Die Zukunft des menschlichen Lebens auf der Erde hängt von uns ab      

Leonardo Boff*

Covid-19 hat uns, indem es alle Menschen betrifft, ein Signal gegeben, das interpretiert werden muss. Nichts in der Natur ist zufällig. Die mechanistische Auffassung, dass die Natur und die Erde keinen Zweck haben, ist überholt. Als Lebewesen sind sie Träger von Bedeutung und Teil des Gesamtbildes des kosmogenen Prozesses, der mittlerweile 13,7 Milliarden Jahre alt ist. Hätten sich all diese Elemente nicht über Milliarden von Jahren auf subtile Weise herausgebildet, wären wir nicht hier, um über diese Dinge zu schreiben.

Was ist der unmittelbarste Sinn, den uns die Natur mit dem Angriff des Coronavirus offenbart? Die Bedeutung wird uns in Form einer Ermahnung vermittelt:

“Stoppen Sie den systematischen und verwerflichen Angriff auf Ökosysteme, auf Wälder und Dschungel, auf Böden, auf Gewässer, auf die biologische Vielfalt. Ihre industriellen und extraktivistischen Megakonzerne, Ihre Bergbauunternehmen, die Agrarkonzerne in Partnerschaft mit der Agro-Toxin-Industrie, die Gigatonnen von Treibhausgasen in die Atmosphäre ausstoßen, die Ursachen für die Erosion der biologischen Vielfalt, Sie zerstören die Grundlagen, die Ihr eigenes Leben erhalten; Sie schaufeln sich in absehbarer Zeit Ihr eigenes Grab; nicht die Familienbauern, die Armen der Erde, sondern Sie zerstören die Lebensräume von Tausenden von Viren, die in Tieren vorkommen; um zu überleben, haben Sie im Menschen einen Wirt für ihr Überleben gefunden, auf Kosten Ihres Lebens. Das falsche Projekt des unbegrenzten Wachstums/Entwicklung eurer konsumistischen Kultur kann von der Natur und der Erde, dem alten und begrenzten Planeten, nicht mehr mit Waren und Dienstleistungen unterstützt werden; als Reaktion auf die Gewalt gegen mich – die Natur und Mutter Erde – habe ich euch bereits mehrere Viren geschickt, die euch angegriffen haben, aber ihr habt in ihnen kein Zeichen gesehen, ihr habt nicht gelernt, sie zu lesen, noch habt ihr die Lektion gezogen, die sie enthalten. Ihr denkt nur daran, zur alten und perversen Normalität zurückzukehren; deshalb sage ich euch: Entweder ihr ändert euer Verhältnis zur Natur und zu Mutter Erde, ein Verhältnis der Achtsamkeit, des Respekts vor ihren Grenzen, der Selbstbeschränkung eurer eigenen Gefräßigkeit, indem ihr euch tatsächlich als Teil der Natur und nicht als ihre angeblichen Besitzer fühlt, oder ihr werdet von noch tödlicheren Viren heimgesucht; ich warne euch: Einer von ihnen kann so resistent sein, dass er die völlige Unwirksamkeit der derzeitigen Impfstoffe zeigen würde, und ein großer Teil der Menschheit würde vom nächsten großen Virus, dem letzten und tödlichen, verschlungen werden. Die Erde und das Leben auf ihr, insbesondere das mikroskopische Leben, werden nicht untergehen. Die lebendige Erde wird weiterhin um die Sonne kreisen und sich regenerieren, aber ohne dich. Seid also auf der Hut, denn wir befinden uns in der Zeit des Countdowns. Die Natur ist eine Schule, aber ihr wolltet euch nicht einschreiben, und so ebnet ihr irrationalerweise den Weg, der zu eurer eigenen Zerstörung führt. Es ist trauroig zu erfahren, dass ich,  die Natur, rede, aber der Mensch hört mich nicht.  Ich sage nichts mehr.

Die Pandemie hat die Menschheit weltweit erfasst. Da es sich um ein globales Problem handelt, sollte die Lösung natürlich auch global sein, d. h. global diskutiert und entschieden werden. Wo gibt es ein pluralistisches und globales Zentrum für das Denken und die Suche nach Lösungen für globale Probleme?

