No contecto so ökumenischer Kirchentag de maio na Alemanha com o tema “Solidariedade e Justiça em tempos de Pandemia” participei de um debate como a Vice-presidente do partido Die Linke Petra Pau. Transcrevo as perguntas feitas por ela e minhas respostas. Tivemos ampla convergência de visões.
Questões levantadas por Petra Pau
.Wir leben im 21. Jahrhundert, einem historisch besonderen:Meine Negativthese ist: Die Menschheit ist rasant auf dem Weg, sich selbst und überhaupt alles Leben zu vernichten.
Meine Positive these: Erstmals gibt es mit der Solaroption und der Digitalisierung zwei Produktivkräfte, die im Marx`schen Sinne über den Kapitalismus hinaus weisen.Meine Frage ist: Teilen Sie meine Negativthese und was ist dagegen zu tun?
Minha respostapara a pergunta negativa
Zu erst, begrüße icj
ganz herzlich die Vizepräsidentin des Bundestags DIE LINKE, Petra Pau nd und auch Dr. Cornelia Hildebrandt, die die Vermittlung möglich gemacht hat, und alle aus Ihrer Fraktion DER LINKE und die, die uns vielleicht in dieser LIVE begleiten werden.
Zu Ihrer ersten Frage, nämlich Ihrer negativen These, dass die Menschheit auf dem Weg in ihre eigene Zerstörung ist, würde ich Folgendes sagen.
Um eine fundierte Antwort zu geben, würde ich sagen, dass wir zunächst einmal den Kontext betrachten müssen, in dem das Coronavirus aufgetreten ist. Jeder ist besorgt über Wissenschaft, Impfstoffe und Einschränkungen. Das ist richtig und notwendig.
Aber wir müssen sagen, dass das Virus die Frucht des Anthropozene ist. Das heißt, seine Hauptursache ist die uneingeschränkte Ausplünderung der Ressourcen der Natur durch den Kapitalismus. Sie ist zerstörerisch in die Natur eingedrungen und hat den Lebensraum für eine Reihe von Viren wie Ebola, Zika, Chikungunya und jetzt Covid-19 zerstört.
Ich verstehe das Eindringen des Virus als eine Art Gegenangriff der Erde auf die Menschheit. Die Erde hat ihre Grenze erreicht. Sie verfügt über begrenzte Ressourcen, die ein unbegrenztes Wachstums-/Entwicklungsprojekt nicht zulassen. Dies ist die DNA des Kapitalismus.
Ich mache mir die Worte des großen französischen Naturforschers Jacob Monod zu eigen:
“Wir sind zu sinnlosem und wahnsinnigem Verhalten fähig. Von nun an können wir alles, wirklich alles, fürchten, einschließlich der Auslöschung der menschlichen Rasse. Es wäre der gerechte Preis für unsere Torheiten und unsere Grausamkeiten“.
Hier ist meine Antwort: Entweder wir ändern unsere Beziehung zur Natur, nicht mehr aggressiv und zerstörerisch für das ökologische Gleichgewicht, zu einer Beziehung des Respekts für ihre Grenzen und der Sorge um die Erhaltung ihrer Vitalität, oder wir werden keine Zukunft haben.
Das Schicksal der Erde und der Menschheit liegt in unseren Händen. Wir haben keine andere Alternative: Entweder wir ändern das Paradigma, dessen Zentrum das Leben und nicht der Profit ist, und Wissenschaft und Technologie, um dem Leben und nicht dem Markt zu dienen, oder wir werden uns in den Zug derer einreihen, die auf ihr eigenes Grab zusteuern.
Resposta para a pergunta positiva
In Bezug auf Ihre zweite These, die positive, möchte ich ehrlich Ihnem sagen, dass ich sie nicht so positiv finde.
Natürlich ist es wichtig, durch alternative Energien wie Solar, Wind, Geothermie und andere das Kohlendioxid zu reduzieren. Auch neue Technologien wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Arbetiswelt total verändern werden können.
Aber diese Lösungen befinden sich immer noch innerhalb des vorherrschenden Paradigmas, das die Coronavirus-Katastrophe ermöglichte.
Sie verändern aber nicht das Verhältnis des Menschen zur Natur. Hierin liegt das ganze Problem. Die Gründer des modernen Paradigmas, wie Descartes und Francis Bacon, bechteteten den Menschen als Herren und Meister der Natur und nicht als Teil von ihr und auch nicht als di Hüter ihrer Integrität und Lebensfähigkeit. Ich vermute, dass die kapitalistisch Unersättlichkeit an den natürlichen Ressourcen fortfahren wird mit den gefährlichen Auswirkungen, die wir kennen. Eine notwendige Wende müssen wir schaffen, wenn wir eine Zukunft haben wollen.
Ich befürchte was die Eigentümer der Finanzwelt, die großen Vermögen und Megakonzerne planen: der Menschheit eine Art kybernetischen Despotismus aufzuerlegen.
Mit künstlicher Intelligenz und ihren Milliarden von Algorithmen können sie jeden Menschen und die gesamte Menschheit kontrollieren, um ihr Vermögen und ihre Privilegien zu sichern.
Sie bilden die 0,1 % der Menschheit. Der Rest lebt am Ramde und würde als Untermenschen betrachtet werden.
Das heißt, wir hätten nichts von den Lektionen gelernt, die Covid-19 uns beibringen wollte. Wir können nicht zur früheren Normalität zurückkehren, denn das wäre zu pervers, mit zwei Ungerechtigkeiten: eine ökologische, die die Ökosysteme ausplündert, und eine soziale, die Millionen und Abermillionen von armen und miserablen Menschen schafft.
Das gemeinsame Schicksal ruft uns zu einem Neuanfang und nicht zu einer Wiederholung der Vergangenheit. Wenn wir es verlängern wollen, werden wir, wie gesagt, mit dem Schlimmsten rechnen müssen. Wie der Papst Franziskus mit Rechrt sagte: Diesmal retten wir uns alle zusammen oder keiner wird gerettet.
Zum Schluss: wie sehen Sie die Zukunft?
Es scheint, dass meine Position hoffnungslos ist. Im Gegenteil: Ich nähre viel Zuversicht und Hoffnung.
Wenn wir uns die Geschichte der menschlichen Evolution anschauen, sehen wir, dass sie durch viele gefährliche Krisen gegangen ist. Aber es hat sich immer gehalten. Die gegenwärtige paradigmatische Krise ist vielleicht die gefährlichste, aber wir glauben, dass sie nicht die letzte und auch nicht die endgültige sein wird.
