Die Bedeutung von Bio-Ökonomie oder Öko-Entwicklung

Die vergangenen Präsidentschaftswahlen haben die Frage nach der Entwicklung, einem klassischen Thema der globalisierten Makro-Ökonomie, in den Vordergrund gestellt. Entweder aus Unwissenheit oder weil die Kandidaten sich dessen bewusst waren, dass sie dann alles ändern müssten, war keine Rede von so wichtigen Themen wie die Bedrohungen des Lebens und unserer Zivilisation, die durch nukleare, chemische und biologische Prozesse zerstört werden könnten, oder durch die ständig wachsende, irgendwann abrupt ansteigende Erderwärmung, die, wie viele Wissenschaftler annehmen, einen großen Teil des Lebens, wie wir es kennen, zerstören und die Menschheit selbst gefährden würde. Wie es in der Erd-Charta heißt: „Unser gemeinsames Geschick ruft uns zu einem Neubeginn auf“. Niemand wagte dies zu thematisieren, nicht einmal Marina Silva, die – was ihr großes Verdienst ist – das Paradigma der Nachhaltigkeit zur Sprache brachte.

 Was wir mit Gewissheit behaupten können, ist, dass wir nicht so weitermachen können wie bisher. Der Preis des Überlebens wird ein radikaler Wechsel unserer Lebensweise auf der Erde sein. Der Entwurf der Öko-Entwicklung oder einer Bio-Ökonomie, wie Ladislau Dowbor und Ignacy Sachs u. a. Vorschlagen, ermutigt uns, diese Richtung einzuschlagen.

 Einer der ersten, die diese intrinsische Beziehung zwischen Ökonomie und Biologie erkannten, war der rumänische Ökonom und Mathematiker Nicholas Georgescu Roegen (1906-1994). Im Gegensatz zur vorherrschenden Denkweise machte dieser Autor bereits in den 1960er Jahren auf die Nichtnachhaltigkeit von Wachstum aufmerksam, da die Güter der Erde nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Er begann, von „wirtschaftlicher Reduktion, für Umweltverträglichkeit und soziale Gerechtigkeit“ zu sprechen. (www.degrowth.net). Diese Reduktion, besser als „Wachstum“ bezeichnet, bedeutet quantitatives Wachstum zugunsten von qualitativem Wachstum zu reduzieren, sodass die Güter, welcher die künftigen Generationen bedürfen, bewahrt bleiben. Tatsächlich ist die Bio-Ökonomie ein Teilsystem des Systems der Natur, das stets begrenzt ist und daher der konstanten Sorge durch den Menschen bedarf. Ökonomen müssen den Leveln von Bewahrung und Regeneration der Natur gehorchen und Folge leisten (siehe Roegens Thesen im IHU Interview von Andrei Cechin vom 28.10.2011).

 Ein ähnliches Modell namens Öko-Entwicklung und Bio-Ökonomie wird u. a. vom zuvor erwähnten Professor für Ökonomie an der Päpstlich Katholischen Universität von São Paulo, Ladislau Dowbor, vorgeschlagen, dessen Denkweise auf einer Linie liegt mit der des anderen Ökonomen, Ignacy Sachs, einem Polen, der aus Liebe die französische und brasilianische Nationalität annahm. Sachs kam 1941 nach Brasilien, arbeitete hier für einige Jahre und unterhält nun ein Zentrum für brasilianische Studien an der Universität von Paris. Er ist ein Ökonom, der 1980 die ökologische Frage aufwarf, und möglicherweise ist er der erste, der seine Überlegungen in den Kontext der Epoche des Anthropozän stellte, d. h. in den Kontext des starken Drucks, den die Aktivitäten der Menschen auf die Ökosysteme und auf den Planeten Erde als Ganzem so stark ausüben, dass die Erde aus ihrem systemischen Gleichgewicht kommt, was sich in extremen Naturereignissen manifestiert. Mit dem Anthropozän würde also eine neue geologische Ära beginnen, mit dem Menschen als globalem Risikofaktor, wie ein gefährlich niedriger und zerstörerischer Meteorit. Sachs berücksichtigt dieses neue Datenmaterial im ökologisch-sozialen Diskurs.

 Die Analyse von Dowbor und Sachs verbindet Ökonomie, Ökologie, Gerechtigkeit und soziale Inklusion. Somit entsteht ein Konzept für mögliche Nachhaltigkeit, allerdings innerhalb der Grenzen, die uns die vorherrschende industrielle, konsumgeprägte, individualistische, räuberische und die Umwelt verschmutzende Produktionsweise aufzwingt.