Die UNO wird ihren Gründungszielen nicht gerecht, da sie sich in eine Organisation verwandelt hat, die die Interessen mächtiger Nationen vertritt, die insbesondere der Sicherheitsrat ein Vetorecht haben. Wir sind Geiseln der überholten Vision der nationalen Souveränität, die die neue Phase der Menschheitsgeschichte, die Planarisierung, noch nicht realisiert hat, die alle Nationen miteinander verbindet und sie alle ein gemeinsames Schicksal haben lässt.

Wir sitzen alle im selben Boot: Entweder sind wir alle gerettet oder niemand ist gerettet, wie Papst Franziskus warnte. Das ist die wahre Bedeutung von Globalisierung oder Planarisierung. Die Zeit der Nationen ist vorbei. Wir müssen ein gemeinsames Haus bauen, in das die verschiedenen Kulturnationen passen, die immer miteinander verflochten sind und ein einziges gemeinsames Haus bilden, einschließlich der Natur.

Die Pandemie hat deutlich gemacht, wie unmenschlich und grausam wir sein können: Die Reichen haben die Situation ausgenutzt und sind viel reicher geworden, während die Armen viel ärmer geworden sind. Die derzeitige Kultur ist wettbewerbsorientiert und sehr unkooperativ. Der Profit zählt mehr als das Leben.

Die Impfstoffe sind ungleich verteilt, so dass die Armen der Ansteckung und dem Tod ausgesetzt sind. Ein ganzer Kontinent mit mehr als einer Milliarde Menschen, Afrika, ist in Vergessenheit geraten. Kaum 10 % der Bevölkerung sind geimpft worden. Der Tod ist weit verbreitet, insbesondere bei Kindern, was auf die Gefühllosigkeit und Unmenschlichkeit unserer globalisierten Zivilisation zurückzuführen ist. Es ist die Herrschaft der Barbarei, die jeden Sinn für menschliche Zivilisation leugnet.

Kein Wunder, dass einige Analysten, insbesondere Biologen, fragen: Haben wir noch das Recht, auf diesem Planeten zu leben? Unsere Art zu sein, zu produzieren und zu consumieren bedrohen alle anderen Arten durch ihren Verzehr. Wir haben ein neues geologisches Zeitalter eingeläutet, das Anthropozän und sogar das Nekrozän, d. h. die große tödliche Bedrohung für das Leben auf diesem Planeten geht nicht von einem vorbeifliegenden Meteor aus, sondern von den barbarisierten Menschen, insbesondere in den wohlhabenderen Bevölkerungsschichten.

 Unter den Armen und Ausgegrenzten gibt es noch Menschlichkeit, Solidarität, gegenseitige Hilfe und die Sorge um das Gemeinwohl, wie sich in dieser Zeit der weltweiten Pandemie gezeigt hat.

Der Ausbruch von Covid-19 lädt zum Nachdenken ein: Warum sind wir an diesem Punkt angelangt, bedroht von einem unsichtbaren Virus, der die militaristischen Mächte und ihren phantasievollen imperialen Impuls in die Knie gezwungen hat? Wohin gehen wir? Was müssen wir ändern, wenn wir uns und unseren Nachkommen eine Zukunft sichern wollen?

Die globalen Billionäre (die 0,1 % der Menschheit) träumen von einer totalen Radikalisierung der Ordnung des Kapitals, die allen eine kybernetische Despotie aufzwingt, die alle Gegner überwacht und unterdrückt und ihren Reichtum garantiert. Der Magen von Mutter Erde wird eine solche Ungeheuerlichkeit nicht verdauen. Zusammen mit dem unverzichtbaren menschlichen Widerstand wird er ihre Ansprüche umstoßen und ihnen die ökologischen Grundlagen für dieses perverse Projekt entziehen, die sie nicht kontrollieren können.

Wie nie zuvor in der Geschichte hängt das Schicksal unseres Lebens von den Entscheidungen ab, die wir gemeinsam treffen müssen. Andernfalls werden wir den Weg kennen, den schon die Dinosaurier beschritten haben. Das wollen wir nicht. Aber wir befinden uns an einem Scheideweg.

*Leonardo Boff hat geschrieben: Cuidar la Tierra – proteger la vida: cómo escapar del fin del mundo, Record, Rio de Janeiro 2010; mit J. Moltmann, ¿Hay esperanza para la creación amenazada? Stimmen 2013.

