Schreie aus Gefangenschaft und nach Befreiung am Black Awareness Day (Tag des Schwarzen Bewusstseins)

Die Passion Christi setzt sich seit Jahrhunderten unaufhörlich in den Körpern der Gekreuzigten fort. Jesus wird bis ans Ende der Welt in Qualen liegen, solange auch nur ein einziger Seiner Brüder oder Schwestern zum Kreuzesopfer wird, wie die buddhistischen Bodhisattvas (die Erleuchteten), die an der Schwelle zum Nirwana verharren, nicht eintreten, sondern in die Welt des Leidens – Samsara – zurück kehren in Solidarität mit allen Leidenden: Menschen, Tieren und Pflanzen. Aus dieser Überzeugung legt die Katholische Kirche in der Karfreitagsliturgie Jesus diese bewegenden Worte in den Mund:

„Mein Volk, sag mir, was habe ich getan, womit habe ich dich gekränkt? Was hätte ich noch für dich tun können? Woran habe ich es dir fehlen lassen? Ich ließ dich aus Ägypten ziehen und gab dir Manna zu essen. Ich bereitete dir ein gutes Land, aber du bereitetest ein Kreuz für deinen König.“

Wenn wir Brasilianer die Abschaffung der Sklaverei (13. Mai 1888) feiern, wird uns bewusst, dass sie immer noch nicht komplett abgeschafft ist. Die Passion Christi setzt sich in der Passion der Schwarzen fort. Wir brauchen eine zweite Abschaffung: die des Elends und des Hungers. Die Schreie aus Gefangenen und nach Befreiung sind immer noch zu hören. Sie kommen aus den „Senzalas“ (Sklavenunterkünften) und nun aus den Favelas, die sich um unsere Städte herum befinden. Die schwarze Bevölkerung spricht noch immer zu uns durch Klagen und Flehen.

“Meine weißen Brüder und Schwestern, mein Volk: Was habe ich dir angetan? Sagt, womit habe ich euch gekränkt?“

Ich inspirierte dich mit Musik voller „banzo“ (Traurigkeit) und ansteckender Rhythmen. Ich lehrte dich, auf „bumbo“, „cuica“ und „atabaque“ (brasilianische Trommeln) zu spielen. Ich war es, der dir den „Rock“ und die „Ginga des Samba“ gab. Und du nahmst, was mein war, machtest dir einen Namen, einen großen Namen, häuftest Geld an mit deinen Kompositionen und schenktest mir nichts im Gegenzug.

Ich kam herab von den Bergen und zeigte dir eine Welt voller Träume, eine Welt grenzenloser Geschwisterlichkeit. Ich schuf für dich Tausende von farbenfrohen Fantasien, und ich bereitete dir das größte Fest der Welt: Ich tanzte den Karneval für dich. Und du warst so sehr glücklich, dass du mir stehende Ovationen dafür gabst. Doch bald, sehr bald, vergaßt du mich, schicktest mich zurück in die Berge, in die Favelas, in die nackte und raue Wirklichkeit der Arbeitslosigkeit, des Hungers und der Unterdrückung…

“Meine weißen Brüder und Schwestern, mein Volk: Was habe ich dir angetan? Sagt, womit habe ich euch gekränkt?“

 

Als Erbe gab ich dir Bohnen und Reis, deine tägliche Nahrung. Aus den Resten bereitete ich dir „Feijoada“, „Vatapá“, „Efó“ und „Acarajé“: die typische Küche Bahias und Brasiliens. Und du ließest mich Hunger leiden und meine Kinder an Mangelernährung sterben oder an irreversiblen Gehirnschäden leiden, die sie dauerhaft unterentwickelt bleiben ließen.

Ich wurde gewaltsam aus meinem afrikanischen Heimatland herausgerissen. Ich kannte das Sklaven-Gespensterschiff. Ich wurde zu einem Objekt gemacht, einem „Ding“, einem Sklaven. Ich war die schwarze Mutter für deine Kinder. Ich bestellte die Felder, erntete den Tabak und pflanzte das Zuckerrohr. Ich erledigte all diese Arbeiten. Ich war es, der die schönen Kirchen baute, die alle bewundern, und die Paläste, in denen die Sklavenbesitzer leben. Und du bezeichnest mich als träge und verhaftest mich wie einen Landstreicher. Du diskriminierst mich wegen meiner Hautfarbe und behandelst mich, als wäre ich noch immer ein Sklave.

