Das Coronavirus erweckt den Menschen in uns

Die Coronavirus-Pandemie zwingt uns alle zum Nachdenken: Was zählt wirklich: Leben oder materielle Güter? Der Individualismus eines jeden für sich allein, ohne sich um den anderen zu kümmern, oder die Solidarität des einen mit dem anderen? Können wir die natürlichen Güter und Dienstleistungen gedankenlos weiter nutzen, um bequemer zu leben, oder können wir uns um die Natur, die Vitalität von Mutter Erde und um das Gute Leben kümmern, nämlich die Harmonie zwischen und mit allen Wesen der Natur? Hat es sich jemals für die kriegsliebenden Länder gelohnt, immer mehr Massenvernichtungswaffen anhäufen, jetzt, da sie vor einem unsichtbaren Virus in die Knie gezwungen werden, das die Ineffizienz all dieses tödlichen Apparats offenbart? Können wir unseren konsumbetonten Lebensstil fortsetzen und grenzenlosen Reichtum in den Händen Weniger auf Kosten von Millionen armer und elender Menschen anhäufen? Ist es immer noch sinnvoll, dass jedes Land seine Souveränität gegenüber anderen Ländern bekräftigt, während wir eine globale Regierung brauchen, um globale Probleme zu lösen? Warum haben wir immer noch nicht das einzigartige Gemeinsame Haus, Mutter Erde, und unsere Pflicht entdeckt, uns um sie zu kümmern, damit wir alle, die Natur eingeschlossen, darin Platz finden?

Das sind Fragen, denen wir nicht ausweichen können. Niemand hat die Antworten. Ein Sprichwort, das Einstein zugeschrieben wird, ist jedoch wahr: “Die Weltsicht, die die Krise verursacht hat, kann nicht die gleiche sein wie die, die uns aus der Krise führt”. Wir müssen uns drastisch ändern. Das Schlimmste wäre, wenn alles würde wie zuvor, mit der gleichen konsumbetonten und spekulativen Logik, möglicherweise mit noch größerer Heftigkeit. Dann, vielleicht, weil wir nichts gelernt haben, würde uns die Erde ein weiteres Virus schicken, das möglicherweise dem katastrophalen menschlichen Projekt ein Ende setzen könnte.

Doch wir können den Krieg, den das Coronavirus weltweit hervorruft, aus einem anderen, positiven Blickwinkel betrachten. Das Virus zwingt uns, unsere tiefste und authentischste menschliche Natur zu entdecken. Unsere Natur ist zweideutig, gut und schlecht. Schauen wir uns die gute Seite an.

In erster Linie sind wir Wesen, die in Beziehungen miteinander stehen. Wir sind, wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ein Knoten totaler Beziehungen in alle Richtungen. Folglich ist niemand eine Insel. Wir neigen dazu, Brücken in alle Richtungen zu bauen.

Zweitens, was daraus folgert, sind wir alle aufeinander angewiesen. Der afrikanische Ausdruck “Ubuntu” drückt es gut aus: “Ich bin ich selbst durch dich”. Folglich ist jeder Individualismus, die Seele der kapitalistischen Kultur, falsch und menschenfeindlich. Das Coronavirus ist ein Beweis dafür. Die Gesundheit des einen hängt von der Gesundheit des anderen ab. Diese gegenseitige Abhängigkeit, bewusst übernommen, wird Solidarität genannt. In einer anderen Zeit ermöglichte uns die Solidarität, die anthropoide Welt zu verlassen, und half uns, menschlich zu werden, zusammenzuleben und einander zu helfen. In diesen Wochen haben wir bewegende Gesten wahrer Solidarität gesehen, bei der nicht nur Überflüssiges gespendet wird, sondern das geteilt wird, was man besitzt.

Drittens sind wir im Grunde genommen fürsorgliche Wesen. Ohne Fürsorge, vom Augenblick unserer Zeugung an durch das ganze Leben hindurch, könnte niemand leben. Wir müssen für alles sorgen: für uns selbst, sonst könnten wir krank werden und sterben; wir müssen uns um die anderen kümmern, um die, die mich retten könnten, oder ich könnte sie retten; ich muss mich um die Natur kümmern, sonst wird sie mit einem schrecklichen Virus, verheerenden Dürren und Überschwemmungen, extremen Wetterereignissen über uns kommen; uns um Mutter Erde kümmern, damit sie uns weiterhin alles gibt, was wir zum Leben brauchen, und damit sie uns immer noch auf ihrem Boden haben will, auch wenn wir sie seit Jahrhunderten erbarmungslos verwundet haben. Gerade jetzt, unter dem Angriff des Coronavirus, müssen wir alle für die Schwächsten sorgen, zu Hause bleiben, soziale Distanz wahren und uns um die sanitäre Infrastruktur kümmern, ohne die wir eine humanitäre Katastrophe biblischen Ausmaßes erleben würden.

