O golpe visto de fora: Emir Sader

Emir Sader é um conhecido sociólogo e cientista político, profundamente comprometido com as transformações de nosso país na linha das políticas sociais em favor das grandes maiorias, no sentido de diminuir a perversa desigualdade social. É professor na UERJ, na USP  e um dos fundadores do Forum Social Mundial. É muito solicitado internacionalmente. Publicamos seu texto para aprofundar a discussão política que está havendo no paísLboff

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No começo da crise, a mídia internacional simplesmente reproduzia o que dizia a imprensa brasileira. Era uma espécie de continuidade da operação de desconstrução da imagem do Brasil de Lula, iniciada com as manifestações de 2013.

Por ela, o Brasil deixava de ser o país que combatia radicalmente a fome e a desigualdade para ser o país da corrupção. O país deixava de ter modelo de desenvolvimento econômico com distribuição de renda factível e virtuoso para ser um país inviável economicamente e caótico. Comandavam essa operação alguns dos órgãos conservadores de maios peso na formação da opinião pública internacional, entre eles The Economist, Wall Street Journal, El País, Financial Times.

Era preciso destruir a imagem do Brasil como modelo internacionalmente reconhecido de alternativa ao neoliberalismo. A imagem de Lula como o mais importante líder político no combate à fome, como “o cara”, deveria ser substituída pela de um líder de um projeto falido e sua imagem esquecida.

A crise, segundo grande parte da mídia internacional, no seu início, era uma continuidade da interpretação dela simplesmente como um estágio final da esgotamento dos governos do PT, corroído por sua própria corrupção. Era a versão da mídia brasileira reproduzida mecanicamente fora do Brasil.

Quando a crise se tornou aguda, os principais meios de comunicação de todo o mundo mandaram seus correspondentes para acompanhar seu desenlace, conforme anunciada pela mídia. Ao chegar, logo se deram conta que se tratava exatamente do contrário: são os corruptos, com Eduardo Cunha e Michel Temer à cabeça, os que tratam de derrubar uma presidenta honesta, que não havia cometido nenhum crime de responsabilidade que permitisse a aplicação do impeachment e que se trata efetivamente de um golpe político dos setores mais conservadores do país, para bloquear um modelo vitorioso quatro vezes nas urnas e cuja imagem é o prestígio vigente do próprio Lula, sobre quem nenhuma acusação de corrupção foi comprovada.

Gerou-se então uma impressionante unanimidade internacional, maior do que em qualquer outro momento, inclusive durante a ditadura militar, de condenação do golpe e de ilegitimidade do governo que surge daí. Mesmos os órgãos mais neoliberais, que se entusiasmam com os planos privatizadores de Henrique Meirelles, se dão conta da fragilidade política do governo e de como ele está composto por um bando dos políticos mais corruptos do Brasil.

*Sociólogo

Fonte: Brasil 247

Gott im Heute erfahren in einer Situation der Krise

Unsere heutige Zeit ist so sehr von der Politik belastet, dass unsere Psyche davon betroffen ist. Keinen Ausweg zu sehen, im Blindflug zu leben, wie ein steuerloses Schiff dahinzutreiben löscht unseren letzten Lebensfunken. Am Ende vergessen wir, was in unserem Leben essentiell ist.

