Ist der sich in Kraft befindliche Kapitalismus bereits vom Todestrieb übernommen?

     Leonardo Boff

Die COP28, die in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfand, endete wie die vorangegangenen: mit einem Aufruf zur Reduzierung der fossilen Brennstoffe, wobei jedoch der Ausdruck “Ausstieg” aus der Nutzung von Erdöl gestrichen wurde und das Feld für dessen Nutzung und Ausbeutung offengelassen wurde. Es sei darauf hingewiesen, dass die Präsidenten der wichtigsten Länder in dieser Frage, nämlich der USA und Russlands, nicht anwesend waren. Die Zahl der Lobbyisten von Öl-, Gas- und Kohleunternehmen nahm jedoch zu.

Wie eine brasilianische Analystin (Cora Rónai) feststellte, “ist diese COP28 ein Schlag ins Gesicht der Menschheit, eine Verhöhnung derjenigen, die sich wirklich um die Auswirkungen unseres Handelns auf den Planeten sorgen” (O Globo, 7/12, zweiter Teil, 8). In der Tat zeigten die Tausenden Anwesenden nicht die nötige Sensibilität für das Drama, das durch den Anstieg der globalen Erwärmung verursacht wird, die bald zwei Grad Celsius oder mehr erreichen wird. Der Profit der Unternehmen, die systemische Logik des Wettbewerbs ohne jeden Hinweis auf eine wirksame Zusammenarbeit, der fortgesetzte Angriff auf die natürlichen Güter und Dienstleistungen, die Lockerung der Gesetze, die die Eingriffe in die Natur begrenzen, und die Schwächung der gesetzlichen Kontrollen in den vom neoliberal-kapitalistischen System beherrschten Gesellschaften führen dazu, dass es keinen Kurswechsel gibt, sondern allenfalls interne Korrekturen des Systems, die wie Pflaster auf die Wunden wirken, ohne deren Ursachen zu bekämpfen.

Wenn das System des Kapitals mit seiner unersättlichen Dynamik und seiner alle Bereiche umfassenden Kultur und erst recht die “Große Transformation” (Polaniy) von einer Marktgesellschaft zu einer totalen Marktgesellschaft aufrechterhalten wird, wird dies dazu führen, dass der Planet unbewohnbar wird. Der französische Genetiker Albert Jacquard (J’accuse l’économie triomphante, 1986) hat schon vor Jahren auf den selbstmörderischen Charakter des kapitalistischen Systems hingewiesen, auf seinen Todestrieb, weil es auf der Erschöpfung der Voraussetzungen beruht, die das Leben garantieren, und dessen treibende Kraft der Wettbewerb ist, der seine Konkurrenten gnadenlos verschlingt, immer mit der Aussicht auf mehr Geldgewinn.

Vielleicht kann uns diese kleine Geschichte aus dem Irak, der seit 2003 von Bush und seinen Verbündeten in einem ungerechten Krieg zerstört wurde, über die Risiken aufklären, die vor uns liegen.

Es heißt, dass “ein Soldat aus dem alten Basra im Krieg gegen den Irak, der von der US-Armee verwüstet wurde, voller Angst zum König ging und zu ihm sagte: “Mein Herr, rette mich, hilf mir, von hier zu fliehen; ich war auf dem Marktplatz und traf den ganz in Schwarz gekleideten Tod, der mich mit einem tödlichen Blick ansah; leihe mir dein königliches Pferd, damit ich schnell nach Samara fliehen kann, das weit von hier entfernt ist; ich fürchte um mein Leben, wenn ich in der Stadt bleibe”.

Der König machte sich über ihn lustig. Später traf der König den Tod auf der Straße und sagte ihm: “Mein Soldat hat sich erschrocken; er erzählte mir, dass er Ihnen begegnet sei und dass Sie ihn sehr seltsam ansahen”. “Oh nein”, antwortete der Tod, “mein Blick war nur der eines Erstaunens, denn ich fragte mich, wie dieser Mann nach Samara kommen würde, das so weit von hier entfernt ist, denn ich erwartete ihn dort heute Abend. Tatsächlich hat er ihn dort in der Nacht getroffen und ihm die Umarmung des Todes gegeben.”

Dieses Märchen trifft auf die Gegenwart zu. Wir sind Zeugen des Todes, des Endes unserer Art von Welt, die auf dem Raubbau an der Natur beruht, aber wir haben die Beschleunigung des unbegrenzten Wachstums nicht gebremst, obwohl die Wissenschaft uns versichert, dass wir bereits die erträglichen Grenzen der Erde erreicht haben und sie nicht mehr verkraften kann. Die Konsumgier der üppigen Länder, die im Allgemeinen im hohen Norden angesiedelt sind, beansprucht mehr als eineinhalb Erden, um ihren Bedarf zu decken.

Wir haben wenig Zeit und noch weniger Weisheit. Wir sind bereits in die neue Phase der Erde eingetreten, die kocht und überhitzt ist (das Anthropozän, das Nekrozän und das Pyrozän). Die Klimaforscher selbst sind größtenteils zu Techno-Fatalisten geworden und haben resigniert. Wissenschaft und Technik, so sagen sie, sind zu spät gekommen. Wir können den neuen Lauf der sich erwärmenden Erde nicht mehr aufhalten. Wir können die Menschheit vor den immer häufiger auftretenden Extremereignissen warnen und ihre schädlichen Auswirkungen abmildern, aber wir können sie nicht verhindern.

