Die aktuelle sozialpolitische Krise verlangt nach Propheten

“Die Armen sagen uns, wer wir sind. Die Propheten sagen uns, wer wir sein könnten. Also verstecken wir die Armen und töten die Propheten“ behauptet Philip Berrigan (Jonah Hous).

Prophezeiungen sind nicht nur ein biblisches Phänomen. Sie finden sich auch in anderen Religionen wie in Ägypten, Mesopotamien, Mari und Kanaan. Es gab und gibt sie zu allen Zeiten, auch in unserer. Um einige Arten von Propheten (prophetische Gemeinden, Visionäre, Kultpropheten, Hofpropheten etc.) soll es hier nicht gehen. Die Propheten des Ersten Testaments (des sogenannten Alten Testaments) wie Hosea, Amos, Micha, Jeremia und Jesaia waren Klassiker. Sie hatten ein Feingefühl für soziale Themen.

In der Tat gab es schon immer zu allen Zeiten des Christentums den prophetischen Geist. Dies lässt sich auch für hier und jetzt nicht leugnen, um nur Brasilien mit Dom Helder Camara, Kardinal Dom Paulo Evaristo Arns, Dom Pedro Casaldaliga, Oscar Romero, Angelleli u. a. zu nennen.

Ein Prophet ist eine Person, die sich empört, die für Recht und Gerechtigkeit kämpft, insbesondere im Einsatz für die Armen, die Schwachen und Witwen, und die auftritt gegen diejenigen, die die Bauern ausbeuten, die Gewichte und Maße fälschen, und die gegen den Luxus der königlichen Paläste aufstehen. Sie hören den Ruf in ihrem Inneren, der im biblischen Code als göttliche Mission interpretiert wird. Amos, der ein einfacher Hirte war, Micha, ein kleiner Bauer, und Hosea, der mit einer Prostituierten verheiratet war, verließen ihre alltägliche Arbeit und gingen auf den Tempelhof oder vor den Königspalast, um ihre Vorwürfe zu erheben. Doch sie prangerten nicht nur an. Sie kündigten Katastrophen an, und dann sprachen sie von neuer Hoffnung und einem neuen und besseren Neustart.

Propheten sind auch aufmerksam in Bezug auf nationale und internationale historische Ereignisse. Z. B. Micha tadelte in Ninive, der Hauptstadt des assyrischen Reichs: „Wehe der blutrünstigen Stadt, darin ist alles eine Lüge. Sie ist voller Raubüberfälle, und die Plünderungen nehmen kein Ende. Ich werde dich mit Dreck bewerfen“ (3,1.6). Jeremias nennt Babylon „die Metropole des Terrors“.

Wir müssen die Vorhersagen der Propheten richtig verstehen. Es ist nicht so, dass sie Katastrophen vorhersagten, als hätten sie Zugang zu einem speziellen Wissen. Gemeint ist eher: Wenn die bestehende Situation anhält und die Ausbeutung und die Praktiken gegenüber den Hilflosen kein Ende nehmen und Jahwe weiterhin nicht verehrt wird, dann wird etwas Schreckliches geschehen.

Natürlich sind die Propheten nicht schmeichelhaft für die Mächtigen, die Könige oder sogar das Volk. Sie werden als „Störer der Ordnung“ bezeichnet und als „Verschwörer gegen das Gericht oder den König“. Aus diesem Grund werden Propheten verfolgt, so wie Jeremia, der gefoltert und eingesperrt wurde. Andere wurden getötet. Nur wenige Propheten starben in hohem Alter eines natürlichen Todes, doch niemand kann sie zum Schweigen bringen.

Offensichtlich gibt es auch falsche Propheten. Jene, die in den Gerichten leben und Freunde der Reichen sind. Sie kündigen nur Angenehmes an und werden sogar dafür bezahlt. Es gibt einen klaren Widerspruch zwischen falschen und wahren Propheten. Ein Zeichen für die Echtheit eines Propheten ist, wenn er Kopf und Kragen riskiert, um sich für die Sache der Gedemütigten und die Erde einzusetzen, die stets nach Recht und Gerechtigkeit schreit und sich unermüdlich für das einsetzt, was recht und gerecht ist.

Propheten tauchen in Krisenzeiten auf, um illusorische Projekte anzuprangern und um einen Weg zu verkünden, der den Erniedrigten Gerechtigkeit bringt und der eine Gesellschaft schafft, die Gott gefällt, da sie den Gedemütigten und den Unsichtbaren dient. Recht und Gerechtigkeit sind die Grundlage von dauerhaftem Frieden. Dies ist die zentrale Botschaft der Propheten.
Wir erleben zurzeit eine schwere Krise sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene.

Gruppen von Wissenschaftlern und Analysten des Zustandes der Erde warnen uns, dass wir, wenn wir der Logik der grenzenlosen Akkumulation von Gütern folgen, eine schwerwiegende sozial-ökologische Katastrophe vorbereiten. Wir sind nicht auf dem Weg in die Erderwärmung. Wir befinden uns bereits in ihr. Die Zeichen dafür sind unleugbar.

