Achtsamkeit für den Körper vs. Körperkult

Es ist eine Bereicherung, die menschliche Existenz unter dem Blickwinkel der Komplexitätstheorie aus zu verstehen. Wir sind komplexe Wesen, d. h. in uns treffen unzählige Faktoren aufeinander: materielle, biologische, energetische, spirituelle, irdische und kosmische. Wir besitzen ein äußerliches Erscheinungsbild, mit dem wir den anderen zu verstehen geben, dass wir eine/r von ihnen sind und dass wir dem Universum der Körper angehören. Und wir haben ein Inneres, das von starken positiven wie negativen Energien besetzt ist, die unsere psychische Individualität bilden. Wir sind Träger der Dimension der Tiefe, wo wir uns die wichtigsten Fragen wie die nach dem Sinn unserer Reise durch diese Welt stellen. Diese Dimensionen bestehen gleichzeitig in uns, interagieren und beeinflussen sich gegenseitig und formen so das, was wir den Menschen nennen.

Alles in unserem Inneren bedarf der Pflege. Ansonsten verlieren wir das Gleichgewicht der Kräfte, die uns bilden, und wir entmenschlichen uns. Wenn wir das Thema der Achtsamkeit für den Körper ansprechen, ist es vor allem notwendig, uns bewusst dem Dualismus entgegenzustellen, der in unserer Kultur stets unterstrichen wird: der „Körper“ auf der einen Seite, losgelöst vom Geist, und auf der anderen Seite der körperlose „Geist“. So verlieren wir die Einheit des menschlichen Lebens.

Die kommerzielle Propaganda profitiert von diesem Dualismus, der den Körper nicht in seiner Ganzheit sieht, sondern ihn in seine Einzelteile aufspaltet: Muskeln, Hände, Füße etc. Hauptopfer dieser Werbung sind die Frauen, denn diese chauvinistische Perspektive hat sich in der Medienwelt des Marketing verankert, die die Körperteile der Frau, ihre Brüste, ihre Haare, ihren Mund, ihr Geschlecht und andere Aspekte nutzt, um aus der Frau einen „Gebrauchsgegenstand“ für die chauvinistischen Männer zu machen. Dieser kulturellen Deformierung müssen wir uns entschieden entgegenstellen.

Ebenso ist es wichtig, den „Körperkult“ abzulehnen, der von den unzähligen Sporthallen und anderen Methoden, die physische Person zu bearbeiten, vorangetrieben wird, als wäre der Körper der Frau/des Mannes eine ihres Geistes beraubte Maschine, die beständig danach strebt, mehr Muskeln zu bekommen. Damit wollen wir nicht den Wert der diversen Gymnastik-Übungen in Abrede stellen, die der Gesundheit und der Körper-Geist-Einheit dienen. Wir denken dabei an die Massagen, die dem Körper seine Energie zurückgeben und die Lebensenergien im Fluss halten, vor allem die orientalischen Disziplinen wie Yoga, das eine meditative Lebenshaltung fördert, oder den Ansporn, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, einschließlich des Fastens sowohl als freiwillige Askese wie auch als Weg, die Lebensenergien wieder miteinander in Einklang zu bringen.

Die Kleidung verdient eine besondere Beachtung. Sie schützt uns nicht nur vor schlechtem Wetter, sondern ist auch Teil der Achtsamkeit dem Körper gegenüber, da die Kleidung für eine Sprache steht, in der man sich im Theater des Lebens ausdrückt. Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass die Kleidung ein Ausdruck unserer Seinsweise ist und das ästhetische Profil einer Person  zeigt. Vor allem für die Frau ist dies wichtig, denn sie hat ein engeres Verhältnis zu ihrem Körper und ihrem Erscheinungsbild.

