TRUMP – EINE NEUE HISTORISCHE PHASE?

Seit Jahren sehen wir in allen Teilen der Welt den Aufstieg einer konservativen Denkweise und von Bewegungen, die sich selbst als „rechts“ definieren und nach einer Gesellschaft streben, wo Ordnung über Freiheit, traditionelle Werte über moderne und die Vorherrschaft der Autorität über demokratische Freiheiten die Oberhand gewinnen.

Dieses Phänomen ist auf viele Faktoren zurückzuführen, aber vor allem auf die Erosion der gemeinsamen Werte, die der Gesellschaft Zusammenhalt und das Gefühl eines kollektiven Zusammenlebens gaben. Die Vorherrschaft der kapitalistischen Kultur, die den Individualismus, die unbegrenzte Akkumulation von materiellen Gütern und vor allem die Konkurrenz verherrlicht, ließ wenig Raum für die Zusammenarbeit. Sie vergiftete praktisch die gesamte Menschheit und schuf eine ethisch-geistige Verwirrung ohne das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer einzigen Menschheit, die ein gemeinsames Haus bewohnt. Es entstand, was der britisch-polnische Soziologe und Philosoph Zygmunt Bauman die „liquide“ oder „verflüssigte“ Gesellschaft nennt, wo nichts mehr fest ist. Dazu muss der postmoderne Geist des „alles ist möglich“, „alles ist in Ordnung“ hinzugefügt werden, wo nichts mehr wichtig ist, außer die Ziele jedes einzelnen nach seinen eigenen Vorlieben zu erreichen.

Angesichts dieser Verdünnung der Leitbilder entstand ihr dialektisches Gegenteil: die Suche nach Sicherheit, Ordnung, Autorität, klaren Normen und wohldefinierten Wegen. Diese Sichtweise findet sich im Konservatismus, im politischen, ethischen und religiösen rechten Spektrum. Hier ist es nur noch ein Schritt zum Nazi-Faschismus wie in Hitler-Deutschland, Mussolinis Italien, Portugals Salazar und Spaniens Franco.

Diese Tendenzen haben in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten soziale und politische Stärke gewonnen. Der gerichtlich-parlamentarische Klassenputsch, der die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff absetzte, wurde von diesem konservativen und rechtsgerichteten Geist geprägt. Was darauf folgte, war die Implementierung einer klar rechten Politik gegen das Volk, die soziale Rechte negiert und in kultureller Hinsicht rückwärtsgewandt ist.

Aber diese konservative Tendenz hat ihre deutlichste Verwirklichung im Machtzentrum des Weltsystems, den Vereinigten Staaten, erreicht, wie wir das bei der Wahl von Donald Trump zum Präsident erlebt haben. In den Vereinigten Staaten drückt sich der Konservatismus und die rechte Politik ohne Metaphern aus, in schamlosen und sogar rauen Formen.

In seinen ersten Aktionen als Präsident begann Trump, die sozialen Errungenschaften von Barack Obama rückgängig zu machen. Seine klarsten Eigenschaften sind Nationalismus, Patriotismus, Konservatismus und Isolationismus.

Trumps Antrittsrede war erschreckend: “Von nun an wird eine neue Vision unser Land regieren. Von diesem Moment an heißt es: Amerika zuerst.” Das „zuerst“ bedeutet: „nur die USA zählen“. Mit offensichtlicher Arroganz radikalisierte Trump diese Vision am Ende seiner Rede: “Gemeinsam werden wir Amerika wieder stark machen. Wir werden Amerika wieder wohlhabend machen. Wir werden Amerika wieder stolz machen. Wir werden Amerika wieder sicher machen. Und gemeinsam werden wir Amerika wieder groß machen.”

Diesen Worten liegt die Ideologie des “manifesten Schicksals” zugrunde, also der Außergewöhnlichkeit der Vereinigten Staaten, die auch bei den früheren Präsidenten immer vorhanden war, auch bei Obama. Das heißt, die Vereinigten Staaten haben eine einzigartige und göttliche Mission in der Welt, um ihre Werte des Rechts, des Privateigentums und der liberalen Demokratie in die ganze Welt zu verbreiten.