“Meine weißen Brüder und Schwestern, mein Volk: Was habe ich dir angetan? Sagt, womit habe ich euch gekränkt?“

Ich konnte standhalten. Es gelang mir fortzulaufen und “Quilombos” zu gründen: geschwisterliche Gesellschaften ohne Sklaven, arm, aber frei: Schwarze, Mestizen und Weiße. Trotz der Peitschen-hiebe auf meinen Rücken schenkte ich der brasilianischen Seele Herzlichkeit und Süße. Und du schicktest mich zum „Capitão-Do-Mato“, jagtest mich wie ein Tier. Du zerstörtest meine „Quilombos“, und bis heute sorgst du dafür, dass die Abschaffung des versklavenden Elends keine ewig währende und effektive Wahrheit ist.

Ich zeigte dir, was es heißt, der lebendige Tempel Gottes zu sein, und darum auch, wie man Gott in einem Körper spürt, der angefüllt ist mit „Axé“ (brasilianische Musikrichtung), und Gott im Rhythmus, Tanz und Essen zu zelebrieren. Doch du unterdrücktest meine Religionen, nanntest sie „afro-brasilianische Riten“ oder betrachtetest sie als simple Folklore. Du drangst in meine „terreiros“ (Kultstätten) ein, bewarfst sie mit Dreck und zerstörtest unsere heiligen Figuren. Nicht selten machtest du aus der Macumba einen Kriminalfall. Die Mehrheit der umgebrachten Jugendlichen in den Randbezirken zwischen 18 und 24 Jahren sind Schwarze, und weil sie schwarz sind, werden sie verdächtigt, der Drogenmafia zu dienen. Die meisten von ihnen sind jedoch einfache Arbeiter.

“Meine weißen Brüder und Schwestern, mein Volk: Was habe ich dir angetan? Sagt, womit habe ich euch gekränkt?“

Wenn ich durch so viel Arbeit und Hingabe mein Leben verbessere, einen schwerverdienten Lohn erhalte, mein kleines Haus kaufe, meine Kinder erziehe, meine Samba singe, meinen Lieblingsverein anfeuere und mir am Wochenende ein kaltes Bier mit meinen Freunden leisten kann, sagst du, ich sei ein Schwarzer mit der Seele eines Weißen. Dadurch herabwürdigst du den Wert unserer Seelen als würdige und hart arbeitende Schwarze. Und bei der Jobvergabe gehe ich fast immer leer aus zugunsten eines Weißen, ungeachtet derselben Fähigkeiten.

Und als die Politik sich weiterentwickelte, um für die historische Perversität zu entschädigen und mir das zu ermöglichen, was du mir immer verweigertest: zu studieren und mich an den Universitäten und Technischen Hochschulen weiterzubilden, sodass ich meine Lebensumstände verbessern kann und die meiner Familie, dann ruft die Mehrheit deines Volkes: Das verstößt gegen die Verfassung, das ist Diskriminierung, ist soziale Ungerechtigkeit.

“Meine weißen Brüder und Schwestern, mein Volk: Was habe ich dir angetan? Sagt, womit habe ich euch gekränkt?“

Meine schwarzen Brüder und Schwestern, an diesem 20. November, dem Tag von Zumbí und des Schwarzen Bewusstseins, möchte ich dir meine Ehrerbietung erweisen. Dir und allen, denen es gelang, während dieser langen Zeit zu überleben, denn die Fröhlichkeit, die Musik, der Tanz und das Heilige sind alles in euch trotz dieses Kreuzwegs der Leiden, die euch ungerechterweise aufgebürdet werden.

Mit viel „Axé“ und Liebe, LEONARDO BOFF, weiß und schwarz, aus freier Wahl.