Wir nähren nicht die Skepsis des alten Martin Heidegger, der schrieb: “Nur noch ein Gott kann uns retten.
Ich glaube eher an den Vers von Hölderin: Wo die Gefahr groß ist, ist die Chance auf Rettung noch größer.
Deshalb hege und pflege ich die Hoffnung, dass wir durch diese gegenwärtige Krise mit Schmerzen und strenger Belehrung gehen werden.
Eines Tages wurden wir im Herzen der großen roten Sterne geboren. Wenn wir Söhne und Töchter der Sterne sind, ist das ein Zeichen dafür, dass wir auf dieser Welt sind, um zu leuchten und nicht durch den Cvid-19 zu sterben. Und wir werden glänzen. Außerdem glaube ich an die Worte der jüdisch-christlichen Schrift, die uns Gott als “den großen Liebhaber des Lebens” vorstellt. Wenn Gott so ist, wird er nicht zulassen, dass wir wegen eines gefährlichen und unsichtbaren Virus so elendig verschwinden.
La pandemia ci mette, sempre più, davanti ai limiti del nostro paradigma capitalistico. In queste breve, intenso, testo, che pubblichiamo per gentile concessione dell’autore, il teologo brasiliano Leonardo Boff ci offre spunti per un diverso paradigma etico-sociale.
Leonardo Boff
“Consumare il mondo” o “salvaguardare il mondo” sono una metafora, frequente in bocca ai leader indigeni, che mettono in discussione il paradigma della nostra civiltà, la cui violenza li ha quasi fatti scomparire. Ora è stato messo sotto scacco dal Covid-19. Il virus ha colpito come un fulmine il paradigma del “consumare il mondo”, ovvero sfruttare senza limiti tutto ciò che esiste in natura in un’ottica di crescita / arricchimento senza fine. Il virus ha distrutto i mantra che lo sostengono: centralità del profitto, raggiunto attraverso la concorrenza, la più agguerrita possibile, accumulato privatamente, a scapito delle risorse naturali. Se obbediamo a questi mantra, saremmo sicuramente sulla strada sbagliata. Ciò che ci salva è ciò che è nascosto e invisibile nel paradigma del “consumare il mondo”: la vita, la solidarietà, l’interdipendenza tra tutti, la cura della natura e l’uno dell’altro. È il paradigma imperativo della “salvaguardia del mondo”.
Il paradigma del “consumare il mondo” è molto antico. Proviene dall’Atene del V secolo a.C., quando lo spirito critico irruppe e ci fece percepire la dinamica intrinseca dello spirito, che è la rottura di ogni limite e la ricerca dell’infinito. Tale scopo era pensato dai grandi filosofi, dagli artisti, compare anche nelle tragedie di Sofocle, Eschilo ed Euripide ed è praticato dai politici. Non è più il medén ágan del tempio di Delfi: “niente di troppo”.
Questo progetto di “mangiarsi il mondo” ha preso forma nella stessa Grecia con la creazione dell’impero di Alessandro Magno (356-323), che all’età di 23 anni fondò un impero che si estendeva dall’Adriatico al fiume Indo in India.
Questo “consumare il mondo” si è approfondito nel vasto Impero Romano, rafforzato nella moderna era coloniale e industriale e culminato nel mondo contemporaneo con la globalizzazione della tecno-scienza occidentale, espansa in tutti gli angoli del pianeta. È l’impero senza limiti, tradotto nello scopo (illusorio) del capitalismo / neoliberismo con la crescita illimitata verso il futuro. Basta prendere come esempio, di questa ricerca di crescita illimitata, il fatto che nell’ultima generazione sono state bruciate più risorse energetiche che in tutte le precedenti generazioni dell’umanità. Non c’è luogo che non sia stato sfruttato per l’accumulo di merci.
Ma ecco, è emerso un limite insormontabile: la Terra, limitata come pianeta, piccola e sovrappopolata, con beni e servizi limitati, non può sostenere un progetto illimitato. Tutto ha dei limiti. Il 22 settembre 2020, le scienze della Terra e della vita lo hanno identificato come l’Earth Overshoot Day, ovvero il limite dei beni e dei servizi naturali rinnovabili, fondamentali per mantenere la vita. Si sono esauriti. Il consumismo, non accettando limiti, porta alla violenza, togliendo alla Madre Terra ciò che non può più dare. Stiamo consumando l’equivalente di una Terra e mezzo. Le conseguenze di questa estorsione si manifestano nella reazione dell’esausta Madre Terra: aumento del riscaldamento globale, erosione della biodiversità (circa centomila specie eliminate ogni anno e un milione in pericolo), perdita di fertilità del suolo e crescente desertificazione, tra altri fenomeni estremi.
Attraversare alcuni dei nove confini planetari (cambiamento climatico, estinzione di specie, acidificazione degli oceani e altri) può causare un effetto sistemico, facendo crollare i nove e inducendo così il collasso della nostra civiltà. L’emergere del Covid-19 ha messo in ginocchio tutti i poteri militaristici, rendendo inutili e ridicole le armi di distruzione di massa. La gamma di virus precedentemente annunciata, se non modifichiamo il nostro rapporto distruttivo con la natura, potrebbe sacrificare diversi milioni di persone e assottigliare la biosfera, essenziale per tutte le forme di vita.
Oggi l’umanità è presa dal terrore metafisico di fronte ai limiti insormontabili e alla possibilità della fine della specie. Il Great Reset del sistema capitalista è illusorio. La Terra lo farà fallire.
È in questo drammatico contesto che emerge l’altro paradigma, quello della “salvaguardia del mondo”. È stato allevato in particolare da leader indigeni come Ailton Krenak, Davi Kopenawa Yanomani, Sônia Guajajara, Renata Machado Tupinambá, Cristine Takuá, Raoni Metuktire e altri. Per tutti loro c’è una profonda comunione con la natura, di cui si sentono parte. Non hanno bisogno di pensare alla Terra come alla Grande Madre, Pachamama e Tonantzin perché la sentono così. Proteggono naturalmente il mondo perché è un’estensione del proprio corpo.