Für Donald Trump existiert die Welt nicht. Und wenn sie existiert, sieht er sie in negativer Weise. Trump bricht alle Bindungen der Solidarität mit den traditionellen Verbündeten wie der Europäischen Union und lässt jedem Land freie Hand für mögliche Abenteuer gegen seine historischen Gegner, öffnet regionalen Mächten den Weg zum Expansionismus einschließlich möglicher tödlicher Kriege.

Wir können von der Persönlichkeit Trumps alles erwarten. Gewohnt an zwielichtige Geschäfte, wie sie im allgemeinen im New Yorker Immobiliengeschäft üblich sind, und ohne politische Erfahrung kann er für den Rest der Menschheit höchst bedrohliche Krisen auslösen – wie z. B. einen möglichen Krieg mit China oder Nordkorea, wobei der Einsatz von Atomwaffen nicht ausgeschlossen wäre. Trumps Persönlichkeit zeigt abweichende psychologische Merkmale, narzisstisch und mit einem übertriebenen Ego, größer als sein eigenes Land.

Die Phrase, die uns erschreckt, ist: “Von diesem Tag an wird eine neue Vision unser Land regieren”. Ich weiß nicht, ob er nur an die Vereinigten Staaten oder an den Planeten Erde denkt. Möglicherweise ist das für ihn dasselbe. Wenn das wahr wäre, müssten wir beten, dass das Schlimmste für die Zukunft der Zivilisation nicht zustande kommt.

Quelle: leonardo https://leonardoboff.wordpress.com, 10. 2. 17 (portugiesisch), 13. 2. 17 (englisch). Aus dem Englischen übersetzt von der „KC“-Redaktion.

 

Trump is violating the first virtue of world society

The United States has always distinguished itself for being an extremely hospitable country, because, except for the original Native Nations, practically all of the Northamerican population is derived from immigrants. The same happened in Brazil, which received representatives of at least 60 different peoples.
The democratic spirit and respect for religious differences are enshrined in the Constitution of the United States. Now comes a President, Donald Trump, who has broken a long Northamerican tradition: the respect for religious differences; by rejecting the Moslem population, especially people coming from Syria, and the traditional hospitality for the various types of people who came or are coming to the United States.

In his last book, “Perpetual Peace: A Philosophical Sketch”, the philosopher Immanuel Kant (1724-1804) proposed a world republic, (Weltrepublik), fundamentally based on two principles: hospitality and respect for human rights.

For Kant, hospitality, (he uses the Latin expression, “die Hospitalität”), is the first virtue of this world republic, because «all of humanity lives on the Earth, and all, without exception, have the right to live on her and to visit her places and peoples; the Earth belongs to everyone in common». Hospitality is a right and the duty of all.

The second principle consists of the human rights that Kant considers «the apple of God’s eyes» or «the most sacred that God gave the Earth». Respecting them make possible the birth of a community of peace and security that puts a definitive end «to the infamous belligerency».

This hospitality is being denied in Europe to thousands of refugees who are fleeing the wars sponsored by peoples from the West. This same hospitality is consciously and explicitly being rejected by Donald Trump to thousands and even millions of foreign “illegal” workers.

In this context is worth remembering one of the most beautiful myths of Greek culture, the hospitality offered by an elderly couple – Filemon and Baucis – to two divinities: Jupiter, the supreme god of Greece, and his companion, the god Hermes.

The myth goes that Jupiter and Hermes disguised themselves as miserable wanderers, in order to test how much hospitality still remained on Earth. They were rejected by all, everywhere they went.

But one late afternoon, very hungry and tired, they were warmly welcomed by this elderly couple, who washed their feet, offered them food and a bed where they could rest. These acts of hospitality moved the gods.

When Jupiter and Hermes were getting ready to rest, taking off their rags, they decided to reveal their true divine nature. In an instant they transformed the humble shack into an splendid temple. Frightened, the kind elderly couple prostrated themselves on the ground in reverence.

The divinities told them to make a request, which would be promptly granted.

As if they had already agreed, Filemon and Baucis said that they would want to continue receiving pilgrims in the temple, and that at the end of life, the two, after such a long life of love, would like to die together.