Viertens stellen wir fest, dass wir alle mitverantwortlich sein müssen, das heißt, uns der positiven oder böswilligen Folgen unserer Handlungen bewusst zu sein. Leben und Tod liegen in unseren Händen, Menschenleben, soziales, ökonomisches und kulturelles Leben. Es reicht nicht, dass der Staat oder ein paar Leute Verantwortung zeigen. Es muss die Verantwortung aller sein, denn wir sind alle betroffen, und jeder von uns kann den anderen schaden. Wir alle müssen die Ausgangssperre akzeptieren.

Letztendlich sind wir spirituelle Wesen. Wir entdecken die Kraft der spirituellen Welt, die uns in der Tiefe ausmacht, wo große Träume geschaffen werden, wo die ultimativen Fragen über den Sinn unseres Lebens entstehen und wo wir das Gefühl haben, dass es eine liebevolle und machtvolle Energie gibt, die alles durchdringt; eine Energie, die den Sternenhimmel und unser eigenes Leben aufrechterhält, worüber wir nicht die volle Kontrolle haben. Wir können uns dieser Energie öffnen, sie wie in einer Wette willkommen heißen, darauf vertrauen, dass diese Energie uns in ihrer Hand Geborgenheit verleiht und trotz aller Widersprüche ein gutes Ende für das ganze Universum garantiert, für unsere Geschichte, die sowohl weise als auch verrückt ist, und für jeden von uns. Wenn wir diese spirituelle Welt kultivieren, fühlen wir uns stärker, fürsorglicher, liebevoller und schließlich auch menschlicher.

Mit diesen Werten besitzen wir die Fähigkeit zu träumen und eine andere Art von Welt zu schaffen: eine Welt, die sich um das Leben dreht, in der die Wirtschaft, geleitet durch eine andere Raison, eine weltweit integrierte Gesellschaft unterstützt, die mehr durch affektive Bündnisse gestärkt wird als durch rechtliche Verträge. Es wird die Gesellschaft der Fürsorge, der Sanftmut und der Lebensfreude sein.

Leonardo Boff Ökologe – Theologe – Philosoph von der Erdcharta – Kommission

 

La Terra contrattacca l’umanità con il coronavirus

Cresce sempre più la consapevolezza che la Terra e l’umanità hanno un destino comune, perché formano un’unità unica e complessa. Questo è quanto gli astronauti hanno dichiarato dalla Luna o dalle loro astronavi. Una parte della Terra è intelligente e cosciente: queata parte sono gli esseri umani.

Fin dalla più lontana antichità la Terra è stata vista come la Grande Madre, viva e generatrice di ogni tipo di vita. In tempi moderni, sia gli scienziati delle scienze della vita che gli scienziati dell’universo hanno dimostrato empiricamente che non solo possiede vita, ma che lei stessa è viva. La Terra si presenta come un’Entità vivente, un superorganismo che si comporta come un sistema che combina tutti i fattori cosmici e le energie in modo tale da rimanere sempre vivo e produrre in modo permanente le più diverse forme di vita. L’hanno chiamato Gaia, che è il nome greco della Terra come essere vivente.

Nel corso della sua storia, l’essere umano ha avuto, in breve, tre tipi di relazione con la Terra e la natura. Il primo è stato quello dell’interazione: ha interagito in modo armonioso e ha preso ciò di cui aveva bisogno per vivere. Il secondo è stato di intervento quando, circa due milioni di anni fa, è comparso l’homo habilis, utilizzando strumenti per intervenire sulla natura e garantire meglio il suo sostentamento. Tutto è culminato nel Neolitico, 10-12 mila anni fa, quando l’agricoltura è stata introdotta con la gestione delle sementi e delle specie, e anche degli animali. La terza è l’aggressione tipica dei tempi moderni. Utilizzando tutti i tipi di strumenti, compresi gli automi e l’intelligenza artificiale, gli esseri umani hanno perpetrato un’aggressione sistematica contro la natura per estrarre da essa tutte le risorse per il loro comfort e anche per l’accumulo di ricchezza materiale. Questa guerra di aggressione è stata condotta su tutti i fronti: nel suolo, nel sottosuolo, nell’aria e negli oceani. E’ stata anche condotta tra gli esseri umani, che sono la parte della Terra con intelligenza e coscienza.

Michel Serres, un filosofo francese che ha coltivato diversi campi del sapere, ha scritto nel 2008 un libro intitolato Guerra Mondiale, in cui descrive la drammatica storia delle aggressioni umane a tutti gli ecosistemi e soprattutto delle guerre tra gli stessi esseri umani. Secondo i suoi calcloli, da tremila anni prima della nostra era ad oggi, tremila ottocento milioni di esseri umani sono morti in conflitti. Solo nel XX secolo ce ne sono stati 200 milioni. Secondo alcuni scienziati, abbiamo inaugurato una nuova era geologica, l’antropocene e il necrocene: l’essere umano è la più grande minaccia per la vita sulla Terra; con i mezzi di distruzione di cui dispone ha dimostrato di essere una macchina di morte (il necrocene). Su questa base, nel 2019, sono stati investiti 1.822 trilioni di dollari in armi letali, totalmente inefficaci e ridicole rispetto al coronavirus invisibile.