L’ecologia del profondo e dell’integrale, come si riflette nella Carta della Terra (2000), nelle Encicliche di Papa Francesco Laudato SI: come prendersi cura della nostra casa comune (2015) e Fratelli tutti (2020), e il programma “Pace, Giustizia e Preservazione del Creato” del Consiglio Ecumenico delle Chiese, tra gli altri gruppi, hanno assunto la “salvaguardia del mondo”. Lo scopo comune è quello di garantire le condizioni fisico chimico-ecologiche che sostengono e perpetuano la vita in tutte le sue forme, in particolare la vita umana. Siamo già nella sesta estinzione di massa e l’Antropocene la sta intensificando. Se non leggiamo emotivamente, con il cuore, i dati della scienza sulle minacce che pesano sulla nostra sopravvivenza, difficilmente ci impegneremo a salvaguardare il mondo.
Papa Francesco ha seriamente ammonito nella Fratelli tutti: “O ci salviamo insieme o nessuno si salva” (n. 32). È un avvertimento quasi disperato se non si vuole “gonfiare il corteo di chi va alla propria tomba” (Z. Bauman). Facciamo il salto della fede e crediamo in ciò che dice il Libro della Sapienza: “Dio è l’amante appassionato della vita” (11,26). Se è così, non ci permetterà di scomparire così miseramente dalla faccia della Terra. Lo crediamo e lo speriamo.
Leonardo Boff ha scritto: Cuidar la Tierra-Proteger la vida, cómo evitar el fin del mundo, Record 2010; Covid-19, la Madre Tierra contraataca a la Humanidad: advertencias de la pandemia, Vozes 2020.
Uno de los efectos positivos de la irrupción de la Covid-19 en nuestras vidas ha sido el descubrimiento del planeta Tierra por toda la humanidad. Nos hemos dado cuenta forzosamente de que existe una íntima conexión entre la vida humana, la naturaleza y el planeta Tierra. El virus no cayó del cielo; vino como contraataque de la Tierra, considerada como un supersistema vivo que siempre crea y se autocrea, y se organiza para mantenerse vivo y producir todo tipo de vida existente en este planeta. Particularmente los quintillones de quintillones de microorganismos que existen en los suelos y en nuestro propio cuerpo, verdadera galaxia (Antônio Nobre) habitada por un número incalculable de virus, bacterias y otros microorganismos.
El contexto del virus, casi nunca citado por los analistas de las redes de comunicación, es el sistema capitalista anti-naturaleza y anti-vida. Él hizo que el virus perdiese su hábitat y avanzase sobre nosotros. Ese sistema de producción y de consumo asalta despiadadamente la naturaleza, saquea sus bienes y servicios y destruye el equilibrio de la Tierra.
Esta responde con el calentamiento global, la erosión de la biodiversidad, la escasez de agua potable y otros eventos extremos. Todos de alguna forma participamos de este ecocidio, pero los actores principales –es forzoso decirlo y denunciarlo – son el sistema del capital y la cultura del consumo descontrolado, y especialmente los millonarios con su consumo suntuoso. Por lo tanto, retiremos la culpa de la humanidad pobre, que colabora mínimamente y es víctima del mencionado sistema.
El ser humano, siempre curioso por saber más y más, ha hecho descubrimientos sin número: de nuevas tierras como las de América, de pueblos, culturas, todo tipo de aparatos, desde el arado hasta el robot, el submundo de la materia, los átomos, los topquarks y el campo de Higgs, lo íntimo de la vida, el código genético. Y no paran los descubrimientos.
Pero ¿quién descubrió la Tierra? Fue preciso que enviásemos astronautas fuera de la Tierra o hasta la Luna para ver la Tierra desde fuera de la Tierra y finalmente, maravillados, descubrir la Tierra, nuestra Casa Común. Frank White escribió en 1987 un libro The Overview Effect (tengo un libro firmado por él el 29/5/1989) en el cual recoge los testimonios de los astronautas emocionados hasta las lágrimas.
El astronauta Russel Scheickhart nos revela: “Vista desde afuera, la Tierra parece tan pequeña y frágil, una mancha pequeña preciosa que puedes tapar con tu dedo pulgar. Todo lo que significa algo para ti, toda la historia, el arte, el nacimiento y la muerte, el amor, la alegría y las lágrimas, todo está en aquel punto azul y blanco que puedes tapar con tu pulgar. Desde esa perspectiva entiendes que todo ha cambiado… que tu relación ya no es la misma que la de antes” (White, p.200).
Eugene Cernan confesó: «Fui el último hombre en pisar la Luna en diciembre de 1972. Desde la superficie lunar miraba con temblor reverencial hacia la Tierra, en un trasfondo muy oscuro. Lo que yo veía era demasiado hermoso para ser aprehendido, demasiado ordenado y lleno de propósito para ser un mero accidente cósmico. Uno se siente obligado interiormente a alabar a Dios. Dios debe existir por haber creado aquello que yo tenía el privilegio de contemplar. La veneración y la acción de gracias surgen espontáneamente. Para eso debe existir el universo» (White p. 205).
Acertadamente comenta Joseph P. Allen: «Se ha discutido mucho sobre los pros y los contras de los viajes a la Luna, pero nunca oí a nadie argumentar que debíamos ir a la Luna para poder ver la Tierra desde fuera de la Tierra. Después de todo, esta debe haber sido seguramente la verdadera razón de que hayamos ido a la Luna» (White, p. 233).
Efectivamente esta es la razón secreta e inconsciente de los viajes espaciales: descubrir la Tierra, el tercer planeta de un sol de quinta categoría, dentro de nuestra galaxia. El sistema solar en el cual está nuestra Tierra dista 27 mil años-luz del centro de la galaxia, la Vía Láctea, en la cara interna del brazo espiral de Orión. Ese sistema con la Tierra alrededor es casi nada y nosotros une quantiténégligeable, cercana a cero. Y, sin embargo, desde aquí la Tierra a través de nosotros contempla el universo entero, del cual forma parte. Y a través de nuestra inteligencia, que pertenece al propio universo, él se piensa a sí mismo. Lo que cuenta en nosotros no es la cantidad sino la calidad, única, capaz de pensar, de amar el universo y de venerar a Aquel que lo sustenta permanentemente.
No solo descubrimos la Tierra. Descubrimos que somos aquella parte de la Tierra que piensa, ama y cuida. Por eso ser humano (homo en latín) viene de húmus, tierra fértil, y Adán procede de Adamah, tierra fecunda.
A partir de ahora nunca desaparecerá de nuestra conciencia que hemos descubierto la Tierra, nuestro hogar cósmico, y que somos la parte consciente, inteligente y amorosa de ella. Porque somos portadores de estas cualidades, nuestra misión es cuidar de ella como nuestra Casa Común, y de todos los demás seres que en ella habitan y que tienen el mismo origen que nosotros, por tanto son nuestros parientes.