Wer meinen letzten Artikel “Gibt es noch Rettung für das heutige Brasilien?” liest, findet dort den Hintergrund für diese Betrachtung über Gott. In Zeiten wie dieser, ohne pietistisch zu sein, wenden wir uns der Quelle zu, die schon immer die Menschheit nährte. Vor allem in düsteren Zeiten allgemeiner Krisen spüren wir eine Sehnsucht nach Gott. Wir erwarten Sein Licht. Und noch mehr: Mitten in den Turbulenzen möchten wir Gott erfahren und Ihn in unseren Herzen spüren.
Schauen wir uns in der Geschichte um, so sehen wir, dass die Menschheit sich schon immer die Frage nach der Letzten Wirklichkeit gestellt hat. Den Menschen wurde bewusst, dass sie ihren unendlichen Durst nicht ohne etwas Unendliches stillen können, das diesem Durst entspricht. Sie konnte sich die Größe des Universums und unserer eigenen Existenz nicht erklären ohne das, was üblicherweise als Gott bezeichnet wird, selbst wenn diese „Es“ in den verschiedenen Kulturen Tausende von Namen trägt. In der säkularen Sprache von heute sprechen wir in der neuen Kosmologie von der „Urquelle, aus der alle Wesen stammen“.
Trotz dieser unermüdlichen Suche besagt das universelle Zeugnis, dass „niemand jemals Gott sah“ (1 Joh 4,12). Moses bat darum, die Herrlichkeit Gottes sehen zu dürfen, doch dieser sagte ihm: „Du kannst mein Angesicht nicht sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben“ (Ex. 33,20). Doch selbst wenn wir Ihn nicht sehen können, so können wir Zeichen Seiner Gegenwart wahrnehmen. Dafür brauchen wir nur achtsam zu sein und uns für die Feinfühligkeit des Herzens zu öffnen.
Das folgende Zeugnis eines Cherokee beeindruckte mich. Er sprach von jemandem, der verzweifelt nach Gott suchte, doch die vielen Zeichen der göttlichen Gegenwart nicht wahrnehmen konnte. So lautet die Erzählung:
“Ein Mann flüsterte: Gott, sprich zu mir! Und eine Nachtigall begann zu singen. Doch der Mann achtete nicht darauf. Er bat wiederum: Gott, sprich zu mir! Und ein Donnerschlag hallte durch das Land. Und der Mann achtete nicht darauf. Er bat wieder: Gott, lass mich dich sehen! Ein großartiger Mond schien am Nachthimmel, doch der Mann nahm das nicht wahr. Nervös begann er auszurufen: Gott, zeige mir ein Wunder! Und ein Baby wurde geboren. Doch der Mann hielt sich nicht damit auf, das Baby zu betrachten oder das Wunder des Lebens zu bestaunen. Verzweifelt schrie er: Gott, wenn du existierst, so berühre mich, lass mich deine Gegenwart hier und jetzt spüren. Und ein Schmetterling landete sanft auf seiner Schulter. Doch der Mann schüttelte ihn ärgerlich ab.
Enttäuscht und unter Tränen setzte der Mann seine Reise fort. Er lief ziellos umher, bat um nichts mehr und war voller Angst, da er nicht wusste, wie er die Zeichen von Gottes Gegenwart erkennen konnte.”
Sein Mangel an Achtsamkeit war die Ursache für seine Verzweiflung, seiner Einsamkeit und Heimatlosigkeit. Das Gegenteil vom Glauben an Gott ist nicht Atheismus, sondern das Gefühl von Einsamkeit und existentieller Verlassenheit. Mit Gott wird alles transformiert und von Sinn erfüllt.
Inmitten unserer aktuellen verstrickten politischen Situation suchen wir nach einer wahren Gotteserfahrung. Dafür müssen wir über unsere rationale Vernunft hinausgehen, welche die Phänomene über deren Verzweigungen zu verstehen sucht, sie berechnet, manipuliert und in das Spiel des Wissens als wissenschaftliche Objektivität sowie als politische Interessen einfügt, wie es zurzeit geschieht. Dieser berechnende Geist denkt zwar über Gott nach, nimmt Ihn aber nicht wahr.
Wir brauchen einen anderen Geist, einen, der Gott fühlt: einen Geist der Feinfühligkeit und der Herzlichkeit, der Bewunderung und Verehrung. Es ist die Vernunft des Herzens oder der Sensibilität, die Gott vom Herzen aus spürt.

Gott lässt sich besser spüren, wenn wir von der Intelligenz des Herzens ausgehen, als wenn wir versuchen, mit den intellektuellen Verstand über Ihn nachzudenken. Dann werden wir begreifen, dass wir niemals allein sind. Eine unauslöschliche, mysteriöse und liebende Gegenwart ist uns zu allen Zeiten nahe.

Ist das nicht der Grund, warum wir Jahrhunderte lang nicht aufhören nach Gott zu fragen? Ist es nicht das, was unsere Herzen füllt, wenn wir Zeit mit Ihm verbringen? Ist es nicht, weil Er es ist, der Namenlose und Mysteriöse, der uns innewohnt? Ist dies nicht der Grund, warum wir glauben, dass es immer eine Lösung für unsere Probleme gibt?

Wir wissen, dass Er es ist, wenn wir keine Angst mehr haben, denn Er ist der wahre Herr der Geschichte. Und wir wagen zu hoffen, dass ein gutes Geschick aus der Dunkelheit entspringen wird, die wir gerade ertragen müssen.

Leonardo Boff ist Ekotheologe und Schriftsteller

 

Como experimentar a Dios hoy en una situación de crisis

En los días actuales vivimos tiempos tan atribulados políticamente que acabamos psicológicamente alterados. No ver caminos, andar a ciegas, a la deriva como un barco sin timón, nos quita el brillo de la vida. Acabamos olvidando las cosas esenciales.

Entonces nos volvemos hacia aquella Fuente que siempre alimentó a la humanidad, especialmente en tiempos sombríos de crisis generalizada. Sentimos saudades de Dios. Y queremos experimentarlo y sentirlo desde el corazón.