Nichts ist lächerlicher und stellt die Geistlosigkeit mehr zur Schau als Schönheit, die mit Botox und unnötigen Schönheitsoperationen hergestellt wurde. Aus dieser künstlichen Verschönerung ist eine ganze Kosmetikindustrie entstanden sowie Schlankheitskuren in Kliniken und Spas, die kaum einer Ganzheitlichkeit des Körpers dienlich sind. Das heißt nicht, dass Massagen und Kosmetika, die der Haut und der Schönheitspflege dienlich sind, nutzlos wären. Doch es gibt eine Schönheit für jedes Alter, die Ausstrahlung, die im Lauf des Lebens durch Arbeit entsteht, und den Geist, der sich in der physischen Erscheinung des Menschen ausdrückt. Kein Photoshop kann die raue Schönheit ersetzen, die die Härte des Lebens in das Gesicht eines Arbeiters gemeißelt hat, noch die Falten, die durch vielfältiges Leiden entstanden sind. Der Kampf so vieler Frauen, die auf den Feldern, in der Stadt und in den Fabriken arbeiten, hat auf ihren Körpern eine andere Art von Schönheit hinterlassen, die oft mit einem Ausdruck großer Kraft und Energie einhergeht. Sie sprechen vom wirklichen Leben und nicht von einer künstlichen und geschminkten Existenz.  Die sorgfältig ausgearbeiteten Fotos der Ikonen konventioneller Schönheit hingegen sind fast alle vom gängigen Schönheitsideal geprägt und können nicht die Affektiertheit des Gesichts und den frivolen Hochmut verbergen, der sich dort offenbart.

Solche Personen sind Opfer einer Kultur, die nicht die Achtsamkeit kultiviert, welche jeder Phase des Lebens zukommt mit ihrer Schönheit und ihrem Strahlen und auch mit den Bände sprechenden Spuren eines gelebten Lebens, die sich im Gesicht und im Körper eingeprägt haben durch vielfältiges Ringen, Leiden und überwundene Schwierigkeiten. Solche Spuren schaffen eine einzigartige Schönheit und eine besondere Ausstrahlung, nicht aber die Personen in Profil einer überholten Vergangenheit fixieren.

Wir kümmern uns um den Körper in einer positiven Weise, indem wir eine Haltung der Synergie und der Gemeinschaft mit allen Dingen annehmen, mit der Natur und der Erde, auf die wir uns vor Jahrhunderten exilierten. Dies bedeutet, eine lebensfreundliche Beziehung von Liebe und Einfühlungsvermögen zu den Tieren, Blumen, Pflanzen, dem Klima, den Landschaften und der Erde zu schaffen. Wenn wir diese wunderschönen Bilder des irdischen Globus betrachten, die durch Teleskope oder vom Weltall aus aufgenommen wurden, bricht in uns ein Gefühl der Ehrfurcht, des Respekts und der Liebe für unsere Große Mutter aus, von deren Schoß wir alle stammen. Sie mag klein und, weltgeschichtlich betrachtet, alt sein, doch sie hat eine besondere Ausstrahlung.

Das Erreichen eines Gleichgewichts zwischen der Selbstbestätigung einerseits, ohne in Arroganz zu verfallen und andere abzulehnen, und andererseits der Integration eines größeren Ganzen, der Familie, der Gemeinschaft, den Arbeitskollegen und der Gesellschaft, ohne sein eigenes Selbst zu verlieren und einem kritiklosen Mitläufertum zu verfallen, ist vielleicht die größte Herausforderung für den physischen Menschen. Dieses angestrebte Gleichgewicht lässt sich nicht ein für allemal erreichen, es muss täglich neu errungen werden, denn dies wird ständig von uns gefordert. Die beiden Kräfte, die uns sowohl zerreißen als auch uns zusammenhalten können, müssen stets ausbalanciert werden.

Die Achtsamkeit für unser In-der-Welt-Sein schließt auch unsere Ernährung ein: was wir essen und trinken. Es geht darum, im Essen nicht nur einen bloßen Akt des Ernährens zu sehen, sondern einen Ritus der Zelebration und der Kommunion mit unseren Tischnachbarn und mit den Früchten, die der Großzügigkeit der Erde entspringen. Es geht auch um die Wahl von biologischen Lebensmitteln oder solchen, die möglichst wenig mit Chemikalien behandelt wurden. So lässt sich ein gesundes Leben erreichen, indem man versucht, etwaigen Krankheiten vorzubeugen, die uns, bedingt durch die Umweltverschmutzung, befallen könnten.

Auf diese Weise lässt der physische Mensch seine innere und äußere Harmonie durchscheinen als Mitglied der großen Lebensgemeinschaft.

übersetzt von Bettina Gold-Hartnack


Vom Materialismus des Weihnachtsmannes und der Spiritualität des Christkindes

 

Eines schönen Tages wollte der Sohn Gottes wissen, wie es den Kindern geht, die er, als er noch unter diesen weilte, „berührte und segnete“ und über die er sagte: „Lasset die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Himmelreich“ (Lk 18,15-16).

