Un’escalation della guerra Russia-Ucraina potrebbe mettere in pericolo la vita sulla Terra

               Leonardo Boff

Sempre più spesso si sente parlare di un’escalation della guerra tra Russia e Ucraina, provocata dallo stesso Putin che alla fine ha ammesso, l’eventuale uso di armi nucleari tattiche. Non distruggono molto, ma la radioattività emessa potrebbe rendere la regione inabitabile per molti anni. La ragione fondamentale è che la Russia non può perdere la guerra.

Questa situazione è peggiorata quando la NATO, sotto la pressione degli Stati Uniti, ha esteso la sua azione offensiva dall’Atlantico al Pacifico con l’adesione del Giappone, della Corea del Sud, dell’Australia e della Nuova Zelanda.

La NATO si è vergognosamente sottomessa alla volontà imperiale degli USA. Sembra che non abbia imparato nulla dalle due guerre del XX secolo in Europa che hanno fatto 100 milioni di vittime.

Si sa oggi che dietro la guerra che si sta svolgendo in Ucraina, c’è uno scontro tra USA e Russia/Cina al fine di chi detiene il dominio geopolitico del mondo. Finora ha prevalso un mondo unipolare con il predominio completo degli USA.

Il nostro maestro in geopolitica Luiz Alberto Moniz Bandeira (1935-2017) nel suo minuzioso libro ‘A desordem mundial:o espectro da total dominação (Civilização Brasileira, RJ 2016) ha evidenziato, chiaramente, i tre mantra fondamentali del Pentagono e della politica estera nord-americana:

  • one World-one Empire (USA);
  • full spectrum dominance: dominare l’intero spettro della realtà, sulla terra, nel mare e nell’aria con circa 800 basi militari distribuite in tutto il mondo;
  • destabilizzare tutti i governi dei paesi che resistono o si oppongono a questa strategia imperialista come è avvenuto in Honduras, in Bolivia e nel Brasile con il golpe contro Dilma Rousseff nel 2016 e poi con l’ingiusta detenzione di Lula.

Gli USA non rinunciano al loro proposito di essere l’unica potenza mondiale. Si dà il caso che l’impero nord-americano sia alla deriva, per quanto faccia ancora appello al suo eccezionalismo e al “destino manifesto”, secondo il quale gli USA sarebbero il nuovo popolo di Dio che porterà alle nazioni democrazia, libertà e diritti (sempre inteso all’interno del codice capitalista).

Nel frattempo, la Russia si è armata con potenti armi nucleari, con missili inattaccabili e sta disputando per essere parte della leadership nel processo di globalizzazione. Ha fatto irruzione la Cina con nuovi progetti come la ‘via della seta’ e come potenza economica che ha già superato quella nord-americana. In parallelo a ciò è emerso nel Sud Globale, un gruppo di paesi il cui acronimo è BRICS di cui il Brasile partecipa. In altre parole, non esiste più un mondo unipolare, ma multipolare.

Questo fatto esaspera l’arroganza dei suprematisti neocon che affermano che è necessario continuare la guerra in Ucraina per dissanguare ed eventualmente devastare la Russia e neutralizzare la Cina per affrontarla in una fase successiva. In questo modo torneremmo al mondo unipolare.

Ecco qui gli elementi che possono generare una terza guerra mondiale che sarà terminale. Papa Francesco, nella sua chiara intuizione, ha più volte detto che siamo già nella “terza guerra mondiale a pezzi”. Per questo afferma con tono quasi disperato (ma sempre personalmente speranzoso) che “siamo tutti sulla stessa barca; o ci salviamo tutti o non si salva nessuno” (Fratelli tutti n.32). È la ragione diventata irrazionale e impazzita. Il segretario generale delle Nazioni Unite, António Guterres, ha spesso ripetuto: “l’unica alternativa è la cooperazione di tutti o il suicidio collettivo”.

Perché l’occidente europeo ha optato per la volontà di potenza e non per la volontà di vivere di pacifisti come Albert Schweitzer, Leon Tolstoy, Mahatma Gandhi, Luther King Jr e Dom Helder Câmara? Perché l’Europa, che ha prodotto una grande cultura e tanti geni, santi e sante, ha scelto questa strada che potrebbe devastare l’intero pianeta fino a renderlo inabitabile? Ha lasciato irrompere, senza controllo, il più pericoloso degli archetipi – secondo C.G.Jung – quello del potere, capace di auto-distruggerci? Ecco un mistero della storia umana da decifrare.

Perché è in questo Dio vivente e fonte di vita che riponiamo la nostra ultima speranza. Questo va oltre i limiti della scienza e della ragione strumentale-analitica. È l’atto di fede che rappresenta anche una virtualità presente nel processo cosmo-genico globale. L’alternativa a questa speranza è l’oscurità. Ma la luce ha più diritti dell’oscurità. In questa luce noi crediamo e speriamo.

