Wir sind Träger des Gedächtnisses des Universums

Soweit uns bekannt, ist der Mensch das letzte bedeutende Wesen, das in den evolutionären Prozess eingetreten ist. So wie es Materie und Energie gibt, existiert auch die Information, die im Gedächtnis aller Wesen gespeichert ist wie auch in uns durch alle Phasen des Entstehungsprozesses des Kosmos hindurch.

In unserem Gedächtnis liegen die letzten Spuren des Urknalls, der unseren Kosmos hervorbrachte. Die Archive unseres Gedächtnisses beinhalten die Vibrationen der Energie der unvorstellbaren Explosionen der großen roten Sterne, von denen die Supernovae und Konglomerate von Galaxien stammen, die alle aus Milliarden von Sternen, Planeten und Asteroiden bestehen. Da ist auch die Resonanz der Hitze, die entstand, als die Galaxien sich gegenseitig verschlangen, vom ursprünglichen Feuer der Sterne und der sie umkreisenden Planeten, von der Glut der Erde, vom Kochen der Flüssigkeiten, die vor 200 Millionen von Jahren auf die Erde fielen, bis sie abkühlten (im Hadaikum), vom Überschwang der Urwälder, die uns an die Gefräßigkeit der Dinosaurier erinnern, welche vor 135 Millionen Jahren die Erde beherrschten, von der Aggressivität unserer Vorfahren in ihrem Überlebenstrieb, von deren Enthusiasmus für das erhellende und dem Kochen dienende Feuer, von der Freude, die das erste Symbol und das erste gesprochene Wort hervorbrachten, Erinnerungen an die Sanftheit der leichten Brisen, des durchscheinenden Morgenlichts, den Abgrund der schneebedeckten Berge und schließlich von den Erinnerungen der Interdependenz, die alle Wesen miteinander verbindet und die Gemeinschaft der Lebenden schafft, von den Zusammentreffen mit den anderen, der Fähigkeit zur Zärtlichkeit, Hingabe und Liebe und zuletzt von der Ekstase der Entdeckung des Mysteriums der Welt, das mit tausend unterschiedlichen Namen bezeichnet wird, und das wir Gott nennen. All dies ist in den Winkeln unserer Psyche und im genetischen Code jeder unserer Körperzellen verankert, denn wir sind so alt wie das Universum.

Wir leben im Universum oder auf der Erde nicht als herumirrende Wesen. Wir stammen vom gemeinsamen Uterus ab, von dem alle Dinge abstammen, von der Hintergrund-Energie oder dem Nährenden Abgrund aller Wesen, vom Ursprungs-Hadron, vom Top-Quark, eines der älteren kleinen Bausteine des kosmischen Gebäudes, bis hin zu den modernen Computern. Und wir sind Söhne und Töchter der Erde. Mehr noch, wir sind der Teil der Erde, der läuft und tanzt, der vor Emotionen erbebt, der denkt, mag und liebt, der in Ekstase gerät und das Mysterium verehrt. All diese Dinge waren im Universum, konzentriert in unserem Sonnensystem, und erst danach erschienen sie in ihrer konkreten Gestalt auf unserer Erde. Da alles dort virtuell existierte, kann es nun hier in unserem Leben existieren.

Das kosmogonische Prinzip, d. h. die richtungsweisenden Energien, die alle Evolutionsprozesse einem bestimmten Zweck zuführen, gehorchen der folgenden Logik, die von Edgar Morin so treffend dargelegt wird: Ordnung, Unordnung, Interaktion, neue Ordnung, neue Unordnung, neue Interaktion, und immer so fort. Mit dieser Logik werden immer neue komplexe und unterschiedliche Gebilde geschaffen; und im gleichen Maße werden Innerlichkeit und Subjektivität geschaffen bis hin zu ihrem klaren und bewussten Ausdruck, d. h. dem menschlichen Geist. Und gleichzeitig und in gleichem Maße wird die Fähigkeit zur Reziprozität von allem mit allem, zu jeder Zeit und in jeder Situation, geschaffen.
Differenzierung/Innerlichkeit/Vereinigung: die kosmische Dreifaltigkeit, die dem Organismus, d. h. dem Universum, vorsteht.

Alles geschieht durch Prozesse und durch Evolution und ist einem dynamischen Un-Gleichgewicht (Chaos) unterworfen, das stets bestrebt ist, ein neues Gleichgewicht zu erlangen durch Anpassungen und gegenseitige Abhängigkeiten.

