Eine Ethik für Mutter Erde

Es ist eine wissenschaftlich anerkannte Tatsache, dass zu 95%iger Wahrscheinlichkeit der Klimawandel, der sich vor allem in der globalen Erwärmung ausdrückt, auf den Einfluss des Menschen zurückzuführen ist. D. h. die Herkunft dieser Veränderungen liegt in gewalttätigem menschlichen Verhalten gegenüber der Natur. Ein solches Verhalten befindet sich nicht in Harmonie mit den Zyklen und Rhythmen der Natur. Die Menschen passen sich nicht der Natur an, sondern zwingen diese, sich den Menschen und ihren Interessen anzupassen. Ihr Hauptinteresse, das nun seit zwei Jahrhunderten dominiert, dreht sich um die Anhäufung von Reichtum und Vorteile für den Lebensstandard einiger Weniger, beginnend bei der systematischen Ausbeutung von Gütern und Dienstleistungen und vieler Völker, vor allem der indigenen Völker.

Die Staaten, die diesen Prozess anführen, gaben den Grenzen des Erdsystems nicht die angemessene Bedeutung. Sie unterwerfen noch immer Natur und Erde einem wahren Krieg, obwohl sie wissen, dass sie besiegt sein werden.

Mutter Erde äußert sich auf den Druck, der auf ihre vorgegebenen Grenzen ausgeübt wird, durch extreme Ereignisse (verlängerte Trockenperioden einerseits und zerstörerische Überflutungen andererseits, unvorhergesehene Schneestürme hier und unerträgliche Hitzewellen dort).

Angesichts solcher Ereignisse wurde die Erde zu einem deutlichen Gegenstand menschlicher Sorge.

Die diversen Klima-Konferenzen, die von der UNO organisiert wurden, erreichten niemals eine Übereinstimmung. Lediglich die Konferenz von Paris 21 (30.11.-13.12.2015) erreichte erstmalig einen Minimal-Konsens, der von allen unternommen wurde: die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius zu beschränken.

Bedauerlicherweise ist dieses Abkommen nicht bindend. Jeder Staat kann sich ihm anschließen, aber es ist nicht von zwingender Natur, wie sich im Nordamerikanischen Kongress zeigte, der die ökologischen Maßnahmen des Präsidenten Barack Obama rückgängig machte. Nun bezichtigt Präsident Donald Trump diese als sinnlos und betrügerisch.

Es wird immer klarer, dass es eher um eine ethische denn um eine wissenschaftliche Frage geht. D. h. die Qualität unseres Verhältnisses zur Natur und zu unserem Gemeinsamen Haus war und ist nicht adäquat. Tatsächlich ist es zerstörerisch.

Ich zitiere Papst Franziskus aus seiner inspirierenden Enzyklika Laudato Si von 2015 zum Thema Achtsamkeit für das Gemeinsame Haus: „Niemals haben wir unser gemeinsames Haus so schlecht behandelt und verletzt wie in den letzten beiden Jahrhunderten.Diese Situationen rufen das Stöhnen der Schwester Erde hervor, die sich dem Stöhnen der Verlassenen der Welt anschließt, mit einer Klage, die von uns einen Kurswechsel verlangt.“ (Nr. 53)

Wir brauchen dringend eine regenerative Ethik für die Erde, die ihre beschädigte Vitalität wiederherstellt, sodass sie uns weiterhin geben mag, was sie uns schon immer gab. Dabei muss es sich um eine Ethik der Achtsamkeit handeln, des Respekts für ihre Rhythmen und der gemeinsamen Verantwortung.

Doch eine Ethik für die Erde ist nicht ausreichend. Sie muss mit Spiritualität einhergehen.

Diese Spiritualität wurzelt in der Vernunft des Herzens und der Empfindsamkeit. Von dort kommt die Leidenschaft für Achtsamkeit und einer ernsthaften Hingabe zur Liebe, zur Übernahme von Verantwortung und zu Mitgefühl für unser Gemeinsames Haus, wie es am Ende der Enzyklika von Franziskus, dem Bischof Roms, ausgedrückt wird.