Diese Stimmen, selbst die von höchster Autorität, werden weder von den „Entscheidungsträgern“ gehört noch von den Reichen. In unserem Land, das in eine beispiellose Krise getaucht ist und auf chaotische Weise von inkompetenten und sogar lächerlichen Personen regiert wird, fehlen Propheten, die anprangern und auf sinnvolle Wege hinweisen, die uns aus dieser Sackgasse hinausführen.

Die Worte von dem Soziologe Márcio Pochmann befinden sich auf derselben Linie wie die der Propheten: „Wenn der durch Temer eingeschlagene Weg des Neoliberalismus beibehalten und nun durch den Ultraliberalismus vertieft wird, welcher die verwirrte Regierung Bolsonaros dominiert, wird die Entwicklung Brasiliens tendenziell wie die von Griechenland sein mit bankrott gehenden Unternehmen und einer zusammenbrechenden öffentlichen Verwaltung. Das Schlimmste kommt schnell auf uns zu.“

Andere gehen noch weiter: „Wenn sozialpolitische Reformen durchgesetzt werden, die der Marktlogik folgen, rein kompetitiv und nicht kooperativ, wird Brasilien in eine Nation der Parias verwandelt werden“. Wir brauchen religiöse und zivile Propheten, Männer und Frauen, die zumindest eine prophetische Haltung haben, um anzuprangern, dass der eingeschlagene Weg in eine Katastrophe münden wird.

Jesaias Worte sind aktuell: „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht. Über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“ (9,1-2)

Leonardo Boff  ist Ökologe-Theologe-Philosoph und von der  Erdcharta Kommission

O risco de uma catástrofe nuclear e o fim da espécie humana

O assunto é importante demais para ficar apenas no noticiário de algum blog onde um renomado jornalista, que acompanha a nova corrida armamentista entre USA,Rússia,China,Israel, India e Paquistão nos transmite informações que podem relativizar todos os nossos sonhos e anular os nossos projetos. Ficamos aqui discutindo as sandices que o atual presidente diz e as maldades que prepara para os mais pobres, aposentados, mulheres,indígenas,quilombolas e camponeses e nem nos damos conta de que, num dia desses, de repente, talvez nem mais estejamos aqui na Terra. Isso não é para alarmar nem ser catastrofista. É ser realista e éticamente responsáveis ao nos referir a estes eventos letais e dar-nos conta dos riscos que corremos. Já temos a experiência do que foi o maior ato terrorista da história, quando os USA sob Truman lançaram duas bombas nucleares simples sobre Hieroshima e Nagasaki que dizimaram em segundos duzentas mil pessoas. Depois criamos armas mais devastadoras ainda, o princípio de “autodestruição” como o chamou o conhecido cosmólogo Carl Sagan. Bem ponderou, antes de morrer o maior pensador do século XX Martin Heidegger, consciente deste risco:”Só um “Deus” nos pode salvar”(Nur noch ein Gott kann uns retten). Não basta esperar em Deus, (ele não é um tapa-buraco face às insuficiências humanas) mas sim, cuidar do ser humano enlouquecido, pôr limites a uma razão que virou irracional a ponto de inventar meios de se autosuicidar. Lboff

Explosão nuclear (imagem ilustrativa)

‘Xadrez geopolítico’: o quê e quem poderia desencadear uma catástrofe nuclear global?

© Fotolia / Twindesigner

De acordo com o renomado jornalista Robert Bridge, nas atuais circunstâncias, “uma má jogada no tabuleiro do xadrez geopolítico” poderia desencadear uma catástrofe global. Os mísseis nucleares são as “forças de manutenção da paz” mais importantes do mundo porque são dissuasores.

Em relação ao tema, o autor do artigo recorda o desastre de 1945, quando Washington lançou bombas atômicas nas cidades japonesas de Hiroshima e Nagasaki, “matando indiscriminadamente cerca de 200 mil civis” e muitos outros que morreram em anos posteriores da radiação e doenças associadas.

“Se há um lugar especial no inferno para aqueles que expõem o planeta a armas tão horríveis, Truman deve estar lá”, diz Bridge, referindo-se ao 33º presidente dos EUA, Harry S. Truman.

Correspondente aliado visita escombros de Hiroshima após ataque nuclear dos EUA, em 8 de setembro de 1945
© AP Photo / Stanley Troutman
Correspondente aliado visita escombros de Hiroshima após ataque nuclear dos EUA, em 8 de setembro de 1945

Após esses acontecimentos devastadores, a humanidade teve que viver “sabendo que toda a vida na Terra poderia ser rapidamente extinta no caso de um acidente ou conflito”, afirma o colunista, acrescentando que isso só instigou os governos a cobiçar ainda mais as armas nucleares, pois entendiam que esta tecnologia seria “a melhor apólice de seguro de vida”.

Os países desarmados (casos do Afeganistão, Iraque, Líbia, Ucrânia, Iugoslávia ou Síria) devem se preocupar com o risco de que atores estrangeiros queiram “determinar seu futuro democrático”, enquanto apenas os membros do clube nuclear “podem ficar tranquilos, pois teoricamente estão a salvo de um ataque externo”, ressalta o analista.