 

Wie in den antiken Mythen, stieg er an einem himmlischen Strahl herab und kam einige Wochen vor Weihnachten auf der Erde an. Er verkörperte sich in einem Straßenkehrer, der die Straßen reinigte. Auf diese Weise konnte er am besten die Leute beobachten, die an ihm vorübergingen, die erleuchteten Geschäfte mit den vielen als Geschenk eingepackten Dingen und vor allem seine kleinen Brüder und Schwestern, die dort hungrig und kaum bekleidet entlangliefen und um Almosen bettelten. Ganz besonders traurig machte ihn zu bemerken, dass fast niemand sich um seine Worte kümmerte: „Wer eines dieser Kinder in meinem Namen aufnimmt, nimmt mich auf“ (Mk 9,37).

 

Es fiel ihm auch auf, dass niemand vom Christkind sprach, dass heimlich am Heiligen Abend allen Kindern die Geschenke bringt. Dessen Platz war eingenommen vom einem gutmütigen alten Mann, der in rot gekleidet war, einen langen Bart trug und einen Sack auf dem Rücken. Etwas dümmlich rief er immer wieder: „Ho ho ho, der Weihnachtsmann ist da!“ Tatsächlich war er es, der auf den Straßen und in den Läden die Kinder umarmte und für sie aus seinem Sack Geschenke holte, die die Eltern gekauft und dort hinein gesteckt hatten. Man sagte, er käme von weit her, aus Finnland, mit einem Rentier-Schlitten. Die Menschen hatten den anderen alten Mann schon vergessen, der wirklich gut war: der Hl. Nikolaus. Er stammte aus einer reichen Familie und brachte den Kindern armer Familien Geschenke zu Weihnachten und sagte, das Christkind hätte diese Geschenke geschickt. Doch davon sprach niemand mehr. Die Rede war immer nur vom Weihnachtsmann, der vor gut 100 Jahren erfunden worden war.

 

Genauso traurig wie die verlassenen Kinder auf der Straße machte ihn, zu sehen, wie die Kinder sich täuschen ließen von den Lichtern und wie sie sich von den glänzenden Geschenken verführen ließen, den Spielsachen und den tausend anderen Dingen, die die Eltern ihnen üblicherweise zum Heiligen Abend schenkten.

 

Die Werbung ist unüberhörbar, die die Menschen täuscht, indem sie in den Kleinen Bedürfnisse erweckt, die damit sogleich zu ihren Eltern laufen und diese bitten, ihnen das Gesehene zu kaufen. Dem als Straßenkehrer verkleidete Christkind fiel auf, dass das, was die Engel in der Nacht auf den Feldern Bethlehems sangen: „Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren … Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“ (Lk 2,10-14) keine Bedeutung mehr hatte. Die Liebe war durch Dinge ersetzt worden, und die Freude darüber, dass Gott in einem Kind zu den Menschen kam, wurde durch die Konsumfreude verdrängt.

 

Traurig stieg er über einen anderen Himmelsstrahl wieder hinauf. Doch bevor er zum Himmel zurückkehrte, hinterließ er den Kindern einen Brief. Diesen fanden sie unter den Türen ihrer Häuser und vor allem in den Hütten der armen Viertel, die man Favelas nennt. Im Brief stand Folgendes:

 

 

 

Meine lieben kleinen Brüder und Schwestern,

 

 

 

Wenn ihr beim Betrachten der Krippe das Jesuskind mit Josef und Maria seht und euch das mit Freude erfüllt, weil Gott ein Kind geworden ist, ein Kind wie jedes andere, wie eines von euch, und weil er ein Bruder-Gott ist, der immer mit uns ist…

 

Wenn es euch gelingt, in den anderen Kindern, vor allem in den armen, die verborgene Gegenwart des Christkindes zu sehen, der in diesen geboren wurde…

 

Wenn ihr in der Lage seid, dieses verborgene Kind in euren Eltern und den anderen älteren Personen, die ihr kennt, wiedergeboren werden zu lassen, damit in ihnen die Liebe, Zärtlichkeit, Achtsamkeit und Freundschaft erwacht anstelle der vielen Geschenke…

 

Wenn ihr euch beim Betrachten der Krippe und des ärmlich bekleideten, fast nackten, Jesuskindes an die vielen schlecht bekleideten Kinder erinnert und euch diese unmenschliche Situation das Herz schwer werden lässt und ihr gern teilen möchtet, was ihr besitzt, und ihr schon jetzt diese Situation ändern wollt, wenn ihr einmal größer seid, damit es niemals Kinder geben muss, die vor Hunger und Kälte weinen…