Der bekannte und allgemein bewunderte Antoine de Saint-Exupéry bekräftigt nachdrücklich in einem posthum veröffentlichten, 1943 geschriebenen Text „Brief an General X“: „Es gibt ein Problem und nur dies eine: zu entdecken, dass es ein Leben des Geistes gibt, das sogar über dem Leben der Intelligenz steht. Es ist das einzige, das den Menschen zufriedenstellen kann“ (Macondo Libri 2015, S. 31).

In einem anderen Text von 1936, als er Korrespondent des Paris Soir während des spanischen Bürgerkriegs war und der den Titel trägt „Es ist wichtig, dem Leben Bedeutung zu geben“, kommt Saint-Exupéry auf das Leben des Geistes zurück. Hier bekräftigt er: „Der Mensch verwirklicht sich nur in Gemeinschaft mit anderen Menschen, in Liebe und Freundschaft. Jedoch vereinen die Menschen sich nicht nur, indem sie einander nahe stehen, sondern durch ihren Zusammenschluss in derselben Gottheit. In einer Welt, die zur Wüste gemacht wurde, dürsten wir danach, Kum-panen zu finden, Kameraden, mit denen wir das Brot teilen können“ (Macondo Libri, S. 20).

Am Ende des Briefs an den General X schließt er mit den Worten: „Oh, wie sehr brauchen wir einen Gott!“ (a.a.O. S. 36).

In der Tat verleiht nur das Leben des Geistes dem Menschen die Fülle. Dies ist eine schöne Synthese von Spiritualität, die oft mit Religiosität identifiziert oder verwechselt wird. Das Leben des Geistes ist mehr. Es ist eine ursprüngliche und anthropologische Wirklichkeit wie die Intelligenz und die Willenskraft. Es ist etwas, das zu unserer essentiellsten Tiefe gehört

Wir wissen, wie wir uns um das Leben des Körpers zu kümmern haben. Dies ist inzwischen ein wahres Kulturphänomen, mithilfe so zahlreicher sportlicher Fitness-Center. Psychoanalytiker verschiedener Strömungen helfen uns, uns um das Leben der Seele zu kümmern, ein Leben relativen Gleichgewichts ohne Neurosen oder Depressionen zu führen.

Doch unsere kulturelle Praxis vergisst, das Leben des Geistes zu pflegen, d. h. unsere radikalste Dimension. Es ist der Ort, an dem die großen Lebensfragen, die waghalsigsten Träume verweilen und wo die größten Utopien entstehen. Das Leben des Geistes wird genährt durch Mitgefühl, Achtsamkeit und Offenheit für das Unendliche. Ohne das Leben des Geistes irren wir ziellos umher und ohne eine Richtung, die uns leitet und das Leben einladend und dankbar gestaltet.

Eine Ethik für die Erde ist nicht selbsterhaltend, nicht ohne den Zusatz der Seele, d. h. das Leben des Geistes. Es lässt uns fühlen, dass wir ein Teil von Mutter Erde sind, der wir Liebe und Achtsamkeit schulden.

Leonardo Boff  Theologe, Philosoph und von derErdcharta Kommission

 

 

O que significa uma “Igreja em saída” segundo o Papa Francisco

Eduardo Hoornaert é um belga radicado há muitos anos no Brasil. É um reconhecido historiador com vários livros publicados sobre a história a Igreja nos primórdios e do Brasil. Ultimamente se tem dedicado a uma original leitura dos evangelhos, enfatizando a linguagem e o que nela se esconde em termos de visão de Deus, de mundo e da figura de Jesus. O atual texto que publicamos pode ajudar a muitos que procuram uma orientação religiosa a partir dos comportamentos inusitados e das palavras corajosas do atual Papa Francisco. Aqui temos um belo resumo dos principais pontos a serem considerados: LBoff

 *****************************

 O Papa Francisco sabe o que está dizendo.

O Papa Francisco sabe o que está dizendo e é exatamente isso que faz com que encontre oposição em determinados setores da igreja. No início não se dava muita atenção ao que ele dizia, pois ele tem um jeito manso e calmo de falar sem levantar tempestades. Assim, por exemplo, não se prestou muita atenção à fala do então Cardeal Bergoglio diante de seus colegas cardeais, no dia 9 de março de 2013, poucos dias antes do início do conclave que o elegeria papa:

A igreja deve sair de si mesma, rumo às periferias existenciais.

Uma igreja auto-referencial prende Jesus Cristo dentro de si

 e não o deixa sair.

É a igreja mundana, que vive para si mesma.