Porém, essa tranquilidade foi recentemente abalada por uma série de acontecimentos graves, observa o especialista, citando como exemplo a atual tensão entre o Paquistão e a Índia, que mostra “a rapidez com que as coisas podem sair fora do controle”.Pelo fato de se tratar de duas potências nucleares, isso coloca os rivais regionais em uma posição complicada, tendo ambos que exercer contenção para evitar o pior dos cenários, explica o autor.

O jornalista expõe mais um exemplo, ao se referir ao abate do avião militar russo Il-20 na Síria em setembro de 2018, provocado por quatro caças israelitas F-16. Esses acontecimentos provam que o mundo está ficando caótico e que “os acidentes entre as potências nucleares são cada vez mais prováveis”.

Para Bridge, o desenvolvimento “mais perturbador” no cenário mundial é a retirada unilateral dos EUA dos tratados de controle de armas, ao mesmo tempo que constroem sistemas de defesa antimísseis na Europa Oriental e aumentam ativamente a presença militar na fronteira da Rússia.Segundo o colunista, isso poderia fazer voltar a corrida armamentista global — algo que seria “positivo” para as empresas da indústria militar, mas “um desastre absoluto” para o mundo.

A julgar pelo que aconteceu no Japão em 1945, será que “existe alguma razão para duvidar de que muita gente acredite que os EUA são ‘loucos o suficiente’ para fazer o impensável pela segunda vez?”, pergunta o analista, concluindo que não é de se admirar que o Relógio simbólico do Apocalipse esteja agora a dois minutos do “fim do mundo”.

Fonte:Sputnicknews de 9/2/2019

NO alla cultura della violenza’ SI alla cultura dell’attenzione amorosa e de la pace

Odio e rabbia sono spalmati nella nostra società dilacerata. Chi governa non è propriamente un presidente ma una famiglia, la cui caratteristica principale sta nell’uso delle reti sociali, uso abbinato a linguaggio volgare, a comportamenti grossolani, diffamazione, pretesa di azzerare biografie, distorsione cosciente della realtà, ironia e soddisfazione per le disgrazie degli altri, come nel caso delle morte del piccolo Arthur, di 7 anni, nipote del ex presidente Lula. Dopo il carnevale il presidente in persona ha postato su twitter materiale pornografico scandaloso.

I sentimenti più perversi annidati nell’anima dei seguaci dell’attuale presidente e della sua famiglia, sono venuti a galla. I critici non sono visti come avversari ma come nemici che bisogna combattere.

I Bolsonaro violano la legge aurea, valida in tutte le culture e religioni: “non fare agli altri quelli che non vuoi che facciano a te”. Di accordo con l’eminente giurista Rubens Casara da come si vive in un Stato post-democratico, peggio ancora in un Stato senza leggi possiamo capire il fatto di calpestare la Costituzione passare sopra alle leggi e in fine annullare un’etica minima che conferisce coesione a qualsiasi società. Siamo a un passo dallo Stato del Terrore.

Qui servono le categorie del noto psicanalista Inglese Donald Winnicott, un classico nello studio delle relazioni parentali nei primi anni dell’infanzia, per approfondire ciò che ci sembra essere un po’ patologico. Secondo lui l’assenza di una madre tenera e la presenza di un padre autoritario segnerebbero nei sui familiari, i comportamenti devianti, violenti e la mancanza di percezione dei limiti. Forse questa è la base psicologica soggiacente che ci spiegherebbe qualcosa sulla truculenza dei figli e la spudoratezza del presidente in persona mentre posta su twitter una oscenità sessuale. Comunque, un paese non può essere governato da menti malate di questo tipo di patologia che generano una cultura di insicurezza sociale generalizzata, oltre a rinforzare la cultura della violenza come avviene attualmente.

Invece della cultura della violenza proponiamo la cultura delle attenzioni premurose, uno degli assi che strutturano lo stato psicologico secondo Winnicot. La categoria cura (Care, Concern) appare un vero paradigma. Possiede una profonda ancestralità, raccontata dallo schiavo Higino, bibliotecario di Cesare Augusto, nel suo racconto n. 220. Questo costituisce anche il nucleo centrale dell’opera maggiore di Martin Heidegger Essere e Tempo (s 41 e 42). Sia nell’uno che nell’altro lui afferma che la cura fa parte dell’essenza dell’essere umano. Senza le premure di tutti i fattori che si sono combinati tra di loro, mai sarebbe nato l’essere umano. La cura è tanto essenziale che se le nostre madri non avessero avuto un’infinita premura di accoglierci non avremmo avuto la possibilità di lasciare la culla e, senza l’alimentazione adatta, saremmo morti pe fame.

Bene ha scritto un altro psicanalista nord-americano, Rollo May: “Nell’attuale confusione di episodi razionalisti e tecnici, abbiamo perso di vista l’essere umano. Dobbiamo tornare umilmente alla semplice cura. È il mito della cura , e soltanto questa che ci permette di resistere al cinismo e all’apatia, malattia psicologiche del nostro tempo (Eros e repressione, Vozes 1982, p.340).