Si miramos la historia, constatamos que la humanidad siempre se preguntó por la Última Realidad. Se daba cuenta de que no podía saciar su sed infinita sin encontrar un objeto infinito adecuado a su sed. No conseguiría explicar la grandeza del universo y nuestra propia existencia sin aquello a lo que convencionalmente se llama Dios, aunque tenga otros mil nombres según las diferentes culturas. Hoy, con un lenguaje secular, proveniente de la nueva cosmología, hablamos de la “Fuente Originaria de donde vienen todos los seres”.

A pesar de esta búsqueda incansable el testimonio de todos es que “nadie vio jamás a Dios” (1 Jn 4,12). Moisés suplicó ver la gloria de Dios, pero Dios le dijo: “No podrás ver mi rostro porque nadie puede verme y seguir viviendo” (Ex 33, 20). Si no podemos verlo, podemos identificar señales de su presencia. Basta prestar atención y abrirnos a la sensibilidad del corazón.

Impresiona el testimonio de un indígena cherokee norteamericano que habla de alguien que buscaba desesperadamente a Dios pero no prestaba atención a su presencia en tantas señales. Él cuenta:

«Un hombre susurró: ¡Dios, habla conmigo! Y un ruiseñor empezó a trinar. Pero el hombre no le prestó atención. Volvió a pedir: ¡Dios, habla conmigo! y un trueno resonó por el espacio. Pero el hombre no le dio importancia. Pidió nuevamente: ¡Dios, déjame verte! Y una enorme luna brilló en el cielo profundo. Pero el hombre ni se dio cuenta. Y, nervioso, comenzó a gritar: ¡Dios, muéstrame un milagro! Y he aquí que nació un niño. Pero el hombre no se inclinó sobre él para admirar el milagro de la vida. Desesperado, volvió a gritar: ¡Dios, si existes, tócame y déjame sentir tu presencia aquí y ahora. Y una mariposa se posó, suavemente, en su hombro. Pero él, irritado, la apartó con la mano».

«Decepcionado y entre lágrimas siguió su camino. Vagando sin rumbo. Sin preguntar nada más. Solo lleno de miedo. Porque no supo leer las señales de la presencia de Dios».

La consecuencia de su falta de atención produjo su desespero, soledad y pérdida de enraizamiento. Lo opuesto a creer en Dios no es el ateísmo, sino la sensaciónde soledad y desamparo existencial. Con Dios todo se transfigura y se llena de sentido.

Para tener una verdadera experiencia de Dios tenemos que ir más allá de la razón racional que comprende los fenómenos por las ramas, los calcula, los manipula y los incluye en el juego de los saberes de la objetividad científica y también de los intereses humanos. Ese espíritu de cálculopiensa sobre Dios pero no percibe a Dios.

Tenemos que tener otro espíritu, aquel que siente a Dios: el espíritu de finura y de cordialidad, de admiración y de veneración. Es la razón cordial o sensible. Ella siente a Dios desde el corazón.
Dios es más para ser sentido a partir de la inteligencia cordial que para ser pensado a partir de la razón intelectual. Entonces nos damos cuenta de que nunca estábamos solos. Una Presencia inefable, misteriosa y amorosa nos acompañaba.

¿No será por eso no acabamos nunca de preguntarnos por Dios, siglo tras siglo? ¿No será por eso que siempre arde nuestro corazón cuando nos entretenemos con Él? ¿No será el adviento de Él, del sin Nombre y del Misterio que nos habita?

Estamos seguros de que es Él cuando ya no sentimos miedo, porque estamos en la palma de su mano. Entonces experimentamos una discreta serenidad e irradiamos vida y bondad.

*Leonardo Boff es articulista del JB online y teólogo.

Traducción de MJ Gavito Milano

Ningún Papa fue tan lejos en la condena del capitalismo:M.Löwy

Michael Löwy es un sociólogo y filosofo franco-brasilero, profundo conocedor del pensamiento cristiano latinoamericano. Vale la pena oír su voz en esta entrevista dada al Correio da Cidadania de 21/06/2016. He aquí una parte de la entrevista; la completa fué ya publicada en portugués en este blog. lboff

La encíclica Laudato Si ataca frontalmente el sistema capitalista. ¿Qué significa esto viniendo de un Papa?
Bergoglio no es marxista y la palabra “capitalismo” no aparece en la Encíclica. Pero queda muy claro que para él los dramáticos problemas ecológicos de nuestra época resultan de los «engranajes de la actual economía globalizada», engranajes que constituyen un sistema global, «un sistema de relaciones comerciales y de propiedad estructuralmente perverso». ¿Cuáles son para Francisco estas características «estructuralmente perversas»? Ante todo, es un sistema en el cual predominan «los intereses ilimitados de las empresas» y «una discutible racionalidad económica», una racionalidad instrumental que tiene como único objetivo aumentar el lucro. Para el Papa, esta perversidad no es propia de uno u otro país, sino de «un sistema mundial, donde predominan la especulación y el principio de maximización del lucro, y una búsqueda de rentabilidad financiera que tiende a ignorar todo el contexto y los efectos sobre la dignidad humana y el medio ambiente. Así, se manifiesta la íntima relación entre degradación ambiental y degradación humana y ética».