 Beide sind überzeugt davon, dass keine akzeptable Nachhaltigkeit erreicht werden kann, solange die soziale Ungleichheit nicht deutlich verringert wird, das Bürgertum nicht als gleichberechtigter Partner in demokratischen Prozessen aufgenommen wird, kulturelle Differenzen nicht respektiert werden, ethische Werte für den Respekt gegenüber allem Leben nicht eingeführt werden und nicht ein ständiges Augenmerk auf die Umwelt gelegt wird. Wenn diese Erfordernisse erst einmal gegeben sind, sind auch die Bedingungen für eine nachhaltige Öko-Entwicklung erfüllt.

 Nachhaltigkeit setzt eine gewisse soziale Gleichheit voraus, d. h. „ein Ausgleich zwischen reichen und armen Ländern“ und eine mehr oder weniger gleichmäßige Verteilung der Kosten und Nutzen von Entwicklung. Somit haben z. B. die ärmsten Länder ein höheres Recht auf die Verstärkung ihres ökologischen Fußabdrucks (ihren Bedarf an Land, Wasser, Nahrungsmittel und Energie zu stillen), um ihre Bedürfnisse erfüllen zu können, während die reicheren Länder ihren ökologischen Fußabdruck verringern oder zumindest unter Kontrolle bringen müssen. Es geht nicht darum, die missverstandene These des negativen Wachstums zu übernehmen, sondern darum, einen anderen Weg für Entwicklung aufzuzeigen, Produktion zu dekarbonisieren, die Umweltauswirkungen zu reduzieren und unantastbare Werte wie Großzügigkeit, Kooperation, Solidarität und Mitgefühl zur Anwendung zu verhelfen. Dowbor und Sachs wiederholen nachdrücklich, dass Solidarität einen essentiellen Aspekt der Conditio Humana darstellt, und dass der grausame Individualismus, den wir heutzutage erleben, eine Ausdrucksweise des grenzenlosen Konkurrenzdenkens und der akkumulativen Gier ist, welche zu einem Krebsgeschwür führen werden, das die Bande der Koexistenz zerstört und die Gesellschaft auf fatale Weise unnachhaltig gestaltet.

 Ihnen verdanken wir den herrlichen Begriff „Biozivilisation“, eine Zivilisation, die das Leben, die Erde, die Ökosysteme und jeden Menschen in die Mitte rückt. Daraus entstand die schöne Ausdrucksweise: „Die Erde der Guten Hoffnung“ (siehe Öko-Entwicklung: wachsen ohne zu zerstören, [Ecodesarrollo: crecer sin destruir. 1986] und das Interview in Carta Maior vom 29.08.2011).

 Dieser Entwurf scheint einer der vernünftigsten und verantwortungsvollsten Wege zu sein, wie wir den Gefahren begegnen können, die den Planeten und die Zukunft der Menschheit bedrohen. Doobors und Sachs’ Entwurf (http://dowbor.org) verdient Beachtung, denn er zeigt große Funktionalität und Tragfähigkeit.

übersezt von Bettina Gold-Hartnack

O Papa Francisco junto com os Movimentos Sociais Populares critica o capitalismo: João Pedro Stedile

João Pedro Stédile é um dos principais líderes do Movimento dos Sem Terra que envolve  cerca de 1,5 milhão de membros que buscam terra para morar e trabalhar. São quais Abraãos que andam por muitas partes do Brasil buscando terras. O Brasil é grande, muito grande, mas  não parece  ser suficientemente grande para abrigar  esse contingente de mais de um milhão de pessoas com suas famílias e crianças. Isso porque nunca se fez uma reforma agrária. Quase todos os grandes países que deram certo, fizeram sua reforma agrária que lhes permitiu criar uma base ao desenvolvimento socialmente aceitável. O MST conseguiu muitas vitórias, criou assentamentos, até pequenos frigoríficos que com excelente qualidade de carne, vinhos muito bons e outros tantos produtos; fundou escolas, com uma pedadogiga adequada para sua situação, reconhecida no mundo inteiro e escolas de estudo com qualidade para preparar líderes e aprofundar criticamente as questões do Brasil para todos. O MST é supra-partidários e zela por sua “absoluta autonomia” face a qualquer tipo de poder; basta dizer que somente no segundo turno, abertamente apoiaram Dilma Rousseff. Essa autonomia lhe permite apoiar o projeto popular do PT mas simultaneamente lhe faz duras cobranças com referência à política agrária e continuamente exige uma reforma agrária integral sempre protelada.