(traduzione dal portoghese di Gianni Alioti)

Gastfreundschaft: Gegen Trumps Ausweisung von Einwanderern aus den USA

LeonardoBoff

Die Gewalt, mit der Donald Trumps Regierung gegen Einwanderer vorgeht, die keine Papiere haben, und sie auf den Straßen, in Schulen, Fabriken und sogar Kirchen jagt, lässt uns über Gastfreundschaft nachdenken. Die Erde ist das Gemeingut der Menschheit. Prinzipiell sollte sich jeder Mensch frei auf ihr bewegen können und das Recht haben, von seinen Mitmenschen aufgenommen zu werden. Diese wiederum haben die Pflicht, andere aufzunehmen, denn alle sind gleichberechtigt und Bürger desselben gemeinsamen Zuhauses. Doch die Realität sieht anders aus.

Wir greifen auf einen der schönsten Mythen der griechischen Kultur zurück, der von dem römischen Dichter Ovid (43-37 n. Chr.) in seinen Metamorphosen an die Nachwelt überliefert wurde und die hohe Tugend der Gastfreundschaft preist.

„Es war einmal Jupiter, der Vater und Schöpfer von Himmel und Erde, und sein Sohn Hermes, das Prinzip aller Kommunikation – von dem sich das Wort Hermeneutik ableitet –, die beschlossen, sich als arme Leute zu verkleiden. Sie wollten in die Welt der Sterblichen kommen, um zu sehen, wie die Schöpfung, die sie in Gang gesetzt hatten, voranschritt. Jupiter legte all seinen Ruhm ab, und Hermes entledigte sich seiner beiden Flügel, seines größten Symbols.“

Sie durchquerten viele Länder und begegneten vielen Menschen. Sie baten den einen und den anderen um Hilfe. Niemand reichte ihnen die Hand. Sie wurden misshandelt und beschimpft. Mehrmals wurden sie gewaltsam von ihren Häusern vertrieben. Viele beachteten sie nicht einmal. Das schmerzte sie am meisten: nicht einmal angesehen zu werden, als wären sie räudige Hunde. Deshalb litten sie Hunger und Entbehrungen aller Art.

Nachdem sie sich von allen zurückgewiesen fühlten, wünschten sie sich nichts sehnlicher als frisches Wasser zum Trinken, eine warme Mahlzeit, warmes Wasser für ihre Füße und ein Bett zum Ausruhen. Sie träumten von einem Mindestmaß an Gastfreundschaft!

Eines Tages kamen sie nach Phrygien, eine der abgelegensten und ärmsten Provinzen des Römischen Reiches, ein Ort, an den Rebellen und Verbrecher verbannt wurden. Dort lebte ein sehr armes Ehepaar. Sein Name war Philemon, auf Griechisch „freundlich und gütig“, und ihrer, Baucis, „zart und sanft“.

Auf einer kleinen Anhöhe bauten sie ihre Hütte, rustikal, aber sehr sauber. Dort verbanden sie noch als junge Menschen ihre Herzen. Die intensive Liebe machte das Leid leicht. Sie lebten in großem Frieden und Harmonie, denn einer half immer dem anderen. Wer befahl, war auch derjenige, der gehorchte. Sie waren schon alt, müde von der Arbeit und den Tagen.

Da kamen Jupiter und Hermes, als arme Sterbliche verkleidet, zu der Hütte. Sie klopften an die Tür. Wie groß war ihre Überraschung, als der gute alte Philemon lächelnd an der Tür erschien und ohne groß nachzudenken sofort sagte:

Fremde, ihr müsst sehr müde und hungrig sein. Kommt, tretet ein in unser Haus. Es ist bescheiden, aber bereit, euch zu beherbergen.

Die Unsterblichen mussten sich bücken, um hineinzukommen. Im Inneren spürten sie die wohlwollende Ausstrahlung der Gastfreundschaft. Baucis, die „zarte und liebevolle“, beeilte sich, ihnen zwei Stühle anzubieten, eigentlich zwei rustikale Holzhocker. Und sie holte frisches Wasser aus der Quelle hinter der Hütte.

Philemon wiederum begann, das fast erloschene Feuer wieder anzufachen. Er nahm dünne Zweige und größere Holzstücke, legte sie auf die glühenden Kohlen und stellte den Topf mit Wasser darauf, um es zu erhitzen. Schon bald war das Wasser lauwarm.

Báucis begann mit ihrer geflickten Schürze, Jupiter und Hermes die Füße zu waschen, indem sie ihnen warmes Wasser über die Beine bis knapp unterhalb der Knie goss, damit sie sich wirklich entspannen konnten.