La obsesión del crecimiento ilimitado, el consumismo, la tecnocracia, el dominio absoluto del dinero y la divinización del mercado son otras características perversas del sistema. En su lógica destructiva, todo se reduce al mercado y al «cálculo financiero de costes y beneficios». Pero sabemos que «el medio ambiente es uno de esos bienes que los mecanismos de mercado no son capaces de defender o de promover adecuadamente». El mercado es incapaz de tener en cuenta valores cualitativos, éticos, sociales, humanos o naturales, es decir, «valores que exceden cálculos».

El poder “absoluto” del capital financiero especulativo es un aspecto esencial del sistema, como reveló la reciente crisis bancaria. El comentario de la Encíclica es contundente: «la salvación de los bancos a toda costa, haciendo pagar el precio a la población, confirma el dominio absoluto de las finanzas que no tienen futuro y sólo puede generar nuevas crisis, después de una larga, costosa y aparente cura».

Asociando siempre la cuestión ecológica y la cuestión social, Francisco constata: «la misma lógica que dificulta tomar medidas drásticas para invertir la tendencia al calentamiento global es la que no permite cumplir con el objetivo de erradicar la pobreza». Existe una larga tradición de crítica del capitalismo liberal, o de los “excesos” del capital en la Iglesia Católica, pero ningún Papa fue tan lejos en condenarlo como Francisco.

¿Qué tiene que enseñar la Teología de la Liberación a la izquierda mundial, considerando sus diferentes corrientes de pensamiento?
En primer lugar, ella nos enseña que la religión puede ser otra cosa, diferente del simple “opio del pueblo”. Además, Marx y Engels ya habían previsto la posibilidad de movimientos religiosos con una dinámica anticapitalista. La izquierda debe tratar con respeto las convicciones religiosas y considerar a los militantes cristianos de izquierda como parte esencial del movimiento de emancipación de los oprimidos. La teología de la liberación nos enseña también la importancia de la ética en el proceso de concienciación y la prioridad del trabajo de base, junto a las clases populares, en sus barrios, iglesias, comunidades rurales y escuelas.

¿La iglesia católica en Brasil está alineada con el Papa Francisco?
Buena parte de los obispos de la CNBB está alineada con Francisco. A algunos incluso les gustaría que fuese más lejos. Otros, por el contrario, piensan que está poniendo en peligro la doctrina de la fe y tratan de poner obstáculos a sus propuestas. Pero la Iglesia brasilera, a pesar de sus límites, en particular en lo que concierne al derecho de las mujeres sobre sus cuerpos – divorcio, contracepción, aborto – es una de las más progresistas del mundo católico.

La “Opción Preferencial por el Pobre”, conjunto de ideas y acciones prácticas contrarias a la lógica de acumulación y retención de capital del actual sistema político y económico, si se lleva plenamente a la práctica resultará en confrontaciones violentas. ¿Cómo se posicionaría el Papa en este escenario, según usted?
La Iglesia tradicionalmente busca “evitar” los confrontamientos violentos. Pero en la Conferencia de Medellín de los obispos latinoamericanos, en 1968, fue adoptada una resolución importante que reconoce el derecho de insurrección del pueblo contra tiranías y estructuras opresivas. Como sabemos, algunos miembros del clero llevaron su opción libertaria y su compromiso con la lucha de los pobres hasta las últimas consecuencias, participando en movimientos armados de emancipación

Fue el caso de Camilo Torres en Colombia, que decidió unirse al Ejército de Liberación Nacional y murió en combate en 1966. Pocos años después, un grupo de jóvenes dominicanos dio su apoyo a la ALN, dirigida por Carlos Marighella, en la lucha contra la dictadura militar. Y en la década de 1970, los hermanos Cardenal y varios otros religiosos participaron en el Frente Nacional de Liberación de Nicaragua. Es difícil prever, en el momento actual, qué tipo de “confrontaciones violentas” se darán contra el sistema capitalista, y menos aún cuál será la posición