É comovedor assistir às famosas “místicas” feitas no início de qualquer reunião do MST em qualquer parte do Brasil. Lá se celebra a luta, se contam as sagas vitoriosas, se exalta a vida e a resistência dos humildes e se invoca o nome do Deus, cujo filho, Jesus, foi um pobre, quem sabe “um sem terra” daquele tempo e que ousou dizer:”Felizes de vocês pobres, pois de voês é o Reino de Deus”.

João Pedro  articulou com outros o Encontro Mundial dos Movimentos Populares com o Papa em Roma  em fins de outubro. Nos debates, o Papa Francisco quis saber a partir da leitura que fazem de seus padecimentos, as causas que produzem miséria e morte em milhões de pessoas Não chamou cientistas sociais ou políticos, mas quis saber a partir da voz deles os causantes desta situação desumana que os obriga a se organizar para poder sobreviver e avançar nos seus direitos.  O Papa Francisco deu-lhes total apoio nas questões fundamentais da crítica ao capitalismo desumano que chegou a chamar de “diabo”, da justiça social, do acesso à terra contra a sua concentração e da legitimidade das ocupações feitas em função da vida e do trabalho. João Pedro deu uma longa entrevista no dia 31/10/2014 ao jornal Il fatto quotidiano que foi traduzida e reproduzida pelo Instituto Humanistas Unisinos  (IHU) dos jesuitas de São Leopoldo. Pelo fato de os meios de comunicação não terem dado muito espaço ao evento de tal relevância (é a primeira vez na história do Papado que um Papa que ama os pobres, reuniu-se com os movimentos sociais populares do mundo inteiro tão mal compreendidos e até difamados em suas demandas), publicamos aqui a entrevista de João Pedro Stedile. Vale a pena ler a história a partir do outro lado, daquele dos humilhados e ofendidos, quase nunca  escutado pelos que detém o poder: Lboff

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Eis a entrevista.

Como nasceu o encontro no Vaticano?

Tivemos a sorte de manter relações com os movimentos sociais da Argentina, amigos de Francisco, com os quais começamos a trabalhar no encontro mundial. Assim, reunimos 100 dirigentes populares de todo o mundo, sem confissões religiosas. A maioria não era católica. Um encontro muito proveitoso.

O senhor é de formação marxista. Qual a sua opinião sobre o papa e a iniciativa vaticana?

O papa deu uma grande contribuição, com um documento irrepreensível, mais à esquerda do que muitos de nós. Porque afirmou questões de princípio importantes como a reforma agrária, que não é só um problema econômico e político, mas também moral. De fato, ele condenou a grande propriedade. O importante é a simbologia: em 2.000 anos, nenhum papa jamais organizou uma reunião desse tipo com movimentos sociais.

O senhor foi um dos promotores dos Fóruns Sociais nascidos em Porto Alegre. Há uma substituição simbólica por parte do Vaticano em relação à esquerda?

Não, acho que Francisco teve a capacidade de se colocar corretamente diante dos grandes problemas do capitalismo atual como a guerra, a ecologia, o trabalho, a alimentação. E ele tem o mérito de ter iniciado um diálogo com os movimentos sociais. Eu não acho que há sobreposição, mas complementaridade. Em todo caso, assumo a autocrítica, como promotor do Fórum Social, do seu esgotamento e da sua incapacidade de criar uma assembleia mundial dos movimentos sociais. Do encontro com Francisco, nascem duas iniciativas: formar um espaço de diálogo permanente com o Vaticano e, independentemente da Igreja, mas aproveitando a reunião de Roma, construir no futuro um espaço internacional dos movimentos do mundo.

Para fazer o quê?

Para combater o capital financeiro, os bancos, as grandes multinacionais. Os “inimigos do povo” são esses. Como diria o papa, esse é o diabo. Mesmo que todos nós vivamos o inferno. Os pontos traçados do encontro de Roma são muito claros: a terra, para que os alimentos não sejam uma mercadoria, mas um direito; o direito de todos os povos de terem um território, seu próprio país, pense-se nos curdos de Kobane os nos palestinos; um teto digno para todos; o trabalho como direito inalienável.

Os Sem-Terra organizam cursos de formação sobre Gramsci e Rosa Luxemburgo. Nenhum problema para trabalhar com o Vaticano?

Nós vivemos uma crise epocal. As ideologias do segundo pós-guerra se aprofundaram. As pessoas não se sentem mais representadas. No entanto, essa crise também oferece oportunidades de mudança, desde que ninguém se apresente com a solução pronta no bolso. Será preciso um processo, um movimento de participação popular. E qualquer pessoa disposta a participar dele deve ser incluída.