Philemon ging in den Garten hinter der Hütte und pflückte einige Blätter und Gemüse, während Baucis das letzte Stück Speck, das noch übrig war, von einem Stock holte, an dem es aufgehängt war. Sie dachten sogar daran, den einzigen Hahn zu opfern, den sie hatten, der die arme Hütte bewachte. Aber die Unsterblichen hinderten sie entschlossen daran. Ihre Augen füllten sich jedoch mit Tränen.

In einem alten Tontopf kochten sie das Gemüse mit Speck. Ein köstlicher Duft nach hausgemachtem Essen verbreitete sich in der Hütte. 

Báucis nahm etwas von dem trüben, dickflüssigen Öl, das sie selbst herstellten, und goss es über die Suppe. Große Öltropfen schwammen auf der Oberfläche. Nachdem sie den Topf vom Herd genommen hatte, nahm sie einige Eier und legte sie unter die heiße Asche. Philemon erinnerte sich an den Wein, der in einem staubigen Gefäß in der Ecke des Hauses stand und als Medizin aufbewahrt wurde.  Es waren noch ein paar Brotreste vom Vortag übrig. Sie erwärmten sie auf dem Rand des Herdes.

Die Gastfreundschaft und die wohltuende Atmosphäre des Ortes ließen die Wartezeit vergessen. Und plötzlich stand alles auf sauberen Tellern auf dem Tisch.

„Liebe Gäste, lasst uns essen, denn ihr habt es euch nach all den Strapazen verdient. Verzeiht bitte die Einfachheit und die Bescheidenheit der Küche.“

Und um sie nicht in Verlegenheit zu bringen, setzten sich Baucis und Philemon, obwohl sie bereits gegessen hatten, ebenfalls an den Tisch, um mit ihnen zu speisen.

Dann standen Baucis und Philemon auf, holten Nüsse, getrocknete Feigen und Datteln aus einer Truhe, die als Ablage für Teller und Kerzen diente, und servierten sie als Nachtisch.

Schließlich boten die beiden alten Leute ihnen ihr eigenes Bett an, das einzige, das es in der Hütte gab, damit sie schlafen konnten. Gemeinsam machten sie sich daran, es herzurichten. Sie legten saubere, wenn auch sichtbar abgenutzte Laken darauf.  Über das Bett breiteten sie einen alten Teppich aus, den sie für Feste aufbewahrten. Jupiter und Hermes konnten ihre Rührung kaum zurückhalten. Tränen traten ihnen in die Augen.

Aufgefordert, sich zurückzuziehen, begaben sich Jupiter und Hermes zu Bett. Da kam plötzlich ein großer und unerwarteter Sturm auf. Blitze und Donner erhellten die Hütte und hallten durch das Tal. In einem Augenblick stieg das Wasser und bedrohte Menschen und Tiere.

Nachdem sie sich bei den Besuchern entschuldigt hatten, eilten Baucis und Philemon davon, um ihren Nachbarn zu helfen.

Da geschah die große Verwandlung. Plötzlich legte sich der Sturm. Und im Nu war die Hütte in einen strahlenden Marmortempel verwandelt. Ionische Säulen schmückten den Eingang. Die goldene Decke leuchtete wie die Sonne, die gerade aus den Wolken hervorgekommen war. Jupiter und Hermes zeigten endlich, wer sie waren: Götter in der vollen Pracht ihrer Herrlichkeit.

Philemon und Baucis waren erstaunt, voller Freude und zugleich voller ehrfürchtiger Bewunderung. Sie knieten nieder und neigten anbetend ihre Häupter zur Erde.

Jupiter, Herr des Himmels und der Erde, der Sonne und der Winde, sprach, nachdem er den Sturm gestillt hatte, gütig:

-„Freundlicher und liebenswürdiger“ Philemon, „zarte und sanfte“ Baucis, wünscht euch etwas, das ich, Jupiter, euch aus Dankbarkeit erfüllen möchte.

Baucis beugte sich zu Philemon hinüber und legte ihren grauen Kopf auf seine Brust.  Und als hätten sie es vorher abgesprochen, sagten sie unisono:

-Es ist unser Wunsch, euch in diesem Tempel für den Rest unseres Lebens zu dienen.

Und Hermes fügte hinzu:

Ich möchte euch außerdem bitten, mir als Dankeschön für eure Gastfreundschaft eine Bitte mitzuteilen.

Und sie flüsterten erneut, als hätten sie sich abgesprochen, gemeinsam:

– Nach so langer Liebe und Harmonie möchten wir gemeinsam sterben. So müssten wir uns nicht um das Grab des anderen kümmern.

Ihre Wünsche wurden erhört und ihnen wurde versprochen, dass sie erfüllt werden.

Tatsächlich dienten Philemon und Baucis, das gastfreundliche Ehepaar, viele Jahre lang im Tempel, solange sie lebten.