Si es así, ¿por qué la hemos maltratado, superexplotado y estamos destruyendo las bases que sustentan nuestra vida? Si hay una lección que la Madre Tierra a través de la Covid-19 nos quiere transmitir es seguramente esta:
«Tenéis que cambiar vuestra relación con la naturaleza y conmigo, si queréis que yo siga ofreciéndoos todo lo que necesitáis para vivir con una sobriedad compartida, en fraternidad y sororidad universales y bajo el cuidado amoroso con todos vuestros hermanos y hermanas de la gran comunidad de vida, tambiénmis hijos e hijas bien amados. En el pasado, en tiempos inmemoriales, os di a elegir entre “la vida y la muerte, la bendición y la maldición. Escoge la vida para que vivas tú y tu descendencia. Esta promesa la mantendré siempre”» (Deut 30,19).
Escojamos la vida. Es el llamamiento de la Madre Tierra. Es el designio del Creador.
*Leonardo Boff es ecoteólogo y ha escrito Covid-19: el contraataque de la Madre Tierra contra la humanidad, Vozes, 2ª edición 2021.
Para el teólogo, San José es el santo de los anónimos, de los trabajadores y de aquellos que asumen su misión. Y va más allá: mantiene que la Trinidad está completa en la encarnación en la Sagrada Familia.
Por: João Vitor Santos | 29 Diciembre 2020 – IHU (Instituto Humanitas Unisinos-RS)
“Él es el santo de los anónimos, de los trabajadores que hablan con las manos, delsilencio activo y de la discreción”. Así es como el teólogo Leonardo Boff define a José, el esposo de María, aquel que asume la paternidad terrena de Jesús. Así como el Papa Francisco, Boffllama la atención acerca del coraje de ese judío, un hombre que recibe a una mujer embarazada y toma para sí todas las responsabilidades paternas, por grandes que sean los desafíos. Coraje y acogida que el Papa resalta y quiere animar en todos al instituir el año 2021como el año de san José, a través de la Carta Apostólica Patris corde- Con corazón de Padre. “De él no tenemos ninguna palabra, solo sueños. Hoy, la humanidad está recogida, ocasión para pensar sobre el sentido de la vida y de nuestra relación con la Tierra. San José es el santo de la familia reunida, como actualmente las familias lo están en sus casas para protegerse de la contaminación de la covid-19”, dice Boff.
En la entrevista que sigue, concedida por e-mail a IHU On-Line, el teólogo recupera al José histórico e indica en él elementos cruciales que nos den ánimo, “Necesitamos padres que acojan a los desamparados y que promuevan iniciativas en su calle y en su barrio para atender a quienes no pueden defenderse, como ocurrió ejemplarmente en el barrio Paraisópolis de São Paulo y en la favela da Maré de Río de Janeiro”, alerta. Y añade: “No existe solamente el regazo cálido de la madre. El padre es responsable del paso hacia el mundo de los otros, donde hay diferencias, tienen que respetarse ciertos límites y aprender a convivir pacíficamente. No es una tarea fácil, pero es imprescindible para no dejar marcas para siempre”.
Boff recupera la teología en torno a ese personaje del cual no tenemos ni una palabra en los registros canónicos. Es el llamado silencio, pero que no tiene nada de omisión. “En silencio es como vemos mejor, escuchamos la llamada del corazón y nacen visiones que dan sentido a la vida y nos alimentan la esperanza. No fue diferente con el padre trabajador José”, explica. Además, Boff dice que no podemos ignorar que Dios se hace humano y, en su interpretación, la Trinidad se personifica en la familia terrena de Cristo. “San José habla porque es el portador de este misterio abisal en el que el Padre habita. José es la persona que muestra, por su silencio, el misterio del Padre. Él acaba siendo la sombra del Padre, la propia personificación terrestre del Padre celeste”, sostiene.
Para él, sólo quien es divina es capaz de engendrar lo Divino. “Fue lo que ocurrió con María. Si ella no hubiera dicho “fiat”, hágase, el Hijo no habría sido concebido y nacido de ella. Esa parte divina de María es raramente asumida por las mujeres que siguen todavía rehenes de la cristología, de Cristo, olvidando que sin María no habría Cristo”, advierte. O sea, ya hemos asumido a Cristo como Dios encarnado, pero todavía nos falta asumir esta mirada sobre María. “¿Y San José, queda fuera?”, pregunta. “Mi tesis es que toda la Familia divina se autocomunicó al mundo”. Así se cierra el círculo: La Familia divina está para siempre en la familia humana que fue asumida por María, por Jesús y por José”.
Leonardo Boff – La recibí con sorpresa y alegría. Sorpresa porque el Magisterio habló sólo tardíamente de San José, y con alegría aporque soy devoto de este santo y le dediqué muchos años de investigación en los mejores centros teológicos del mundo, hasta en Rusia y China. Considero que mi libro San José: la personificación del Padre(Petrópolis: Vozes, 2005) es uno de los mejores y más creativos que he escrito.
Él es el santo de los anónimos, de los trabajadores que hablan con las manos, del silencioactivo y de la discreción. No tenemos ninguna palabra suya, solo sueños. Hoy que toda la humanidad está recogida, es una buena ocasión para pensar sobre el sentido de la vida y de nuestra relación con la Tierra. San José es el santo de la familia reunida, como actualmente las familias lo están en sus casas para protegerse de la contaminación de la covid-19.
En este momento de crisis, él nos ofrece algunas virtudes, bien acentuadas por el Papa Francisco, especialmente como “padre de acogida y padre de valentía creativa”, pues muchos están desamparados y con gran abatimiento hasta el punto de derrumbarse. Necesitamos padres que acojan a los desamparados y que promuevan iniciativas en su calle y en su barrio para atender a quienes no pueden defenderse, como ocurrió ejemplarmente en el barrio Paraisópolis de São Paulo y en la favela da Marè de Río de Janeiro.
IHU On-Line – ¿Qué lectura hace usted de laCarta Apostólica “Patris corde – Con corazón de Padre”, firmada por el Papa que dedica el año 2021 a San José? ¿Qué señales emite Francisco con este documento y esta propuesta?
Leonardo Boff – Con el título “Padre de corazón”, el Papa, de forma nueva y creativa, quiere evitar tantos títulos que la tradición teológica ha dado a San José, no todos muy dignos: padre putativo, padre nutricio, padre legal, padre matrimonial y otros. La expresión “Padre de corazón” evita todo eso y muestra que por el corazón y el amor a María y a Jesús él se hizo realmente padre, asumiendo todas las responsabilidades. Los evangelios no lo califican, apenas se refieren con naturalidad a Jesús como “el hijo del carpintero” (Mt 13,54-56); “¿no es el hijo de José, no conocemos a su padre y a su madre?” (Jn,6,41-42)?