And they were heard. One day, when they were seated at the courtyard, waiting for the pilgrims, suddenly Filemon saw that the body of Baucis was filled with flowering foliage and that his own body was also covered with green leaves.

They barely had time to say good bye to each other. Filemon was transformed into an enormous Oak tree, and Baucis into a luxuriant Linden. Their crowns and branches intertwined in the heights. And thus, embracing, they remain together forever. The elders of that region, now part of Northern Turkey, always repeat the lesson: those who welcome the foreigner, welcome God.

Hospitality is a test of how much humanism, compassion and solidarity exist in a society. Behind each refugee coming to Europe and each immigrant to the United States is an ocean of suffering and anguish, and also of hope of better days to come. Rejection is particularly humiliating, because it gives immigrants and refugees the impression that they are worthless, that they are not even considered to be human.

The refugees go to Europe because for more than two centuries, the Europeans were in their countries. They took over power, imposed different customs and exploited their wealth. Now that the refugees are in such great need, they are simply rejected.

It is worth rescuing the value and the urgency of hospitality, present as something sacred in all human cultures. We must reinvent ourselves as hospitalarian beings, so as to be worthy in the eyes of the millions of refugees and immigrants in the whole world.

Leonardo Boff Theologian-Philosopher and Member of the Earthcharter Commission
Free translation from the Spanish sent by
Melina Alfaro, alfaro_melina@yahoo.com.ar.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.

La tolerancia necesaria y urgente

Hoy en el mundo y también en Brasil impera mucha intolerancia frente a algunos partidos como el PT o los de base socialista y comunista. Intolerancia severa, a veces criminal, que algunas iglesias neopentecostales alimentan y propagan contra las religiones afrobrasileras, satanizándolas e incluso invadiendo y damnificando “terreiros”, como ocurrió en Bahía hace algunos años. Hay intolerancia que lleva a crímenes especialmente contra el grupo LGBT. Víctima de intolerancia es también el Papa Francisco, atacado y calumniado hasta con carteles pegados en los muros de Roma, porque se muestra misericordioso y acoge a todos, especialmente a los más marginalizados, cosa que los conservadores no están acostumbrados a ver en las figuras tradicionales de los papas.

El cristianismo de los orígenes, de la Tradición de Jesús histórico –contrariamente a la intolerancia de la Inquisición y de una visión meramente doctrinaria de la fe– era extremadamente tolerante. Jesús enseñó que debemos tolerar que la cizaña crezca junto con el trigo. Solo en la cosecha se hará la separación. San Pedro, ya apóstol, seguía las costumbres judías: no podía entrar en casa de paganos ni comer ciertos alimentos, pues eso lo haría impuro. Pero, al ser convidado por un oficial romano de nombre Cornelio, acabó visitándolo y constató su profunda piedad y su cuidado por los pobres. Entonces concluyó: “Dios me mostró que ningún hombre debe ser considerado profano e impuro; ahora reconozco verdaderamente que en Dios no hay discriminación de personas, le agrada quien en cualquier nación reverencia a Dios y practica la justicia” (Hechos 10,28-35).

De ese relato se deduce que el diálogo y el encuentro entre las personas que buscan una orientación religiosa, como en el caso del oficial romano, invalidan el prejuicio y el tabu de cohibir algún contacto con el diferente.

Del hecho resulta también que Dios es encontrado infaliblemente allí donde “en cualquier nación haya reverencia ante lo Sagrado y se practique la justicia”, poco importa su pertenencia religiosa.

Además Jesús enseñó que la adoración a Dios va más allá de los templos, porque “los verdaderos adoradores han de adorar al Padre en espíritu y en verdad. Estos son los que el Padre desea” (Jn,4,23). Existe, por lo tanto, la religión del Espíritu, es decir, todos los que viven valores no materiales y son fieles a la verdad están seguramente en el camino que conduce a Dios. Cada uno, en su cultura y tradición, vive a su manera la vida espiritual y se orienta por la verdad. Este merece ser respetado y positivamente tolerado.

Sospecho que no hay mayor tolerancia que esta actitud de Jesús, abandonada a lo largo de la historia por la Iglesia-poder institucional (parte de la Iglesia-pueblo- de-Dios) que discriminó a judíos, paganos, herejes y a tantos que llevó a la hoguera de la Inquisición.