Die Folgen für die gesamte Menschheit, insbesondere für die vom Verschwinden bedrohten Inselstaaten des Pazifiks und speziell für die am stärksten vernachlässigten und ärmsten Länder, werden je nach Region mehr oder weniger schwerwiegend sein. Aber Tausende werden Opfer sein, sie werden auswandern müssen, weil ihre Gebiete zu heiß geworden sind, Ernten verloren gegangen sind, Hunger und Durst grassieren, Kinder und alte Menschen sich nicht anpassen können und schließlich sterben. Diese Phänomene werden die Planer dazu zwingen, den Grundriss der Städte neu zu definieren, insbesondere derjenigen, die an den Küsten der Ozeane liegen, deren Wasserstand erheblich steigen wird.

Nehmen wir allgemeine Beispiele. Ein Atomsprengkopf, der aus großer Höhe abgeschossen wird, kann nicht mehr aufgehalten werden. Sind die Dämme des Bergbauunternehmens Vale in Brumandinho-MG erst einmal gebrochen, ist es unmöglich, die Lawine von Tausenden von Tonnen Abfall, Schlamm und Wasser aufzuhalten, die auf kriminelle Weise 172 Menschen getötet und die Region verwüstet hat.

Das ist es, was mit der Erde geschieht. Die menschliche “Kolonie” verhält sich in Bezug auf den Erdorganismus wie eine Gruppe von Krebszellen. An einem bestimmten Punkt verlieren sie ihre Verbindung zu den anderen Zellen, beginnen sich chaotisch zu vermehren, dringen in das umliegende Gewebe ein und produzieren giftige Substanzen, die schließlich den gesamten Organismus vergiften. Haben wir das nicht auch getan, als wir 83 Prozent des Planeten bevölkerten?

Das Wirtschafts- und Produktionssystem hat sich drei Jahrhunderte lang entwickelt, ohne seine Vereinbarkeit mit dem ökologischen System zu berücksichtigen. Heute erkennen wir mit Verspätung, dass Ökologie und die industrielle Produktionsweise, die eine systematische Ausplünderung der Natur beinhaltet, im Widerspruch zueinander stehen. Entweder wir ändern uns, oder wir landen in Samara, wo etwas Unheilvolles auf uns wartet.

All diese Probleme würden eine globale Governance, globales Denken und globale Lösungen erfordern. Wir sind noch nicht reif für diese offensichtliche Anforderung. Wir sind nach wie vor Opfer der veralteten Souveränität jeder einzelnen Nation und schließen uns auf diese Weise blindlings dem Zug derer an, die auf das Massengrab zusteuern.

Leonardo Boff Autor von: Terra Madura:uma teologia da vida, Planeta, São Paulo 2023; Habitar a Terra:  qual o caminho para a fraternidade universal? Vozes 2022.

Il capitalismo attuale: preso dalla pulsione di morte?

         Leonardo Boff

La COP28, tenutasi a Dubai, negli Emirati Arabi Uniti, si è conclusa come sono finite le precedenti: solo con un appello alla riduzione dei combustibili fossili; ma è stata eliminata l’espressione “progressiva eliminazione” dell’uso del petrolio, che lascia campo libero al suo utilizzo e alla sua esplorazione. È importante notare che i presidenti dei paesi più decisivi su questo tema, Stati Uniti e Russia, non si sono neppure presentati. Al contempo, è aumentato il numero dei lobbisti delle imprese petrolifere, del gas e del carbone.

Come ha osservato un’analista brasiliana (Cora Rónai), “questa COP28 è uno schiaffo in faccia all’Umanità, una presa in giro di coloro che realmente hanno a cuore gli effetti delle nostre azioni sul pianeta” (O Globo, 7/12, secondo quaderno, 8). In effetti le migliaia di persone presenti non hanno mostrato la sensibilità necessaria al dramma che comporterà l’aumento del riscaldamento del pianeta, che presto si avvicinerà ai due gradi Celsius o più. I profitti aziendali, la logica sistemica della concorrenza senza alcun accenno di cooperazione effettiva, il continuo assalto ai beni e ai servizi naturali, l’allentamento delle leggi che limitano gli interventi sulla natura e l’indebolimento dei controlli legali nelle società dominate dal sistema neoliberista-capitalista, sono tutti fattori che impediscono di cambiare rotta, al massimo si apportano correzioni interne al sistema, che sono come una sorta di cerotto sulle ferite senza aggredirne le cause.

Il mantenimento del sistema del capitale con le sue dinamiche insaziabili e la sua cultura che abbraccia tutti gli ambiti e ancor più la “Grande Trasformazione” (Polaniy) da una società di mercato a una società di mercato totale, tenderà a rendere il pianeta inabitabile. Anni fa, il genetista francese Albert Jacquard (J’acuse l’économie triomphante, 1986) notava il carattere suicida del sistema capitalista, la sua pulsione di morte, in quanto fondato sull’esaurimento delle condizioni che garantiscono la vita, il cui motore è la concorrenza che divora senza pietà i suoi concorrenti, sempre con la prospettiva di maggiori guadagni monetari.