Eines Tages, als sie am späten Nachmittag im Atrium saßen, erinnerten sie sich an die Geschichte des Ortes und daran, wie sie, ohne es zu wissen, die Götter in ihrer Hütte beherbergt hatten. In diesem Augenblick sah Philemon, dass Baucis’ Körper von Kopf bis Fuß mit Zweigen und Blüten bedeckt war. Und auch Baucis sah, dass Philemons Körper ganz von grünem Laub bedeckt war. Sie konnten kaum noch stammeln, wie sie sich endgültig verabschiedeten, denn die große Verwandlung war vollendet: Philemon war zu einer riesigen Eiche geworden und Baucis zu einer belaubten Linde. Ihre Kronen und Zweige verschlungen sich über ihnen. Und so blieben sie, ineinander verschlungen, für immer vereint.“

Wer durch die Region Phrygien, die heutige Türkei, reist, hört noch heute diese fantastische Geschichte, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Man sieht die beiden jahrhundertealten Bäume Seite an Seite, deren Kronen und Äste ineinander verschlungen sind. Man erinnert sich an die Liebe von Philemon und Baucis, diesem gastfreundlichen Paar, und an die Wandlung, die sie aufgrund ihrer Gastfreundschaft durchmachten.

Und die Ältesten wiederholen diese Lehre bis heute: Wer den Pilger, den Fremden, den Migranten, den Flüchtling und den Armen aufnimmt, nimmt Gott anonym auf.

Leonardo Boff schreibt für das LIBERTA-Magazin von ICL. (https://www.revistaliberta.com.br); ebenfalls Autor von Tugenden für eine bessere Welt, Butzon & Bercker2009 (Webseite: http://www.leonardoboff.org)

O fracasso ético e moral da humanidade

Leonardo Boff

Nossa origem se encontra na África. Por isso somos todos africanos. O Vale do Rift que pode ser visto da Lua, com a extensão de  3 mil km, começando no norte da Síria e chegando ao centro de Moçambique é uma zona privilegiada. Nesse Vale se produziu uma grande divisão: de um lado,mais alto, ficaram as florestas nas quais nossos antepassados antropoides  e depois os símios  superiores como os gorilas e orangotangos viviam e tinham abundância de alimentos. Não precisavam evoluir para sobreviver.

Alguns ficaram na parte rebaixada do Vale do Rift tornada uma espécie de savana. Nossos ancestrais neste “nordeste seco” evoluíram em seu corpo, começaram a andar em pé e em seu cérebro com mais sinapses de seus neurônios, propiciando um pensamento inicial, no afã de buscar o necessário para a sobrevivência. Ecologicamente a vida  na savana não é tão abundante em meios de vida quanto as demais bioregiões. Em 1974 descobriu-se um fóssil bastante completo,  no deserto de Afar na Etiópia, datado de 3,18 milhões de anos. Parecia ser  de uma mulher. Por isso, foi chamada de “Lucy”, nome tirado de uma canção dos Beatles “Lucy in the Sky with Daimonds”.

         Concluindo: a bioantropologia deixou claro que nós, seres humanos, derivamos de um ancestral comum. Não era um macaco como comumente se pensa, mas um primata primitivo que se bifurcou: por um lado deu origem aos grandes símios, acima referidos, e por outro as várias fases do ser humano,como o homo habilis, depois o homo erectus e, por fim, o homo sapiens, donde nós procedemos

A grande mudança começou com o homo habilis há mais de 2 milhões de anos. Ele já utilizava instrumentos como pedras pontiagudas, paus aguçados e ossos grossos com os quais intervinha na natureza e facilitava a caça de animais. Mas essa intervenção não era ainda destrutiva.

         Com a diferença de centenas de anos, surgiu o homo erectus, já bípede que utilizava instrumentos mais potentes a ponto de, em grupos coordenados, caçar bovinos e até elefantes. Usou pela primeira vez  o fogo introduzindo uma verdadeira revolução cultural passando do cru para o cozido, como foi estudado pelo antropólogo Claude Levy Strauss. Cresceu a intervenção na natureza atingindo animais maiores, como as grandes preguiças.

Depois de ter permanecido por milênios na África, migrando de um lugar ao outro,mas sempre dentro do continente africano, começou a grande migração do  homo erectus.Emigrou para a Eurásia, para a Ásia Central, chegando à Índia, à China até a Austrália. Mais tarde os seus descendentes o homo sapiens chegaram às Américas por volta de 20 mil  anos atrás e assim ocupar todo  o planeta.

Do emigrante  homo erectus chegamos ao homo sapiens de 100 mil anos atrás. Este introduziu há  10 mil anos talvez a maior revolução na história já realizada, a única universalizada, cujas consequências perduram e se aprofundaram até os dias atuais. É a revolução do neolítico. Os seres humanos ficaram sedentários: criaram vilas e cidades. A grande invenção foi a agricultura e a irrigação, especialmente junto aos grandes rios, Tigre, Eufrates, Nilo e Indo.