Leonardo Boff Öko-Theologe und Philosoph und  von der Erdcharta-Kommission

 

Internet x Escola Sem Partido: Roberto Malvezzi

Roberto Malvezzi formado em teologia e sociologia e leigo cristão é um dos mais engajados nos movimentos sociais do vale do São Francisco. Acumulou vasta experiência com sua inserção no meio pobre do Nordeste em geral, na sua luta pela água, tornando-se um especialista no tema. Regularmente nos brinda suas reflexões sempre comprometidas mas sensatas que nos ajudam a entender a realidade a partir de outro ponto de vista, aquele dos sofredores e vítimas de nosso tipo de sociedade que cria permanentemente desigualdades (injustiças sociais), discrimina e chega até a odiar os diferentes. Malvezzi (conhecido como Gogó) desmascara a visão regressiva e obscurantista de querer submeter a escola ao controle dos pais ou do Estado, até fazendo de alunos “dedos duros” de seus mestres. Um projeto deletério e até irrealizável como é mostrado neste artigo. Publico-o aqui porque era isso mesmo que eu queria dizer e estava escrevendo. Não há por quê duplicar os esforços:LBoff

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Se os pais querem mesmo controlar o que seus filhos aprendem nos tempos atuais, é melhor controlar o celular que o currículo escolar e seus professores.

Na era da internet não pode haver maior estupidez que pretender controlar o pensamento humano. A Igreja Católica queimou livros na Idade Média – Fogueira das Vaidades -, Hitler no Terceiro Reich, Ruy Barbosa para apagar a memória da escravidão no Brasil. Essas atitudes apenas aguçaram a vontade de muitos para conhecerem o que se queria esconder. A curiosidade e o saber são distintivos de seres inteligentes.

O relator do Projeto Escola Sem Partido é um deputado ligado a um grupo pentecostal católico, mas apoiado totalmente por grupos evangélicos neopentecostais. Portanto, a pretensão de controle do pensamento continua pertencendo a grupos religiosos obscuros que não entraram no século XXI.

Pelo celular nossas crianças podem ler todos os livros que quiserem, acessar todos os sites pornográficos, pedófilos, todos os pensadores, os contra-pensadores, os youtubers, os blogs, os artistas, movimentos sociais, numa variedade quase infinita. Podem ainda ver e ouvir seus pastores e padres. Os experts na Rede podem ainda acessar a “Deep Web”, através de navegadores próprios, incluindo redes de prostituição, pedofilia, crimes por encomenda, tráfico humano, terrorismo, contrato de pistoleiros, assim por diante.

Portanto, a única forma de educar um filho ou filha nos dias de hoje é ajuda-los a entender o mundo, suas possibilidades e seus riscos. Não é possível voltar ao útero seguro da mãe depois que nascemos. Os próprios pais precisam ter a consciência que seus filhos têm mais acesso às informações com um celular nas mãos e trancados em seus quartos que nas escolas ou na maior das bibliotecas. E depois, saber que a liberdade é dom ontológico a cada pessoa e os caminhos da liberdade serão percorridos por cada um ao longo de sua vida.

Sem querer provocar os reacionários, mas Paulo Freire mais uma vez tinha razão: a única educação possível é para a liberdade.

A tolice do Anti-globalismo

Está ocorrendo pelo mundo afora uma onda anti-globalista. Talvez haja poucas coisas mais regressivas e disparatadas no mundo atual do que esta. Havia um certo anti-globalismo, fruto do protecionismo de vários países mas que não ameaçava o processo geral e irreversível da globalização. Ela foi assumida como plataforma política por Donald Trump que, segundo o prêmio Nobel em economia Paul Krugman, seria um dos presidentes mais tolos da história norte-americana. O mesmo vale para o recém eleito presidente, o ex-capitão Bolsonaro e seus ministros da educação e das relações exteriores, negacionistas deste fenômeno que só desinformados e preconceituosos não o percebem.

Por que se trata de um disparate dos mais insensatos? Porque vai diretamente contra a lógica do processo histórico irrefreável. Alcançamos um patamar novo da história da Terra e da Humanidade. Senão vejamos:há milhares de anos, os seres humanos, surgidos na África (somos todos africanos), começaram a se dispersar pelo vasto mundo, começando pela Eurásia e terminando na Oceania. No final do paleolítico superior, há quarenta mil anos, já ocupavam todo o planeta com cerca de um milhão de pessoas.