A humanidade na encruzilhada: a sepultura ou…

O Covid-19, ao afetar todos os humanos, deu-nos um sinal que cabe interpretar. Na  natureza nada é fortuito. É superada a visão mecanicista de que a natureza e a Terra não têm propósito. Sendo vivos,são portadores de sentido e se inserem no quadro geral do processo cosmogênico que já possui 13,7 bilhões de anos. Se todos os elementos não se tivessem sutilmente articulado,durante bilhões de anos, não estaríamos aqui para escrever sobre estas coisas.

Qual o sentido mais imediato que a natureza nos está revelando com a intrusão do coronavírus? O sentido nos vem em forma de pergunta:

”Parem com o assalto sistemático e depravador dos ecossistemas, das florestas, dos solos, das aguas, da biodiversidade; as suas megacorporações industrialistas e extrativistas, as mineradoras, o agronegócio empresarial em parceria  com a indústria de agrotóxicos, os ejetores de giga-toneladas de gases de efeito estufa na atmosfera, os causadores da erosão da biodiversidade, vocês estão destruindo as bases que sustentam a sua própria vida; estão cavando a própria sepultura no quadro de um tempo previsível; não os camponeses familiares, os pobres da terra, mas vocês estão destruindo os habitats de milhares de vírus presentes nos animais; buscando sobreviver, encontraram nos humanos um hospedeiro para a sua sobrevida à custa da vida de vocês mesmos; o falso projeto de crescimento/desenvolvimento ilimitado de sua cultura consumista, já não é suportado pela natureza e pela Terra, planeta velho e limitado em bens e serviços; como reação à violência contra mim – a natureza e a Mãe Terra –  já lhes enviei vários vírus que os atacaram; mas não viram neles um sinal;  não aprenderam a lê-lo, nem tiraram a lição contida neles; vocês só pensam na volta à velha e perversa normalidade; digo-lhes: ou vocês mudam de relação para com a natureza e para com a Mãe Terra, relação de cuidado, de respeito a seus limites, de autolimitação da voracidade de vocês, sentindo-se efetivamente parte da natureza e não seus pretensos donos, ou serão assolados por vírus ainda mais letais;  advirto: um deles pode ser tão resistente que mostraria a total ineficácia das vacinas atuais e grande parte da humanidade seria consumida pelo Next Big One, o derradeiro e o fatal. A Terra e a vida nela, especialmente, a microscópica, não perecerão. A Terra viva continuará a girar ao redor do Sol e a se regenerar, mas sem vocês. Portanto, cuidem-se, pois, os tempos estão em contagem regressiva. A natureza é uma escola, mas vocês não quiseram se matricular nela e por isso, irracionalmente, estão sedimentando o caminho que os poderá à própria autodestruição. E mais não digo”.

A pandemia afetou, de forma global, a humanidade. Já que a forma é global, obviamente, a solução  deveria ser também global: discutida e decidida globalmente. Onde está um centro plural e global para pensar e encaminhar soluções para os problemas globais? A ONU não cumpre seus objetivos fundacionais, pois, se transformou numa agência que defende os interesses das nações poderosas que possuem direito de veto, particularmente no organismo maior que é o Conselho de Segurança. Somos reféns da obsoleta visão de soberania nacional, que ainda não se deu conta da nova fase da história humana, a planetização que faz com que todas  as nações estejam interconectadas e que o conjunto delas possui um mesmo destino comum. Estamos todos dentro do mesmo barco: ou nos salvamos todos ou ninguém se salva, advertiu o Papa Francisco. Esse é verdadeiro sentido da globalização  ou da planetização. O tempo das nações passou. Temos que construir a Casa Comum dentro da qual cabem as várias nações culturais, sempre entrelaçadas formando a única Casa Comum,incluída a natureza.