         Com a agricultura formou-se  um superavit de meios de vida.  Agora começa seu processo de violência e  agressão, não só contra a natureza como vinha fazendo crescentemente até esta data, mas  contra outros seres humanos. A produção agrícola produziu excedentes em boa quantidade. Isso possibilitou a guerra, pois havia reservas para alimentar os soldados. Foi nesse momento em que o historiador Arnold Toynbee em sua imensa obra  A Study of History viu o surgimento do fenômeno que jamais desapareceu da face da Terra: a guerra. Começou a verdadeira “abominação da desolação” como biblicamente se descreve o nível da destrutividade humana.

Mas a sistemática violência contra outros seres humanos e a natureza ganhou dimensões nunca vistas antes com o processo de colonização e escravização de África e da América Latina e de outras regiões a partir da Europa. Milhões foram sacrificados.Só nas Américas 61 milhões, no espaço de um século e meio. Foi o maior holocausto da história. Houve verdadeiros genocídios,atualizados nos dias atuais,como aquele da Faixa de Gaza contra os palestinos. A inauguração da industrialização moderna até a presente data com as formas mais sofisticadas de dominação de pessoas e da depredação de praticamente todos os ecossistemas, utilizando a IA, propiciou o auge do uso da violência. Até criarmos o princípio de autodestruição com todo tipo de armas mortais.

Devemos reconhecer que graças às ciências e às técnicas modernas o bem estar humano cresceu prodigiosamente.Tornou a vida mais cômoda e mais longeva,embora grande parte da humanidade seja condenada à exclusão desses benefícios.Indubitavelmente houve um progresso em todos os âmbitos,na saúde, da educação, na mobilidade e outras mil invenções. Mas não devemos nos orgulhar, pois como observou o geneticista francês André Langaney(*1942) as algas e as borboletas desenvolvera mais o DNA que nós. Em termos de massa, os vermes da terra a possuem mais do que a de toda a humanidade.

         Não obstante este desenvolvimento cultural,em termos morais (modos de organizar a vida) e éticos (os princípios que orientam a vida) estamos ainda na pré-história. Acompanhou-nos sempre  a maldade, a crueldade, a mentira intencionada e a falta de empatia como verificamos em nossos dias.Os escândalos de pedofilia e se abusos inomináveis a jovens meninas, atestados nos arquivos de Epstein,envolvendo o presidente Trump e outros nos testemunham o nível da degradação moral e ética.

Somos os últimos dos seres portadores de inteligência reflexa a entrar no processo da evolução. No derradeiro minuto antes da meia-noite, se reduzirmos a idade do universo (13,7 bilhões de anos) ao calendário de um ano.Será que ainda temos a chance de fazer predominar a bondade sobre a brutalidade, o cuidado sobre a destrutividade de nosso modo de viver? Um insano como o Presidente Donald Trump ameaça usar seu poder militar para submeter todos os países, com o risco de eliminar por uma guerra nuclear, a vida humana.Ou por sua incontida vontade de poder destrutivo seria aquele, o inimigo da vida, representante do Anti-Cristo, que poria fim à saga humana? A Terra continuará a girar por milênios ao redor do sol, mas sem nós ou apenas com os trilhões de trilhões micro-organismos no subsolo que sobreviverão. O destino está em nossas decisões,em nossas mãos. Como salvar a nós e a vida fazendo do amor,do cuidado e da empatia os eixos estruturadoras de um novo tipo de civilização? Sem isso não teremos futuro.

Leonardo Boff é ecoteólogo, filósofo e escritor e escreve para a revista LIBERTA do Instituto Conhecimento Liberta (ICL: (https://www.revistaliberta.com.br); A nova visão do universo:de onde viemos? Animus-Anima,Petrópolis 2025; site:www.leonardoboff.org

Das ethische und moralische Versagen der Menschheit

Leonardo Boff

Unsere Ursprünge liegen in Afrika. Deshalb sind wir alle Afrikaner. Der vom Mond aus sichtbare Ostafrikanische Grabenbruch(Rieft Valley) erstreckt sich über 3.000 km, von Nordsyrien bis ins Zentrum Mosambiks, und ist ein privilegiertes Gebiet. In diesem Tal gab es eine große Trennlinie: Auf der einen Seite, höher gelegen, befanden sich die Wälder, in denen unsere menschenähnlichen Vorfahren und später die höheren Affen wie Gorillas und Orang-Utans lebten und reichlich Nahrung fanden. Sie mussten sich nicht weiterentwickeln, um zu überleben.