O texto se encontra no livro ‘Grandes Metas do Papa Francisco’, escrito pelo Cardeal Hummes (Paulus, São Paulo, 2017). Aqui já se prenuncia a expressão ‘igreja em saída’, que, imagino, muita gente não entende bem. Aqui procuro colocar esse modo de falar diante de um amplo painel histórico, pensando que isso ajuda a compreender sua importância.

Como se comporta a igreja católica, da Idade Média para cá?

Quando colocadas diante do amplo painel da história da igreja católica, as palavras do papa ganham sua verdadeira dimensão. Temos de recuar até os séculos XII e XIII, ir até os três grandes papas da Idade Média: Gregório VII (1073-1085), Inocêncio III (1198-1216) e Bonifácio VIII (1294-1303). Assim entenderem de que se trata. Esses três papas eram grandes organizadores e fizeram com que a igreja virasse uma grande empresa, que exercia controle sobre a vida das pessoas e as instituições públicas. Quem não seguia as regras era excomungado (condenado ao inferno). Esses papas, e toda corte que os rodeava, se imaginava que o crescimento da instituição cristã implicava automaticamente na maior divulgação do evangelho. Esse era o postulado. As autoridades se compraziam em verificar que a empresa da igreja sobre as sociedades se consolidava sempre mais. Desse modo, a igreja se tornava sempre mais auto-referencial (para falar como Papa Francisco), autocentrada, triunfalista, narcisista (outro termo do Papa Francisco). Líderes eclesiásticos eram valorizados na medida em que se mostravam bons empresários, como comprova a história dos três pontificados acima mencionados. Sempre mais se valorizava a eficiência administrativa. A igreja estava num círculo vicioso e não se dava conta. Olhava para si mesma e só enxergava o mundo a partir de si mesma. O clericalismo crescia exponencialmente, seu controle sobre a população aumentava sempre mais. Quando autoridades eclesiásticas falavam em ‘reforma da igreja’ (e falavam muito), era sempre no sentido de aperfeiçoar os instrumentos de controle sobre a sociedade. Tudo era direcionado para esse fim: os sacramentos, as paróquias, as indulgências, as devoções, as peregrinações. Orgulhosa de seus grandes feitos de engenharia administrativa, a igreja alimentava, em seus colaboradores, tendências ao carreirismo. Clérigos eficientes podiam contar com um futuro esplendoroso, inclusive com aceitação garantida por parte do ‘povo fiel’.

Tudo isso acabou criando uma neurose que se expressou de forma aguda na tão falada Inquisição. Essa decorria da extremada vontade de controlar tudo, até os recônditos da consciência e da imaginação. Durante séculos, uma mentalidade inquisicional se instalou na igreja e se apoderou da hierarquia. A mentalidade inquisicional virou um mostro, devorava tudo e nem poupava os próprios inquisidores. Pois, não raramente, os inquisidores morriam de medo uns dos outros, já que todos eram potencialmente suspeitos de heresia (os pais, os avós, algum dia, andaram com um herege ou ouviram alguma palavra herética?). Era um inferno. Todos tinham medo de todos, ninguém confiava em ninguém. A história da igreja virou um emaranhado inextricável de tramas, histórias, intrigas, conspirações e corrupções.

Movimentos históricos contrários a essa situação.

Graças a Deus, nos mesmos séculos XII e XIII surgiram movimentos contrários à igreja auto-referencial, que prende Jesus Cristo dentro de si, que ‘sequestra’ Jesus Cristo. O realce aqui é o movimento franciscano, que tomou o cuidado em não se indispor com a hierarquia, sob pena de ser considerado suspeito de heresia e desse modo exposto a procedimentos de repressão. Os frades que acompanham Francisco se apresentam como auxiliares do clero e assim conseguem a bênção do Papa Inocêncio III em 1215. Mas nem todos os movimentos têm essa sorte. Os valdenses, por exemplo, se recusam a colaborar com o clero e logo ficam expostos à crueldade da Inquisição. Eram seguidores de Pedro Valdés, um rico comerciante de Lyon que renunciou à sua fortuna e se tornou pregador da pobreza evangélica. Os valdenses são excomungados em 1182 e dois anos mais tarde formalmente declarados ‘hereges’.