Forse questa piccola [e antica storia] storia che viene dall’Iraq, distrutto da Bush e dai suoi alleati in una guerra ingiusta, iniziata nel 2003, può illuminarci sui rischi che ci attendono.

Si racconta che “un soldato dell’antica Bassora, nella guerra contro l’Iraq, devastato dall’esercito nordamericano, pieno di paura, andò dal re e gli disse: “Mio Signore, salvami, aiutami a fuggire da qui; ero nella piazza del mercato e ho trovato la Morte vestita tutta di nero che mi guardava con uno sguardo mortale; prestami il tuo cavallo reale affinché possa correre velocemente a Samara, che è lontana da qui; temo per la mia vita se rimango in città”.

Il re fece quello che volle. Più tardi il re trovò la Morte per strada e gli disse: “Il mio soldato era terrorizzato; mi ha raccontato che ti ha trovato e che lo hai guardato in modo molto strano. “Oh no”, rispose la Morte, “il mio sguardo era semplicemente stupefatto, perché mi chiedevo come sarebbe arrivato quest’uomo a Samara, così lontana da qui, perché lo aspettavo stanotte là. Infatti, lo trovò là di notte e gli diede l’abbraccio della morte”.

Questa storia si applica al momento attuale. Prevediamo la morte, la fine del nostro tipo di mondo basato sullo sfruttamento eccessivo della natura. Ma non abbiamo rallentato l’accelerazione di una crescita illimitata, anche se la scienza ci assicura che abbiamo già raggiunto i limiti sopportabili della Terra e che non ce la fa più. La voracità del consumismo dei paesi opulenti, generalmente situati nel Grande Nord, esige più di una Terra e mezza per soddisfare le sue richieste.

Abbiamo poco tempo e ancor meno saggezza. Abbiamo inaugurato già la nuova fase della Terra, in ebollizione e surriscaldata (l’antropocene, il necrocene e il pirocene). La maggior parte degli stessi climatologi si sono trasformati in tecno-fatalisti e rassegnati. La scienza e la tecnica, testimoniano, sono arrivate troppo tardi. Non possiamo più fermare il nuovo corso di riscaldamento della Terra. Sì, possiamo avvisare l’umanità dell’arrivo sempre più frequente di eventi estremi e mitigarne i suoi effetti dannosi, ma ci sfugge la possibilità di evitarli.

Le conseguenze per tutta l’umanità, in particolare per i paesi insulari del Pacifico, minacciati di scomparsa, e specialmente per i più svantaggiati e poveri, saranno gravi, maggiori o minori dipendendo dalle regioni. Ma migliaia saranno le vittime. Molti dovranno emigrare, perché i loro territori sono diventati troppo caldi, distruggendo i raccolti. Dilaga la fame e la sete, i bambini e gli anziani non riescono ad adattarsi e finiscono per morire. Tali fenomeni costringeranno i pianificatori a ridefinire il layout delle città, in particolare quelle situate sulle rive degli oceani le cui acque saliranno in modo significativo.

Utilizziamo esempi comuni. Una volta lanciata, una testata nucleare, proveniente da una grande altezza, non può più essere fermata. Una volta rotte le dighe della compagnia mineraria Vale a Brumandinho-MG, è diventato impossibile fermare la valanga di migliaia di tonnellate di rifiuti, argilla e acqua che, criminosamente, hanno ucciso 172 persone e devastarono la regione.

È quello che sta accadendo con la Terra. La “colonia” umana nei confronti dell’organismo terrestre si sta comportando come un gruppo di cellule cancerogene. Ad un certo momento hanno perso la connessione con altre cellule, cominciano a replicarsi in modo caotico, a invadere i tessuti circostanti e a produrre sostanze tossiche che finiscono per avvelenare l’intero organismo. Non abbiamo fatto così, occupando l’83% del pianeta?

Il sistema economico e produttivo si è già sviluppato da tre secoli senza tener conto della sua compatibilità con il sistema ecologico. Oggi, tardivamente, ci rendiamo conto che l’ecologia e il modo di produzione industrialista che implica il saccheggio sistematico della natura sono contraddittori. O cambiamo oppure arriveremo a Samara, dove ci aspetta qualcosa di sinistro.

Tutti questi problemi richiederebbero una governance globale, per pensare globalmente, soluzioni globali. Non siamo ancora maturi per questa ovvia esigenza. Continuiamo ad essere vittime del sovranismo obsoleto di ogni nazione e, in questo modo, ciecamente, ingrossiamo il corteo di coloro che camminano verso la fossa comune. Oxalà svegliamoci in tempo.