La Carta Apostólica Patris corde es un documento relativamente corto, de cuño pastoral y espiritual. Presenta las virtudes de José en número de siete: padre amable, padre de ternura, padre de obediencia, padre de acogida, padre devalentía creativa, padre trabajador, padre en la sombra. Si miramos bien, son virtudes transculturales, que están presentes en las comunidades humanas, aunque cada una de ellas reciba una concreción propia. El Papa comenta cada una de ellas en términos existenciales aplicándolas a las familias de hoy. Vivimos en una sociedad sin padre o con padre ausente. El Papa se da cuenta de la importancia fundamental de la figura del padre en la construcción de la personalidad de los hijos e hijas, especialmente en el respeto al otro y el sentido de los límites.
No existe solamente el regazo cálido de la madre. El padre es responsable del paso hacia el mundo de los otros, donde hay diferencias y conflictos, tienen que respetarse ciertos límites y aprender a convivir pacíficamente. No es una tarea fácil, puede ser hasta antipática, pero es imprescindible para no dejar marcas en sus hijos e hijas para siempre. Esto está entre líneas en la Exhortación Patris corde. En este aspecto no hay mayores novedades teológicas, cosa que aparece mejor en la Redemptoris Custos del 15 de agosto de 1989, una Exhortación Apostólica de Juan Pablo II. En ella hace una afirmación arrojada, en el nº 21, al sustentar que la paternidad humana de San José viene asumida en el misterio de la encarnación, señalando así una cierta dimensión hipostática.
IHU On-Line – ¿Qué es ser un “padre de corazón”?¿Cuál es la importancia de esa figura en nuestro tiempo?
Leonardo Boff – Vivimos en una sociedad dominada por la inteligencia instrumental analítica con la cual hemos cambiado la faz del planeta, introduciendo profundas modificaciones en la naturaleza y en la sociedad mundial, algunas positivas, como los antibióticos y los medios de comunicación, y otras cuestionables. En la Laudato Si’ se hace una severa crítica de la dictadura de la tecnociencia asentada exclusivamente en la inteligencia intelectual y eficientista. Nos ha traído muchas comodidades humanas, pero ha vuelto las relaciones funcionales y frías. Faltó el corazón. Sabemos que el corazón es sede de la empatía, del sentimiento profundo, de la solidaridad, de la compasión y principalmente del amor, de la espiritualidad y de la ética, en una palabra: de lainteligencia cordial, emocional y sensible.
Esta surgió hace 220 millones de años con la irrupción del cerebro límbico de los mamíferos. Al dar a luz a su cría, la aman, la cuidan y la defienden. La razón intelectual transformada en instrumental-analítica apareció con el cerebro neocortical hace 7-8 millones de años. Es la más reciente pero no la más decisiva para la existencia humana; la necesitamos para ocuparnos de la complejidad de nuestras sociedades, pero no a costa de la empatía, de la gentileza y de la ternura.
Olvidamos que somos mamíferos sensibles y racionales. Ha habido un desencuentro entre las dos inteligencias. La intelectual y analítica reprimió la inteligencia emocional, la más profunda y ancestral en nosotros, pues se alegaba que ella interfería en la mirada objetiva de la ciencia. Hoy sabemos que nunca ha existido una inteligencia fría y absolutamente objetiva. El ser humano está siempre presente con sus sentimientos e intereses. El desafío actual consiste en recuperar la razón sensible y enriquecer la razón intelectual. No basta saber, necesitamos sentir el grito del pobre y el de la Tierra. Este sentimiento, ausente en gran parte de nuestra cultura, unido a la inteligencia intelectual, nos podrá salvar del actual derrumbe de nuestro paradigma científico-técnico. Este no tiene sentimientos ante el dolor humano y el de la naturaleza. O recuperamos la razón cordial y sensible o asistiremos al asalto cada vez más insensible y avasallador de la razón científico-técnica sobre la naturaleza, con el peligro de poner la vida del planeta en un proceso de erosión.
El desafío actual consiste en recuperar la razón sensible y enriquecer la razón intelectual. No basta saber, necesitamos sentir el grito del pobre y el de la Tierra – Leonardo Boff.
De aquí la importancia de rescatar los derechos del corazón, tan ejemplarmente vividos por el Papa Francisco en sus prácticas con los pobres y con la Madre Tierra, expresadas maravillosamente en sus dos encíclicas ecológicas Laudato Si’ y Fratelli tutti.
IHU On-Line – El Papa Francisco se ha referido muchas veces, especialmente a través de la figura de Nuestra Señora de Guadalupe, a la necesidad de no volvernos una sociedad del ‘desmadre’ [que olvida la memoria de la madre]. ¿Qué significa esto?
Leonardo Boff – Uno de los temas más queridos del Papa es el de la ternura. Ella debe formar parte del comportamiento principal de la pastoral hasta el punto de hablar de la urgencia de una revolución de la ternura. Ya en la Fratelli tutti se dice que “hay lugar para el amor con ternura hacia los más pequeños y más débiles, a los más pobres” (n. 194). La ternura es una relación dulce, suave como la mano que acaricia. Es una derivación del cuidado esencial, el verdadero título de la Laudato Si: sobre el cuidado de la Casa Común. Todos los seres humanos somos portadores de cuidado y de ternura. Pero ella adquiere una mayor densidad en las mujeres. Ellas son las que cuidan durante nueve meses la vida que crece dentro de ellas. Y después, el cuidado y la ternura que dan a sus hijos e hijas los hace crecer sin miedos existenciales.
El Papa Francisco vive personalmente este enternecimiento maternal con los pobres y refugiados venidos de África y con los de AméricaLatina que quieren ir a Estados Unidos, y extiende el cuidado a nuestra relación con la naturaleza y a todos los seres considerados como hermanos y hermanas en la gran Casa Común. María vivió este cuidado hacia el hijo que crecía dentro de ella, y durante toda la vida hasta el pie de la cruz. Esto debe ser asumido por los seguidores de su Hijo, que fue educado en este cuidado y que mostró un cuidado especial con los enfermos y empobrecidos. Esta actitud debería ser vivida por la Mater Ecclesiae, fuera de os burocratismos y ritualismos que se ejercen casi mecánicamente sin implicación personal. De aquí la importancia que tributa a María en las actitudes de la Iglesia, a veces demasiado doctrinaria y ritualista.