Tutto quello che facciamo, viene dunque accompagnato da attenzione amorosa. Quello che noi amiamo noi ce ne prendiamo cura. Tutto quello che di cui noi prendiamo cura e anche oggetto del nostro amore. La cura è talmente essenziale che tutti comprendono perché la esperimentano a ogni momento, sia nell’atto di attraversare la strada o di guidare una macchina oppure con parole dirette di un’altra persona.

Due significati fondamentali sono espressi dal vocabolo “cura”. Innanzitutto significa una relazione amorosa come tra due amici o relazione di protezione verso chi ci somiglia. Non è il pugno della violenza. È piuttosto la mano stesa per un’alleanza di vivere umanamente.

In secondo luogo la “cura” è un qualsiasi tipo di coinvolgimento con coloro che ci sono prossimi e con l’ordine e il futuro del nostro paese. Questo implica una certa preoccupazione perché non controlliamo il destino degli altri e quello del paese. Chi ha cura non dorme, diceva Vieira.

Finalmente, osservava ancora Winnicot, l’essere umano è qualcuno che ha bisogno di essere curato, accolto, valorizzato e amato. Simultaneamente è un essere che desidera di aver cura, come è chiaro con tutte le nostre mamme, essere accolto e essere amato.

Questa cura degli uni per gli altri e di tutti per tutto ciò che ci circonda, la natura è la nostra casa comune, frena la violenza, non permette l’azione devastante dell’odio che offende e uccide, è fondamento di una pace duratura.La pace è consequenza della cultura dell’attenzione amorosa.

La Carta della Terra accettata dal ONU nel 2003, ci offre una comprensione tra le più vere della pace: “quella pienezza che risulta dalle relazioni corrette in se stesso e anche con le altre persone, altre culture, altre vite, con la Terra e con il tutto maggiore del quale siamo parte” (n.16, f).

Nell’attuale momento del nostro paese, attraversato da odio, parole offensive e escludenti, la cura è un imperativo. Contrariamente approfondiremo la crisi che ci sta distruggendo e rubandoci il nostro orizzonte e la speranza.

*Leonardo Boff è filosofo e scrittore e ha scritto: Sapere aver cura, Vozes 1999, molte riedizioni, e anche O cuidado necessário, 2013 in italiano presso alla Cittadella Editrice, Assisi.

Traduzione di Romano Baraglia e Lidia Arato.

Sexualidade e poder: L.A.Gómez de Souza

Luiz Alberto Gomez de Souza é um sociólogo e cientista político de grande experiência em organismos internacionais, nacionais e eclesiais. É um leigo com um conhecimento tão aprofundado em teologia que mereceu ganhar pela PUC-SP um doutor honoris causa em teologia. É um cristão convicto e ecumênico, com muitas obras publicadas e que intervem com frequência na situação política atual, sempre num sentido positivo, de olhar para frente e salvaguardar a democracia e os direitos humanos ameaçados. É um dos primeiro a propor uma frente ampla, democrática, supra-partidária e popular em defesa da democracia. Publicamos este texto pois nos ajuda a entender a questão da sexualiadade, tornada atual pelo atual governo que rejeita a questão de gênero e ameaça os de outra condição sexual. Lboff

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O recente encontro de Francisco com as comissões episcopais nacionais centrou a atenção no terrível problema da pedofilia. A Igreja devia à sociedade uma palavra a respeito. Note-se, entretanto, que esse é um problema da sociedade como um todo e seria uma hipocrisia social reduzi-lo aos espaços da Igreja Católica Romana. Claro que anos de encobrimento nessa instituição levaram à necessidade de enfrentá-lo abertamente  com coragem. Não esqueçamos, porém, que bom número de casos de pedofilia ocorrem no interior das famílias, em centros de juventude, etc.

Porém é o momento de sair das páginas de escândalo e colocar a pedofilia numa perspectiva mais ampla e mais séria. Muitos querem reduzi-la à homossexualidade. O livro do sociólogo francês  Frédéric Martel, Sodoma, relata  possíveis índices altíssimos desta na cúpula da Igreja Católica. O autor se apresenta como homossexual e o tema é tratado com  cuidado e sensibilidade, querendo denunciar uma rede de hipocrisia na instituição. Isso pode ser até certo ponto salutar. Entretanto, uma leitura que escorrega para o sensacionalismo termina sendo a pior maneira de enfrentar a problemática.

 

Enganosa relação pedofilia-homossexualidade.