A partir do século XVI começou a volta da diáspora. Em 1521 Fernão de Magalhães fez o périplo do planeta, comprovando que é redondo. Cada lugar pode ser alcançado a partir de qualquer lugar. O projeto colonialista europeu ocidentalizou o mundo. Grandes redes, especialmente comerciais, ligaram todos com todos. Este processo se prolongou dos séculos XVII ao XIX quando o imperialismo europeu, a ferro e fogo, submeteu a seus interesses o mundo inteiro. Nós do Extremo Ocidente nascemos já globalizados. Esse movimento se reforçou no século XX, depois da segunda guerra mundial. Chegou à sua culminância nos dias atuais quando as redes sociais nos fizeram vizinhos uns dos outros, à velocidade da luz, e a economia tomou conta do processo, especialmente através da “Grande Transformação”(K.Polaniy) que significou a passagem de uma economia de mercado para uma sociedade de mercado. Tudo e tudo até o mais sagrado da verdade e da religião viraram mercadoria. Karl Marx na Miséria da Filosofia” (1847) chamou isso de “a corrupção geral” e da “venalidade universal”.

A globalização que os franceses preferem chamar, com melhor razão, de planetização, é um fato histórico inegável. Todos estão se encontrando num único lugar: no planeta Terra. Estamos na fase tiranossáurica da globalização que vem sendo feita sob o signo da economia mundialmente integrada, voraz como o maior dos dinos, o tiranossauro, por ser profundamente inumana pela pobreza que causa e pela acumulação absurda que permite.

Já entramos na fase humano-social da globalização por alguns fatores tornados universais, como a ONU, a OMC, a FAO e outros, os direitos humanos, o espírito democrático, a percepção de um destino comum Terra-Humanidade e de sermos uma única espécie do homo sapiens sapiens e demens.

Notamos já os albores da fase ecozóico-espiritual da globalização. A ecologia integral e a vida em sua diversidade terão a centralidade, não mais a economia, a reverência face a todo criado e o novo acordo com a Terra, vista como Mãe e um super Organismo vivo, que devemos cuidar e amar, valores profundamente espirituais. Cresce a noção de que somos aquela porção da Terra viva que num alto grau de complexidade começou a sentir, a pensar, a amar e a venerar. Terra e Humanidade formamos uma única entidade, como bem testemunharam os astronautas de suas naves espaciais.

Chegou o momento, como profetizava o arqueólogo e cientista Pierre Teilhard de Chardin ainda em 1933:”A idade das nações já passou. Se não quisermos morrer é a hora de sacudir velhos preconceitos e construir a Terra”. Ela é a nossa única Casa Comum que temos como enfatizou o Papa Francisco em sua encíclica “Sobre o cuidado da Casa Comum”(2015). Não temos outra.

Estamos ouvindo preconceitos bizarros dos futuros governantes e de ministros de que a globalização é uma trama dos comunistas para dominar o mundo. Estes são aqueles que, segundo Chardin, não cuidam em construir a Casa Comum, mas se fazem reféns de seu pequeno e mesquinho mundo, do tamanho de suas cabeças parcas de luz.
Se eles não conseguem ver a nova estrela que irrompeu, o problema não é da estrela mas de seus olhos cegos.

Leonardo Boff escreveu “Destino e Desatino da Globalização” em: Do iceberg à Arca de Noé, Mar de Ideias,Rio 2010 pp. 41-63.

ESPERANZA: INDIGNACIÓN Y CORAJE

En Brasil hemos vivido en los dos últimos años dos grandes golpes: primero fue el juicio y la deposición de la presidenta Dilma Rousseff y este año de 2018 el ascenso de la extrema derecha con la elección de Jair Bolsonaro como presidente de Brasil.

Bolsonaro no ganó. Perdió el PT y, con él, Brasil.

1. Vivimos tiempos sombríos e inciertos

Vivimos tiempos sombríos e inciertos. Internacionalmente somos motivo de vergüenza y de escarnio. No sabemos siquiera qué futuro nos espera. La estructura de gobierno que se ha montado hasta ahora, particularmente en el Ministerio de Relaciones Exteriores y en el de Educación, nos dibujan un cuadro perturbador. En lugar de la asignación a partidos de los cargos del Estado está ocurriendo una militarización de sus principales puestos.

Los militares no han tenido que dar un golpe. El ex capitán Bolsonaro los llamó para el Gobierno. Como estamos sin horizonte, nos hemos quedado perplejos y muchos llenos de desesperanza.