IHU On-Line – ¿Quien fue San José? ¿Cómo comprender esa figura en su tiempo, un hombre judío que acaba acogiendo a una mujer encinta?
Leonardo Boff – El José de la historia es un artesano, un padre, un esposo y un educador. No sabemos sus orígenes. San Mateo dice que su padre fue Jacob (Mt 1,16). San Lucas refiere que fue Elí (Lc 3,23). Es decir, no lo sabemos exactamente, ni como fue su fin. Solo sabemos que no viene del mundo de las letras (escribas), ni de las leyes (fariseos), ni de la burocracia estatal (cobradores de impuestos y los saduceos), ni de la clase sacerdotal y levítica. Es un interiorano, morador de un pueblo desconocido, Nazaret. Llamar a alguien nazareno, como a José y después a Jesús, equivalía a llamarlo “donnadie y pobretón”, como aparece en el evangelio de San Juan, que algunos renombrados exégetas sustentan que es la interpretación correcta.
Su profesión, en griego es tékton, nombre genérico para alguien que trabaja la madera, un carpintero multifuncional, pues construía casas, tejados, yugos, muebles, ruedas, estantes, carros de bueyes. Sabía también trabajar con piedras, construyendo muros y sepulturas, y manejaba el hierro para hacer azadas, palas, clavos y rejas. Jesús fue iniciado en la profesión del padre, pues le llaman “el hijo del carpintero” (Mt 13,55). Nadie vivía solo de una profesión. Casi todos trabajaban en el campo, cultivando frutas y legumbres, en una tierra considerada todavía hoy como una de las más fértiles del mundo. También cuidaba del pastoreo de cabras, de ovejas y de ganado. Todo esto está implícito en la profesión de Jesús como tékton, un factotum.
El padrevaliente
Ya nos hemos referido a José como padre y como esposo. Es una persona valiente que acogió a una joven encinta y la llevó a su casa, Dios sabrá los comentarios en el pequeño pueblo donde todos saben todo de todos. No lo hizo sin preocupación. Se dice que era un “hombre justo” (Mt 1,19a). El sentido no es el mismo que le damos nosotros, como aquel que da valor exacto a las personas y a las cosas y que actúa correctamente. Bíblicamente el justo es también esto, pero principalmente es una persona piadosa, que vive el orden del amor a Dios, a las tradiciones del pueblo y frecuenta la sinagoga semanalmente. Quien vive así se transforma, bíblicamente, en un justo, es decir, en una persona que irradia socialmente y por su ejemplo puede volverse un líder espiritual.
Esta atmósfera hizo de él un educador, especialmente del niño que crecía en sabiduría y gracia. Lo inició en las tradiciones y fiestas del pueblo, como hace todo padre en cualquier lugar. Si Jesús en la vida pública predica el amor incondicional y llama a Dios “Abba” (papá), fue en la carpintería de José y junto con Maria donde experimentó esta intimidad. Jesús vio esa actitud en su padre y la asumió como experiencia típica suya.
Si Jesús en la vida pública predica el amor incondicional y llama a Dios “Abba” (papá), fue en la carpintería de José y junto con María donde experimentó esta intimidad – Leonardo Boff.
IHU On-Line – ¿Por qué en los Evangelios y demás libros del Segundo Testamento no se oye la voz de José? ¿Cómo podemos interpretar el silencio de José?
Leonardo Boff – El silencio de José no es el mutismo de alguien que no tiene nada que decir. Es un trabajador que habla con las manos y con el ejemplo (justo). No es el absentismo de un alienado que no capta lo que está pasando con él. Él sabe, como esposo, padre y educador cual es la misión que tiene que cumplir. Está siempre presente cuando su presencia es necesaria: en el embarazo, en el parto, al escoger el nombre del bebé, en la hora del bautismo judaico (circuncisión), en la huida a Egipto, en buscar un lugar donde vivir, Nazaret, en la iniciación de Jesús en las tradiciones religiosas de su pueblo, yendo al templo a los 12 años.
El silencio de José no es el mutismo de alguien que no tiene nada que decir. Es el de un trabajador que habla con las manos y con el ejemplo (justo) – Leonardo Boff.
Estas acciones se expresan más por gestos que por palabras. Paul Claudel, que amaba mucho a San José debido a su silencio, escribía en 1934 a un amigo: “El silencio es el padre de la Palabra. Ahí en Nazaret hay solo tres personas muy pobres que simplemente se aman. Ellos van a cambiar el rostro de la Tierra”.
El silencio de José representa nuestra cotidianidad. Gran parte de nuestra vida sucede en el seno de la familia y en el trabajo. Lógicamente hay demasiadas palabras. Pero cuando tenemos que oír al otro guardamos silencio. Cuando trabajamos no conversamos ni discutimos. El trabajo sólo se hace bien cuando nos concentramos, silenciosamente. Tenemos también nuestro mundo interior, nuestros sueños, nuestras preguntas y preocupaciones. Guardando silencio vemos mejor, escuchamos lo que nos dice el corazón y nacen visiones que dan sentido a la vida y nos alimentan la esperanza. No fue diferente con el padre y trabajador José.
Los sueños de José
Pero hay una razón más profunda que a la teología le corresponde investigar. El Padreeterno es el misterio absoluto para el cual no hay palabras. Él no habla. Quien habla es el Hijo. Pero como dijo Jesús, su Padre trabaja y él también. Lo inefable se expresa por lo más profundo que existe en nosotros que es, según psicólogos como C. G. Jung, el inconsciente universal. Su forma preferida de comunicación es a través de los sueños y de los Grandes Sueños. José de Nazaret los tuvo. Es la morada del misterio, del Padre delHijo en la fuerza delEspíritu.
San José no habla porque es el portador de este misterio abisal en el cual el Padre habita. José se hace la persona que representa, por su silencio, el misterio del Padre. Él acaba siendo la sombra delPadre, la propia personificación terrestre del Padre celeste. Este es el sentido secreto del silencio de José, adecuado al misterio que pide silencio reverente porque ninguna palabra lo podrá expresar. .
San José no habla porque es el portador de este misterio abisal en el cual el Padre habita – Leonardo Boff.
IHU On-Line – ¿Quiere usted decir que José es la personificación del Padre?