En Brasil tenemos el caso clamoroso del padre.Gabriel Malagrida (1689-1761) que misionó el norte de Brasil pero por razones políticas fue muerto por la Inquisición en Lisboa por “garrote, y después de muerto, sea su cuerpo quemado y reducido a polvo y ceniza, para que de él y de su sepultura no haya memoria alguna”.

Este es un ejemplo de completa intolerancia, hoy actualizada por el Estado Islámico (EI) que degolla a quien no se convierte al islam fundamentalista praticado por él.

En fin, ¿qué es la tolerancia tan violada hoy?

Hay, fundamentalmente, dos tipos de tolerancia, una pasiva y otra activa.

La tolerancia pasiva representa la actitud de quien permite la coexistencia con el otro no porque lo desee y vea algún valor en eso, sino porque no lo puede evitar. Los diferentes se hacen entonces indiferentes entre sí.

La tolerancia activa es la actitud de quien convive positivamente con el otro porque le respeta y consigue ver sus riquezas, que sin el diferente jamás vería. Entrevé la posibilidad de compartir y hacerse compañero y así se enriquece en contacto y en la convivencia con el otro.

Hay un hecho innegable: nadie es igual a otro, todos tenemos algo que nos diferencia. Por eso existe la biodiversidad, los millones de formas de vida. Lo mismo y más profundamente vale para el nivel humano. Aquí las diferencias muestran la riqueza de la única y misma humanidad. Podemos ser humanos de muchas formas.

El ser humano debe ser tolerante como toda la realidad lo es. La intolerancia será siempre un desvío y una patología y así debe ser considerada. Produce efectos destructivos por no acoger las diferencias.

La tolerancia es fundamentalmente la virtud que subyace a la democracia. Esta sólo funciona cuando hay tolerancia con las diferencias partidarias, ideológicas u otras, todas ellas reconocidas como tales. Junto con la tolerancia está la voluntad de buscar convergencias a través del debate y de la disposición al compromiso que constituye la forma civilizada y pacífica de resolver conflictos y oposiciones. Este es un ideal a ser buscado todavía.

*Leonardo Boff es articulista del JB online y escribió: Convivencia, Respeto y Tolerancia, Sal Terrae 2006.

Traducción de Mª José Gavito Milano

Existe vida extra-terrestre?

Cientistas da NASA descobriram uma estrela Trappist-1, distante 39 anos luz da Terra, com sete planetas rochosos, três dos quais com possibilidade de água e assim de vida. Esta descoberta recolocou a questão de eventual vida extra-terrestre. Façamos alguns reflexões sobre o tema, fundadas em nomes notáveis na área.

As ciências da Terra e os conhecimentos advindos da nova cosmologia nos habituaram a situar todas as questões no quadro da grande evolução cósmica. Tudo está em processo de gênese, condição para surgir a vida.

A vida é tida como a realidade mais complexa e misteriosa do universo. O fato é que há cerca de 3,8 bilhões de anos, num oceano ou num brejo primordial, sob a ação de tempestades inimagináveis de raios, de elementos cósmicos do próprio Sol em interação com a geoquímica da Terra, esta levou até à exaustão a complexidade das formas inanimadas. De repente, ultrapassou-se a barreira: estruturaram-se cerca de 20 aminoácidos e quatro bases fosfatas. Como num imenso relâmpago que cai sobre o mar ou brejo, irrompeu a primeiro ser vivo.

Dando um salto quântico e qualitativo, emergiu na Terra, em nosso espaço-tempo curvo, num canto de nossa galáxia média, num sol secundário, num planeta de quantité négligeable, a Terra, a grande novidade: a vida. A Terra passou por 15 grandes dizimações em massa, mas como se fora uma praga, a vida jamais foi extinta,

Vejamos, rapidamente, a lógica interna que permitiu a eclosão da vida. À medida que avançam em seu processo de expansão, a matéria e a energia do universo tendem a se tornar cada vez mais complexas. Cada sistema se encontra num jogo de interação, numa dança de troca de matéria e de energia, num diálogo permanente com o seu meio, retendo informações.