Die menschliche Existenz steht nicht außerhalb dieser Dynamik. Sie besitzt in ihrem Inneren diese kosmischen Konstanten von Chaos und Kosmos, vom Un-Gleichgewicht auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht. Während unseres Lebens sind wir stets in diesem Zustand verstrickt. Je näher wir dem völligen Gleichgewicht kommen, umso näher kommen wir dem Tod. Der Tod ist die Fixierung des Gleichgewichts und des kosmogonischen Prozesses. Oder aber er ist der Übergang auf einen Level, der eine andere Art von Zugang und Wissen erfordert.

Wie manifestiert sich diese Struktur konkret in uns? Zuerst einmal im täglichen Leben. Jede und jeder von uns führt ein Leben, das mit der persönlichen Morgentoilette beginnt, wie wir leben, was wir essen, unsere Arbeit, Familie, Beziehungen, Freunde und Liebschaften. Das tägliche Leben ist prosaisch und oft auch voller Ernüchterung. Die meisten Menschen sind in ihrem Leben der täglichen Routine unterworfen mit der ihr anhaftenden Anonymität. Es ist ein Teil der universellen Ordnung, die im Leben der Menschen erscheint.

Doch wir Menschen sind auch mit Vorstellungskraft ausgestattet. Die Vorstellungskraft beseitigt die Barrieren des täglichen Lebens und sucht nach Neuem. Vorstellungskraft ist vor allem fruchtbar; sie ist das Reich der Poesie, der Wahrscheinlichkeiten, die in sich selbst unendlich sind (und Quantennatur besitzen). Vorstellungskraft produziert die existentiellen Krisen und das Chaos in der Ordnung des täglichen Lebens.

Jede und jeder besitzt die Weisheit, das alltägliche Leben mithilfe der Vorstellungskraft zu verbessern. Sich selbst nur dem Imaginären hinzugeben würde bedeuten, sich auf eine Reise zu begeben, durch die Wolken zu fliegen, die Erde zu vergessen – und möglicherweise in einer psychiatrischen Klinik zu landen. Man könnte ebenso die verführerische Kraft des Imaginären leugnen, sich nur dem alltäglichen Leben widmen und sich selbst lebendig darin begraben und somit träge, nicht sonderlich interessiert und frustriert wirken. Dies unterbricht die Logik der universalen Bewegung.

Wenn jedoch jemand seinen Alltag annimmt und ihn mit Kreativität würzt, dann strahlt eine seltene Energie aus, die von allen, die mit dieser Person in Kontakt stehen, wahrgenommen wird.

übersetzt von Bettina Gold-Hartnack

 

 

En nosotros están todas las memorias del universo

El ser humano es el último ser de gran porte que ha entrado en el proceso de la evolución por nosotros conocido. Como no existe solamente materia y energía sino también información, ésta viene almacenada en forma de memoria en todos los seres y en nosotros a lo largo de todas las fases del proceso cosmogénico.

En nuestra memoria resuenan las últimas reminiscencias de la gran explosión que dio origen a nuestro cosmos. En los archivos de nuestra memoria se guardan las vibraciones energéticas oriundas de las inimaginables explosiones de las grandes estrellas rojas, de las cuales vinieron las supernovas y los conglomerados de galaxias, cada cual con sus miles de millones de estrellas y de planetas y asteroides. En ella se encuentran también resonancias del calor generado por la destrucción de galaxias devorándose unas a otras, del fuego originario de las estrellas y de los planetas a su alrededor, de la incandescencia de la Tierra, del fragor de los líquidos que cayeron durante 100 millones de años sobre nuestro planeta hasta enfriarlo (era hadeana), de la exuberancia de las selvas ancestrales, reminiscencias de la voracidad de los dinosaurios que reinaron, soberanos, durante 135 millones de años, de la agresividad de nuestros antepasados en su afán por sobrevivir, del entusiasmo por el fuego que ilumina y cocina, de la alegría por el primer símbolo creado y por la primera palabra pronunciada, reminiscencias de la suavidad de las brisas leves, de las mañanas diáfanas, del precipicio de las montañas cubiertas de nieve, y por fin, recuerdos de las interdependencias entre todos los seres, creando la comunidad de los vivientes, del encuentro con el otro, capaz de ternura, entrega y amor y, finalmente, del éxtasis del descubrimiento del misterio del mundo que todos llaman por mil nombres y nosotros llamamos Dios. Todo eso está sepultado en algún rincón de nuestra psique y en el código genético de cada célula de nuestro cuerpo, porque somos tan antiguos como el universo.