 

Wenn ihr angesichts der Weisen aus dem Morgenland, die dem Jesuskind Geschenke bringen, an die Könige denkt, an die Staatsoberhäupter und andere wichtige Personen, die aus allen Teilen der Erde kommen, um die Größe, die sich in diesem kleinen Kind, das da auf dem Stroh weint, verbirgt, zu bestaunen…

 

Wenn ihr, wie Ochs und Esel, die Schafe, Ziegen, Hunde, Kamele und Elefanten die Geburt seht und denkt, dass das auch das ganze Universum durch das göttliche Kind erleuchtet ist und dass alle, die Sterne, die Sonnen, die Galaxien, die Steine, die Bäume, die Fische, die Tiere und wir, die Menschen, das Große Haus Gottes bilden…

 

Wenn ihr eure Ohren gut spitzt und durch die inneren Sinne eine liebliche und himmlische Musik wie die der Engel auf den Feldern Bethlehems vernehmt, die den Frieden auf Erden verkündeten…

 

dann wisst, dass ich, das Christkind, von neuem geboren werde und Weihnachten erneuere. Ich werde immer bei euch sein, mit euch gehen, mit euch weinen und mich mit euch freuen bis zu dem Tag, an dem die ganze Menschheit und das Universum am Hause Gottes ankommen, der Vater und Mutter grenzenloser Güte ist, um für immer gemeinsam als eine große, vereinte Familie zusammen zu sein.

 

 

 

                                                                                 Gezeichnet: das Christkind

 

                                                               Bethlehem, 25. Dezember im Jahr 1

 

 

 

 


 

Il materialismo di Babbo Natale e la spiritualità di Gesù Bambino

Un bel giorno, il Figlio di Dio volle sapere come andavano i bambini e le bambine, che una volta, quando era tra noi, “toccava e benediceva”, e aveva detto: “Lasciate che i bambini vengano a me, perché di loro è il Regno di Dio “(Lc 18, 15-16).

Come negli antichi miti, salì su un raggio del cielo e arrivò sulla Terra qualche settimana prima di Natale. Prese la forma di uno spazzino che puliva le strade. Così poteva vedere meglio i passanti, i negozi tutti illuminati e pieni di cose avvolte a mo di regalo e soprattutto le sue sorelle e i suoi fratelli più piccoli che passavano lì, mal vestiti e molti di loro affamati, chiedendo le elemosine. Si rattristò moltissimo perché si rese conto che quasi nessuno dava ascolto alle parole che lui aveva detto: «Chi accoglie uno di questi bambini nel mio nome, è me che accoglie” (Marco 09:37).

Vide pure che quasi nessuno parlava del Bambino Gesù che nella notte di Natale veniva di nascosto per portare doni a tutti i bambini. Il suo posto era stato preso da un vecchietto bonaccione, vestito di rosso, con un sacco sulle spalle e con la barba lunga che gridava stupidamente per tutto il tempo: “Oh, Oh, Oh, Babbo Natale è qui” Sì, nelle strade e nei grandi magazzini c’era lui che abbracciava i bambini e prendeva dal suo sacco i doni che i loro genitori avevano acquistato e messo li dentro. Dicono che è arrivato da lontano, dalla Finlandia, in sella a una slitta trainata da renne. La gente si stava pian piano dimenticando di un altro vecchietto, questo si davvero buono: San Nicola. Di famiglia ricca, a Natale faceva regali ai bambini poveri dicendo che era il bambino Gesù che glieli inviava. Di tutto questo nessuno parlava. Solo si parlava di Babbo Natale, inventato non più di cento anni fa.

Altrettanto triste come vedere bambini abbandonati per la strada, era vedere come si instupidivano, sedotti dalle luci e dal bagliore dei regali, dai giocattoli e da mille cose che padri e madri sono soliti comprare per regalare durante la cena del Natale.