Uma relação redutiva e falsa pedofilia-homossexualidade tem permitido a setores conservadores  ver essa última como a grande chaga eclesial. Os bispos Raymond Burke dos Estados Unidos e Walter Brandmüller, da Alemanha, que com outros dois tinham lançado um ataque ao pontificado de Francisco, voltam agora em carta aos participantes da cúpula sobre pedofilia, pedindo para pôr fim “à conspiração do silêncio em torno à praga da agenda homossexual”. O arcebispo Carlo Vigarò, que pedira a renúncia do papa, lembra São Pedro Damião, que denunciara, no século XI, os perigos da sodomia na Igreja. Já o arcebispo maltês Charles Sciluna, talvez uma das maiores autoridades na matéria, que fora enviado  ao Chile para pesquisar ali o problema da pedofilia, indica que a homossexualidade e a heterossexualidade são condições humanas e não predispõem necesariamente ao pecado. Para ele, “não ousaria dizer que uma categoria inteira tem tendência a pecar”.

Um portavoz do Vaticano, depois do discurso do Papa do dia 24, indicou que “os abusos de menores são sempre consequências do abuso de poder”. Este é um ponto central de toda esta reflexão, ao qual voltaremos ao final. Não é aceitável que setores conservadores na Igreja se lançem numa cruzada homofóbica. Antes de tudo, há que indicar que a pedofilia pode partir tanto de hetero como de homossexuais .  Como afirmou no recente encontro a Irmã nigeriana  Verônica Openibo, as meninas são também vítimas de abuso. O problema é mais profundo e tem a ver com a sexualidade em geral. Vejamos exemplos eloquentes.

 

A chaga da pedofilia na Igreja.

Em princípio não gostaria de deter-me nos fatos, mas infelizmente é necessário partir de alguns deles, para uma reflexão eclesial concreta, por mais dolorosa e terrível que possa parecer essa informação. Quero que esta reflexão, de um cristão leigo, seja uma tentativa de análise  sujeita a revisão e correções, uma simples participação provocadora em um debate candente e cada vez mais atual.

Começa a haver um certo consenso de que o tempo do pontificado de João Paulo II  foi um momento de forte encobrimento ou de negação dos fatos relativos à pedofilia e eu acrescentaria, à sexualidade em geral. Começo com uma situação emblemática que não pode ser ignorada. O Cardeal de Viena, Hans Hermann Groër,  foi nomeado, em 1986, por João Paulo II, que admirara sua piedade mariana. Ele sucedeu ao notável  Cardeal Franz König, uma das fortes figuras do Vaticano II. Começaram logo a aparecer acusações de pedofilia quando ainda era monge e depois como cardeal. Salto os terriveis detalhes. Chegavam testemunhos de seminaristas, mas sua prática possivelmente seria mais ampla. Seu sucessor, o Cardeal Christoph Schönborn, disse a jornalistas, “off the record” – mas a informação logo vazou –  que o prefeito Ratzinger tentara convencer o Papa a investigar o caso, no que teria sido impedido pelo Secretário de Estado Angelo Sodano. Finalmente, a pedido de João Paulo II, em 1998, Gröer renunciou a todos os privilégios como arcebispo e cardeal. Passou a ser prior num mosteiro mas, diante de novas acusações, teve de retirar-se definitivamente da vida pública.

O caso mais notório, com muitos livros e artigos publicados,  foi o do padre mexicano Marcial Maciel Degollado. Criou os Legionários de Cristo, que seria adiante congregação de direito pontifício. Dirigiu por 64 anos os Legionários, que cresceram enormemente, em quantidade e força financeira. As primeiras suspeitas sobre suas atividades sexuais dolosas começaram em 1948, porém nos quarenta anos seguintes  foram consideradas calúnias. Pelas pesquisas posteriores da própria Igreja, constatou-se que, além da pedofilia, tivera pelo menos duas companheiras com quatro ou seis filhos, ademais de ser  adicto em cocaína. Reuniu enorme fortuna, para os Legionários e para si próprio, em parte depositada em paraísos fiscais. Depois de sua morte uma filha, na justiça, tentou reaver parte da fortuna paterna. Em 2010, a direção dos Legionários finalmente admitiu as atividades promíscuas  de seu fundador – que aliás vivia com cinco identidades falsas. Bento XVI então, considerando a idade avançada e a saúde de Maciel Degollado, o intimou a levar uma vida retirada “de oração e de penitência”. Morreu aos 87 anos, em 2008, numa mansão em Jacksonville, na companhia de uma companheira e sua filha, sem a presença da Igreja.  Os Legionários passaram por uma intervenção, mas continuaram administrando seus volumosos bens. Sobra dizer que suas posições eram e seguem sendo integristas no âmbito eclesial e conservadoras na sociedade. Um cardeal denunciou que chegou a ele um cheque de milhares de dólares como tentativa de suborno e que o devolveu imediatamente.  Era conhecido o financiamento abundante a obras da Igreja em geral e do Vaticano em particular. Note-se aqui que o problema não se reduzia à pedofilia, nem se tratava de um homossexual, mas de alguém com uma sexualidade exacerbada   e ávido  de poder econômico.

No Peru , o leigo Luís Fernado Fígari fundou, em 1971,  o Sodalício de Vida Cristã, mais adiante também sociedade de direito pontifício. Este é formado por sacerdotes e leigos presentes em muitos países.   Igualmente integrista eclesial e conservador social.  Fígari também foi acusado de pedofilia. Superior do Sodalício até 2010, em 2017 foi “exclaustrado”, isto é, proibido de viver numa casa da congregação. O novo superior pediu a ele uma “vida de oração e penitência”. Vive em Roma sem poder voltar ao Peru, onde chegou a correr um processo contra ele na justiça civil.