Até hoje, o franciscanismo permanece um bom exemplo de um movimento que reage contra uma igreja ‘ensimesmada’. Não é por acaso que o atual papa escolheu o nome de Francisco.  Claro, é preciso adaptar o espírito franciscano aos dias de hoje, pois não se pode esquecer que a ‘vida religiosa’, em geral, até bem recentemente, se organizava em torno do paradigma monástico (os ‘votos evangélicos’ de celibato, pobreza e obediência, a vida em casas separadas, como mosteiros, priorados, conventos e casas religiosas). Esse paradigma orientou praticamente todos os movimentos evangélicos por longos séculos. Será preciso repensar isso, pois fica patente, para quem observa o mundo de hoje, que o paradigma monástico não funciona mais. Oriundo de experiências fortes, entre os séculos VII e XII (os Padres do Deserto), esse paradigma está assentado sobre alguns princípios: o isolamento, o ‘desprezo pelo mundo’ (contemptus mundi, como rezam os livros espirituais), o distanciamento diante da vida dos casados. Fica claro, para quem observa as coisas hoje, que esse paradigma não funciona mais. O princípio monástico está em queda livre, embora permaneça muito respeitado. A ‘vida religiosa’ pode contar com a simpatia da população, mas não tem mais a força de antes. Parece algo do passado, um tipo de vida que pode até suscitar saudades, mas carece de significância para os dias de hoje. O mesmo acontece, até certo ponto, com a igreja em geral. Fora dos limitados círculos eclesiásticos não se presta mais atenção ao que o papa ou o bispo dizem. Não que exista um clima de hostilidade ou rejeição por parte da sociedade, mas não se pode fugir da impressão que os modos eclesiásticos, aos olhos de muitos, simplesmente estão ‘fora do tempo’.

Um fato inesperado.

Embora houvesse, desde a Idade Média, esses movimentos em prol da vida evangélica que acabei de evocar, o papado não arredou pé. Durante todos esses séculos, não se falava em pobreza nos altos escalões da igreja. Era tabu. O papa não tomava posição. É dentro dessa história ‘de longa duração’ que, inesperadamente, duas semanas antes da abertura do Concílio Vaticano II (setembro 1962), numa emissão radiofônica, foi pronunciada, pelo Papa João XXIII, a seguinte frase: A igreja é de todos, mas é antes de tudo uma igreja de pobres. Dita sem alarde e sem elevação de voz, como se fosse a coisa mais normal do mundo, essa frase, na realidade, rompeu um silêncio de séculos.  Era a primeira vez que a mais alta autoridade eclesiástica declarava que a pobreza evangélica era um desafio para a igreja. De repente, a fala de Jesus na sinagoga de Nazaré ressoava no Vaticano:

Um Sopro do Senhor está sobre mim:

Por ele fui escolhido para anunciar uma boa notícia aos pobres.

Enviado por ele, declaro aos prisioneiros sua libertação,

Aos cegos a recuperação da vista,

Aos oprimidos a soltura (Lc 4, 18-19).

A reação no Concílio Vaticano II.

Acontece que as palavras papais de setembro 1962 passam largamente despercebidas. Não são comentadas nas dioceses e nas paróquias, não são divulgadas pela grande imprensa ou pela TV, não alcançam o grande público católico, Mesmo os Padres Conciliares, reunidos em Roma ao longo de três anos, entre 1962 e 1965, mostram pouco interesse. Há, decerto, a fala do Cardeal Lercaro que, num discurso na Assembleia, declara que o tema da pobreza mereceria ser o ‘único tema do Concílio’. O Cardeal é profusamente aplaudido. Mas logo depois desce o manto do silêncio. Não se fala mais em pobreza na Aula Conciliar. Os bispos continuam com os temas que lhes interessam: reforma litúrgica, ecumenismo, modelo de igreja, dogma, luta contra o comunismo, seminários e casas de formação, moral, perigo da secularização, do protestantismo e do espiritismo. A pobreza não é um tema do Concílio Vaticano II.

Desse modo podemos dizer que o posicionamento do Papa João pertence à ‘história fraca’ do cristianismo, a história da fragilidade evangélica que, mesmo num Concílio que reúne os bispos do mundo inteiro, apenas forma uma corrente subterrânea.

A opção pelo pobre.