2. Rescate de la utopía y de las utopías minimalistas

En un contexto así, antes de hablar de esperanza, tenemos que rescatar la dimensión de la utopía. La utopía no se opone a la realidad, sino que pertenece a ella, porque ésta no se hace sólo por lo queestá hecho y dado, por lo que está ahí palpable, sino por lo que todavía puede ser hecho y dado, por lo que es potencial y viable, aunque no sea todavía visible.

La utopía nace de este trasfondo de potencialidades presentes en la historia, en cada pueblo y en cada persona. El renombrado filósofo alemán Ernst Bloch introdujo la expresión principio-esperanza. Es más que la virtud de la esperanza; emerge como una fuente generadora de sueños y de acciones. El principio esperanza representa el inagotable potencial de la existencia humana y de la historia que permite decir no a cualquier realidad concreta, a las limitaciones de nuestra condición humana, a los modelos políticos y a las barreras que cercenan el vivir, el saber, el querer y el amar. Y decir sí a formas nuevas o alternativas de organización social o de plasmación de cualquier proyecto. El no es fruto de un sí previo y anterior.

Hoy podemos afirmar que las grandes utopías, las utopías maximalistas, del iluminismo (dar cultura letrada a todos), del socialismo (hacer que el nosotros prevalezca sobre el yo) y también del capitalismo (que el yo prevalezca sobre el nosotros) han entrado en una profunda crisis. Nunca realizaron lo que prometían: no todos participan de la cultura letrada, la mayoría no presenció la distribución equitativa y justa de los bienes, y la riqueza fue sólo de pequeños grupos y no de las mayorías. Más aún: todas estas utopías han degradado la Casa Común por la superexplotación, y han producido un mar de pobreza, de injusticia social y de sufrimiento evitable, en lugar de beneficios para todos.

Nos vemos obligados a volvernos hacia las utopías minimalistas, aquellas que no pudiendo cambiar el mundo, pueden sin embargo mejorarlo.

Las utopías minimalistas son aquellas que fueron implementadas por los gobiernos Lula-Dilma y sus aliados con base popular que ahora seguramente serán desmontadas por el gobierno de ultraderecha.

A nivel de las grandes mayorías son verdaderas utopías mínimas viables: recibir un salario que atienda las necesidades de la familia, tener acceso a la salud, llevar a los hijos a la escuela, conseguir un transporte colectivo que no quite tanto tiempo de vida, contar con servicios sanitarios básicos, disponer de lugares de ocio y de cultura y de una jubilación suficiente para enfrentar los achaques de la vejez.

La consecución de estas utopías minimalistas crea la base para utopías más altas: aspirar a que la nación supere relaciones de odio y de exclusión, que los pueblos se abracen en la fraternidad, que no guerreen entre ellos, que todos se unan para preservar este pequeño y hermoso planeta Tierra, sin el cual ninguna otra utopía sería posible.

3. Recuperar la fuerza política de la esperanza

La victoria de Bolsonaro es fruto de un inmenso y bien tramado fraude: suscitando el anti-petismo, presentando la corrupción endémica en el país como si fuera cosa del PT, defendiendo algunos valores de nuestra cultura tradicionalista y atrasada, ligada a un tipo de familia moralista y a una comprensión distorsionada de la cuestión de género, alimentando prejuicios contra los indígenas, los quilombolas, los homoafectivos, los LGTB y divulgando millones y millones de fake news calumniando y difamando al candidato Fernando Haddad. Informaciones segurasconstataron que cerca del 80% de las personas que recibieron tales noticiasfalsas creyeron en ellas

Detrás del triunfo de la extrema derecha actuaron fuerzas del Imperio, particularmente de la CIA, como lo han mostrado variosanalistas del área internacional, la clase de los adinerados, herederos de la Casa Grande, con vistas a preservar sus privilegios, parte del Ministerio Público, del grupo ligado al Lava-Jato, parte del STF y con fuerza expresiva la prensa empresarial conservadora que siempre ha apoyado los golpes y se siente mal con la democracia.

La consecuencia es el descalabro político, jurídico e institucional. Es falaz decir que las instituciones funcionan. Funcionan selectivamente para algunos. Todas ellas están contaminadas por la corrupción y la voluntad de apartar a Lula y al PT de la escena política. La justicia fue vergonzosamente parcial, especialmente lo fue el justiciero juez federal deprimera instancia Sérgio Moro, que hizo todo lo posible para meter a Lula en la cárcel, incluso sin materialidad criminal para tanto. Él siempre se movió no por el sentido del derecho, sino por el law fare (distorsión del derecho para condenar al acusado), por un impulso de rabia y por convicción subjetiva. Se dice que estudió en Harvard. Allí estuvo solo cuatro semanas, en el fondo para encubrir el entrenamiento que recibió en los órganos de seguridad de los EEUU sobre el uso del law fare.