No Chile, o padre Fernando  Karadima, pároco de um bairro de classe alta de Santiago, criou uma Pia União Sacerdotal, teve enorme prestígio e foi responsável pela nomeação de vários bispos. Com laços com o regime militar, era próximo do núncio Angelo Sodano, mais tarde Secretário de Estado. Quando o bispo Juan Barros, ligado a ele, foi nomeado bispo de Osorno, parte da comunidade eclesial local se rebelou. Francisco, em visita ao país, baseado possivelmente em informações tendenciosas, não recolheu a denúncia e isso manchou sua presença no Chile. Mais tarde, com enorme honestidade, nomeou o bispo  de Malta Charles Sciluna,  para uma visita apostólica ao Chile. Na base de seu informe,  Francisco convocou todos os bispos do país a Roma. Estes puseram sua renúncia nas mãos do Papa, que agiu com cuidado e gradualmente. Um dos problemas foi o caso do antigo Cardeal-arcebispo de Santiago, Francisco Errazuriz, que aliás fazia parte dos oito prelados escolhidos por Francisco para assessorá-lo. Como seu sucessor também foi questionado, a sucessão do arcebispado passou a ser uma decisão difícil. O escândalo de pedofilia alcançou também um conhecido colégio dos Irmaõs Maristas. A Igreja chilena sofreu perda de seus membros e não se refez ainda do trauma. Dali em diante choveram acusações as mais variadas, verazes ou não, como o caso de conhecido jesuíta falecido, que teria molestado uma mulher. Veja-se que tudo extrapolou da pedofilia, para casos de uma sexualidade hetero ou homo reprimida. O que nos leva a ampliar a reflexão da pedofilia à sexualidade em geral e abre logo para o problema do celibato obrigatório, que trataremos adiante.

Casos de abuso se estenderam a outros países da América Latina, aos Estados Unidos, à Irlanda e à Austrália. Nesta, o cardeal George Pell acaba de ser condenado pela justiça do país por atos de pedofilia e perdeu suas funções na Igreja, inclusive na área econômica na Santa Sé, ele também um dos oito cardeais do conselho do Papa. Em fevereiro, Francisco, numa decisão drástica, retirou o sacerdócio do ex-Cardeal emérito de Washington, Theodore Mc Carrick, de 88 anos,

No Brasil, surgiram várias acusações de pedofilia e de encobrimento. Um sacerdote em Goiás foi expulso da Igreja. Foram aparecendo outros casos. O mais conhecido foi o do arcebispo de João Pessoa, afastado do cargo, conhecido também por suas ligações com  setores econômicos. Volta o problema do poder.

Vai ficando claro que os casos de pedofilia não se restringem apenas a meninos, mas envolvem também meninas. E em relação à idade dos abusados, não se reduz à pedofilia, mas a relações hetero e homossexuais. Podemos ir descobrindo que o problema de fundo tem a ver com a sexualidade, tanto hetero quanto homossexual. E possivelmente  em muitos casos, podia tratar-se de uma sexualidade reprimida e logo exacerbada.

 

Celibato obrigatório e optativo.

E isso nos reporta ao tema do celibato obrigatório no caso dos presbíteros. Para introduzi-lo, talvez fosse importante falar de serviços (diaconias) na Igreja, em múltiplas funções, sem separar rigidamente  as fronteiras entre ministérios ordenados e não ordenados. Trata-se antes de tudo de diferentes missões, uma das quais a dos presbíteros.

Uma coisa é o celibato optativo como vocação. Isso é claro no caso dos religiosos que optaram em viver em comunidade,  diferente daquele dos presbíteros. Claro que não há uma relação automática entre celibato obrigatório e abusos sexuais, hetero ou homo. Mas a Conferência Episcopal alemã, em 2018, indicou que esse celibato obrigatório é um fator que pode favorecer os abusos.

Um celibato escolhido livremente, por vocação pessoal, pode ser uma “joia brilhante”, como declarou Paulo VI. Ao final, em anexo, transcrevo um comovente poema de Pedro Casaldáliga, “Aviso prévio para jovens que querem ser celibatários”. Entretanto, um celibato obrigatório pode dar origem a situações problemáticas.

Enfrentar o problemas do celibato não toca na Revelação, pois se trata de um problema disciplinar, passível de revisão. Tem a ver não com a ortodoxia, mas com uma ortopráxis. Às vezes situações concretas podem ser ocasião de rever e ampliar práticas.