Leonardo Boff – La tesis central de mi libro es que Dios se autocomunica así como es. Si es Trinidad de Personasque están eternamente juntas y actúan juntas según su singularidad personal, así se autocomunican al mundo. Sostengo que la primera Persona divina en venir a este mundo fue el Espíritu Santo. San Lucas 1,35 dice claramente que el Espíritu vino sobre María y armó su tienda sobre ella (episkiásei), esto significa que comenzó a morar definitivamente en ella.
Por detrás está el verbo skené que significa tienda, morada. Es la misma palabra que usa San Juan para la encarnación del Verbo, del Hijo (eskénosen). Aplicando el concepto a la venida del Espíritu Santo sobre María equivale a decir que la asumió y la elevó a su altura divina. Por eso, consecuentemente dice: “por causa de esto (dià óti) el Santo engendrado será llamado Hijo de Dios” (Lc 1,35).
Solamente quien fue hecha divina podrá engendrar al Divino. Fue lo que ocurrió con María. Si ella no hubiese dicho “fiat”, hágase, el Hijo no habría sido concebido y nacido de María. Esa parte divina de María es raramente asumida por las mujeres que siguen siendo rehenes de la cristología, de Cristo, olvidando que sin María no habría Cristo. De la encarnación del Hijo no hay duda, pues se transformó en doctrina dogmática en todas las iglesias cristianas. Y San José, ¿quedó fuera? Mi tesis es que toda la Familia divina se autocomunicó al mundo. El Padre, misterio absoluto que guarda un eterno silencio (quien habla es el Verbo, el Hijo), encontró la persona adecuada que podía acoger su presencia entre nosotros en San José, el hombre del silencio y del trabajo. San José, según esta comprensión, es la personificación terrestre del Padre celestial.
Equilibrio perfecto entre la Familia divina y la familia humana
Ahora tenemos un equilibrio perfecto porque Dios-Trinidad se autocomunicó totalmente a nosotros: a María por el Espíritu Santo, a Jesús por el Hijo, el Verbo, y aSan Josépor el Padre. Dios es así, comunión de Personas que eternamente están juntas (pericoresis) en amor mutuo y en mutua entrega de uno a otro.
Así se cierra el círculo: la Familia divina está para siempre en la familia humana que ha sido asumida por María, por Jesús y por José. Pertenecemos eternamente al Reino de laTrinidad, hechos Dios por participación, correspondiendo a cada una de las divinasPersonas en su singularidad.
Quiero aclarar que esto no es todavía doctrina, es un teologúmeno, es decir, una reflexión teológica bien fundada que un día podrá ser asumida por toda la comunidad cristiana.
IHU On-Line – Una de las escenas más conmovedoras de la natividad es el viaje de José y María a Belén. ¿Cómo interpreta usted este pasaje? ¿Cuáles son las preguntas de fondo existentes allí que normalmente son borradas?
Leonardo Boff – Ese viaje de Nazaret hastaBelén debe ser correctamente interpretado. El emperador Cesar Augusto decretó realizar un censo. La finalidad no era saber cuántos habitantes había en el imperio, sino la de establecer un impuesto por cada persona. Este impuesto anual era para mantener la infraestructura de sacrificios al emperador, que se presentaba como Dios. Los judíos no podían aceptar semejante blasfemia, pues implicaba reconocer un Dios que no era el único verdadero, Yavé.
Por eso hubo muchas revueltas y la última, en el año 67, significó la total destrucción del pueblo y del templo. Los que quedaron fueron llevados como esclavos fuera de Judea yobligados a construir el canal de Corinto, existente hasta hoy, que une el Adriático con el Mediterráneo.
José y María tuvieron que someterse a ese edicto. Como no había lugar en las hospederías de la región, no les quedó otra alternativa que refugiarse en una pesebrera de animales. Allí nació Jesús, fuera de la comunidad humana y entre los animales. Aquel que vino de la oscuridad fue el primero en ver “la Luz verdadera que ilumina a cada persona que viene a este mundo” (Jn 1,9).
IHU On-Line – Otra escena inolvidablees la huida de José y María a Egipto, ya con el niño Jesús. ¿Podríaexplicarnos este otro momento y lo que él revela sobre elentendimiento de José acerca del poder político, especialmente de Herodes?
Leonardo Boff – Herodes era un rey sanguinario y temeroso de perder el trono. Sabiendo que había nacido un niño de la descendencia David, eventual sucesor del trono, mandó matar a todos los niños menores de dos años para asegurarse así de no tener pretendientes. El genocida así lo hizo. Y las Escrituras traen una de las más conmovedoras expresiones de las madres que perdieron a sus hijos: “En Ramá se oyó una voz, mucho llanto y muchos sollozos: es la madre que llora a sus hijos muertos y no quiere ser consolada porque los perdió para siempre” (cf. Mt 2,28).
Cuántas madres hoy en la Baixada Fluminense lloran a sus hijos inocentes muertos por la policía cuando estaban jugando o simplemente conversando en la puerta de casa. Sabiendo cuan sanguinario era Herodes, José tomó a María y a Jesús, atravesó el desierto, con todos los peligros que los evangelios apócrifos relatan, y llegó con ellos a Egipto, país odiado por los judíos por el tiempo de esclavitud que sufrieron allí. Solamente cuando se certificó que Herodes había muerto, volvió y fue a esconderse en un pueblo desconocido al norte, en Nazaret, para estar allí finalmente seguros.
IHU On-Line – ¿Qué narrativa se hace de San José hasta el decreto Quemadmodum Deus, firmado el 8 de diciembre de 1870 por Pío IX, en el que se declara a José Esposo de María y Patronode la Iglesia Católica? ¿Qué cambia en la historia contadasobre José después de ese decreto?
Leonardo Boff – De modo general San José nunca tuvo centralidad en la Iglesia latina. Casi todo se concentraba en Jesús y en María. Solo en el siglo VIII se empezó cierto culto a San José. A partir de los años 800 aparecen los primeros sermones, pues la Iglesia no sabía qué hacer con alguien que no había dicho ni una palabra y había tenido solamente sueños. Sólo en 1870 fue proclamado patrono de la Iglesia Universal, no por el Papa Pío IX, sino por un decreto de la Congregación de Ritos.