No Brasil, vocês apoiaram a eleição de Dilma Rousseff. Qual é a sua opinião sobre o governo do PT e o seu futuro?

A autonomia, para nós, é um valor importante. O PT geriu o poder com uma linha de “neodesenvolvimentismo”, mais progressista do que o neoliberalismo, mas baseada em um pacto de conciliação entre grandes bancos, capital financeiro e setores sociais mais pobres. A operação de redistribuição da renda favoreceu a todos, mas principalmente os bancos. Agora, porém, esse pacto não funciona mais, as expectativas populares cresceram. O ensino universitário, por exemplo, integrou 15% da população estudantil, mas os 85% que ficaram de fora pressionam para entrar. Só que, para responder a essa demanda, seria preciso ao menos 10% do PIB, e, para levantar recursos desse tamanho, se romperia o pacto com as grandes empresas e os bancos.

Então?

O governo tem três caminhos: unir-se novamente à grande burguesia brasileira, como lhe pede o PMDB, construir um novo pacto social com os movimentos populares ou não escolher e abrir uma longa fase de crise. Nós queremos desempenhar um papel e, por isso, propomos um referendo popular para uma Assembleia Constituinte para a reforma da política. A força do povo não está no Parlamento.

Qual é a situação do Movimento dos Sem-Terra hoje?

A nossa ideia, no início, era a de realizar o sonho de todo agricultor do século XX: a terra para todos, bater o latifúndio. Mas o capitalismo mudou, a concentração da terra também significa concentração das tecnologias, da produção, das sementes. É inútil ocupar as terras se, depois, produzirem transgênicos. Não é mais suficiente repartir a terra, mas é preciso uma alimentação para todos, e uma alimentação sadia e de qualidade. Hoje visamos a uma reforma agrária integral, e a nossa luta diz respeito a todos. Por isso, é preciso uma ampla aliança com os operários, os consumidores e também com a Igreja. Somos aliados de qualquer pessoa que deseje a mudança.

 

Consolidar la revolución democrática y pacífica

La presente campaña presidencial en la segunda vuelta pone en juego algo fundamental en la historia brasilera: nuestra primera revolución popular, democrática y pacífica, conquistada por el voto, con la llegada de Lula a la Presidencia. No fue solamente una alternancia del poder sino una alternancia de clase social. Un representante de los empobrecidos y siempre colocados al margen llegó al más alto cargo de la nación como fruto del PT, de aliados y de la gran articulación de movimientos sociales y sindicales, y ha sido continuado por Dilma Rousseff.

Como afirmaba el notable historiador José Honório Rodrigues en su Conciliación y Reforma en Brasil (1965): «los intereses del pueblo fueron descuidados por los dirigentes; de ahí las luchas, las rebeldías, la historia cruenta, el compromiso y la conciliación; revolución en el sentido de transformación de la estructura económica, del régimen de tierras, de cambio de relaciones sociales, nunca hemos tenido; el gran éxito de la historia de Brasil es su pueblo y la gran decepción sus dirigentes».

Continúa José Honório: «las victorias del pueblo son objetivas e indiscutibles;… Brasil debe al pueblo la unidad política, la integración territorial, el mestizaje, la tolerancia racial, la homogeneidad religiosa, la integración psicosocial, la sensibilidad nacional muy viva que exige un abrasileramiento de las propias contribuciones extranjeras» (p.121-122).

Con Lula y Dilma se inauguró esta revolución, que está todavía inacabada, pero que debe ser consolidada y profundizada. Ojalá en estas elecciones no sean malgastadas por la victoria de quien representa la vieja política oligárquica más interesada en el crecimiento económico, en el mercado y articulada con la macroeconomía globalizada, que en el destino de millones de personas sacados de la pobreza por las políticas republicanas y hechos sujetos sociales participativos en la sociedad.

Por eso es importante que gane Dilma, para garantizar, consolidar y enriquecer con un nuevo ciclo de transformaciones esa revolución inaugural.

En los inicios de la colonización el cronista oficial Pero Vaz de Caminha escribió que aquí «todo lo que se planta da». Los cinco siglos de historia todavía a la luz del paradigma europeo mostraron el acierto de tal afirmación. Aquí todo puede dar y dio para ser la mesa puesta para las hambres del mundo entero. ¿Por qué no iba a funcionar un proyecto-Brasil nuevo, democrático, social, popular, ecológico, ecuménico y espiritual?