Leonardo Boff ha scritto Terra Madura: uma teologia da vida, Planeta, São Paulo 2023; Abitare la terra. Quale via per la fraternità universale? Castelvecchi, Roma 2021 (traduzione dal portoghese



















































































(traduzione
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         Leonardo
Boff

 

La COP28, tenutasi a Dubai, negli Emirati Arabi Uniti, si
è conclusa come sono finite le precedenti: solo con un appello alla riduzione
dei combustibili fossili; ma è stata eliminata l’espressione
progressiva
eliminazione

dell’uso del petrolio, che lascia campo libero al suo
utilizzo e alla sua esplorazione. È importante notare che i presidenti dei
paesi più decisivi su questo tema, Stati Uniti e Russia, non
si sono neppure
presentati. Al contempo, è aumentato
il numero dei lobbisti delle imprese petrolifere, del gas e del carbone.

 

Come ha osservato unanalista brasiliana (Cora Rónai), questa COP28 è uno
schiaffo in faccia all
Umanità, una presa in giro di coloro che realmente hanno a cuore gli effetti delle
nostre azioni sul pianeta
(O Globo, 7/12,
secondo
quaderno, 8). In effetti le migliaia di persone presenti non hanno mostrato la
sensibilità necessaria al dramma che comporterà l’aumento del riscaldamento del
pianeta, che presto si avvicinerà ai due gradi Celsius o più. I profitti
aziendali, la logica sistemica della concorrenza senza alcun accenno di
cooperazione effettiva, il continuo assalto ai beni e ai servizi naturali, l
allentamento delle leggi che limitano gli interventi
sulla natura e l
indebolimento
dei controlli legali nelle societ
à dominate dal
sistema neoliberista-capitalista, sono tutti fattori che impediscono di
cambiare rotta, al massimo si apportano correzioni interne al sistema, che sono
come una sorta di cerotto sulle ferite senza aggredirne le cause.

 

Il mantenimento del sistema del capitale con le sue
dinamiche insaziabili e la sua cultura che abbraccia tutti gli ambiti e ancor
più
la
Grande Trasformazione” (Polaniy) da una società di mercato a una società di mercato totale,
tenderà
a rendere il pianeta inabitabile. Anni fa, il genetista
francese
Albert Jacquard (J’acuse l’économie triomphante, 1986) notava il carattere suicida del sistema capitalista, la sua
pulsione di morte, in quanto fondato sull’esaurimento delle condizioni che
garantiscono la vita, il cui motore è la concorrenza che divora senza piet
à i suoi concorrenti, sempre con la prospettiva di maggiori guadagni
monetari.

 

Forse questa piccola [e antica storia] storia che
viene dall
Iraq, distrutto
da Bush e dai suoi alleati in una guerra ingiusta
, iniziata nel 2003, può illuminarci sui rischi che ci attendono.

 

Si racconta che un soldato dellantica Bassora, nella guerra contro lIraq, devastato dallesercito nordamericano, pieno di paura, andò dal re e gli
disse:
Mio Signore, salvami, aiutami a fuggire da qui; ero nella piazza del mercato e ho trovato la Morte vestita tutta di nero che
mi guardava con uno sguardo mortale; prestami il tuo cavallo reale affinch
é possa correre velocemente a Samara, che è lontana da qui;
temo per la mia vita se rimango in città”.

 

Il re fece quello che volle. Più tardi il re trovò la
Morte per strada e gli disse:
Il mio soldato era terrorizzato; mi ha raccontato che ti ha trovato e che lo hai guardato in modo molto strano. Oh no, rispose la Morte, il mio sguardo era semplicemente stupefatto, perché mi chiedevo come sarebbe arrivato quest’uomo a Samara,
cos
ì
lontana da qui, perché lo aspettavo stanotte là. Infatti, lo trovò di notte e gli
diede l
abbraccio della
morte
”.

 

Questa storia si applica al momento attuale. Prevediamo
la morte, la fine del nostro tipo di mondo basato sullo sfruttamento eccessivo
della natura
.
M
a non abbiamo rallentato laccelerazione di una crescita illimitata, anche se la
scienza ci assicura che abbiamo gi
à raggiunto i
limiti sopportabili della Terra e che non ce la fa più
. La voracità del consumismo dei paesi opulenti, generalmente situati nel Grande Nord, esige
più di una Terra e mezza per soddisfare le sue richieste.

 

Abbiamo poco tempo e ancor meno saggezza. Abbiamo
inaugurato già
la nuova fase della Terra, in ebollizione e surriscaldata (lantropocene, il necrocene e il pirocene). La maggior parte degli stessi climatologi si sono trasformati
in
tecnofatalisti e rassegnati. La scienza e la tecnica, testimoniano,
sono arrivate troppo tardi. Non possiamo più fermare il nuovo corso di
riscaldamento della Terra. S
ì, possiamo
avvisare l
umanità dellarrivo sempre
più frequente di eventi estremi e mitigarne
i suoi effetti dannosi, ma ci sfugge la possibilità di evitarli.

 

Le conseguenze per tutta lumanità, in
particolare per i paesi insulari del Pacifico, minacciati di scomparsa, e
specialmente per i più svantaggiati e poveri, saranno gravi, maggiori o minori dipendendo
da
lle regioni. Ma migliaia saranno le vittime. Molti dovranno emigrare, perché i loro territori sono diventati troppo caldi, distruggendo i raccolti.
Dilaga
la fame e la sete, i bambini e gli anziani non riescono
ad adattarsi e finiscono per morire. Tali fenomeni costringeranno i
pianificatori a ridefinire il layout delle città, in particolare quelle situate
sulle rive degli oceani le cui acque saliranno in modo significativo.