Nesse sentido, o  Sínodo da Amazônia, a ser realizado de 2 a 27 de outubro deste ano, entre muitos problemas deverá enfrentar o caso do reduzido número de sacerdotes na região, diante da necessidade do acesso à Eucaristia. Por anos, em muitos lugares, a presença de um sacerdote se realizava esporadicamente por ocasião das chamadas desobrigas. Numa Igreja pastoralmente ativa, a celebração eucarística deveria ser um momento central da vida eclesial. O teólogo Francisco Taborda questiona: “Há uma enorme escassez de padres”, o que leva a “repensar como fazer  para que toda a comunidade possa celebrar a Eucaristia de domingo”. Porque não ordenar, nessas comunidades,  homens casados, cuidadosamente escolhidos como presbíteros? Bispos da região amazônica tem colocado reiteradamente o tema.

 

Relações afetivas dos sacerdotes.

Na prática, já há, aos poucos, uma certa tendência para aceitar relações afetivas de sacerdotes com suas companheiras, superando barreiras de negação e de ocultamento. Aliás, na Igreja brasileira, até final dos anos oitecentos, era nornal a  presença de sobrinhos ou afilhados dos padres,  na realidade em parte seus filhos.

O mesmo deveria valer para um companheiro homossexual. Recentemente um jovem homossexual foi eleito para um conselho pastoral na diocese de Viena. O Cardeal Schönborn recebeu-o com seu parceiro. O notável Cardeal Carlo Maria Martini, em reflexão recolhida no livro Credere e Conoscere, em diálogo com Ignazio R. Marino (Einaudi 2012), depois de assinalar a importância central e insubstituível da família, lança a seguinte pergunta: “porém não seria ruim que, no lugar de relações homossexuais ocasionais, as pessoas tivessem certa estabilidade e então, neste sentido, o Estado poderia favorecê-las também”. Note-se o enorme cuidado em tratar do tema naquele momento, limitando-se ao relativo às leis civis, sem transferi-las automaticamente para normas eclesiais.

Experiências atuais, nas relações afetivas dos sacerdotes,  podem desenvolver-se aos poucos num ambiente de naturalidade. Mas ainda há no ar, infelizmente, um certo clima  ambíguo. Quantas vezes alguns  clérigos, e inclusive leigos e leigas, por atos falhos, acabam imputando apenas à mulher a  responsabilidade  por uma opção a dois que fora resultado de uma decisão comum.  Trago um exemplo que me tocou assistir. Na missa de sétimo dia de um sacerdote com função central na sua diocese, tudo se desenrolou em torno a uma familiar e, num canto, silenciosa e quase esquecida, estava aquela que dividiu por anos a vida a dois, e que,  tantas vezes, havia recebido e acolhido muitos dos presentes.

 

Diaconato e diaconisas.

Aliás, já há um espaço importante entre a vida leiga e o presbiterato. É o caso do diaconato. O diaconato masculino permanente – e não como mero corredor ao sacerdócio- , tem já uma consistência e funções próprias. São milhares de diáconos pelo mundo afora, cumprindo importantes tarefas e não somente reduzidos a atuar em certas rubricas durante a eucaristia.

Mas para seguir adiante, não podemos deixar de enfrentar o  problema das diaconisas, que existiram na história e não são  ainda permitidas na atualidade. Basta lembrar a menção de Paulo ao trabalho de Febe “servindo à Igreja de Concréia” e de Priscila “cooperadora em Cristo Jesus” (Rom, 16, 1-3).

Não parece haver impedimento sério para diaconisas, a não ser talvez o temor de alguns ordenados, cônscios de seu poder clerical, com receio que pudesse ser  um caminho aberto ao sacerdócio feminino.

 

A mulher na Igreja e  nos ministérios.

Chegamos então à situação da mulher na Igreja. De fato, é cada vez mais decisiva a presença de mulheres nos diversos ministérios: ministras da eucaristia, do batismo, da bênção dos enfermos…

Sua importância é crescente na vida eclesial e inclusive eclesiástica. Perto de nós era conhecida a influência da Priora Geral das Ursulinas, Mère Saint-Jean, nos pontificados de Pio XI e de Pio XII. Houve a forte presença de Chiara Lubich, fundadora dos Focolares, na vida da Igreja contemporânea. Há sinais da influência de Chiara e dos Focolares na indicação de bispos e arcebispos.  Isso não é de estranhar. Eu testemunhei a importância de D. Hélder na nomeação episcopal de assistentes eclesiásticos da Ação Católica. Na atual estrutura, com pouca ou nenhuma participação das Igrejas locais na nomeação de seus bispos, ela se dá principalmente com a intermediação dos núncios e a consulta a personalidades eclesiais normalmente masculinas e, em casos esporádicos, femininas.  Descobrimos a importância da mulher em decisões eclesiásticas e sua possível  presença na estrutura da Igreja. Ao que parece, João Paulo II tinha pensado em nomear como Cardeal, Madre Tereza de Calcutá.