É na América Latina que essa corrente subterrânea que aflora à superfície. Se o Concílio em Roma atribui pouca atenção à questão da pobreza de largos setores da humanidade, não se pode dizer o mesmo da Conferência Geral dos Bispos da América latina que se realiza em Medellin (na Colômbia) no ano 1968. Os bispos latino-americanos não se deixam mais teleguiar pelo ‘Primeiro Mundo’ (principalmente Europa e Estados Unidos), mas assumem corajosamente uma postura de ‘Terceiro Mundo’. Enfrentam a realidade social, econômica e política do continente sul-americano. Fazem uma ‘opção pelo pobre’. Esse slogan não é puro palavreado, mas representa ações concretas: alguns dos bispos mais atuantes em Medellin passam efetivamente a manter uma vida em consonância com o modo de viver comum dos povos de suas terras. Na América Latina, a opção pelo pobre continua sendo assumida pela mais alta autoridade eclesiástica ao longo das últimas décadas, como se verifica em textos proferidos nas sucessivas Conferências Episcopais: Puebla 1979; Santo Domingo 1992 e Aparecida 2007.

O vocabulário do Papa Francisco.

Será que os cardeais reunidos em Roma para eleger um novo papa, em 2013, entenderam mesmo as palavras que o Cardeal Bergoglio tinha proferido poucos dias antes? Será que eles se lembravam que ele já foi um ator importante na Conferência do Episcopado Latino-americano em Aparecida, no ano 2007, quando era arcebispo de Buenos Aires? Naquela oportunidade, ele já se revelou adepto da linha de Medellin 1968. Seja como for, esses cardeais elegeram Bergoglio como novo papa.

Logo depois de eleito, o Papa Francisco assumiu o posicionamento do Papa João XXIII em 1962. Exclamou, três dias depois de eleito: Ah! Como eu queria uma igreja pobre e para os pobres. As mesmas palavras voltam no documento Evangelii Gaudium (EG), um dos primeiros por ele assinados: uma igreja pobre e para os pobres, uma igreja que faz opção pelo pobre (EG, 198). Ao longo de sucessivas falas, em diversas ocasiões, o papa vai criando um vocabulário todo próprio: igreja que se move, que faz opção pelos últimos, que vai à periferia, que sai de si mesma (audiência de 23/03/2013), que anda pela rua (os ‘sacerdotes callejeros’), igreja inclusiva, não excludente, não autocentrada, não narcisista, que não vive para si mesma, não é cartório, igreja inteiramente missionária (EG 34), discípula missionária (EG 40), hospital de campanha, campo de refugiados. Ainda se pode citar EG 195, 197, 198 ou 199.

A expressão de maior realce, dentro desse novo vocabulário, é ‘igreja em saída’:

Sonho com uma opção missionária

capaz de transformar tudo:

os estilos, os horários, a linguagem,

numa atitude constante de saída (EG 26-27).

‘Igreja em saída’, eis a expressão que resume o posicionamento do Papa Francisco frente à ideologia ‘auto-centrada’ que predominou na igreja católica durante séculos e às práticas originadas por essa ideologia.

Um novo tipo de sacerdote.

Tudo isso ainda é muito frágil e corre o risco de ser levado pela poeira dos tempos, se não aparecer um novo tipo de padre. Será que, nos dias que correm, esse tipo está se gestando? Depende largamente do futuro das comunidades de base, pois, como diz com argúcia Carlos Mesters, ‘não há comunidade de base sem padre’. Então o importante consiste em substituir aos poucos a imagem do sacerdote que aparece na comunidade para celebrar missa, administrar sacramentos, abençoar casamentos, executar ritos e liturgias, pela imagem de um sacerdote que fica no círculo, ao lado de leigos e leigas, escuta e interfere de vez em quando, como orientador ou mesmo como simples companheiro. Uma passagem difícil, que exige lucidez e determinação, pois sempre é mais fácil voltar ‘às panelas do Egito’. Para um sacerdote, entenda-se, não é fácil viver essa experiência, pois mesmo os sacerdotes de hoje ainda foram formados, nos seminários, para atuar numa Igreja ‘auto-referencial’. Muitos não conseguem mudar de visão, embora a situação do mundo, das sociedades e das igrejas tenha mudado nos últimos 50 anos. Mesmo sabendo que a igreja católica perde aos poucos uma posição dominante na sociedade, os sacerdotes experimentam dificuldade em se engajar numa ‘igreja em saída’. Eis o primeiro ponto.