La Terra ha subito i colpi e non ha smesso di reagire: attraverso il riscaldamento globale, gli tsunami, gli eventi estremi, le lunghe siccità o le nevicate prolungate, lo scioglimento dei ghiacci e il caos climatico.

La reazione, vera rappresaglia dalla Terra, proviene da virus (ce ne sono circa 200.000) sempre più frequenti e violenti, come Zika,dengue. il chicungunya, l’ebola, la SARS, l’influenza suina e aviaria e altri. Erano silenziosi nei loro habitat, ma la feroce deforestazione, l’erosione della biodiversità e la crescente urbanizzazione del pianeta, l’allevamento industriale degli animali, hanno fatto sì che perdessero il loro habitat e ne cercassero altri, passando dagli animali all’uomo. I virus non vivono da soli, hanno bisogno di cellule ospiti per riprodursi. Questo è il caso del coronavirus di oggi.

L’ipotesi che propongo è che, a questo punto, i ruoli sono stati invertiti. Essendo un super-organismo vivente, la Terra reagisce, contrattacca e si vendica dell’umanità, perché come dice il Papa nella sua enciclica ecologica “mai abbiamo maltrattato e ferito la nostra Casa comune come negli ultimi due secoli” (n. 53).

Ora, arrabbiata, Gaia grida: “Basta! Sono una madre generosa, ma ho dei limiti insormontabili alla mia vita. Devo dare lezioni serie a questi miei figli e figlie ribelli e violenti. Se non hanno imparato a interpretare i segni che ho mandato loro e non mi rispettano e non si prendono cura di me come loro Madre, forse non li voglio più sul mio suolo”.

Penso che il Covid-19 sia uno di quei segni, non l’ultimo ancora, ma abbastanza letale da scuotere le basi del nostro tipo di civiltà. I biologi temono che potremmo essere vittime del cosiddetto Next Big One (NBO), un ultimo così letale e inespugnabile che è in grado di porre fine alla specie umana.

Il coronavirus ci dà un allarme. Come ha detto la sociologa e ambientalista Bellamy Fosters dell’Università dell’Oregon, “la società dovrà essere ricostruita su basi radicalmente nuove. La scelta che abbiamo di fronte a noi è netta e cruda: la rovina o la rivoluzione”.

La fisica nucleare e ambientalista indiana Vandana Shiva dice: “Un piccolo virus può aiutarci a fare un grande passo avanti nella fondazione di una nuova civiltà ecologica planetaria basata sull’armonia con la natura. Oppure possiamo continuare a vivere la fantasia del dominio sul pianeta fino alla prossima pandemia. E infine, all’estinzione. La Terra andrà avanti, con o senza di noi”.

Nel prossimo articolo vedremo cosa possiamo ancora fare.

*Leonardo Boff è ecoteologo e ha scritto: Cura della Terra – proteggere la vita: come sfuggire alla fine del mondo, Record 2010.

Traduzione di M. Gavito e S. Toppi

Covid-19 e as falácias do homo economicus:Castor Bartolomé Ruiz

Li poucos estudos mais penetrantes e compreensíveis por todos sobre o tipo de consequências positivas e negativas sobre o ataque do coronavírus sobre toda a humanidade. Essa pandemia caiu como um raio sobre as evidências do sistema imperante no  mundo. Por isso ele é mais que uma crise que pode passar mais rápida ou mais lentamente como outras. Tem as característiticas de uma transformação do nosso modo de habitar o planeta Terra que nos vai exigir uma atitude ecológica permanente e irreversível. Precisávamos de um filósofo para nos dizer as coisas essenciais . E elas vêm cristalinas na contribuição do Prof Castor Bartolomé Ruiz da Unisinos-RS. Publicamo-la aqui para ajudar as pessoas a se fazerem uma correta ideia do que podemos e devemos esperar e também como devemos mudar como lição aprendida do Covid-19. Lboff

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Covid-19 e as falácias do homo economicus: Castor Bartolomé Ruiz

19 Abril 2020 IHU

“A pandemia mostrou a crua nudez das falácias do discurso do homo economicus, que foram ensinadas e impostas como verdades naturais do modelo neoliberal de vida. Dentre os vários princípios do homo economicus que a pandemia desconstruiu de modo vertiginoso, podemos destacar: a redução da vida a valor econômico; a negação do público e do comum; o indivíduo como valor absoluto e a redução da alteridade do outro à lógica utilitarista do interesse próprio”, escreve Castor M.M. Bartolomé Ruiz, doutor em Filosofia, professor titular do Programa de Pós-Graduação de Filosofia da Unisinos, coordenador da Cátedra Unesco-Unisinos de Direitos Humanos e Violência, Governo e Governança e coordenador do Grupo de Pesquisa CNPq Ética, Biopolítica e Alteridade.