 

Utilizziamo esempi comuni. Una volta lanciata, una testata nucleare, proveniente da
una grande altezza, non può
più essere
fermata. Una volta rotte le dighe della compagnia mineraria Vale a
Brumandinho-MG, è diventato impossibile fermare la valanga di migliaia di
tonnellate di rifiuti, argilla e acqua che, cr
iminosamente, hanno ucciso 172 persone e devastarono la regione.

 

È
quello
che sta accadendo con la Terra. La colonia
umana nei confronti dellorganismo terrestre si sta comportando come un gruppo di cellule cancerogene. Ad un certo momento hanno perso la connessione con altre cellule, cominciano a replicarsi in modo caotico,
a invadere i tessuti circostanti e a produrre sostanze tossiche che finiscono
per avvelenare l
intero
organismo. Non abbiamo fatto cos
ì, occupando
l’83% del pianeta?

 

Il sistema economico e produttivo si è già sviluppato da tre secoli senza tener conto della sua compatibilità con il sistema ecologico. Oggi, tardivamente, ci rendiamo conto che lecologia e il
modo di produzione industrialista che implica il saccheggio sistematico della
natura sono contraddittori. O c
ambiamo oppure arriveremo a Samara, dove ci aspetta qualcosa di sinistro.

 

Tutti questi problemi richiederebbero una governance
globale,
per
pensare globalmente,
soluzioni globali. Non siamo
ancora maturi per questa ovvia esigenza. Continuiamo ad essere vittime del
sovranismo obsoleto di ogni nazione e,
in questo modo, ciecamente, ingrossiamo il corteo di
coloro che camminano verso la fossa comune.
Oxalà svegliamoci in tempo.

 

 

Leonardo Boff ha scritto Terra Madura: uma teologia da vida, Planeta,
São Paulo 2023;
Abitare la terra. Quale via per la fraternità universale? Castelvecchi, Roma 2021

 

 

O capitalism vigente: tomado pela pulsão de morte?

Leonardo Boff

A COP28 realizada em Dubai, nos Emirados Árabes, terminou como terminaram as anteriores: com apenas uma conclamação à redução dos combustíveis fósseis; mas se eliminou a expressão de “eliminação progressiva” do uso do petróleo,o que deixa o campo aberto para o seu uso e exploração. Importa notar que os presidentes dos países mais decisivos nesta temática, dos USA e da Rússia não se fizeram presentes. No entanto aumentou o número de lobistas das empresas de petróleo, gás e carvão.

Como notou uma analista brasileira (Cora Rónai), “esta COP28 é um tapa na cara da Humanidade, uma gozação com quem de fato se preocupa com os efeitos das nossas ações sobre o planeta”(O Globo,7/12,segundo caderno,8). Efetivamente os milhares lá presentes não mostraram a sensibilidade necessária para o drama que significará o aumento do aquecimento do planeta, beirando, dentro de pouco, a dois graus Celsius ou mais. O lucro das empresas, a lógica sistêmica da competição sem qualquer laivo de cooperação efetiva, o continuado assalto ao bens e serviços naturais, a flexibilização das leis que limitam as intervenções na natureza e o enfraquecimento dos controles legais em sociedade dominadas pelo sistema neoliberal-capitalista, fazem com que não se mude de rumo, no máximo, façam-se correções internas ao sistema,que são como uma espécie de band-aids em cima das feridas sem que se atacam as causas delas.

Mantido o sistema do capital com sua dinâmica insaciável e sua cultura cobrindo todas as esferas e mais ainda  a “Grande Transformação”(Polaniy) de uma sociedade com mercado para uma sociedade de total mercado, tendencialmente tornarão o planeta inabitável. Já há anos o geneticista francês Albert Jacquard (J’acuse l’économie triomphante,1986) notava o caráter suicida do sistema capitalista, sua  pulsão de morte, pois se funda sobre a exaustão das condições que garantem  vida, cujo motor é a competição que devora sem piedade seus concorrentes sempre na perspectiva de mais ganhos monetários.

Talvez esta pequena história vinda do Iraque, destruído por Bush e aliados numa guerra injusta, a partir de 2003, nos possa iluminar acerca dos riscos que se apresentam à nossa frente.

Conta-se que “um soldado da antiga Bassora, na guerra contra o Iraque, devastada pelo exército norte-americano, cheio de medo, foi ao rei e lhe disse:”Meu Senhor, salva-me, ajuda-me a fugir daqui; estava na praça do mercado e encontrei a Morte vestida toda de preto que me mirou com um olhar mortal; empresta-me seu cavalo real para que possa correr depressa para Samara que fica longe daqui; temo por minha vida se ficar na cidade”.

O rei fez-lhe a vontade. Mais tarde o rei encontrou a Morte na rua e lhe disse:” O meu soldado estava apavorado; contou-me que te encontrou e que  tu o olhavas de forma estranhíssima”. “Oh não”, respondeu a Morte, “o meu olhar era apenas de estupefação, pois me perguntava como esse homem iria chegar a Samara que fica tão longe daqui, porque o esperava esta noite lá. De fato o encontrou-o de noite lá e deu-lhe o abraço da morte”.

