altas em jogo (como a interpretação de exames médicos); fazer simulações e testes para testar a adequação da IA aos valores humanos; desenvolver um novo campo de escrutínio – a “ética de IA”. Parecem desconsiderar que vivemos sob um sistema em cuja essência estão a disputa, a rivalidade e a violência”.

“Ainda assim, o texto lança uma provocação perturbadora e indispensável. A Inteligência Artificial é um dos múltiplos campos em que o desenvolvimento das forças produtivas desafiará, muito em breve, relações sociais, comportamentos e visões de mundo consolidadas há séculos (pense também, por exemplo, na edição genética, nas nanotecnolgias, nas armas autônomas). Se o ambiente político e o controle do poder continuarem a se deteriorar, o resultado pode ser a desumanização radical. Reflita sobre isso quando se julgar desanimado pelos reveses da democracia brasileira. O desafio é mais vasto do que, às vezes, supõe nosso vão pessimismo”.

“Em 2015, outro programa – o AlphaGo – tornou-se, pela primeira vez, capaz de vencer seres humanos também no Go, outro jogo de lógica e estratégia, com variáveis e alternativas imensamente superiores às do xadrez”

Fontes.

https://outraspalavras.net/blog/inteligencia-artificial-potencia-e-terror/

https://www.alainet.org/es/node/201147