Há uma experiência que merece ser  analizada: nos anos sessenta, as ”irmãs vigárias”, na Paróquia Nossa Senhora do Ó em Nísia Floresta, dentro das atividades do chamado Movimento de Natal, impulsionado pelo então jovem Administrador Apostólico da Arquidiocese, Dom Eugênio de Araújo Sales. As irmãs assumiam plenamente a paróquia e realizavam atividades pastorais, presidindo celebrações, onde só não era realizada a consagração eucarística, reservada a um sacerdote externo. Começou na campanha da Fraternidade de 1962 e foi assumida pela CNBB dois anos depois. O recente livro “Mulheres no Altar”, de Luiza Valladares Ferreira, relata a experiência. No lançamento do livro, dom Jaime Vieira Rocha, arcebispo de Natal indicou recentemente: “A temática é pertinente para os dias atuais, quando o Papa pede uma Igreja de saída e também tem combatido o clericalismo”. Religiosas ou leigas, não poderiam ser ordenadas para um exercício pleno do sacerdócio?

 

A ordenação de mulheres.

A Carta Apostólica Ordinatio Sacerdotalis, de João Paulo II, de 22 de maio de 1994, indicava que a ordenação sacerdotal  sempre fora reservada aos homens: “declaro que a Igreja não tem absolutamente a faculdade de  conferir a ordenação sacerdotal às mulheres, e que esta sentença deve ser considerada como definitiva por todos os fiéis da Igreja”. Note-se que esta declaração não cumpriu os requisitos de uma declaração infalível “ex catedra”, solenemente proclamada depois de ouvir as Igrejas locais, como no caso dos últimos dogmas marianos. É um tema passível de revisão e, além do mais, não tem, segundo biblistas renomados, bases escriturísticas  que o sustente.

A presença da mulher em todos os ministérios, incluindo os ordenados, foi uma noção apresentada no Inter-eclesial das CEBS de Santa Maria em 1992 e tem sido discutida abertamente em muitas Igrejas europeias.

O acesso da mulher ao sacerdócio não deveria  esconder  a vontade de compartir um poder  masculino e patriarcal tradicional, sem pô-lo em causa. A saudosa Rose Marie Muraro, candidata a deputada, deparou-se com um clima eleitoral masculino. Com sua  valentia habitual, denunciou um caminho viciado em um lúcido livro: “Os seis meses em que fui homem” ( Record 1990, Rosa dos Ventos 1993). Algo semelhante pode acontecer com um sacerdócio feminino prisioneiro dos marcos patriarcais.

Francisco, de uma maneira talvez atabalhoada e generalizadora,  indicou que “todo (!)  feminismo termina sendo um machismo de saias”. Saudou a fala de Lidia Ghisoni, professora de direito canônico no encontro sobre pedofilia mas, numa visão  tradicional de colocar a mulher num pedestal, “como imagem da Igreja, que é mulhar, noiva e mãe” e assim tirá-la do contexto concreto de sua posição ainda em construção na Igreja. Isso chocou o movimento feminista,  que tem muitas vertentes, incluindo mulheres católicas.  O teólogo espanhol Juan José Tamayo declarou seu estranhamento diante dessa afirmação.

Uma coisa seria uma reivindicação para o sacerdócio feminino, absorvendo e aceitando uma posição patriarcal tradicional, outra uma presença feminina que colaboraria para superar o patriarcalismo. Isso tem avançado em bases femininas e masculinas na Igreja, mas não parece ter sido ainda recebido pelo bispo de Roma, em geral tão atento ao novo emergente.

 

O poder na Igreja.

Tudo dito até agora nos encaminha ao problema do poder na Igreja. Ele é central e está subsumido em todos os temas tratados nesta reflexão. Sexualidade e celibato estão ligados ao poder, assim como a resistência às diaconisas e à ordenação de mulheres. O clericalismo é sua expressão mais evidente. Não por acaso Francisco, neste caso severo e enfático, atacou duramente o clericalismo: “uma perversão da Igreja”, disse a jovens reunidos no Circo Máximo em 2018; “a perversão mas difícil de eliminar”, indicou em Palermo logo depois; “uma peste”, voltando de Fátima; “fujam do clericalismo”, ensinou a novos bispos em setembro desse ano.

 

Olhando para a frente.

Uma Igreja povo de Deus, com serviços diversificados, tentando superar uma estrutura rígida de poder, teria certamente funções de autoridade, mas num contexto participativo de serviços, abertos a homens e mulheres. O fato do   bispo de Roma, no seu múnus de pastor universal nomear-se “servo dos servos de Deus”, não deveria ficar como uma declaração meramenrte retórica.

 

 

Anexo:

Pedro Casaldáliga: Aviso prévio para jovens que querem ser celibatários.

 

Será una paz armada, compañeros,

será toda la vida esta batalla;

que el cráter de la carne sólo calla

cuando la muerte acalla sus braseros.

 

Sin lumbre en el hogar y el sueño mudo,

sin hijos las rodillas y la boca,

a veces sentiréis que el hielo os toca,

la soledad os besará a menudo.

 

No es que dejéis el corazón sin bodas.

Habréis de amarlo todo, todos, todas,

discípulos de Aquel que amó primero.

 

Perdida por el Reino y conquistada,

será una paz tan libre como armada,

será el Amor amado a cuerpo entero.

                            

Klink, Árvore da vida

 

 

Gustav Klimt, A árvore da vida (1909)

enviado por e-mail no dia 7/3/2019

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