Para o autor, “a pandemia está colocando em crise nosso modelo civilizatório. Por isso, talvez seja uma das raras oportunidades que a humanidade recebeu para pensarmos a necessidade de modificar estrutural e culturalmente o atual modelo de capitalismo predador e egocêntrico“.

                            Eis o artigo.

Esta pandemia do coronavírus está colocando a humanidade perante muitos desafios, porém, entre eles, talvez estejamos sendo testemunhas de uma grande crise civilizatória que está fazendo tremer os alicerces estruturais e culturais construídos pelo capitalismo nos últimos quatro séculos. Há muitas décadas que desde diversas perspectivas do pensamento crítico vinham se levantando vozes que nos alertavam sobre a insustentabilidade a médio e longo prazo deste modelo civilizatório baseado na acumulação indefinida de riqueza em poucos oligopólios, que exige uma predação ad infinitum do planeta terra. Este modelo impôs a cultura do homo economicus como uma espécie de nova religião naturalizada. A cultura do homo economicus, muito mais que um projeto econômico ou político, tornou-se um modo de subjetivação através do qual as atuais gerações globalizam a cultura da mercantilização da vida e a descartabilidade econômica de tudo que se toca.

A chegada da pandemia como um evento imprevisto despiu o discurso do homo economicus da densa roupagem midiática que o globalizou como se fosse uma verdade natural

A chegada da pandemia como um evento imprevisto despiu o discurso do homo economicus da densa roupagem midiática que o globalizou como se fosse uma verdade natural. A pandemia mostrou a crua nudez das falácias do discurso do homo economicus, que foram ensinadas e impostas como verdades naturais do modelo neoliberal de vida. Este evento pandêmico caiu como um raio sobre alguns princípios da estratégia biopolítica na gestão econômica da vida no planeta. De outro lado, a imprevisibilidade do evento pandêmico abre uma nova temporalidade, quase messiânica na leitura benjaminiana, em que, de repente, tudo que era sólido se desmancha no ar e irrompem novas oportunidades para pensar outras formas-de-vida. O novo, que sempre está por vir, depende, inicialmente, da nossa capacidade de nos desfazer dos odres velhos que azedam a vida no planeta.

O discurso do homo economicus foi construído ao longo do último século dentro da matriz do liberalismo econômico tradicional, porém propondo algumas mudanças significativas do mesmo. Pensadores muito importantes e influentes das atuais políticas econômicas do mundo como Milton Friedman, George Stigler, Friedrich von Hayek, Ludwig E. von Mises, Gary Becker, entre muitos outros, alguns deles prêmios Nobel de Economia, construíram a filosofia do homo economicus como matriz cultural e utopia de vida da doutrina econômica do chamado neoliberalismo. Estes pensadores tiveram e têm uma influência decisiva sobre a maioria dos modelos econômicos e políticos implementados no planeta desde, no mínimo, os anos 1970 até o presente. Muitos deles foram professores ou publicaram na Universidade de Chicago, EUA, onde se constituiu o principal foco irradiador deste pensamento do homo economicus. Não por acaso muitos dos ministros e gestores da economia em todo o mundo, incluindo vários dos últimos ministros de Economia do Brasil, como o atual, se formaram nessa universidade e importaram a filosofia do homo economicus como uma espécie de missão apostólica de salvação do mundo.

A pandemia mostrou a crua nudez das falácias do discurso do homo economicus, que foram ensinadas e impostas como verdades naturais do modelo neoliberal de vida

Dentre os vários princípios do homo economicus que a pandemia desconstruiu de modo vertiginoso, podemos destacar:

  1. A redução da vida a valor econômico;
  2. A negação do público e do comum;
  3. O indivíduo como valor absoluto e a redução da alteridade do outro à lógica utilitarista do interesse próprio.
  4. A redução da vida à economia

A filosofia do homo economicus propõe que todas as dimensões da vida humana podem e devem ser traduzidas em valor econômico. Para este modelo de subjetivação, tudo que fazemos na vida deve ser percebido como um investimento econômico para extrair rendimento. A vida humana é compreendida como um empreendimento econômico que deve rentabilizar cada uma de suas facetas como a educação, os afetos, as amizades, as habilidades e todos os demais aspectos vitais. Todos eles devem ser entendidos como oportunidade de interesse, negócio ou possibilidade de obter renda. A lógica das relações humanas do homo economicus é o cálculo utilitarista dos rendimentos. A vida vale tanto quanto os benefícios ou rendimentos que dela podemos obter. O ideal é nos tornar empresários de nós mesmos, fazendo da vida um empreendimento, uma empresa. O modelo de vida do homo economicus é o empresário de si, que gerencia cada circunstância de sua vida como uma oportunidade de negócio. O homo economicus aponta para a utopia final da mercantilização total da vida, tanto da vida humana quanto da vida do planeta. Tudo é suscetível de se tornar mercadoria e negócio, pois só na forma de mercadoria a vida será melhor gerida.