Biólogos e bioquímicos, como Ilya Prigogine (prêmio Nobel em química, 1977), afirmam que vigora uma continuidade entre os seres vivos e inertes. Não precisamos recorrer a um princípio transcendente e externo para explicar o surgimento da vida, como o fazem, comumente, as religiões e a cosmologia clássica.    Basta que o princípio de complexificação, autoorganização e autocriação de tudo, também da vida, chamado de princípio cosmogênico, estivesse embrionariamente naquele pontozinho ínfimo, emerso da Energia de Fundo que depois explodiu. Um dos mais importantes físicos quânticos da atualidade, Amit Goswami, sustenta a tese de que o universo é matematicamente inconsistente sem a existência de um princípio ordenador supremo, Deus. Por isso, para ele, o universo é autoconsciente (O universe autoconsciente, Rio 1998).O mesmo pensa talvez o maior cosmólogo atual Brian Swimme (The hidden Heart of the Cosmos, 1996).

A Terra não detém o privilégio da vida. Segundo Christiann de Duve, prêmio Nobel de biologia (1974) que escreveu uma das mais brilhantes obras sobre a vida, disse em seu livro Poeira vital: a vida como imperativo cósmico:

“Há tantos planetas vivos no universo quanto há planetas capazes de gerar e sustentar a vida. Uma estimativa conservadora eleva o número à casa dos milhões. Trilhões de biosferas costeiam o espaço em trilhões de planetas, canalizando matéria e energia em fluxos criativos de evolução. Para qualquer direção do espaço que olhemos, há vida (…). O universo não é o cosmo inerte dos físicos, com uma pitada a mais de vida por precaução. O universo é vida com a necessária estrutura à sua volta”( Op.cit.1997,p. 383).

É mérito da astronomia, na faixa milimétrica, ter identificado um conjunto das moléculas nas quais se encontra tudo o que é essencial para dar início ao processo de síntese biológica (Longair, M. As origens do nosso universo, 1994, p. 65-6). Nos meteoros e meteoritos, encontraram-se aminoácidos. Esses, sim, são os eventuais portadores das arquibactérias da vida. Houve, provavelmente, vários começos da vida, muitos frustrados, até que um definitivamente se firmou.

Presume-se que as mais diversas formas de vida originaram-se todas de uma única bactéria originária (Wilson, O . E., A diversidade da vida, São Paulo, 1994).  Com os mamíferos, surgiu uma nova qualidade da vida, a sensibilidade emocional e o cuidado. Dentre os mamíferos, há cerca de 70 milhões de anos, destacam-se os primatas, e depois, por volta de 35 milhões de anos, os primatas superiores, nossos avós genealógicos, e há 17 milhões de anos, nossos predecessores, os hominidas. Há cerca e 8-10 milhões de anos, emergiu na África o ser humano, o australopiteco. Por fim apareceu, há 100 mil o Homo sapiens-sapiens/demens-demens do qual somos herdeiros imediatos (Reeves, H. e outros, A mais bela história do mundo, Petrópolis, 1998).

A vida não seria fruto do acaso (contra Jacques Monod, O acaso e a necessidade, Petrópolis, 1979). Bioquímicos e biológicos moleculares mostraram (graças aos computadores de números aleatórios) a impossibilidade matemática do acaso puro e simples. Para que os aminoácidos e as duas mil enzimas subjacentes pudessem se aproximar e formar uma célula viva, seriam necessários trilhões e trilhões de anos, mais do que os 13,7 bilhões de anos, a idade do universo. As possibilidades são de 10 em potência, 1000 contra um. O assim chamado acaso é expressão de nossa ignorância.

Estimamos que o sentido da evolução ascendente é produzir mais e mais condições para a irrupção da vida, também extra-terrestre como na lua Europa de Júpiter e os três planetas rochosos de Trappist-1.

Com razão disse o famoso físico britânico Freeman Dyson (*1923): ”quanto mais examino o universo e os detalhes de sua arquitetura, mais acho evidências de que o universo sabia que um dia, lá na frente, iríamos surgir”(Disturbing the Universe, 1979, p. 250).

Leonardo Boff junto com o cosmólogo Mark Hathaway trata detalhamente o tema em o O Tao da Libertação, Vozes 2010.