Consiguió impedir que Lula fuera candidato a la presidencia ya que contaba con la intención de voto de la mayoría y hasta le secuestraron el derecho de votar. La victoria fraudulenta de Bolsonaro (a causa de los millones de fake news) legitimó una cultura de la violencia. Ella ya existía en el país en nivelesinsoportables (más de 62 mil asesinatos anuales), pero ahora se siente legitimada por el discurso de odio que el candidato y ahora presidente Bolsonaro supo alimentar durante la campaña. Tal realidad siniestra ha traído como consecuencia un fuerte desamparo y un sufrido vacío de esperanza.

Este escenario, contrario al derecho y a todo lo que es justo y recto, ha afectado a nuestras mentes y corazones de forma profunda. Vivimos en un régimen de excepción, en un tiempo de post-democracia (juez de Río, Rubens Casara). Ahora importa rescatar el carácter político-transformador de la esperanza y de la resiliencia, las únicas que nos podrán sostener en el marco de una crisis sin precedentes en nuestra historia. Tenemos que dar lavuelta por encima, no considerar la actual situación como una tragedia sin remedio, sino como una crisis fundamental que nos obliga a resistir, a aprender de las contradicciones y a salir más maduros, experimentados y seguros paratrazar un nuevo camino más justo, democrático, popular e incluyente para Brasil.

Nos referimos al principio esperanza, ya citado antes, que es aquel impulso que nos lleva a movernos siempre, a proyectar sueños y utopías y nos permite sacar sabias lecciones de los fracasos y hacernos más fuertes en la resiliencia, en la resistencia y en la lucha.

4. Las dos hermosas hijas de la esperanza

De San Agustín (353-450 de la era cristiana), tal vez el mayor genio cristiano y africano de Hipona, hoy Argelia, gran formulador de sentencias, nos viene esta máxima: la esperanza tiene dos bellas y queridas hijas: la indignación y el coraje. La indignación para rechazar las cosas tal como están; y el coraje, para cambiarlas.

En esta fase de nuestra historia, debemos evocar, en primer lugar, a la hija-indignación contra lo que el futuro gobierno de Bolsonaro está y aún va a perpetrar criminalmente contra el pueblo, contra los indígenas, contra los negros, contra los quilombolas, contra la población del campo, contra las mujeres, contra los sin techo, y los sin tierra (MST) criminalizándolos como terroristas, contra los trabajadores y los ancianos, quitándoles derechos y rebajando a millones de personas, que de la pobreza están pasando a la miseria.

No escapa la autonomía nacional, pues el gobierno, ofendiendo nuestra soberanía, está permitiendo vender tierras nacionales a extranjeros y muestra un humillante alineamiento con la estrategia derechista y militarista del gobierno norteamericano de Trump.

Si el gobierno ofende al pueblo, éste tiene derecho de evocar a la hija indignación y no darle paz. Debe denunciar, resistir y presionar lo más que pueda para cambiar los rumbos de la política.

La hija-coraje se muestra en la voluntad de cambio, a pesar de los enfrentamientos que pueden ser intensos. Es ella la que nos mantendrá animados, nos sustentará en la lucha y podrá llevarnos a cambios sustantivos. Es imperativo volver a las bases populares, donde nació el PT,crear escuelas de formación política, pasar de beneficiarios de proyectos gubernamentales de inclusión a ciudadanos activos que se organizan, ejercenpresiones, salen a las calles y presentan proyectos alternativos a los oficiales que den centralidad a los más pobres y vulnerables y se decidan por otro tipo de democracia participativa y ecológica.

Recordemos el consejo de Don Quijote: “no hay que aceptar las derrotas sin antes dar todas las batallas”.