Estes princípios utilitaristas do homo economicus estão por trás das posturas negacionistas da pandemia de um conjunto de presidentes e governantes, que afirmam que a pandemia não é tão grave quanto o dano econômico que ocasionaria parar a produção e o comércio para se proteger do vírus. A rigor, a negação do perigo da pandemia para a vida das pessoas não é invocada por estes governantes com argumentos médicos ou epidemiológicos. O argumento principal para negar a letalidade da pandemia é que ela pode ter um custo econômico superior ao valor das vidas que se perderão, caso a atividade econômica pare.

A política negacionista destes governantes deriva da sua convicção, quase religiosa, dos princípios do homo economicus de que o valor da vida humana deve ser ponderado na equação de custos-benefícios. Segundo essa lógica, a morte de um elevado número de pessoas se justifica moralmente pelo maior benefício que obteremos ao manter a economia funcionando. A economia não pode parar! Esta máxima repetida à exaustão em muitos países espelha um dos princípios básicos do homo economicus: o valor da vida humana é relativo ao seu rendimento e utilidade econômica. A política negacionista da pandemia, que até o momento presente muitos governantes continuam a pregar, tem como pressuposto filosófico os princípios do homo economicus de que a vida humana tem um valor relativo ao custo econômico de sua manutenção. Caso a conservação de vidas humanas tenha um custo econômico superior à sua morte, o gestor deverá entender que o sacrifício dessas vidas é o mal menor necessário para que outros vivam com melhor qualidade de vida.

Estes são os pressupostos que legitimam a tanatopolítica do homo economicus como uma política eficiente de resultados. A biopolítica da gestão produtiva da vida, própria do neoliberalismo, tornou-se, de modo inescrupuloso, uma tanatopolítica legitimada pelo princípio dos resultados econômicos. A pandemia revelou as vergonhas mais imorais contidas no discurso do homo economicus, ao propor, muitos de seus pregadores, o sacrifício calculado de milhares de vidas humanas para que o produto interno bruto (PIB) não diminua. A pandemia mostrou como a filosofia do homo economicus coloca a vida humana a serviço da economia, ou seja, da lucratividade dos negócios e não ao contrário, legitimando, inclusive, a tanatopolítica como uma gestão eficiente de recursos escassos.

Concomitantemente, a pandemia, além de escancarar a hipocrisia moral contida nos argumentos do homo economicus, vem mostrando a inutilidade desses princípios economicistas perante o avanço inexorável da contaminação em grande escala e do crescimento geométrico das mortes em todos aqueles países e regiões que adotaram o negacionismo como princípio e a economia como fim em si mesma. Na prática, muitos desses governantes, como Boris Johnson, primeiro-ministro da Inglaterra, tiveram que recuar de sua pregação, quando eles mesmos foram internados em estado grave pelo coronavírus.

  1. A negação do público e do comum

A filosofia do homo economicus considera que a dimensão pública da vida humana assim como suas formas comunitárias de organização são uma invenção ideológica do socialismo. Elas seriam ineficientes na gestão e seriam um lastro econômico deficitário. Por fim, tanto a dimensão pública quanto o comum são considerados quase uma aberração antinatural da economia e das relações sociais. A filosofia do homo economicus pensa que, por exemplo, a saúde, a educação, alimentação, etc., não podem ser considerados direitos humanos ou direitos fundamentais. Estes aspectos, como todos os demais da vida humana, devem entrar na lógica do mercado e serem administrados pela racionalidade do lucro, que permitirá uma melhor gestão, evitando o desperdício de dinheiro público. Na racionalidade do homo economicus, há que privatizar todas as formas comunitárias, assim como tudo o que for público deve ser desmontado e reduzido na sua mínima expressão, deixando à iniciativa privada a gestão de tudo. O homo economicus tem uma fé cega na capacidade natural do indivíduo como empreendedor e na sua motivação do interesse próprio, com sua consequente aspiração a maximizar o lucro, como motores naturais para impulsionar e gerenciar com eficiência todas as esferas da vida pública e social. Nada deve impedir a expansão do interesse próprio inerente ao homo economicus. A verdadeira liberdade é a liberdade de negócios.

Certamente que a saúde é um desses âmbitos da vida humana que, para o homo economicus, deve estar exclusivamente regido pela lógica do interesse particular e entregue à iniciativa privada. Segundo essa lógica, cada um deve cuidar de sua saúde como um investimento em si mesmo, e para tanto deve investir no plano de saúde. A saúde não é um direito, senão uma mercadoria. Por sua vez, a gestão da saúde deve ser uma lógica de mercado. Quem puder pagar, terá os benefícios e quem não pagar não tem por que ter direito àquilo que não é capaz de conseguir por si mesmo.