Um novo tipo de leigo/leiga.

Será que está aparecendo, na igreja católica, um novo tipo de leigo/leiga, que corresponda aos ditames de uma ‘igreja em saída’? Nos últimos anos houve diversas iniciativas que visavam ativar a colaboração de leigos e leigas na qualidade de catequistas, professoras, animadores e animadoras, cantoras e cantores, secretários e secretárias paroquiais, ministros da Eucaristia, diáconos, ministros do dízimo, legionários, etc. São iniciativas de valor, mas, para quem enxerga a perspectiva de uma ‘igreja em saída’, fica claro que elas têm um caráter passageiro. Constituem a passagem entre um laicato totalmente passivo e o laicato que a igreja missionária do Papa Francisco necessita. Cedo ou tarde, o(a) leigo(a) terá de sair de sua posição de inferioridade e dependência em relação ao clero.  Para tanto, ele (ela) terá de questionar o caráter corporativo da atual organização eclesiástica.

Aqui, de novo, um mergulho nas profundezas da memória cristã pode ajudar. Trabalhei esse tema amplamente em meu livro ‘Origens do Cristianismo’ (Paulus, São Paulo, 2016). Já antes do surgimento do movimento de Jesus existia, no seio do judaísmo, uma tensão entre a estrutura laical das sinagogas e a estrutura sacerdotal do Templo. O movimento de Jesus não adotou o sistema sacerdotal, mas optou resolutamente por um modelo leigo de organização. As primeiras lideranças (bispo, presbítero, diácono) eram leigas, assim como o próprio Jesus fora um leigo. Nos primeiros documentos cristãos encontramos casais, homens e mulheres que trabalham em solidariedade e se reúnem em casas familiares. Para Paulo, um ‘presbítero’ é um pai de família que tem a confiança da comunidade porque governa bem sua casa (Tit 1, 6-8).

Hoje não verificamos, dentro da igreja católica, senão poucas formações leigas independentes e autônomas, capazes de atuar na sociedade como associações de direito civil e de defender, dentro daquela sociedade, os valores cristãos. Nisso, igualmente, a colaboração daqueles sacerdotes que se mostram dispostos a reassumir a antiquíssima imagem do ‘mestre’, do ‘profeta’ ou do ‘presbítero’, dos primeiros tempos do cristianismo, é preciosa. Mas o importante mesmo consiste em formar grupos fortes e coesos, alimentados por leituras bíblicas e outras leituras espirituais (como as Cartas de Dom Helder ou de Mons. Romero, por exemplo), pois não é fácil enfrentar sociedades permeadas de valores capitalistas. No mundo em que vivemos, fica difícil viver o evangelho sem o apoio de uma comunidade forte.

Em: eduardohoornaert.blogspot.com.br/ 17/3/2017

Una ética para la Madre Tierra

Hoy es un hecho científicamente reconocido que los cambios climáticos, cuya expresión mayor es el calentamiento global, son de naturaleza antropogénica, con un grado de seguridad del 95%. Es decir, tienen su génesis en un tipo de comportamiento humano violento con la naturaleza.

Este comportamiento no está en sintonía con los ciclos y ritmos de la naturaleza. El ser humano no se adapta a la naturaleza sino que la obliga a adaptarse a él y a sus intereses. El mayor interés, dominante desde hace siglos, se concentra en la acumulación de riqueza y de beneficios para la vida humana a partir de la explotación sistemática de los bienes y servicios naturales, y de muchos pueblos, especialmente, de los indígenas.

Los países que hegemonizan este proceso no han dado la debida importancia a los límites del sistema-Tierra. Continúan sometiendo a la naturaleza y la Tierra a una verdadera guerra, a pesar de que saben que serán vencidos.

La forma como la Madre Tierra demuestra la presión sobre sus límites intraspasables es mediante los eventos extremos (prolongadas sequías por un lado y crecidas devastadoras por otro; nevadas sin precedentes por una parte y oleadas de calor insoportables por otra).

Ante tales eventos, la Tierra ha pasado a ser el claro objeto de la preocupación humana.

Las numerosas COPs (Conferencia de las Partes), organizadas por la ONU nunca llegaban a una convergencia. Solamente en la COP21 de París, realizada del 30 de noviembre al 13 de diciembre de 2015 se llegó por primera vez a un consenso mínimo, asumido por todos: evitar que el calentamiento supere los 2 grados Celsius.