Hay un dato que debemos siempre tener en cuenta y es evocar el primer artículo de la constitución que reza: “todo el poder emana del pueblo”. Gobernantes, diputados y senadores son sólo delegados del pueblo. Cuando éstos traicionan y ya no representan los intereses generales, sino los del mercado voraz, y de grandes grupos corporativos nacionales e internacionales que sólo conocen la competencia ydesconocen lo que es más humano en nosotros, como es la colaboración y la solidaridad, el pueblo tiene derecho de reclamar un impeachment y buscar formas legales de alejarlos del poder.

Las dos bellas hijas de la esperanza podrán hacer suya la frase del escritor argelino-francés Albert Camus, autor de la famosa novela La Peste: “En medio del invierno, aprendí que dentro de mí vivía un verano invencible”.

El pueblo brasileño, en su momento, así esperamos, hará sentir dentro de sí este verano invencible, fruto de una rebelde esperanza. Será el rescate de la democracia contra la impostura del gobierno Bolsonaro y de sus seguidores y un pilar para refundación de nuestro país sobre otros valores y sobre bases más humanitarias y participativas

La esperanza no es sólo un principio, es decir, un dato de la esencia humana. Es también una virtud cristiana, junto con la fe y el amor. La esperanza, en cierto modo, está en la base de la vida. Podemos perder la fe y continuamos viviendo. Podemos perder el amor de nuestra vida y realizarnos en otro. Pero cuando perdemos la esperanza estamos a un paso del suicidio porque la vida ha perdido sentido y el futuro no tiene ningún horizonte con una luz orientadora. Dominan las tinieblas.

5. La esperanza en el Nuevo Testamento

Curiosamente los Evangelios nunca hablan de esperanza. Lógicamente en el pueblo elegido existía la esperanza de la venida del Mesías liberador. Se encuentra una vez en la epístola de San Juan (1 Jn, 3,3), 4 veces en la epístola a los Hebreos y 3 veces en la primera epístola de San Pedro.Pero es una virtud muy presente en los Hechos de los Apóstoles (7 veces) y frecuentemente en las cartas de San Pablo. Bien escribe en la Epístola a los Romanos que Abraham tuvo “una esperanza contra toda esperanza, de ser padre de muchas naciones” (4,18). En otro pasaje dice que “la esperanza nunca engaña, pues el amor está en nuestros corazones” (5,5).

Cristo nos salvó, pero peregrinamos en el mundo lejos de Dios. Por eso afirma San Pablo: “es en la esperanza que somos salvados” (Rom 8,24). A los Efesios les dice que en un cierto tiempo “vivíamos sin esperanza y sin Dios” (2,12) y ahora por la sangre de Cristo pertenecemos al Mesías.

Aunque no se use a menudo la palabra esperanza, la realidad de la esperanza para los cristianos fue, es y será Jesucristo vivo, muerto y resucitado. Por él Dios mostró que la promesa de salvación y de liberación de la creación y de la humanidad nunca se desvaneció. En él, por la resurrección, estamos seguros de que la esperanza jamás nos defraudará y que por ella se ha adelantado el fin bueno de la creación, del destino humano y del universo.

Debemos sumar las energías de la esperanza, de la que está siempre presente en nuestro ser, con aquella que es una virtud cristiana. Ambas se dan las manos. Ellas nos enriquecen dándonos energía para soportar las aflicciones del tiempo presente pero mucho más nos dan el coraje para enfrentarlas e inaugurar un nuevo camino.

Tal vez nunca en nuestra historia hayamos necesitado tanto de las dos formas de esperanza como ahora, pues los tiempos son malos y estamos gobernados por fuerzas poderosas del odio, de la exclusión, de la falsedad, de la violencia y de la mentira.

Que el Espíritu que es esperanza de los pobres no nos deje desanimarnos sino que nos acompañe con su Energía divina para ser fieles al sueño de Jesús. Él vino para enseñarnos a vivir los bienes del Reino: elamor, la justicia, la compasión con los pobres, el perdón y la total confianza en el poder de Dios, “apasionado amante de la vida” (Sb 11,26).

(Conferencia dada el día 2 de diciembre de 2018 en Belo Horizonte a un numeroso grupo de políticos que asumen la fe cristiana como fuente de ética y de inspiración para los ideales democráticos, grupo este organizado por el ex-diputado Durval Angelo de Andrade, actualmente miembro del Tribunal de Cuentas del Gobierno de Minas Gerais).

Leonardo Boff, teólogo y asesor de movimientos sociales.

Traducción de Mª José Gavito Milano