Esse conto se aplica ao atual momento. Entrevemos a morte, o fim de nosso tipo de mundo assentado na superexploração da natureza.Mas não diminuímos a aceleração do crescimento ilimitado, mesmo que a ciências nos garantam que já tocamos os limites suportáveis da Terra e que ela não aguenta mais. A voracidade consumista dos países opulentos, geralmente situados no Grande Norte, está exigindo mais de uma Terra e meia para atender as suas demandas.

Temos pouco tempo e menos ainda sabedoria. Inauguramos já a nova fase da Terra, em ebulição e superaquecida (o antropoceno, o necroceno e o piroceno). Os próprios climatólogos, em sua maioria, se transformaram em tecnofatalistas e resignados. A ciência e a técnica, testemunham, chegaram atrasadas demais. Não podemos mais deter o novo curso da Terra em aquecimento. Podemos, sim, advertir a humanidade pela chegada cada vez mais frequente dos eventos extremos e mitigar seus efeitos danosos mas nos  escapa a possibilidade de evitá-los.

As consequências para a inteira humanidade, particularmente, para os países insulares do Pacífico, ameaçados de desaparecer e especificamente para os mais desassistidos e pobres serão de gravidade, maior ou menor, dependendo das regiões. Mas milhares serão vítimas, deverão emigrar, pois seus territórios se tornaram demasiadamente quentes, quebraram-se as safras, campeia a fome e a sede, crianças e idosos não conseguem se adaptar e acabam morrendo. Tais fenômenos obrigarão os planificadores a  redefinir o traçado das cidades, em particular, as situadas às margens dos oceanos cujas águas subirão significantemente.

Sirvam-nos exemplos corriqueiros. Uma vez lançada, uma ogiva nuclear,vinda de grande altura, já não pode ser detida. Rompidos os diques da mineradora Vale em Brumandinho-MG, torna-se impossível deter a avalanche de milhares de toneladas de dejetos,barro e água que, criminosamente, vitimaram 172 pessoas e arrasaram a região.

É o que está ocorrendo com a Terra. A “colônia” humana em relação ao organismo-Terra está se comportando como um grupo de células cancerígenas. Num dado momento, perderam a conexão com as outras células, começam a se replicar caoticamente, a invadir os tecidos circundantes, a produzir substâncias tóxicas que acabam por envenenar todo o organismo. Não fizemos isso, ocupando 83% do planeta?

O sistema econômico e produtivo se desenvolveu já há três séculos sem tomar em conta sua compatibilidade com o sistema ecológico. Hoje, tardiamente, nos damos conta de que ecologia e  modo industrialista de produção que implica o saque sistemático da natureza são contraditórios. Ou mudamos ou chegaremos à  Samara, onde nos espera algo sinistro.

Todos estes problemas exigiriam uma governança global,para pensar globalmente, soluções globais. Não amadurecemos ainda para esta exigência evidente. Continuamos vítimas do soberanismo obsoleto de cada nação e, desta forma, cegos, engrossamos o cortejo daqueles que caminham na direção da vala comum.Oxalá despertemos a tempo.

Leonardo Boff escreveu Terra Madura:uma teologia da vida, Planeta, São Paulo 2023; Habitar a Terra:  qual o caminho para a fraternidade universal? Vozes 2022.
























































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Leonardo Boff

A COP28 realizada
em Dubai, nos Emirados Árabes, terminou como terminaram as anteriores: com
apenas uma conclamação à redução dos combustíveis fósseis; mas se eliminou a
expressão de “eliminação progressiva” do uso do petróleo,o que deixa o campo
aberto para o seu uso e exploração. Importa notar que os presidenentes dos
países mais decisisivos nesta temática, dos USA e da Rússia não se fizeram
presentes. No entanto aumentou o número de lobistas das empresas de petróleo,
gás e carvão.

Como notou uma
analista brasileira (Cora Rónai), “esta COP28 é um tapa na cara da Humanidade,
uma gozação com quem de fato se preocupa com os efeitos das nossas ações sobre
o planeta”(O Globo,7/12,segundo caderno,8). Efetivamente os milhares lá
presentes mostraram a sensibilidade necessária para o drama que significará o
aumento do aquecimento do planeta, beirando, dentro de pouco, a dois graus
Celsius ou mais. O lucro das empresas, a lógica sistêmica da competição sem
qualquer laivo de cooperação efetiva, o continuado assalto ao bens e serviços
naturais, a flexibilização das leis que limitam as intervenções na natureza e o
enfraquecimento dos controles legais em sociedade dominadas pelo sistema
neoliberal  capitalista, fazem com que
não se mude de rumo, no máximo, façam-se correções internas ao sistema,que são como
uma espécie de band-aids em cima das feridas sem que se atacam as causas delas.

Mantido o sistema
do capital com sua dinâmica insaciável e sua cultura cobrindo todas as esferas e
mais ainda  a “Grande Transformação”(Polaniy)
de uma sociedade com mercado para uma sociedade de total mercado,
tendencialmente tornarão o planeta inabitável. Já há anos o geneticista francês
Albert Jacquard (J’acuse l’économie
triomphante,1986)
notava o caráter suicida do sistema capitalista, sua  pulsão de morte, pois se funda sobre a
exaustão das condições que garantem  vida,
cujo motor é a competição que devora sem piedade seus concorrentes sempre na
perspectiva de mais ganhos monetários.