No vivimos en este universo ni sobre nuestra Tierra como seres erráticos. Venimos del útero común de donde vienen todas las cosas, de la Energía de Fondo o Abismo Alimentador de todos los seres, del hadrón primordial, del top-quark, uno de los ladrillitos más ancestrales del edificio cósmico, hasta el computador actual. Y somos hijos e hijas de la Tierra. Más aún, somos aquella parte de la Tierra que anda y danza, que tiembla de emoción y piensa, que quiere y ama, que se extasía y venera el Misterio. Todas estas cosas estuvieron virtualmente en el universo, se condensaron en nuestro sistema solar y sólo después irrumpieron concretas en nuestra Tierra. Porque todo eso estaba virtualmente allí, ahora puede estar aquí en nuestras vidas.

El principio cosmogénico, es decir, aquellas energías directoras que comandan, llenas de propósito, todo el proceso evolutivo obedecen a la lógica siguiente, tan bien expuesta por E. Morin: orden, desorden, interacción, nuevo orden, nuevo desorden, nuevamente interacción y así siempre. Con esa lógica se crean siempre más complejidades y diferenciaciones; y en la misma proporción se van creando interioridad y subjetividad hasta su expresión lúcida y consciente que es la mente humana. Y simultáneamente y también en la misma proporción se va gestando la capacidad de reciprocidad de todos con todos, en todos los momentos y en todas las situaciones. Diferenciación /interioridad/ comunión: la trinidad cósmica que preside el organismo del universo.

Todo va sucediendo procesualmente y evolutivamente sometido al no-equilibrio dinámico (caos) que busca siempre un nuevo equilibrio, a través de adaptaciones e interdependencias.

La existencia humana no está fuera de esta dinámica. Tiene dentro de sí estas constantes cósmicas de caos y de cosmos, de no-equilibrio en busca de un nuevo equilibrio. Mientras estamos vivos nos encontramos siempre enredados en esta condición. Cuanto más próximos al equilibrio total más próximos a la muerte. La muerte es la fijación del equilibrio y del proceso cosmogénico. O su paso a un nivel que demanda otra forma de acceso y de conocimiento.

¿Cómo se da esta estructura concretamente en nosotros? En primer lugar por la cotidianeidad. Cada cual vive su cotidiano que comienza con el aseo personal, la manera como vive, lo que come, el trabajo, las relaciones familiares, los amigos, el amor. Lo cotidiano es prosaico y frecuentemente cargado de desencanto. La mayoría de la humanidad vive restringida a lo cotidiano con el anonimato que él implica. Es una parte del orden universal que emerge en la vida de las personas.

Pero los seres humanos también estamos habitados por la imaginación. Esta rompe las barreras de lo cotidiano y busca lo nuevo. La imaginación es, por esencia, fecunda; es el reino de lo poético, de las probabilidades de sí infinitas (de naturaleza cuántica). Imaginamos nueva vida, nueva casa, nuevo trabajo, nuevos placeres, nuevas relaciones, nuevo amor. La imaginación produce la crisis existencial y el caos en el orden cotidiano.

Pertenece a la sabiduría de cada uno articular lo cotidiano con lo imaginario, lo prosaico con lo poético y retrabajar el desorden y el orden. Si alguien se entrega sólo a lo imaginario, puede estar haciendo un viaje, vuela por las nubes olvidado de la Tierra y puede acabar en una clínica psiquiátrica. Puede también negar la fuerza seductora del imaginario, sacralizar lo cotidiano y sepultarse vivo dentro de él. Entonces se muestra pesado, poco interesante y frustrado. Rompe con la lógica del movimiento universal.

Sin embargo, cuando una persona asume su cotidiano y lo vivifica con inyecciones de creación, entonces comienza a irradiar una rara energía percibida por quienes conviven con ella.

Traducción de Maria Gavito Milano

Carisma y carismáticos: ¿qué energía es esa?