A pandemia caiu como um raio sobre estes axiomas do homo economicus. A pandemia mostrou a ineficácia da iniciativa privada para enfrentar de forma global e em ampla escala um problema de saúde pública tão abrangente. Algumas minorias privilegiadas que têm seus bons planos de saúde sentem-se protegidas individualmente, enquanto pensam que o abandono daqueles que não podem pagar a saúde é uma consequência natural da livre concorrência, que não devemos impedir. Mas essa atitude egoísta também mostra a ignorância de quanto o individualismo é ineficaz perante a pandemia. Não é suficiente que alguns tenham plano de saúde, a pandemia atinge a todos enquanto todos não sejamos capazes de enfrentá-la de modo coletivo. Por ironia do destino ou destino da pandemia, em muitos lugares como o Brasil, o primeiro foco da pandemia se registrou entre as elites ricas, porque eles viajaram de avião aos países infectados como China, Itália, tornando-se o alvo central da pandemia e o foco de sua irradiação.

A pandemia está mostrando que a única maneira de enfrentarmos problemas e desafios globais é de forma coletiva.

Para tanto, só um bom serviço público de saúde pode conseguir frear em grande escala os efeitos da pandemia. Por isso, resulta paradoxal ver como, de repente, muitos dos líderes mundiais do neoliberalismo se tornaram grandes defensores do sistema público de saúde, a começar pelo Brasil. Muitos governos neoliberais que pretendiam simplesmente esvaziar ou até acabar com o sistema público de saúde por considerá-lo uma aberração ideológica, estão sendo obrigados pela pandemia a reforçar o sistema público de saúde como a única e melhor alternativa possível para evitar uma tragédia monumental de mortes em grande escala.

Talvez um dos exemplos mais paradoxais impostos pela pandemia como lição moral e política seja o momento em que o primeiro-ministro da Inglaterra, Boris Johnson, saiu recuperado do hospital público e agradeceu ao sistema público de saúde que lhe salvou a vida, e elogiou a importância do sistema público de saúde nestes momentos. Talvez faltou complementar que várias das enfermeiras que lhe atenderam eram estrangeiras, já que ele tem uma política para expulsão compulsória dos estrangeiros.

De repente, na pandemia, irrompeu imprevisivelmente a importância do público, do comum, como a única ou a melhor alternativa para enfrentarmos esta ameaça global. Concomitantemente, vemos como os principais apóstolos do homo economicus abandonam suas crenças dogmáticas neoliberais e adotam como única solução possível em tempos de pandemia o reforço do serviço público de saúde e as formas comunitárias de enfrentar a pandemia.

Mas a pandemia também mostrou as falácias de outros muitos dogmas econômicos da doutrina do homo economicus quando observamos que os líderes neoliberais do mundo optaram por injetar dinheiro público em quantidades gigantescas, como nunca antes na história da humanidade, para reforçar as empresas privadas. Ou seja, enquanto nos tempos de bonança econômica se prega a livre iniciativa para gerar lucro aos negócios privados, em tempos de crise esse princípio do mercado neoliberal é deixado de lado e se apela ao dinheiro público como a única solução capaz de socorrer o agora denominado tecido produtivo. Na época de pandemia, como nas outras grandes crises, se afirma que as empresas também são um patrimônio comunitário e cumprem uma função social que não se pode deixar morrer. De repente, em época de pandemia, como em outras grandes crises, se abandona a doutrina do liberalismo econômico e se apela para o socorro público como única solução.

De igual forma, os governos neoliberais, totalmente contrários às políticas sociais por considerá-las a negação dos princípios fundadores da livre iniciativa do homo economicus, decidiram, inclusive, implementar uma espécie de “renda universal mínima” para todos os que não conseguem sequer ter o mínimo para se sustentar nos tempos de pandemia. A renda mínima universal é uma das reivindicações mais importantes das últimas décadas, proposta pelos movimentos sociais como alternativa solidária contra a exclusão social. Até agora era considerada uma iniciativa de caráter socialista e inaceitável para os princípios neoliberais. Mais uma vez, a pandemia não só está despindo o homo economicus de suas roupagens falaciosas, senão que está mostrando a viabilidade de alternativas políticas de caráter solidário, quando há vontade política.

  1. O indivíduo como valor absoluto e a redução da alteridade do outro à lógica utilitarista do interesse próprio

Um terceiro aspecto que a pandemia está evidenciando ser falacioso é o axioma do homo economicus de que o indivíduo tem um valor absoluto, sendo a relação com o outro um desdobramento utilitário do interesse individual. Este princípio antropológico do homo economicus tem solidificado a cultura do individualismo como sendo o modo natural de existirmos no atual momento. O individualismo do homo economicus prega que a natureza individual está essencialmente eivada pelo impulso do interesse próprio que inevitavelmente nos lançaria a entender o outro como um apêndice útil para minha sobrevivência.