Talvez esta pequena
história vinda do Iraque, destruído por Bush numa guerra injusta, a partir de
2003 nos possa iluminar acerca dos riscos que se apresentam à nossa frente.

Conta-se que “um soldado da antiga Bassora, há
anos, devastada pelo exército norte-americano, cheio de medo, foi ao rei e lhe
disse:”Meu Senhor, salva-me, ajuda-me a fugir daqui; estava na praça do mercado
e encontrei a Morte vestida toda de preto que me mirou com um olhar mortal;
empresta-me seu cavalo real para que possa correr depressa para Samarra que
fica longe daqui; temo por minha vida se ficar na cidade”.

O rei
fez-lhe a vontade. Mais tarde o rei encontrou a Morte na rua e lhe disse:” O
meu soldado estava apavorado; contou-me que te encontrou e que  tu o olhavas de forma estranhíssima”. “Oh
não”, respondeu a Morte, “o meu olhar era apenas de estupefação, pois me
perguntava como esse homem iria chegar a Samarra que fica tão longe daqui,
porque o esperava esta noite lá. De fato o encontrou-o de noite lá e deu-lhe o
abraço da morte”.

Esse conto
se aplica ao atual momento. Entrevemos a morte, o fim de nosso tipo de mundo
assentado na superexploração da natureza.Mas não diminuimos a aceleração do crescimento
ilimitado, mesmo que a ciências nos garantam que já tocamos os limites suportáveis
da Terra e que ela não aguenta mais. A voracidade consumista dos países
opulentos, geralmente situados no Grande Norte, está exigindo mais de uma Terra
e meia para atender as suas demandas.

Temos
pouco tempo e menos ainda sabedoria. Inauguramos já a nova fase da Terra, em
ebulição e super-aquecida (o antropoceno, o necroceno e o piroceno). Os
próprios climatólogos, em sua maioria, se transformaram em tecnofatalistas e
resignados. A ciência e a técnica, testemunham, chegaram atrasadas demais. Não
podemos mais deter o novo curso da Terra aquecida. Podemos, sim, advertir a
humanidade pela chegada cada vez mais frequente dos eventos extremos e mitigar
seus efeitos danosos mas nos  escapa a
possibilidade de evitá-los.

As
consequências para a inteira humanidade, particularmente, para os países
insulares do Pacífico, ameaçados de desaparecer e especificamente para os mais
desassistidos e pobres serão de gravidade, maior ou menor, dependendo das
regiões. Mas milhares serão vítimas, deverão emigrar, pois seus territórios se
tornaram demasiadamente quentes, quebraram-se as safras, campeia a fome e a
sede, crianças e idosos não consequem se adaptar e acabam morrendo. Tais
fenômenos obrigarão os planificadores a 
redefinir o traçado das cidades, em particular, as situadas às margens
dos oceanos cujas águas subirão significamente.

Sirvam-nos
exemplos corriqueiros. Uma vez lançada, uma ogiva nuclear,vinda de grande
altura, já não pode ser detida. Rompidos os diques da mineradora Vale em
Brumandinho-MG, torna-se impossível deter a avalanche de milhares de toneladas
de dejetos,barro e água que, criminosamente, vitimam 172 pessoas e arrasaram a
região.

É o que está ocorrendo com a Terra. A “colonia” humana
em relação ao organismo-Terra está se comportando como um grupo de células
cancerígenas. Num dado momento, perderam a conexão com as outras células,
começam a se replicar caoticamente, a invadir os tecidos circundantes, a
produzir substâncias tóxicas que acabam por envenenar todo o organismo. Não
fizemos isso, ocupando 83% do planeta?

O sistema econômico e produtivo se desenvolveu já há
três séculos sem tomar em conta sua compatibilidade com o sistema ecológico.
Hoje, tardiamente, nos damos conta de que ecologia e  modo industrialista de produção que implica o
saque sistemático da natureza são contraditórios. Ou mudamos ou chegaremos
à  Samarra, onde nos espera algo
sinistro.

Todos estes problemas exigiriam uma governança
global,para pensar globalmente, soluções globais. Não amadurecemos ainda para
esta exigência evidente. Continuamos vítimas do soberanismo obseleto de cada
nação e, desta forma, cegos, engrossamos o cortejo daqueles que caminham na
direção da vala comum.Oxalá despertemos a tempo.

Leonardo Boff escreveu Terra Madura:uma teologia da vida, Planeta, São Paulo 2023; Habitar a Terra:  qual o caminho para a fraternidade universal?
Vozes 2022.