A pandemia deixou claro o quanto desumanos e cruéis podemos ser: os ricos aproveitaram a situação e se enriquecem muito mais enquanto os pobres ficaram muito mais pobres. A cultura vigente é competitiva e muito pouco cooperativa. O lucro conta mais que a vida. As vacinas foram desigualmente distribuídas,ficando os pobres expostos à contaminação e à morte. Um continente inteiro,com mais de um bilhão de pessoas, a África, foi esquecida. Apenas 10% de sua população foi vacinada. A morte campeia especialmente  entre crianças devido à insensibilidade e desumanidade de nossa civilização mundializada. É o império da barbárie que nega qualquer sentido de civilização humana. Com razão, analistas, especialmente, biólogos, se perguntam: temos direito ainda de viver sobre este planeta? Nossos modos de ser,de produzir e de consumir ameaçam todas as demais espécies. Inauguramos uma nova era geológica, o antropoceno e até o necroceno, vale dizer: a grande ameaça mortal à vida no planeta não vem de um meteoro rasante mas do ser humano barbarizado, especialmente, entre os estratos mais opulentos da população. Entre os pobres e marginalizados se conserva ainda humanidade, solidariedade,mútua ajuda,cuidado das coisas comuns como se tem comprovado durante este tempo sombrio de pandemia mundial.

A intrusão do Covid-19 representa um convite à reflexão: por que chegamos até ao atual ponto, ameaçados por um vírus invisível que pôs de joelhos as potências militaristas e seu fantasioso impulso imperial? Para onde vamos? Que mudanças devemos operar se quisermos garantir um futuro para nós e para nossos descendentes? Os trilhardários globais (0.1% da humanidade) sonham com uma radicalização total da ordem do capital, impondo a todos um despotismo cibernético que vigiará e reprimirá todos os opositores e que garantiria suas fortunas. O estômago da Mãe Terra não digerirá tal monstruosidade. Junto com a resistência humana, indispensável,  anulará suas pretensões, negando-lhes as bases ecológicas,incontroláveis por eles, para esse perverso projeto.

Como nunca antes na história o destino de nossas vidas depende das decisões que coletivamente devemos tomar. Caso contrário, conheceremos o caminho já percorrido pelos dinossauros. Não queremos isso. Mas estamos numa encruzilhada

Leonardo Boff escreveu Cuidar da Terra – proteger a vida como escapar do fim do mundo,Record, Rio de Janeiro 2010; com J.Moltmann, Há esperança para a criação ameacada? Vozes, Petrópolis 2013.

           De quanta terra precisa um homem?

Numa roda, cercado de rústicos peões de sua fazenda Yasnaya Polyana, Léon Tolstói (1828-1910) o grande escritor russo, contou-lhes a seguinte estória que eu me permito resumir para exemplificar como funciona a cabeça de um capitalista.

“Havia um camponês pobre mas muito desejoso de possuir mais a mais terra para cultivar e ficar rico. Pensou: “Vou fazer um pacto com o diabo. Este vai me dar sorte”, disse ele à mulher, que torceu o nariz e advertiu-o: “Meu marido, cuidado com o diabo, nunca sai coisa boa fazendo um pacto com ele; essa sua vontade de ficar rico, vai ainda pô-lo a perder”.

Mas, por insistência do marido, resolveu acompanhá-lo.Com tal que partiram, levando poucos pertences.

Souberam que longe daí havia um grupo de ciganos que vendiam terras baratas. Para aquelas paragens rumou o casal. Chegando l, eis que o diabo já estava de pé, todo apessoado, dando ares de um influente mercador de terras. O camponês e sua mulher cumprimentaram educadamente os ciganos. Quando iam expressar seu desejo de adquirir terras deles, o diabo, sem cerimônias, logo se antecipou e disse:

“Bom senhor, vejo que veio de longe e é tomado por um grande desejo de  fazer  fortuna. Tenho uma excelente proposta para você, melhor do que aquela dos ciganos. Faço-lhe a seguinte proposta: você deixa uma quantia razoável de dinheiro  numa bolsa aqui onde estou de pé. Se você percorrer um território durante o tempo de um dia, do nascer ao pôr do sol, e estiver de volta antes de o sol se pôr, toda a terra percorrida será sua. Caso contrário perderá as terras percorridas e o dinheiro da bolsa”.

Os olhos do camponês, ávido por riqueza, brilharam de emoção e disse:

“Acho uma excelente proposta. Tenho pernas fortes e aceito. Amanhã bem cedo, ao nascer do sol, ponho-me a correr e todo o território que minhas pernas puderem alcançar, será meu”.

 O diabo, sempre malicioso, sorriu todo faceiro.