Pío XII proclamó el día primero de mayo, como día de San José, obrero, pero fue el Papa Juan XXIII quien incluyó su nombre en el canon de la misa, “San José, Esposo de María”. El verdadero culto a San José, como trabajador o como patrono de la buena muerte, fue durante siglos venerado por el pueblo que conocía los apócrifos, llenos de detalles de la vida cotidiana de Jesús, que inspiró a los artistas renacentistas y hasta la actualidad, como entre otros ‘La historia de José, el carpintero’ y ‘Diálogos de Jesús, María y José’. Son conmovedoras estas palabras de Jesús en La historia de José, el carpintero: “Viendo que expiraba, me eché sobre el cuerpo de mi padre José, cerré sus ojos, cerré su boca y me levanté para contemplarlo”.Más tarde confió a los Apóstoles,“cuando iban a sepultarlo, no me pude contener, me lancé sobre su cuerpo y lloré largamente”.
San José, a causa de la devoción popular ‒ es el patrono del Estado de Ceará‒ da nombre a personas, calles, edificios, escuelas, y a varias congregaciones religiosas, especialmente la de los Josefinos, que llevan su nombre por el mundo. Entre tanto, uno de los mayores conocedores de Josefología, los estudios sobre san José, comenta: “la Santa sede fue la última en ser conquistada para la devoción a San José” (Roland Gautier). Con la Exhortación ApostólicaPatris corde del Papa Francisco se ha dado un paso más en la consolidación de la devoción a aquel que, según mi comprensión, es la personalización del Padre celestial.
IHU ON-Line – San José también es una de las figuras más presentes en la piedad popular, ¿Cómo analiza usted esa devoción, especialmente en el Ceará y el nordeste brasilero?
Leonardo Boff – En la Iglesia oficial, los papas, los obispos y los curas son quienes tienen la palabra y poseen visibilidad. San José, oficialmente, es casi invisible. Pero existe un poderoso cristianismo popular, cotidiano y anónimo del cual pocos toman nota. En él vive la gran mayoría de los cristianos, nuestros padres, abuelos y parientes que toman en serio en Evangelio y el seguimiento de Jesús. San José, por su anonimato y silencio se inserta dentro de ese mundo pequeño que es el de las grandes mayorías.
Más que patrono de la Iglesia universal es el patrono de la Iglesia doméstica, de los hermanos y hermanas menores de Jesús. San José es un representante de la “gente buena”, de la “gente humilde”, inmersos en su día a día gris, que se ganan la vida con mucho trabajo y sudor, y llevan a sus familias por los caminos de la honradez, de la solidaridad y del amor. Se orientan más por el sentimiento profundo de Dios que por doctrinas teológicas sobre Dios. Para ellos, como para José, Dios no es un problema sino una luz poderosa para los problemas.
Más que patrono de la Iglesia universal es el patrono de la Iglesia doméstica, de los hermanos y hermanas menores de Jesús – Leonardo Boff.
En un ambiente así, popular, fue donde creció y se educó Jesús. Y el pueblo inconscientemente en su fe intuitiva captó esta singularidad, que no habla, pero acompaña siempre a los fieles en sus dificultades y en sus fiestas.
IHU ON-Line – ¿Qué mensaje puede usted darnos para enfrentar el 2021 con ánimoy alegría y para que, incluso ante las adversidades, alimentemos la esperanza de un tiempo nuevo?
Leonardo Boff – Vivimos tiempos sombríos como los que vivió San José. Él nunca abandonó a María y se quedó junto a su hijo hasta que él comenzó su misión liberadora. Cumplió su misión y desapareció, pues hizo todo lo que tenía que hacer como padre, esposo, trabajador y educador. Él puede acompañarnos en estos tiempos de abatimiento y dolor de tantos miles de personas, millones en el mundo, que han perdido a sus seres queridos.
Vivimos tiempos sombríos como los que vivió San José.Él nunca abandonó a María y se quedó junto a su hijo hasta que él comenzó su misión liberadora. – Leonardo Boff.
Su hijo no murió en la cama, sino con dolores terribles en lo alto de una cruz. Pero resucitó para decirnos: la muerte no tiene la última palabra. Los que mueren, me seguirán en mi resurrección. Yo solo soy el primero entre muchos hermanos y hermanas. La vida no está hecha para terminar en la muerte, menos de forma tan triste como ahora, sino para trasformarse a través de la muerte en una vida nueva en Dios, que recibe a todos como Padre materno o Madre paterna para vivir felices con todos los que nos antecedieron, abuelos, padres, hermanos, parientes y amigos. La via escribe siempre la última página.
Palabra final: he asumido intencionadamente el mandato que Jesús dejó a sus Apóstoles: “Cuando seáis revestidos de mi fuerza y recibáis el Espíritu de mi Padre, el Espíritu Paráclito, y cuando prediqueis el Evangleio, predicad también sobre mi querido padre José” (La historia de José, el carpintero, capítulo 30, nº 3). El Papa Francisco con su Exhortación Patris corde y yo hemos hecho nuestra parte. Que los cristianos, hombres y mujeres, hagan tambien la suya.
*Leonardo Boff es doctor en Teología por la Universidad de Munich, en Alemania. Fueprofesor de teología sistemática y ecuménica conlos Franciscanos en Petrópolis ydespués profesor de ética, filosofía de la religión y ecología filosófica en laUniversidad del Estado de Río de Janeiroyprofesor visitante en varias universidades extranjeras. Entre sus libros publicados, destacamos Iglesia: carisma y poder (Vozes 1982/2014),Ecología, Mundialización, Espiritualidad (Rio de Janeiro: Record, 1993), Civilizaciónplanetaria (Rio de Janeiro: Sextante, 1994), Ecología: grito de la Tierra, grito de lospobres (Petrópolis: Vozes, 1995), Lavoz del arcoiris (Rio de Janeiro: Sextante, 2000), Del iceberg al Arca de Noé (Rio de Janeiro: Sextante, 2002), Hombre: satán o ángel bueno(Rio de Janeiro: Record, 2008), Evangelio del Cristo cósmico (Rio de Janeiro: Record, 2008), Opción Tierra. La solución de la Tierra no cae del cielo (Rio de Janeiro: Sextante, 2009), Proteger la Tierra-cuidar la vida. Cómo evitar el fin del mundo (Rio de Janeiro: Record, 2010), Ética y ecoespiritualidad (Petrópolis: Vozes, 2011), Saber cuidar(Ed. 20. Petrópolis: Vozes, 2014), Reflexiones de un viejo teólogo y pensador (Petrópolis: Vozes, 2018). Específicamente sobre San José escribióSan José: la personificación delPadre (Petrópolis: Vozes, 2005). Y, más recientemente, en estos tiempos de pandemia, ha publicadoCovid-19: la Madre Tierra contraataca a la humanidad (Petrópolis: Vozes, 2020).