El pueblo brasilero se habituó a «hacer frente a la vida» y a conseguir todo «en la lucha», es decir, con dificultad y mucho trabajo. ¿Por qué no va a hacer también frente a este gran y último desafío puesto en su camino? ¿Cómo no conquistarlo «con garra», con conciencia solidaria, con organización, con deseo de empoderarse para garantizar el poder del estado, ya tras 12 años, a fin de darle el verdadero sentido de hacer los cambios necesarios, primeramente para los más olvidados y desde ellos a todos, dándoles sostenibilidad y garantizándoles un futuro bueno para el país?

Ese camino ya ha sido trazado, aunque falte todavía mucho para que esté terminado. Dos veces llegó lo nuevo allí, al poder central. Escasean cada vez más los instrumentos con los cuales las élites dominantes quieren volver al poder con aquel proyecto neoliberal que arruinó a los países centrales y lanzó cien millones de personas al desempleo en Europa y Estados Unidos.

Nos sentimos representados en los versos del cantor: «Solo es cantor quien trae en el pecho el olor y el color de su tierra/ la marca de sangre de sus muertos/y la certeza de la lucha de sus vivos» (La saga de la Amazonia, de Vital Faria). Esa lucha, esperamos, será victoriosa. El país florecerá en el fulgor de su pueblo multicolor como nuestros paisajes que encantan nuestros ojos. Valen estas palabras de unos líderes sindicales en los días sombríos del sometimiento: «Pueden cortar una, dos y todas las flores, pero no podrán impedir la llegada de la primavera».

La primavera está ya avanzada. Junto con al sol primaveral queremos celebrar la victoria de la mayoría del pueblo, reeligiendo a Dilma Rousseff.

Si no pudiera ser ahora, quedaría el desafío para el futuro. Lo que debe ser, tiene fuerza y llegará el día, bendito día, en que va a triunfar.

Traduccion de María Gavito Milano

“Estamos indo direto para o matadouro”, diz Antonio Donato Nobre

Estamos republicando o importante artigo do agrônomo Antonio Donato Nobre, porque na sua apresentação foi confundido por mim com seu irmão, também notável cientista Carlos Donato Nobre. Pedimos excusas as leitores  e leitoras. Dou os dados na internet onde todo o munucioso estudo de Nobre pode ser lido.

Antonio Donato Nobre é un agrônomo, especialista na relação da Amazônia com o clima. Pesquisador de Ciência do Sistema Terrestre do Instituo Nacional de Pesquisa Espacial (INPE) publicou recentemente um minucioso trabalho sob o título O futuro climático da Amazônia. (acessível em http://www.ccst.inpe.br/wp-content/uploads/2014/10/Futuro-Climatico-da-Amazonia.pdf , Enfatiza:”A agricultura consciente, se soubesse o que a comunidade científica sabe, estaria na rua, com cartazes, exigindo do governo proteção das florestas e plantando árvores em sua propriedade”. Publicamos aqui sua entrevista aparecida no IHU de 31 de outubro de 2014, dada a urgência do tema e seus efeitos maléficos notados no Sudeste, especialmente na metrópole de São Paulo. Temos que divulgar conhecimentos para assumirmos atitudes corretas e organizarmos nosso desenvolvimento a partir destes dados inegáveis:Lboff

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Eis a entrevista.

Quanto já desmatamos da Amazônia brasileira?

Só de corte raso, nos últimos 40 anos, foram três Estados de São Paulo, duas Alemanhas ou dois Japões. São 184 milhões de campos de futebol, quase um campo por brasileiro. A velocidade do desmatamento na Amazônia, em 40 anos, é de um trator com uma lâmina de três metros se deslocando a 726 km/hora – uma espécie de trator do fim do mundo. A área que foi destruída corresponde a uma estrada de 2 km de largura, da Terra até a Lua. E não estou falando de degradação florestal.

Essa é a “guilhotina de árvores” que o senhor menciona?

Foram destruídas 42 bilhões de árvores em 40 anos, cerca de 3 milhões de árvores por dia, 2.000 árvores por minuto. É o clima que sente cada árvore que é retirada da Amazônia. O desmatamento sem limite encontrou no clima um juiz que conta árvores, não esquece e não perdoa.

O sr. pode explicar?

Os cientistas que estudam a Amazônia estão preocupados com a percepção de que a floresta é potente e realmente condiciona o clima. É uma usina de serviços ambientais. Ela está sendo desmatada e o clima vai mudar.

A mudança climática…

A mudança climática já chegou. Não é mais previsão de modelo, é observação de noticiário. Os céticos do clima conseguiram uma vitória acachapante, fizeram com que governos não acreditassem mais no aquecimento global. As emissões aumentaram muito e o sistema climático planetário está entrando em falência como previsto, só que mais rápido.