Gli annunci pubblicitari, molti ingannevoli, se gridano ad alta voce, suscitando il desiderio dei piccoli che poi corrono dai genitori chiedendo loro di acquistare ciò che hanno visto. Il Bambino Gesù, travestito da spazzino, si rese conto che ciò che gli angeli cantarono di notte nei campi di Betlemme “vi annuncio una gioia che sarà di tutto il popolo, perché oggi vi è nato un Salvatore … Gloria a Dio nell’alto dei cieli e sulla terra pace agli uomini di buona volontà” (Lc 2, 10-14), ormai non significava nulla. L’amore era stato sostituito da oggetti e l’allegria di Dio, che si è fatto bambino, era scomparsa in nome del piacere di consumare.

Triste, sali su un altro raggio celeste, ma prima di tornare in cielo, lasciò scritta una letterina per le bambine e i bambini. La trovarono sotto le porte delle case e soprattutto nelle baraccopoli delle colline della città, chiamate favelas. La letterina diceva cosi:

Cari fratellini e sorelline:

Se guardando il presepe e vedendo lì il Bambino Gesù, con Giuseppe e Maria, vi riempite della fede in Dio che si fece bambino, un bambino come ognuno di voi, e che è il Dio-fratello che è sempre con noi…

Se riuscite a vedere negli altri bambini, e soprattutto nei più poveri, la presenza nascosta di Gesù bambino che nasce dentro di loro…

Se siete in grado di far rinascere il bambino nascosto dentro i vostri genitori e negli altri adulti che conoscete, perche risorga in loro l’amore, la tenerezza, la cura e l’amicizia invece di molti doni…

Se guardando il presepe e vedendo Gesù mal vestito, quasi nudo, vi ricordate di tanti altri bambini altrettanto mal vestiti, e vi fa male nel fondo del cuore questa situazione disumana e vorreste condividere con loro quello che possedete, e vorreste fin d’ora cambiare queste cose quando sarete grandi perche non ci siano più bambini che piangono di fame e di freddo…

Se quando scoprite i tre Re Magi che portano doni al Bambino Gesù ritenete che anche i re, i capi di stato e altre persone importanti dell’umanità arrivano da tutto il mondo per contemplare la grandezza nascosta di quel Bambinello che piange sopra la paglia…

Se vedendo nella natività il bue, l’asinello, le pecore, le caprette, i cani, i cammelli e l’elefante, pensate che l’universo intero è anche illuminato dal Bambino Divino e che tutto, stelle, soli, galassie, pietre, alberi, pesci, animali e noi esseri umani, formiamo la Grande Casa di Dio…

Se guardate il cielo e vedete la stella con la sua coda luminosa e ricordate che c’è sempre su di voi una Stella come quella di Betlemme, che vi accompagna, vi illumina, e vi propone i cammini più belli…

Se tendete bene le orecchie e ascoltate tramite i sensi interiori una musica soave e celestiale, come quella degli angeli nei campi di Betlemme, che annunciava la pace sulla Terra…

Sappiate allora che io, il Bambino Gesù, sto nascendo di nuovo e rinnovando il Natale. Sarò sempre vicino, camminando con voi, piangendo con voi e giocando con voi, fino al giorno in cui tutta l’umanità e l’universo, arriverà alla casa di Dio, che è Padre e Madre di bontà infinita, per stare insieme eternamente felici come una grande famiglia riunita.

Firmato: Gesù Bambino

Betlemme, 25 dicembre dell’anno 1

Tradotto da Mary Censa Ferrer Ferrer

El materialismo de Papá Noel y la espiritualidad del Niño Jesús

Un buen día, el Hijo de Dios quiso saber cómo andaban los niños y las niñas, a los que en otro tiempo, cuando estuvo entre nosotros, “tocaba y bendecía”, y de los había dicho: “dejad que los niños vengan a mí porque de ellos es el Reino de Dios” (Lucas 18, 15-16).

Como en los mitos antiguos, montó en un rayo celeste y llegó a la Tierra unas semanas antes de Navidad. Asumió la forma de un barrendero que limpiaba las calles. Así podía ver mejor a la gente que pasaba, las tiendas todas iluminadas y llenas de cosas envueltas para regalo y especialmente a sus hermanas y hermanos más pequeños que andaban por ahí, mal vestidos y muchos con hambre, pidiendo limosna. Se entristeció sobremanera porque se dio cuenta de que casi nadie seguía estas palabras que él había dicho: “quien recibe a uno de estos niños en mi nombre a mí me recibe” (Marcos 9,37).