De fato, bem cedo, mal o sol rompeu a fímbria do horizonte, o camponês, tomado de cobiça, se pôs a correr. Correu e correu muito. Pulou cercas, atravessou riachos e, não contente, sequer parou para descansar. Via diante de si uma ridente planície verde e logo pensou: “aqui vou plantar trigo em abundância”. Olhando à esquerda, se descortinava um vale muito plano e pensou: “aqui posso fazer toda uma plantação de linho para dar e vender”.

Subiu, ofegante, uma pequena colina e eis, que lá em baixo se abria um campo de terra virgem. Logo pensou: “quero também aquela terra. Aí vou criar gado e ovelhas e vou encher as burras com muito dinheiro.

E assim percorreu muitos quilômetros, não satisfeito com o que tinha conquistado, pois os lugares que via, eram atraentes e alimentavam ainda mais seu desejo incontido de também possui-los.

De repente olhou para o céu e se deu conta de que o sol estava se pondo atrás da montanha. Disse de si para consigo mesmo:

“Não há tempo a perder. Tenho que voltar correndo, senão perco todos os terrenos percorridos e, por cima ainda, o dinheiro. “Um dia de dor, uma vida de amor”, pensou como dizia seu avô.

Pôs-se a correr com uma velocidade espantosa para suas pernas cansadas. Mas tinha que correr sem reparar os limites dos músculos retesados. Sempre olhava a posição do sol, já perto do horizonte, enorme e vermelho como sangue. Mas não se havia ainda posto totalmente. Mesmo cansadíssimo, corria mais e mais e já nem sentia as pernas. Pesaroso pensou: “talvez abarquei demais terras e posso perder tudo. Mas vamos em frente”.

Vendo, porém, ao longe o diabo, solenemente, de pé e ao seu lado a sacola de dinheiro, recobrou mais o ânimo, certo de que iria chegar antes do pôr do sol. Reuniu todas as energias que tinha e fez um derradeiro esforço. Pulou uma cerca, atravessou um riacho e corria, quase voando. Não muito longe da chegada, atirou-se para frente, quase perdendo o equilíbrio. Refeito, deu ainda alguns passos longos.

Foi então que, extenuado e já sem nenhuma força, se estatelou no chão. E morreu. A boca sangrava e todo o corpo estava coberto de arranhões e de suor.

 O diabo, maldosamente, apenas sorriu e tomou para si a bolsa de dinheiro. Indiferente ao destino do morto, deu-se ainda ao trabalho de fazer uma cova com o tamanho do camponês e ajeitou-o lá dentro. Eram apenas sete palmos de terra, a parte menor que lhe cabia de todos os terrenos andados. Não precisava de mais do que isso. A mulher, petrificada, assistia a tudo, chorando copiosamente”.

Esse conto nos faz lembrar o poeta pernambucano João Cabral de Melo Neto (1920-1999) que nos deixou a comovente obra Morte e Vida Severina (1995). No funeral do lavrador diz:

Esta cova em que estás, com palmos medida, é a conta menor que tiraste em vida; é a parte que te cabe deste latifúndio”.

A mulher do camponês estava certa em sua advertência: “Cuidado com o diabo, pois, te estimula a ter mais e mais e, por fim, acaba contigo e toma todo o teu dinheiro”. É a lógica do capital. Nele vivemos e sofremos. Avançando sobre as florestas ele nos trouxe o Covid-10. Como nos livraremos dele?

Leonardo Boff é escritor e escreveu:Habitar a Terra:qual o caminho para a fraternidade universal? Vozes 2021.

 Passos para derrotar o fascismo e a política do ódio

Este artigo é dedicado aos que lutam pela democracia ferida e pelo resgate da nação devastada.

Forças políticas, inimigas da vida, se aliaram ao Coronavírus e estão favorecendo a dizimação de mais de 600 mil vidas. Seu objetivo consiste em nos conduzir aos tempos pré-modernos, desmantelando nossa cultura e nossa ciência, suprimindo direitos trabalhistas e previdenciários, difundindo mentiras, ódio covarde aos pobres, aos indígenas, aos quilombolas, aos afrodescendentes, aos homoafetivos e aos LGBTI.