Einige blieben im tiefer gelegenen Teil des Rift Valley, der sich zu einer Art Savanne entwickelt hatte. Unsere Vorfahren in diesem „brasilianischen trockenen Nordosten“ entwickelten sich körperlich weiter, begannen aufrecht zu gehen, und ihr Gehirn bildete mehr Synapsen aus, was erste Denkprozesse im Streben nach dem Überleben ermöglichte. Ökologisch gesehen ist das Leben in der Savanne nicht so ressourcenreich wie in anderen Bioregionen. 1974 wurde in der Afar-Wüste in Äthiopien ein recht vollständiges Fossil entdeckt, das auf ein Alter von 3,18 Millionen Jahren datiert wurde. Es schien das einer Frau zu sein. Daher wurde sie „Lucy“ genannt, nach dem Beatles-Song „Lucy in the Sky with Diamonds“.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bioanthropologie eindeutig belegt hat, dass wir Menschen von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen. Dieser war nicht, wie oft angenommen, ein Affe, sondern ein primitiver Primat, der sich in verschiedene Gruppen aufspaltete: Einerseits brachte er die oben genannten Menschenaffen hervor, andererseits die verschiedenen Entwicklungsstufen der Menschheit, wie Homo habilis, dann Homo erectus und schließlich Homo sapiens, und soäter der Homo sapiens sapiens von dem wir abstammen.

Der große Wandel begann mit dem Homo habilis vor mehr als zwei Millionen Jahren. Schon damals nutzten sie Werkzeuge wie zugespitzte Steine, Stöcke und dicke Knochen, mit denen sie die Natur bearbeiteten und die Jagd auf Tiere erleichterten. Doch diese Eingriffe waren noch nicht zerstörerisch.

Jahrhunderte später erschien der Homo erectus, bereits zweibeinig und mit leistungsfähigeren Werkzeugen ausgestattet, sodass er in organisierten Gruppen Rinder und sogar Elefanten jagte. Er nutzte als Erster das Feuer und leitete damit eine wahre kulturelle Revolution ein, indem er von roher zu gekochter Nahrung überging, wie der Anthropologe Claude Lévi-Strauss untersuchte. Sein Eingriff in die Natur intensivierte sich und erstreckte sich auch auf größere Tiere wie Riesenfaultiere.

Nachdem der Homo erectus Jahrtausende lang in Afrika geblieben war und innerhalb des afrikanischen Kontinents immer wieder umhergewandert war, begann die große Migration. Er wanderte nach Zentralasien und erreichte schließlich Indien, China und Australien. Später, vor etwa 20.000 Jahren, besiedelten seine Nachkommen, der Homo sapiens sapiens, Amerika und damit den gesamten Planeten.

Vom eingewanderten Homo erectus gelangten wir vor 100.000 Jahren zum Homo sapiens sapiens. Diese Art brachte vor 10.000 Jahren die vielleicht größte Revolution der Geschichte hervor, die einzige, die sich weltweit durchsetzte und deren Folgen bis heute fortwirken und sich vertieft haben: die neolithische Revolution. Die Menschen wurden sesshaft und gründeten Dörfer und Städte. Die bedeutendste Erfindung war die Landwirtschaft mit Bewässerung, insbesondere an den großen Flüssen Tigris, Euphrat, Nil und Indus.

Die Landwirtschaft hatte einen Ressourcenüberschuss geschaffen. Nun begann ein Prozess der Gewalt und Aggression, nicht nur gegen die Natur, wie sie es bis dahin zunehmend getan hatte, sondern auch gegen andere Menschen. Die landwirtschaftliche Produktion brachte beträchtliche Überschüsse hervor. Dies ermöglichte Kriege, da Reserven zur Versorgung der Soldaten vorhanden waren. In diesem Moment erkannte der Historiker Arnold Toynbee in seinem monumentalen Werk „A Study of History“ das Entstehen eines Phänomens, das nie von der Erde verschwunden ist: den Krieg. Der wahre „Gräuel der Verwüstung“, wie die Bibel das Ausmaß menschlicher Zerstörungswut beschreibt, begann.

Doch die systematische Gewalt gegen andere Menschen und die Natur erreichte mit der Kolonisierung und Versklavung von Personen aus Afrika, Lateinamerika und anderer Regionen Europas ein beispielloses Ausmaß. Millionen wurden geopfert. Allein in Amerika 61 Millionen innerhalb von anderthalb Jahrhunderten. Es war der größte Holocaust der Geschichte. Es gab regelrechte Völkermorde, die bis heute fortbestehen, wie beispielsweise der Völkermord im Gazastreifen an den Palästinensern. Die moderne Industrialisierung bis heute, mit ihren hochentwickelten Formen der Beherrschung von Menschen und der Zerstörung praktisch aller Ökosysteme mithilfe von KI, hat den Höhepunkt der Gewaltanwendung erreicht. Bis hin zur Entstehung des Prinzips der Selbstzerstörung durch alle Arten tödlicher Waffen.