O modo de subjetivação individualista tem penetrado capilarmente em quase todas as dimensões da vida humana de nossas sociedades contemporâneas, ao extremo de considerarmos absolutamente natural esta visão do in-divíduo como sendo o indivisível de nós mesmos. Nos percebemos, antes de tudo, indivíduos, e os outros são satélites mais ou menos necessários para meu eu. Esta cultura individualista penetrou capilarmente no âmago da alma contemporânea, incapacitando-nos para entender que seja possível uma outra forma de subjetivação que não o individualismo.

O individualismo pregado pelo modelo do homo economicus sustenta que cada indivíduo deve ter a capacidade de solucionar individualmente seus problemas. É a capacidade individual que possibilita a ascensão social. O outro é sempre uma oportunidade para o interesse individual. Desta forma, o outro é alguém de quem posso tirar proveito, ou alguém com que posso me beneficiar. Em qualquer caso, na relação com o outro há sempre uma dimensão de cálculo utilitarista. Em última instância, o indivíduo é o único responsável de si mesmo e por tudo que ele conseguir ser. De igual modo, a sociedade é o resultado das decisões individuais. A maximização do progresso econômico e social se consegue, por sua vez, através do equilíbrio natural dos egoísmos individuais.

A falácia individualista de nossa cultura há tempo que foi mostrada pelos pensadores da alteridade, uma vez que o indivíduo que nós pensamos ser, nada mais é que o resultado da complexa rede de relações que mantivemos ao longo de nossa existência com os outros. Não existe um in-divíduo indivisível! Somos o resultado das interações com os outros. Nos constituímos através de um processo de subjetivação em que os outros são condição necessária para nossa subjetividade. O processo de subjetivação do eu humano só é possível pela relação com os outros. O outro não é um apêndice do eu, como pensa o individualismo. O outro me constitui no modo como eu sou. O outro é condição necessária para ser o que eu sou, permanecendo em mim como parte de mim mesmo no modo como eu sou. Dentro de cada um de nós coexistem parte do pai, da mãe, de irmãos, amigos, professores, convivências, relações que tivemos ou não ao longo de nossa existência. Nosso eu é mais um caleidoscópio resultado das relações com os outros, que se costura de modo complexo ao longo dos processos de subjetivação.

A pandemia está colocando em crise nosso modelo civilizatório.

A pandemia também desconstruiu muitas das falácias do individualismo do homo economicus. A pandemia está nos indicando que somos absolutamente interdependentes uns dos outros. A atitude individual tem uma imediata repercussão nos outros. Nestes tempos de pandemia vivemos a mais capilar interdependência em escala planetária que jamais se experimentou na história da humanidade. Poderíamos dizer que a pandemia nos mostrou que a fraternidade é muito mais que um ideal ético, é uma dimensão antropológica através da qual estamos inexoravelmente interligados uns com os outros.

Essa interdependência tem muitas faces. A primeira mostra que são estéreis as atitudes individualistas como solução egocêntrica para um problema global de grandes dimensões. Ninguém consegue solucionar o problema da pandemia para si mesmo nem por si mesmo. Só é possível enfrentarmos a pandemia de forma coletiva, com atitudes coletivas e de modo comunitário. A dimensão comunitária é essencial para conseguirmos enfrentar problemas globais de grande magnitude como a atual pandemia. O individualismo fica desmascarado pela pandemia como uma falácia cultural estéril.

Um segundo aspecto da radical interdependência que temos uns dos outros aparece nas consequências imediatas e em grande escala dos meus atos pessoais. Um acontecimento ocorrido numa remota região central da China, em poucos meses, colocou o planeta inteiro numa crise sem precedentes. De igual forma, a minha atitude pessoal em relação à pandemia não afeta só a mim, pois o que eu fizer pode ou não contribuir para contaminar muitos outros e talvez levá-los à morte. A pandemia espelha nossa interdependência radical de seres humanos, cuja existência, nestas circunstâncias, depende muito da atitude que outros tomem sobre si mesmos.

Estamos perante um tempo único, um tempo oportuno, para implementar transformações radicais na nossa forma-de-vida

A máxima da pandemia cuide de si para melhor cuidar dos outros é a inversão do dogma do homo economicus: cuide de si aproveitando-se dos outros. Na pandemia ninguém pode pensar em tirar vantagem própria só cuidando de si, pois cada um de nós depende muito do comportamento dos outros. A pandemia evidenciou o princípio da responsabilidade coletiva que todos temos em relação aos demais.