Vio también que ya nadie hablaba del Niño Jesús que venía, escondido, en la noche de Navidad a traer regalos a todos los niños. Su lugar había sido ocupado por un vejete bonachón, vestido de rojo, con largas barbas y un saco a la espalda, que gritaba tontamente a todas horas: “Oh, Oh, Oh, Papá Noel está aquí”. Sí, en las calles y dentro de los grandes almacenes estaba él, abrazando a los niños y sacando de su saco regalos que los padres habían comprado y puesto dentro. Se dice que vino de lejos, de Finlandia, montado en un trineo tirado por renos. La gente había ido olvidando a otro viejito, este sí realmente bueno: San Nicolás. De familia rica, por Navidad hacía regalos a los niños pobres diciendo que era el Niño Jesús quien se los enviaba. De todo esto nadie hablaba. Sólo se hablaba de Papá Noel, inventado hace poco más de cien años.

Tan triste como ver a niños abandonados en las calles, era ver como se embobaban, seducidos por las luces y por el brillo de los regalos, de los juguetes y por mil cosas que los padres y madres suelen comprar para regalar con ocasión de la cena de Nochebuena.

Los reclamos publicitarios, muchos de ellos engañosos, se gritan en voz alta, suscitando el deseo de los pequeños que luego corren hacia sus padres pidiéndoles que les compren lo que han visto. El Niño Jesús, travestido de barrendero, se dio cuenta de que aquello que los ángeles cantaron de noche por los campos de Belén “os anuncio una alegría, que lo será también para todo el pueblo porque hoy os ha nacido un Salvador… Gloria a Dios en las alturas y paz en la tierra a la gente de buena voluntad” (Lucas 2, 10-14) ya no significaba nada. El amor había sido sustituido por los objetos y la jovialidad de Dios, que se hizo niño, había desaparecido en nombre del placer de consumir.

Triste, montó en otro rayo celeste, pero antes de volver al cielo, dejó escrita una cartita para los niños y las niñas. La encontraron debajo de las puertas de las casas y, especialmente, de las chabolas de los montes de la ciudad, llamadas favelas. La carta decía así:

Queridos hermanitos y hermanitas:

Si al mirar el portal y ver allí al Niño Jesús, junto a José y María, os llenáis de fe en que Dios se hizo niño, un niño como cualquiera de vosotros, y que es el Dios-hermano que está siempre con nosotros…

Si conseguís ver en los demás niños y niñas, especialmente en los más pobres, la presencia escondida del niño Jesús naciendo dentro de ellos…

Si sois capaces de hacer renacer el niño escondido en vuestros padres y en las otras personas mayores que conocéis, para que surja en ellas el amor, la ternura, el cuidado y la amistad en lugar de muchos regalos…

Si al mirar el pesebre y ver a Jesús pobremente vestido, casi desnudo, os acordáis de tantos niños igualmente mal vestidos, y os duele en el fondo del corazón esta situación inhumana, y quisierais compartir lo que tenéis, y deseáis desde ahora cambiar estas cosas cuando seáis mayores para que no haya nunca más niños y niñas que lloran de hambre y de frío…

Si al descubrir a los tres Reyes Magos que llevan regalos al Niño Jesús pensáis que hasta los reyes, los jefes de estado y otras personas importantes de la humanidad vienen de todas partes del mundo para contemplar la grandeza escondida de ese pequeño Niño que llora sobre unas pajas…

Si al ver en el nacimiento la vaca, el burrito, las ovejas, las cabritinas, los perros, los camellos y el elefante, pensáis que todo el universo está también iluminado por el divino Niño y que todos, estrellas, soles, galaxias, piedras, árboles, peces, animales y nosotros, los seres humanos, formamos la Gran Casa de Dios…

Si miráis al cielo y veis la estrella con su cola luminosa y recordáis que siempre hay una Estrella como la de Belén sobre vosotros, que os acompaña, os ilumina, y os muestra los mejores caminos…

Si aguzáis bien los oídos y escucháis a través de los sentidos interiores una música suave y celestial como la de los ángeles en los campos de Belén, que anunciaban paz en la Tierra…

Sabed entonces que yo, el Niño Jesús, estoy naciendo de nuevo y renovando la Navidad. Estaré siempre cerca, caminando con vosotros, llorando con vosotros y jugando con vosotros, hasta el día en que todos, humanidad y universo, lleguemos a la Casa de Dios, que es Padre y Madre de infinita bondad, para ser juntos eternamente felices como una gran familia reunida.

Firmado: Niño Jesús

Belén, 25 de diciembre del año 1