Carisma, carma, Crishna, Cristo, crisma y caritas poseen la misma raíz sánscrita kri o kir. Significa la energía cósmica que acrisola y vitaliza, penetra y rejuvenece todo, fuerza que atrae y fascina los espíritus. La persona no posee un carisma, es poseída por él. La persona, sin ningún mérito personal, se ve tomada por una fuerza que irradia sobre otras, haciendo que queden escribirtupefactas: si están hablando, se callan; si están entretenidas en alguna cosa, pasan a prestar atención a la persona carismática. El carisma es algo sorprendente. Está en los seres humanos, pero no viene de ellos. Viene de algo más alto y superior. Nietzsche cuenta que cuando paseaba por los Alpes se sentía poseído por una fuerza que le hacía escribir. Era otro que se servía de él. Tomaba su cuaderno y en él escribía lo mejor de sus intuiciones.

Los antropólogos introdujeron una palabra sacada de la cultura de Melanesia: mana. La personalidad-mana irradia un poder extraordinario e irresistible que, sin violencia, se impone a los demás. Atrae, entusiasma, fascina, arrastra. Es el equivalente de carisma en nuestra tradición occidental.

¿Quiénes son los carismáticos? En el fondo, todos. A nadie le es negada esa fuerza cósmica de presencia y de atracción. Todos cargamos con algo de las estrellas de donde venimos. La vida de cada persona está llamada a brillar, según dice un cantor, a ser carismática de una u otra forma. Bien decía José Marti, un pensador cubano de los más agudos de América Latina: Hay seres humanos que son como las estrellas, generan su propia luz, mientras otros reflejan el brillo que reciben de ellas. Algunos son Sol, otros, Luna. Nadie está fuera de la luz, propia o reflejada. En fin, estamos todos en la luz para brillar.

Pero hay carismáticos y carismáticos. Hay algunos en los cuales esta fuerza de irradiación implosiona y explosiona. Son como una luz que se enciende en la noche. Atraen todas las miradas me valen las dos. Se podía hacer desfilar a todos los obispos y cardenales delante de los fieles reunidos, podía haber figuras impresionantes en inteligencia, capacidad de administración y celo apostólico, pero todas las miradas se fijaban en Dom Helder Câmara cuando todavía estaba entre nosotros, portador eminente de carisma. Su figura era insignificante. Parecía el siervo sufriente sin belleza ni adorno. Pero de él salía una fuerza de ternura que unida al vigor de su palabra se imponía suavemente a todos.

Muchos pueden hablar, mejor coma y hay buenos oradores que atraen la atención, pero dejen hablar al obispo emérito de São Felix do Araguaia. Su voz es ronca y a veces casi desaparece. Pero en ella hay tanta fuerza y tanto convencimiento que la gente queda boquiabierta. Es la irrupción del carisma que hace que un obispo frágil y débil parezca un gigante. Hoy sin casi poder hablar a causa de un fuerte Parkinson, sus escritos y poemas tienen la fuerza del fuego. Es un eximio poeta.

Hay políticos hábiles y grandes administradores. La mayoría maneja el verbo con maestría. Pero hagan subir a Lula en la tribuna delante de las multitudes. Empieza hablando bajo, asume un tono narrativo, va buscando el mejor camino para comunicarse. Y lentamente adquiere fuerza, irrumpen conexiones sorprendentes, la argumentación adquiere su armazón adecuada, el volumen de voz alcanza altura, los ojos se incendian, los gestos modulan el habla, en un momento dado todo el cuerpo es comunicación, argumentación y comunión con la multitud que de bulliciosa pasa a silenciosa y de silenciosa a petrificada, para, en el punto culminante, irrumpir en gritos de aplauso y entusiasmo. Es el carisma haciendo irrupción. Poco importa la opinión que podamos tener de sus ocho años de gobierno. En él no se puede negar la presencia del carisma.

No sin razón Max Weber, estudioso del poder carismático, lo llama «estado naciente». El carisma parece que hace nacer, cada vez que irrumpe, la creación del mundo en la persona carismática o personalidad-mana. La función de los carismáticos es la de ser parteros del carisma latente dentro de las personas. Su misión no es la de dominarlas con su brillo, ni seducirlas para que los sigan ciegamente, sino despertarlas del letargo de lo cotidiano. Y, despiertos, descubrir que lo cotidiano guarda en su interior secretos, novedades, energías ocultas que siempre pueden despertar y dar un nuevo sentido de brillo a la vida, a nuestro corto paso por este universo.

Que cada cual descubra la estrella que dejó su luz y su rastro dentro de él. Y si fuera fiel a la luz, brillará y otros lo percibirán con entusiasmo.