A pandemia está colocando em crise nosso modelo civilizatório. Por isso, talvez seja uma das raras oportunidades que a humanidade recebeu para pensarmos a necessidade de modificar estrutural e culturalmente o atual modelo de capitalismo predador e egocêntrico. Tudo aponta que, se não formos capazes de modificar em curto prazo este modelo insustentável de utilitarismo tanatopolítico da vida, estão por vir novas e grandes crises, desta vez de caráter ecológico, a que talvez nem consigamos dar uma resposta tão eficiente. Estamos perante um tempo único, um tempo oportuno, para implementar transformações radicais na nossa forma-de-vida. É um tempo de reciclar os odres velhos que negam o valor da vida e pensar responsabilidade coletiva de novas formas-de-vida.

 

 

Coronavirus awakens the human in us

The coronavirus pandemic forces us all to think: what really counts, life or material goods? The individualism of each on his own, without concern for the other, or the solidarity of one with the other? Can we continue exploiting, thoughtlessly, the natural goods and services, in order to live every more comfortably, or can we take care of nature, the vitality of Mother Earth and good living, namely, harmony among and with all of nature’s beings? Has it ever been worthwhile for the war loving countries to accumulate ever more weapons of mass destruction, now that they are brought to their knees before an invisible virus, revealing the inefficacy of all that deadly apparatus? Can we continue with our consumerist life style, accumulating unlimited wealth in only a few hands, at the expense of millions of poor and miserable human beings? Is it still meaningful that each country affirms its sovereignty, in opposition to that of other countries, when we need a global government to solve global problems? Why have we still not discovered the unique Common Home, Mother Earth, and our duty to care for her, so that we all, nature included, may fit within her?

These are question that can not be avoided. No one has the answers. However, one saying, attributed to Einstein, is true: “the world vision that created the crisis cannot be the same as the one that leads us out of the crisis”. We must drastically change. The worst thing would be if everything ended up as before, with the same consumerist and speculative logic, perhaps with greater fury now. Then, maybe because we learned nothing, the Earth would send us another virus that perhaps could put an end to the disastrous human project.

But we can look at the war the coronavirus is producing all over the planet, from another, positive, angle. The virus forces us to discover our deepest and most authentic human nature. Our nature is ambiguous, good and bad. Let’s look at the good dimension.

In the first place, we are beings of relationships. We are, as I have repeated numerous times, a knot of total relationships in all directions. Consequently, no one is an island. We tend to build bridges in all directions.

In the second place, as a result, we all depend on one another. The African expression, “Ubuntu”, says it well: “I am myself through you”.Consequently, all individualism, the soul of capitalist culture, is false and anti-human. The coronavirus proves it. The health of one depends of the health of the other. This mutual dependency, consciously assumed, is called solidarity. In another time, solidarity enabled us to leave the anthropoid world and allowed us to become human, living together and helping each other. These weeks we have seen moving gestures of true solidarity, giving not just our left overs, but sharing what we have.

In the third place, we are essentially caring beings. Without caring, from our conception and throughout life, no one could subsist. We must care for everything: for ourselves, otherwise we could get sick and die; we must care for the others, those who could save me or I could save them; I must take care of nature: otherwise, she will come at us with a dreadful virus, devastating droughts and floods, extreme weather events; caring for Mother Earth so that she continues giving us all that we need to live, and so that she still wants us on her soil, even though for centuries we have wounded her pitilessly. Especially now, under attack by the coronavirus, we all must be caring, caring for the most vulnerable, staying home, maintaining social distance, and take care of the sanitation infrastructure, without which we could witness a humanitarian catastrophe of Biblical proportions.

In the fourth place, we discover that we all must be co-responsible, this is, to be conscious of the beneficial or malefic consequences of our acts. Life and death are in our hands, human lives, social, economic and cultural lives. That the State or a few people show responsibility is not enough; it must be everyone’s responsibility, because we are all affected and each of us can affect the others. We must all accept confinement.

Finally, we are spiritual beings. We discover the strength of the spiritual world that constitutes our Profound, where great dreams are created, where the ultimate questions about the meaning of our lives are born, and where we feel that a loving and powerful Energy that impregnates everything must exist; Energy that sustains the starry heavens and our own lives, over which we do not have full control. We can open up to that Energy, welcome her as in a wager, trust that this Energy holds us in the palm of her hand and, in spite of all the contradictions, that she guarantees a good end for all the universe, for our history, both wise and demented, and for each and everyone of us. Cultivating this spiritual world we feel stronger, more caring, loving, and in the end, more human.

With these values we are given the ability to dream and to build a different type of world, bio-centered, in which the economy, with a different rationality, sustains a globally integrated society, strengthened more by affective alliances that by legal pacts. It will be the society of caring, gentleness and the joy of living.

Leonardo Boff Eco-Theologian-Philosopher  of the Earthcharter Commission

Free translation from the Spanish sent by
Melina Alfaro, alfaro_melina@yahoo.com.ar.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.