Lamentablemente esta decisión no es vinculante. Quien quiera puede seguirla, pero no existe obligatoriedad, como lo mostró el Congreso norteamericano que vetó las medidas ecológicas del presidente Obama. Ahora el presidente Donald Trump las niega rotundamente como algo sin sentido y engañoso.

Va quedando cada vez más claro que la cuestión es antes ética que científica. Es decir, la calidad de nuestras relaciones con la naturaleza y con nuestra Casa Común no eran ni son adecuadas, más bien son destructivas.

Citando al Papa Francisco en su inspiradora encíclica Laudato Si: sobre el cuidado de la Casa Común (2015): «Nunca hemos maltratado y lastimado nuestra casa común como en los últimos dos siglos… estas situaciones provocan el gemido de la hermana Tierra, que se une al gemido de los abandonados del mundo, con un clamor que nos reclama otro rumbo» (n. 53).

Necesitamos, urgentemente, una ética regeneradora de la Tierra, que le devuelva la vitalidad vulnerada a fin de que pueda continuar regalándonos todo lo que siempre nos ha regalado. Será una ética del cuidado, de respeto a sus ritmos y de responsabilidad colectiva.

Pero no basta una ética de la Tierra. Es necesario acompañarla de una espiritualidad.

Ésta hunde sus raíces en la razón cordial y sensible. De ahí nos viene la pasión por el cuidado y un compromiso serio de amor, de responsabilidad y de compasión con la Casa Común, como por otra parte viene expresado al final de la encíclica del obispo de Roma, Francisco.

El conocido y siempre apreciado Antoine de Saint-Exupéry, en un texto póstumo escrito en 1943, Carta al General “X” afirma con gran énfasis: «No hay sino un problema, sólo uno: redescubrir que hay una vida del espíritu que es todavía más alta que la vida de la inteligencia, la única que puede satisfacer al ser humano» (Macondo Libri 2015, p. 31).

En otro texto, escrito en 1936 cuando era corresponsal de Paris Soir durante la guerra de España, que lleva como título Es preciso dar un sentido a la vida, retoma la vida del espíritu. En él afirma: «el ser humano no se realiza sino junto con otros seres humanos en el amor y en la amistad. Sin embargo los seres humanos no se unen sólo aproximándose unos a otros, sino fundiéndose en la misma divinidad. En un mundo hecho desierto, tenemos sed de encontrar compañeros con los cuales con-dividir el pan» (Macondo Libri p.20).

Al final de la Carta al General “X” concluye: «¡Cómo tenemos necesidad de un Dios!» (op. cit. p. 36).

Efectivamente, sólo la vida del espíritu da plenitud al ser humano. Es un bello sinónimo de espiritualidad, frecuentemente identificada o confundida con religiosidad. La vida del espíritu es más, es un dato originario y antropológico como la inteligencia y la voluntad, algo que pertenece a nuestra profundidad esencial.

Sabemos cuidar la vida del cuerpo, hoy una verdadera cultura con tantas academias de gimnasia. Los psicoanalistas de varias tendencias nos ayudan a cuidar de la vida de la psique, para llevar una vida con relativo equilibrio, sin neurosis ni depresiones.

Pero en nuestra cultura olvidamos prácticamente cultivar la vida del espíritu que es nuestra dimensión radical, donde se albergan las grandes preguntas, anidan los sueños más osados y se elaboran las utopías más generosas. La vida del espíritu se alimenta de bienes no tangibles como el amor, la amistad, la convivencia amigable con los otros, la compasión, el cuidado y la apertura al infinito. Sin la vida del espíritu divagamos por ahí sin un sentido que nos oriente y que haga la vida apetecible y agradecida.

Una ética de la Tierra no se sustenta ella sola por mucho tiempo sin ese supplément d’ame que es la vida del espíritu. Ella hace que nos sintamos parte de la Madre Tierra a quien debemos amar y cuidar.
Leonardo Boff es teólogo, filósofo y escribió: Como cuidar da Casa Comum, Vozes 2017.