         Wir müssen anerkennen, dass das menschliche Wohlbefinden dank moderner Wissenschaft und Technologie enorm zugenommen hat. Es hat das Leben komfortabler und länger gemacht, obwohl ein großer Teil der Menschheit von diesen Vorteilen ausgeschlossen bleibt. Zweifellos gab es Fortschritte in allen Bereichen: Gesundheit, Bildung, Mobilität und unzählige andere Erfindungen. Doch wir sollten nicht stolz sein, denn wie der französische Genetiker André Langaney (*1942) feststellte, haben Algen und Schmetterlinge mehr DNA entwickelt als wir. Regenwürmer besitzen, gemessen an der Masse, mehr Masse als die gesamte Menschheit.

Trotz dieser kulturellen Entwicklung befinden wir uns in moralischer (Lebensgestaltung) und ethischer Hinsicht (Lebensprinzipien) noch immer in der Vorgeschichte. Boshaftigkeit, Grausamkeit, bewusste Lügen und ein Mangel an Empathie begleiten uns seit jeher, wie wir auch heute noch beobachten. Die in den Epstein-Akten dokumentierten Skandale um Pädophilie und unbeschreiblichen Missbrauch junger Mädchen, in den auch Präsident Trump und andere verwickelt waren, zeugen vom Ausmaß des moralischen und ethischen Verfalls.

Wir sind die letzten Wesen mit reflexiver Intelligenz, die in den evolutionären Prozess eintreten. Wenn wir in der letzten Minute vor Mitternacht das Alter des Universums (13,7 Milliarden Jahre) auf ein Kalenderjahr reduzieren, haben wir dann noch eine Chance, das Gute über die Brutalität, die Fürsorge über die Zerstörungswut unserer Lebensweise siegen zu lassen? Ein Wahnsinniger wie Präsident Donald Trump droht, seine militärische Macht zur Unterwerfung aller Länder einzusetzen und riskiert damit die Auslöschung der Menschheit durch einen Atomkrieg. Oder wird er, der Feind des Lebens, der Repräsentant des Antichristen, durch seinen ungezügelten Zerstörungswillen die Menschheitsgeschichte beenden? Die Erde wird sich noch Jahrtausende um die Sonne drehen, aber ohne uns oder nur mit den Abermillionen von Mikroorganismen im Erdreich, die überleben werden. Unser Schicksal liegt in unseren Entscheidungen, in unseren Händen. Wie können wir uns und das Leben retten, indem wir Liebe, Fürsorge und Empathie zu den tragenden Säulen einer neuen Zivilisation machen? Ohne dies haben wir keine Zukunft.

Leonardo Boff ist Ökotheologe, Philosoph und Autor. Er schreibt unter anderem für die Zeitschrift LIBERTA des Instituto Conhecimento Liberta (ICL: https://www.revistaliberta.com.br) und veröffentlichte das Buch „Die neue Vision des Universums: Woher kommen wir?“ (Animus-Anima, Petrópolis 2025). Weitere Informationen finden Sie auf seiner Website: http://www.leonardoboff.org

La disumanità dei proprietari di schiavi ieri e oggi

Leonardo Boff*

La parola schiavo deriva dal latino slavus, un nome generico per designare gli abitanti della Slavia, una regione dei Balcani, nella Russia meridionale e sulle rive del Mar Nero, un importante fornitore di schiavi per tutto il Mediterraneo. Erano bianchi, biondi e con gli occhi azzurri. I soli ottomani di Istanbul importarono circa 2,5 milioni di questi schiavi bianchi tra 1450-1700.

Nel nostro tempo, le Americhe sono state le grandi importatrici di persone dall’Africa che furono schiavizzate. Tra 1500-1867 il numero è spaventoso: 12.521.337 persone attraversarono l’Atlantico, di cui 1.818.680 morirono durante il viaggio e furono gettate in mare. Il Brasile fu il campione della schiavitù. Da solo importò, a partire dal 1538, circa 4,9 milioni di africani ridotti in schiavitù. Dei 36 mila viaggi transatlantici, 14.910 erano destinati ai porti brasiliani.

Queste persone schiavizzate erano trattate come merce, chiamati “pezzi”. La prima cosa che faceva l’acquirente per “portarli ben addomesticati e disciplinati” era castigarli “con frustate, catene e ceppi”. Gli storici dello schiavismo hanno creato la leggenda secondo cui la schiavitù qui [in Brasile] era mite, quando in realtà fu estremamente crudele.