No estudo o sr. relaciona destruição da floresta e clima?

A literatura é abundante, há milhares de artigos escritos, mais de duas dúzias de projetos grandes sendo feitos na Amazônia, com dezenas de cientistas. Li mais de 200 artigos em quatro meses. Nesse estudo quis esclarecer conexões, porque esta discussão é fragmentada. “Temos que desenvolver o agronegócio. Mas e a floresta? Ah, floresta não é assunto meu”. Cada um está envolvido naquilo que faz e a fragmentação tem sido mortal para os interesses da humanidade. Quando fiz a síntese destes estudos, eu me assombrei com a gravidade da situação.

Qual é a situação?

A situação é de realidade, não mais de previsões. No arco do desmatamento, por exemplo, o clima já mudou. Lá está aumentando a duração da estação seca e diminuindo a duração e volume de chuva. Agricultores do Mato Grosso tiveram que adiar o plantio da soja porque a chuva não chegou. Ano após ano, na região leste e sul da Amazônia, isso está ocorrendo. A seca de 2005 foi a mais forte em cem anos. Cinco anos depois teve a de 2010, mais forte que a de 2005. O efeito externo sobre a Amazônia já é realidade. O sistema está ficando em desarranjo.

A seca em São Paulo se relaciona com mudança do clima?

Pegue o noticiário: o que está acontecendo na Califórnia, na América Central, em partes da Colômbia? É mundial. Alguém pode dizer – é mundial, então não tem nada a ver com a Amazônia. É aí que está a incompreensão em relação à mudança climática: tem tudo a ver com o que temos feito no planeta, principalmente a destruição de florestas. A consequência não é só em relação ao CO2 que sai, mas a destruição de floresta destrói o sistema de condicionamento climático local. E isso, com as flutuações planetárias da mudança do clima, faz com que não tenhamos nenhuma almofada.

Almofada?

A floresta é um seguro, um sistema de proteção, uma poupança. Se aparece uma coisa imprevista e você tem algum dinheiro guardado, você se vira. É o que está acontecendo agora, não sentimos antes os efeitos da destruição de 500 anos da Mata Atlântica, porque tínhamos a “costa quente” da Amazônia. A sombra úmida da floresta amazônica não permitia que sentíssemos os efeitos da destruição das florestas locais.

O sr. fala em tapete tecnológico da Amazônia. O que é?

Eu queria mostrar o que significa aquela floresta. Até eucalipto tem mais valor que floresta nativa. Se olharmos no microscópio, a floresta é a hiper abundância de seres vivos e qualquer ser vivo supera toda a tecnologia humana somada. O tapete tecnológico da Amazônia é essa assembleia fantástica de seres vivos que operam no nível de átomos e moléculas, regulando o fluxo de substâncias e de energia e controlando o clima.

O sr. fala em cinco segredos da Amazônia. Quais são?

O primeiro é o transporte de umidade continente adentro. O oceano é a fonte primordial de toda a água. Evapora, o sal fica no oceano, o vento empurra o vapor que sobe e entra nos continentes. Na América do Sul, entra 3.000 km na direção dos Andes com umidade total. O segredo? Os gêiseres da floresta.

Gêiseres da floresta?

É uma metáfora. Uma árvore grande da Amazônia, com dez metros de raio de copa, coloca mais de mil litros de água em um dia, pela transpiração. Fizemos a conta para a bacia Amazônica toda, que tem 5,5 milhões de km2: saem desses gêiseres de madeira 20 bilhões de toneladas de água diárias. O rio Amazonas, o maior rio da Terra, que joga 20% de toda a água doce nos oceanos, despeja 17 bilhões de toneladas de água por dia. Esse fluxo de vapor que sai das árvores da floresta é maior que o Amazonas. Esse ar que vai progredindo para dentro do continente vai recebendo o fluxo de vapor da transpiração das árvores e se mantém úmido, e, portanto, com capacidade de fazer chover. Essa é uma característica das florestas.

É o que faz falta em São Paulo?

Sim, porque aqui acabamos com a Mata Atlântica, não temos mais floresta.

Qual o segundo segredo?

Chove muito na Amazônia e o ar é muito limpo, como nos oceanos, onde chove pouco. Como, se as atmosferas são muito semelhantes? A resposta veio do estudo de aromas e odores das árvores. Esses odores vão para atmosfera e quando têm radiação solar e vapor de água, reagem com o oxigênio e precipitam uma poeira finíssima, que atrai o vapor de água. É um nucleador de nuvens. Quando chove, lava a poeira, mas tem mais gás e o sistema se mantém.