Leonardo Boff escribió Meditación de la Luz, Vozes 2010.
Traducción de Mª José Gavito Milano

La porción femenina de Dios

Cierta madrugada, insomne, retomé mi trabajo habitual en el ordenador. De repente, me pareció haber oído, no sé si del mundo celestial o si de mi mente en estado alterado, una voz como un susurro, que me decía: “Hijo, voy a revelarte una verdad que ha estado siempre ahí, en mi evangelista Lucas, pero que los ojos de los hombres, cegados por siglos de patriarcalismo no podían ver. Se trata de la relación íntima e inefable entre María y el Espíritu Santo”. Y la voz seguía susurrando: “Aquel que es tercero en el orden de la Trinidad, el Espíritu Santo, es el primero en el orden de la creación. Él llegó antes al mundo; después vino el Hijo de Dios. Fue el Espíritu Santo, aquel que flotaba sobre el caos primitivo, y el que sacó de allí todos los órdenes de la creación. De ese Espíritu creador, se dice por mi evangelista Lucas: vendrá sobre ti, María, y armará su tienda sobre ti, por eso el Santo engendrado será llamado Hijo de Dios. Armar la tienda, como sabes, significa morar, habitar definitivamente. Si María, perpleja, no hubiese dicho su fiat, hágase según tu palabra, el Hijo no se habría encarnado y el Espíritu Santo no se habría feminizado.

Mira, hijo, lo que te estoy diciendo: El Espíritu vino a morar definitivamente en esta mujer, María. Se identificó con ella, se unió a ella de forma tan radical y misteriosa que en ella comenzó a plasmarse la santa humanidad de Jesús. El Espíritu de vida produjo la vida nueva, el hombre nuevo, Jesús. Para ti y para todos los fieles está claro que lo masculino a través del hombre Jesús de Nazaret fue divinizado. Ahora vete al evangelio de san Lucas y constatarás que también lo femenino a través de María de Nazaret fue divinizado por el Espíritu Santo. Él armó su tienda, es decir, vino a morar definitivamente en ella. Date cuenta que el evangelista Juan dice lo mismo del Hijo: Él armó su tienda en Jesús. No es el Espíritu, susurra la misma voz, que toma al profeta para una determinada misión y, cumplida esta, termina su presencia en él. Con María es diferente. Viene, se queda, y no se va jamás. Ella es elevada a la altura del Divino Espíritu Santo. De ahí que, lógicamente, el Santo engendrado será llamado Hijo de Dios. Es el caso de María. No sin razón es la bendita entre las mujeres.

Hijo, esta es la verdad que debes anunciar: por medio de María, Dios mostró que además de ser Dios-Padre es también Dios-Madre con las características de lo femenino: el amor, la ternura, el cuidado, la compasión y la misericordia. Estas virtudes están también en los hombres, pero encuentran una expresión más visible en las mujeres.

Hijo, al decir Dios-Madre descubrirás la porción femenina de Dios con todas las virtudes de lo femenino. Jamás olvides que las mujeres nunca traicionaron a Jesús. Le fueron fieles hasta el pie de la cruz. Mientras sus discípulos, los hombres, huyeron, Judas lo traicionó y Pedro lo negó, ellas mostraron un amor fiel hasta el extremo. Ellas, mucho antes que los apóstoles, fueron las primeras en dar testimonio de la resurrección de Jesús, el hecho mayor de la historia de la salvación.

Lo femenino de Dios no se agota en su maternidad, sino que se revela en lo que hay de intimidad, de amorosidad, de gentileza y de sensibilidad, perceptibles en lo femenino. No permitas que nadie, por ninguna razón, discrimine a una mujer por ser mujer, aduce todas las razones para que sea respetada y amada, pues ella revela algo de Dios que solamente ella, junto con el hombre, puede hacer a mi imagen y semejanza. Refuerza sus luchas, recoge las contribuciones que ella aporta a la sociedad, a las Iglesias, al equilibrio entre hombre y mujeres. Ellas son un sacramento de Dios-Madre para todos, un camino que nos lleva a la ternura de Dios. Ojala las mujeres asuman su porción divina, presente en una compañera suya, María de Nazaret. Llegará el día en que caigan las escamas que cubren vuestros ojos y entonces hombres y mujeres os sentiréis también divinizados por el Hijo y por el Espíritu Santo”.

Al volver en mí, sentí en la claridad de mi mente cuanto de verdad me había sido comunicado. Y, conmovido, me llené de alabanzas y de acción de gracias.

Leonardo Boff escribió El rostro materno de Dios, Sal Terrae 1999.

Traducción de Mª José Gavito Milano