Ideologicamente tais forças são ultraconservadoras com cariz nitidamente fascista. Galgaram o mais alto poder da república. O representante-mor destas forças quer, por todos os meios, mesmo ao arrepio da lei, se reeleger. Como parlamentar magnificou torturadores e defendeu ditaduras. Como chefe de estado foi leniente com as grandes queimadas da floresta amazônica, com os madeireiros e com a intrusão das mineradoras e do garimpo, inclusive em terras indígenas. Cometeu crimes contra a humanidade por seu negacionismo em relação aos imunizantes do Covid-19 e se mostrou insensível e sem nenhuma empatia face ao sofrimento das milhares de famílias enlutadas e aos milhões de desempregados e famintos.

Infelizmente constatamos a fragilidade, até a omissão de nossas instituições oficiais ou jurídicas e a baixa intensidade de nossa democracia que media pela justiça social e pelo respeito aos direitos se parece antes uma imensa farsa oficial. Nada ou pouco se fez para afastar esta figura sinistra, autoritária e fascistoide. Não lhes é permitido assistirem, impassíveis, ao esfacelamento populacional, cultural, político e espiritual de nosso país.

Face a esta tragédia histórica, precisamos, pela via eleitoral, frear a pulsão de morte, presente no poder executivo e em seus auxiliares. Impõe-se infligir uma derrota eleitoral fragorosa a este que se mostrou insano, indigno, malévolo e incapaz de governar o povo brasileiro. Ele merece ser, legalmente, varrido da cena política e pagar por seus crimes, para que, em fim, possamos viver com um mínimo de desenvolvimento justo e sustentável, com paz social, com franca alegria e com felicidade coletiva.

Para concretizar esta diligência política e ética, nos limites da Constituição e da ordem democrática de direito, importa, ao meu ver,  percorrer os seguintes passos:

Primeiro, garantir, se possível, já no primeiro turno, a vitória para presidente, de alguém com carisma, com confiança das grandes maiorias e com capacidade de nos tirar do poço escuro no qual fomos lançados. Ele já mostrou anteriormente que é capaz de realizar esta redenção. Não carece revelar seu nome pois já despontou, vitorioso, nas pesquisas eleitorais.

Segundo, não basta eleger um presidente com tais características. É fundamental garantir-lhe uma bancada parlamentar numerosa para que o presidencialismo de coalizão não comprometa os ideais e propósitos, presentes nas origens e resgatáveis, como a opção por políticas sociais que atendam às grandes maiorias empobrecidas e oprimidas, com transparência, com a ética da solidariedade a partir dos mais vulneráveis e com e soberania ativa e altiva. Fazer alianças com partidos afinados com propósitos sociais e populares. Igualmente é importante garantir a eleição de governadores e, a seu tempo, de prefeitos e de vereadores que nas regiões e na base deem sustentação ao governo central com sentido de justiça social e de cuidado da vida do povo e da natureza.

Terceiro, – o mais importante – reforçar e, onde for preciso, retomar o trabalho de base, organizando comitês populares de  toda ordem, para que participem e se articulem com os organizações já existentes como da saúde, da educação, da igualdade de gênero e de outros, criando consciência cidadã. Não basta garantir a inserção no sistema vigente, perverso e antipopular, mas criar consciência mudancista, apontando para um outro tipo de sociedade com democracia participativa, sicial e ecológica.

Esse trabalho de base é imperativo se quisermos criar as condições para uma transformação que vem de baixo e criar movimentos progressistas e libertários que traduzem os sonhos em práticas viáveis e cotidianas. É nesse nível, rés-do-chão, que começa a se ensaiar o novo e se alimenta a energia necessária para continuar a refundação de um novo Brasil, contra o prolongamento da dependência histórica, contra o vira-lata, presente nas elites do atraso e contra o oligopólio  dos meios de comunicação, braço ideológico da classe dominante, herdeira da Casa grande.

Estamos convencidos de que este sofrido caos destrutivo irá passar e será transformado em promissor caos generativo de uma nova ordem, mais alta, mais  justa, fraterna e cuidadora de toda vida:em fim, de um Brasil no qual teremos alegria de viver e conviver com justiça, onde será mais fácil a amorosidade e a jovialidade que caracterizam o melhor de nós mesmos.

Leonardo Boff é ecoteólogo, filósofo e escritor e escreveu: Brasil: concluir a refundação ou prolongar a dependência, Vozes 2018; Habitar a Terra: qual o caminho para a fraternidade universal? Vozes, 2121.