E o terceiro segredo?

A floresta é um ar-condicionado e produz um rio amazônico de vapor. Essa formação maciça de nuvens abaixa a pressão da região e puxa o ar que está sobre os oceanos para dentro da floresta. É um cabo de guerra, uma bomba biótica de umidade, uma correia transportadora. E na Amazônia, as árvores são antigas e têm raízes que buscam água a mais de 20 metros de profundidade, no lençol freático. A floresta está ligada a um oceano de água doce embaixo dela. Quando cai a chuva, a água se infiltra e alimenta esses aquíferos.

Como tudo isso se relaciona à seca de São Paulo?

No quarto segredo. Estamos em um quadrilátero da sorte – uma região que vai de Cuiabá a Buenos Aires no Sul, São Paulo aos Andes e produz 70% do PIB da América do Sul. Se olharmos o mapa múndi, na mesma latitude estão o deserto do Atacama, o Kalahari, o deserto da Namíbia e o da Austrália. Mas aqui, não, essa região era para ser um deserto. E no entanto não é, é irrigada, tem umidade. De onde vem a chuva? A Amazônia exporta umidade. Durante vários meses do ano chega por aqui, através de “rios aéreos”, o vapor que é a fonte da chuva desse quadrilátero.

E o quinto segredo?

Onde tem floresta não tem furacão nem tornado. Ela tem um papel de regularização do clima, atenua os excessos, não deixa que se organizem esses eventos destrutivos. É um seguro.

Qual o impacto do desmatamento então?

O desmatamento leva ao clima inóspito, arrebenta com o sistema de condicionamento climático da floresta. É o mesmo que ter uma bomba que manda água para um prédio, mas eu a destruo, aí não tem mais água na minha torneira. É o que estamos fazendo. Ao desmatar, destruímos os mecanismos que produzem esses benefícios e ficamos expostos à violência geofísica. O clima inóspito é uma realidade, não é mais previsão. Tinha que ter parado com o desmatamento há dez anos. E parar agora não resolve mais.

Como não resolve mais?

Parar de desmatar é fundamental, mas não resolve mais. Temos que conter os danos ao máximo. Parar de desmatar é para ontem. A única reação adequada neste momento é fazer um esforço de guerra. A evidência científica diz que a única chance de recuperarmos o estrago que fizemos é zerar o desmatamento. Mas isso será insuficiente, temos que replantar florestas, refazer ecossistemas. É a nossa grande oportunidade.

E se não fizermos isso?

Veja pela janela o céu que tem em São Paulo – é de deserto. A destruição da Mata Atlântica nos deu a ilusão de que estava tudo bem, e o mesmo com a destruição da Amazônia. Mas isso é até o dia em que se rompe a capacidade de compensação, e é esse nível que estamos atingindo hoje em relação aos serviços ambientais. É muito sério, muito grave. Estamos indo direto para o matadouro.

O que o sr. está dizendo?

Agora temos que nos confrontar com o desmatamento acumulado. Não adianta mais dizer “vamos reduzir a taxa de desmatamento anual.” Temos que fazer frente ao passivo, é ele que determina o clima.

Tem quem diga que parte desses campos de futebol viraram campos de soja.

O clima não dá a mínima para a soja, para o clima importa a árvore. Soja tem raiz de pouca profundidade, não tem dossel, tem raiz curta, não é capaz de bombear água. Os sistemas agrícolas são extremamente dependentes da floresta. Se não chegar chuva ali, a plantação morre.

O que significa tudo isso? Que vai chover cada vez menos?

Significa que todos aqueles serviços ambientais estão sendo dilapidados. É a mesma coisa que arrebentar turbinas na usina de Itaipu – aí não tem mais eletricidade. É de clima que estamos falando, da umidade que vem da Amazônia. É essa a dimensão dos serviços que estamos perdendo. Estamos perdendo um serviço que era gratuito que trazia conforto, que fornecia água doce e estabilidade climática. Um estudo feito na Geórgia por uma associação do agronegócio com ONGs ambientalistas mediu os serviços de florestas privadas para áreas urbanas. Encontraram um valor de US$ 37 bilhões. É disso que estamos falando, de uma usina de serviços.

As pessoas em São Paulo estão preocupadas com a seca.

Sim, mas quantos paulistas compraram móveis e construíram casas com madeira da Amazônia e nem perguntaram sobre a procedência? Não estou responsabilizando os paulistas porque existe muita inconsciência sobre a questão. Mas o papel da ciência é trazer o conhecimento. Estamos chegando a um ponto crítico e temos que avisar.