Farò due esempi terrificanti:

Il primo: l’olandese Dierick Ruiters, di passaggio a Rio nel 1618, racconta: “Un negro affamato rubò due pani di zucchero. Il padrone, avendolo saputo, ordinò che fosse legato a faccia in giù a una tavola e ordinò a un negro di fustigarlo con una frusta di cuoio; il suo corpo rimase con una ferita aperta dalla testa ai piedi, e le parti risparmiate dalla frusta furono lacerate con un coltello; dopo la punizione, un altro negro versò sulle sue ferite un vaso contenente aceto e sale… Ho dovuto assistere – racconta l’olandese – alla trasformazione di un uomo in carne salata; e come se non bastasse, gli versarono pece fusa sulle ferite; lo lasciarono tutta la notte, in ginocchio, legato per il collo a un ceppo, come un miserabile animale” (Cfr. L. Gomes, Slavery vol. I, 2019, p. 304). Sotto tali castighi, l’aspettativa di vita di una persona ridotta in schiavitù era nel 1872 di 18,3 anni.

L’altro, non meno orribile, proviene dall’antropologo Darcy Ribeiro, che dipinge un quadro generale della schiavitù: “Senza l’amore di nessuno, senza famiglia, senza sesso se non la masturbazione, senza alcuna possibile identificazione con nessuno – il suo controllore poteva essere un nero, i suoi compagni di sventura nemici – cencioso e sporco, brutto e puzzolente, dolorante e malaticcio, senza alcun piacere o orgoglio per il suo corpo, viveva la sua routine. Questa consisteva nel subire ogni giorno il castigo quotidiano delle frustate sciolte, affinché lavorasse con attenzione e tensione. Settimanalmente, c’era una punizione preventiva, pedagogica, per non pensare alla fuga e, quando attiravano l’attenzione, su di lui ricadeva un castigo esemplare, sotto forma di mutilazione delle dita, di foratura dei seni, di ustioni con la brace, di rottura meticolosa di tutti i denti, o delle frustate alla gogna, trecento frustate in una volta per ucciderlo o cinquanta frustate al giorno, facendolo sopravvivere. Se fuggiva e veniva catturato poteva essere marchiato a fuoco, essere bruciato vivo, lasciato giorni in agonia alla bocca della fornace, oppure, all’improvviso, gettato dentro per bruciare come un ramoscello oleoso” (Cfr. Darcy Ribeiro, O Povo Brasileiro, Compagnia Das Letras, 1995, pp. 119-120).

Il gesuita André João Antonil disse: “Per lo schiavo sono necessarie tre P, vale a dire: pau, pão e pano“. Pau (bastone) per bastonare, Pão (pane) per non farlo morire di fame e Pano (stoffa) per nascondergli le vergogne. In generale la storia dei neri schiavizzati è stata scritta dalla mano bianca.

È sempre attuale il grido lacerante di Castro Alves in “Vozes d’Africa” ​​: “Oh Dio, dove sei che non rispondi? In quale mondo, in quale stella ti nascondi/ Avvolto nei cieli? Da duemila anni ti ho inviato il mio grido/ Che invano, da allora, percorre l’infinito… / Dove sei, Signore Dio?”. Quanto fa male! Jessé de Souza, nella sua opera, ha dimostrato che quello che i proprietari di schiavi hanno fatto ai neri, la maggioranza dell’attuale classe dominante lo traduce oggi in termini di disprezzo e odio per i neri.

Parlo da teologo: misteriosamente Dio è rimasto in silenzio, proprio come è rimasto in silenzio nel campo di sterminio nazista di Auschwitz-Birkenau, cosa che ha portato Papa Benedetto XVI, mentre era là, a chiedersi: “Dov’era Dio in quei giorni? Perché Egli è rimasto in silenzio? Come ha potuto permettere tanto male?

E pensare che i principali proprietari di schiavi furono cristiani. La fede non li ha aiutati a vedere in queste persone “immagini e somiglianze di Dio”, tanto meno “figli e figlie di Dio”, nostri fratelli e sorelle. Come è stata possibile la crudeltà nelle camere di tortura dei vari dittatori militari di Brasile, Argentina, Cile, Uruguay ed El Salvador, che si definivano cristiani o cattolici? E l’ex presidente, condannato per tentato colpo di Stato, Jair Bolsonaro, ha pubblicamente difeso la tortura come mezzo per affrontare gli oppositori.

Quando la contraddizione è così grande da trascendere ogni razionalità, che incontra qui il suo limite, restiamo semplicemente in silenzio. È il mysterium iniquitatis, il mistero dell’iniquità a cui fino a oggi nessun filosofo, teologo o pensatore ha trovato una risposta. Anche Cristo sulla croce ha gridato e sentito la “morte” di Dio. Ciononostante, vale la pena scommettere che tutte le tenebre insieme non possono spegnere una piccola luce di bontà che brilla nella notte umana. È la nostra speranza contro tutta la speranza.

Leonardo Boff è un filosofo e teologo che scrive per la rivista LIBERTA della ICL (https://www.revistaliberta.com.br) e ha scritto il libro Paixão de Cristo-paixão do mundo, Vozes 2009.

(Traduzione dal portoghese di Gianni Alioti)