 

Creer a pesar de razones para no creer

Leonardo Boff*

Vivimos tiempos de interrogaciones radicales, tal vez más que en otras épocas. Generalmente las crisis y las grandes fatalidades tenían un carácter regional. Por eso pasaban  inadvertidas para la mayoría de la humanidad. Hoy es diferente: todo se da de forma global y a la luz del sol. Presenciamos en tiempo real la destrucción de todo un pueblo. La demolición de sus casas. La muerte de miles de niños inocentes que no tienen nada que ver con la guerra. Son incontables los que permanecen bajo los escombros de los edificios destruidos. Las madres cargan en sus brazos a sus hijos e hijas asesinados y besan sus rostros desfigurados. Todo eso por causa de la mente asesina de un primer ministro sionista de extrema derecha, insensible e inhumano: Benjamín Netanyahu.

Algo parecido sucede en varios lugares del mundo. Hay genocidios perpetrados en África, en Ucrania y en otros lugares del planeta sin que los publiquen las televisiones y los periódicos.

La propia Tierra ha entrado en ebullición. Parece que se está realizando aquello que San Pedro preveía en su segunda epístola: “la tierra será consumida por el fuego; los cielos se disolverán en fuego y los elementos abrasados se derretirán” (2Ped 3,10.12). El calentamiento del planeta está alcanzando tal punto que algunos científicos hablan del  inicio de la era del piroceno, la era del fuego, tal vez la  más peligrosa  para la existencia de la vida sobre el planeta.

Se oyen por todas partes un gran lamento y mucho llanto. Hay ojos secos de tanto llorar. Los que aún creen, gritan desesperados: ¿dónde está Dios? ¿Por qué permite tanta maldad? ¿Por qué no interviene y detiene el brazo criminal? ¿Por qué se calla?

Otros  ya no creen en  ningún sentido de la vida y de la historia. ¿Por qué podemos ser tan crueles y sin piedad si podríamos ser afables y amorosos los unos con los otros y con la naturaleza? Somos un proyecto fallido en el proceso de la evolución. No ñtenemos remedio. No aprendemos nada de la historia. Y cometemos crímenes y más crímenes, cada vez con más sevicia y atrocidad.

A causa de estas contradicciones entendemos a los ateos. Ellos aducen muchas razones para negar la existencia de un Ser bueno y amigo de los seres humanos. No obstante, muchos de ellos son sinceramente éticos: creen en la justicia y en la verdad, se compadecen de los que sufren, se solidarizan con los injustamente humillados y ofendidos y procuran bajar a los crucificados de la cruz. Ven sentido en estos sentimientos y en estas prácticas sin formar parte de una religión o de una iglesia.

Pero la llaga sigue abierta y sangrante: ¿no podría ser diferente? ¿Por qué estamos condenados a padecer tanto en el cuerpo, en la mente y en el corazón? Es una pregunta que queda abierta.

Pero hay también obstinados y  perseverantes. Contra todos los absurdos creen en un sentido secreto que no ven. Contra todas las razones que los llevarían a negar a Dios, siguen creyendo en Dios. Persistentemente. Obstinadamente.

Corría el año 1943. Cerca de 300 mil judíos eran reclusos, por medio de  un alto muro, en un gueto de Varsovia. Se rebelaron. Miles fueron sacrificados o transferidos a campos de exterminio. Antes de que lo matasen, un judío tuvo tiempo de escribir un pequeño documento, que decía:

“Creo en el Dios de Israel, aunque Él haya hecho todo para que no crea en Él. Escondió su rostro. Voy a meter la hoja en la que escribo estas líneas en una botella vacía. Voy a esconderla detrás de los ladrillos de la pared maestra, debajo de la ventana. Si un día alguien la encuentra tal vez va a entender el sentimiento de un judío –uno entre otros millones–  que murió abandonado por Dios, ese Dios en el que sigo creyendo firmemente”.

¿Estas palabras no nos hacen recordar a Job, que en medio de la mayor tragedia personal y familiar tenazmente dice a Dios: “Aunque me mates aun así creo en ti” (Job 15,13)? Y otro, contador de inspiradas parábolas y gran sanador de todo tipo de dolencias, que invocaba a Dios con un nombre de extrema intimidad, “Papá querido” (Abba), que fuera condenado por los religiosos de su tiempo por pasar las leyes y las tradiciones por la criba del amor, fue crucificado fuera de la ciudad para expresar la maldición de Dios.

En la cruz, en el auge del sufrimiento “gritó con voz fuerte” en su dialecto arameo: “Eloí, Eloí lemá sabachtani”: “Dios mío, Dios mío, ¿por qué me has abandonado?” (Mc 15,34)?

Para que este grito de esperanza contra toda esperanza y de fe contra la fe no permaneciese en un completo absurdo ni fuera una voz que se perdiese en el universo, se cree que todos estos perseverantes fueron acogidos en el seno del Dios de Abraham, de Isaac y de Jacob. También se anuncia por ahí que el predicador ambulante que pasó por el mundo haciendo el bien, “el Justo, el Santo y el Verdadero”(1Jo 5,10), fue resucitado por su Papá querido (Abba). La resurrección es una insurrección contra todos los absurdos de este mundo y como anticipación de un último Sentido, bueno, de toda la historia. Pues todo sufrimiento y toda perseverancia jamás serán en vano: ¿Su nombre? Jesús de Nazaret.

*Leonardo Boff escribió Pasión de Cristo-Pasión del mundo, Vozes  y Sal Terrae 1977, varias ediciones.

Traducción de María José Gavito Milano