An ethics for Mother Earth

It is a recognized scientific fact, with 95% certainty, that climate change, the main expression of which is global warming, is of an anthropogenic nature. That is, those changes have their genesis in violent human behavior towards nature.
Such behavior is not in harmony with the cycles and rhythms of nature. Humans are not adapting to nature, but forcing her to adapt to humans and human interests. Their main interest, dominant for two centuries now, is centered on the accumulation of wealth and benefits for the lives of some humans, starting with the systematic exploitation of goods and services, and of many peoples, especially the Indigenous Nations.

The countries that led this process have not given proper importance to the limits of the Earth-system. They continue subjecting nature and the Earth to a true war, even though they know that they will be defeated.

The way Mother Earth expresses the pressure on her fixed limitations is through extreme events (prolonged droughts on the one hand, and devastating floods on the other, unprecedented snow storms here, and unbearable heat waves elsewhere.)

Facing such events, the Earth has become a clear object of human preoccupation.

The several COPs (Conference of the Parties), organized by the UN, never reached an agreement. Only the Paris COP21, of November 30 to December 13, 2015 reached a minimum consensus for the first time, undertaken by all: to prevent global warming from exceeding 2 degrees Celcius.

Regrettably, this agreement is not binding. Any country may follow it, but is not of an obligatory nature, as was shown by the Northamerican Congress that revoked the ecological measures of President Barack Obama. Now President Donald Trump roundly denies them as being nonsensical and deceitful.

It is becoming ever more evident that the question is more an ethical than a scientific one. That is, the quality of our relations with nature and with our Common Home were not and are not adequate. They are in fact destructive.

Quoting Pope Francis in his 2015 inspiring encyclical letter Laudato Si: about caring for the Common Home: «We have never before mistreated and hurt our Common Home as much as in the last two centuries…these situations provoke the wailings of Sister Earth, echoing the cries of the abandoned of the world, whose voices demand that we follow a different path» (n. 53).

We urgently need a regenerative ethics of the Earth, one that restores her damaged vitality, so that she may continue giving us all that she always has given us. That must be an ethics of caring, of respect for her rhythms and of collective responsibility.

But an ethics of the Earth is not enough. It must be joined with spirituality.

This spirituality is rooted in cordial and sensible reason. From there comes the passion for caring and a serious commitment to love, responsibility and compassion for our Common Home, as is expressed at the end of the encyclical letter of Francis, Bishop of Rome.

The well known and universally admired Antoine de Saint-Exupéry, in a posthumously published text, written in 1943, Letter to General “X”, emphatically affirms: «There is one problem, and only one: to rediscover that there is a life of the spirit that is even higher than the life of intelligence. It is the only one that can satisfy the human being» (Macondo Libri 2015, p. 31).

In another text,written in 1936 when he was a Paris Soir correspondent, during the Spanish Civil War, with the title, It is important to give meaning to life, de Saint-Exupéry returns to the life of the spirit. There he affirms: «the human being does not realize himself other than together with other human beings, in love and friendship. However, human beings not only unite by being next to each other, but by fusing together in the same divinity. In a world turned into a desert, we are thirsty to find compañeros, comrades, with whom to share the bread.» (Macondo Libri p.20).

At the end of the Letter to General “X” , he concludes: «Oh how much are we in need of a God!» (op. cit. p. 36).

In fact, only the life of the spirit gives fullness to the human being. It is a beautiful synthesis of spirituality, frequently identified or confused with religiosity. The life of the spirit is more. It is as original and anthropological a fact as are intelligence and will. It is something that belongs to our most essential depth.

We know how to care for the life of the body, a true cultural phenomenon now, with so many physical fitness academies. Psychoanalysts of several tendencies help us to care for the life of the psychic, to live a life of relative equilibrium, without neuroses or depression.

But our culture practically forgets to cultivate the life of the spirit, that is our most radical dimension. It is where the great questions live, the most daring dreams dwell, and the most generous utopias are formed. The life of the spirit is nourished by intangible goods, such as love, friendship, friendly coexistence with the others, compassion, caring and openness to the infinite. Without the life of the spirit we wander about, without a direction that guides us and makes life appetizing and grateful.

An ethics of the Earth is not sustained by itself indefinitely, without that supplément d’ame that is the life of the spirit. It makes us feel part of Mother Earth, to whom we must give love and caring.

Leonardo Boff  Theologian-Philosopher of the Earthcharter Commission

Free translation from the Spanish sent by
Melina Alfaro, alfaro_melina@yahoo.com.ar.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.