Esse ponto crítico é ficar sem água?

Entre outras coisas. Estamos fazendo a transposição do São Francisco para resolver o problema de uma área onde não chove há três anos. Mas e se não tiver água em outros lugares? E se ocorrer de a gente destruir e desmatar de tal forma que a região que produz 70% do PIB cumpra o seu destino geográfico e vire deserto? Vamos buscar água no aquífero?

Não é uma opção?

No norte de Pequim, os poços estão já a dois quilômetros de profundidade. Não tem uso indefinido de uma água fóssil, ela tem que ter algum tipo de recarga. É um estoque, como petróleo. Usa e acaba. Só tem um lugar que não acaba, o oceano, mas é salgado.

O esforço de guerra é para acabar com o desmatamento?

Tinha que ter acabado ontem, tem que acabar hoje e temos que começar a replantar florestas. Esse é o esforço de guerra. Temos nas florestas nosso maior aliado. São uma tecnologia natural que está ao nosso alcance. Não proponho tirar as plantações de soja ou a criação de gado para plantar floresta, mas fazer o uso inteligente da paisagem, recompor as Áreas de Proteção Permanente (APPs) e replantar florestas em grande escala. Não só na Amazônia. Aqui em São Paulo, se tivesse floresta, o que eu chamo de paquiderme atmosférico…

Como é?

É a massa de ar quente que “sentou” no Sudeste e não deixa entrar nem a frente fria pelo Sul nem os rios voadores da Amazônia.

O que o governo do Estado deveria fazer?

Programas massivos de replantio de reflorestas. Já. São Paulo tem que erradicar totalmente a tolerância com relação a desmatamento. Segunda coisa: ter um esforço de guerra no replantio de florestas. Não é replantar eucalipto. Monocultura de eucalipto não tem este papel em relação a ciclo hidrológico, tem que replantar floresta e acabar com o fogo. Poderia começar reconstruindo ecossistemas em áreas degradadas para não competir com a agricultura.

Onde?

Nos morros pelados onde tem capim, nos vales, em áreas íngremes. Em vales onde só tem capim, tem que plantar árvores da Mata Atlântica. O esforço de guerra para replantar tem que juntar toda a sociedade. Precisamos reconstruir as florestas, da melhor e mais rápida forma possível.

E o desmatamento legal?

Nem pode entrar em cogitação. Uma lei que não levou em consideração a ciência e prejudica a sociedade, que tira água das torneiras, precisa ser mudada.

O que achou de Dilma não ter assinado o compromisso de desmatamento zero em 2030, na reunião da ONU, em Nova York?

Um absurdo sem paralelo. A realidade é que estamos indo para o caos. Já temos carros-pipa na zona metropolitana de São Paulo. Estamos perdendo bilhões de dólares em valores que foram destruídos. Quem é o responsável por isso? Um dia, quando a sociedade se der conta, a Justiça vai receber acusações. Imagine se as grandes áreas urbanas, que ficarem em penúria hídrica, responsabilizarem os grandes lordes do agronegócio pelo desmatamento da Amazônia. Espero que não se chegue a essa situação. Mas a realidade é que a torneira da sua casa está secando.

Quanto a floresta consegue suportar?

Temos uma floresta de mais de 50 milhões de anos. Nesse período é improvável que não tenham acontecido cataclismas, glaciação e aquecimento, e no entanto a Amazônia e a Mata Atlântica ficaram aí. Quando a floresta está intacta, tem capacidade de suportar. É a mesma capacidade do fígado do alcoólatra que, mesmo tomando vários porres, não acontece nada se está intacto. Mas o desmatamento faz com que a capacidade de resiliência que tínhamos, com a floresta, fique perdida.

Aí vem uma flutuação forte ligado à mudança climática global e nós ficamos muito expostos, como é o caso do “paquiderme atmosférico” que sentou no Sudeste. Se tivesse floresta aqui, não aconteceria, porque a floresta resfria a superfície e evapora quantidade de água que ajuda a formar chuva.

O esforço terá resultado?

Isso não é garantido, porque existem as mudanças climáticas globais, mas reconstruir ecossistemas é a melhor opção que temos. Quem sabe a gente desenvolva outra agricultura, mais harmônica, de serviços agroecossistêmicos. Não tem nenhuma razão para o antagonismo entre agricultura e conservação ambiental. Ao contrário. A agricultura consciente, que soubesse o que a comunidade científica sabe, estaria na rua, com cartazes, exigindo do governo proteção das florestas. E, por iniciativa própria, replantaria a floresta nas suas propriedades.