Ohne den Fuß gibt es weder Fußball noch eine Weltmeisterschaft

Leonardo Boff

Zu Ehren der Millionen Fußballfans bei dieser Weltmeisterschaft habe ich diese Hommage an den Fuß verfasst, ohne den es weder Fußball noch eine Weltmeisterschaft gäbe. Hier ist der Text, in dem sich alles um den Fuß dreht.

Wenn ein Außerirdischer auf die Erde käme und beobachten würde, wie die Menschen mit ihren Füßen umgehen, wäre er vermutlich entsetzt. Es scheint, als hielten sie die Füße für den unwürdigsten Teil des Körpers, denn sie verstecken sie. Schlimmer noch: Sie versuchen, ihre Füße mit einem Stück Stoff, das man Socken nennt, einzuengen.

Dann zwängen sie ihre Füße in etwas Härteres – aus Leder –, etwa in Schuhe oder Turnschuhe. Und damit nicht genug: Sie schnüren die Schuhe – mit den Füßen darin – mithilfe dünner Schnüre oder Senkel fest zu, um sicherzustellen, dass sich die Füße nicht befreien können.

Und schließlich verlagern sie ihr gesamtes Körpergewicht auf ihre Füße und zwingen sie so dazu, den Staub der Wege zu riechen, die Härte der Steine ​​zu ertragen und den Schmutz der Pfützen zu spüren.

Diese Interpretation der Füße durch die Außerirdischen ist jedoch von außen betrachtet und irrtümlich. Wir pflegen unsere Füße, da sie unser natürliches Fortbewegungsmittel darstellen. Wir laufen fast immer im Haus und auf dem Gras umher. Zudem sind die Füße das überzeugendste Zeichen unserer Hominisierung. Wir ließen das Tierreich hinter uns, als sich unsere menschenaffenartigen Vorfahren aufrichteten und begannen, aufrecht zu gehen – um weiter blicken zu können, was die Gehirnentwicklung und die Entdeckung der besten Nahrungsquellen ermöglichte.

Anatomisch gesehen sind die Füße ein Wunderwerk: mit einem widerstandsfähigen Spann, der der Reibung standhält, und einer festen Sohle, die vor der Beschaffenheit des Untergrunds schützt. 

Ein Geflecht aus kleinen Sehnen stützt die Gelenke, die für das Gleichgewicht bei Fußbewegungen sorgen. Was Tänzer alles mit ihren Füßen anstellen können! Es gibt sogar Menschen, die mit den Füßen malen oder schreiben. Es existieren eindrucksvolle Gemälde des großen spanischen Künstlers Goya, die mit den Füßen geschaffen wurden.

Der Fuß ist so bedeutend, dass er von vielen antiken und modernen Völkern – etwa den Angelsachsen – als Maßeinheit gewählt wurde. Ein Fuß entspricht 30,48 cm. Die Dichtung, die edelste Form der Literatur, muss über die richtigen Versfüße verfügen, um harmonisch zu wirken – dies gilt insbesondere für das Sonett, die höchste Form der Dichtung.

Ohne Füße gäbe es keinen Fußball – einen Sport, für den die Füße alles bedeuten. Nicht einmal die Autoren des Magazins *LIBERTA* haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre eigene Weltauswahl zusammenzustellen. Es ist der kreativste, vielfältigste und mobilisierendste Sport, den es gibt. Er wird ausschließlich mit den Füßen gespielt. Die Hände zählen nicht; sie sind nur dem Torwart gestattet. Doch selbst dieser kickt den Ball meistens mit dem Fuß.

Im Fußball dient der Fuß als Metapher für das Beste, was wir zu bieten haben: die gelungene Verbindung von individueller Leistung und gemeinschaftlichem Zusammenspiel. Fußball kann eine wahre Schule der Tugend sein – er lehrt Selbstbeherrschung, Gelassenheit, Freundlichkeit und Verständnis, indem man sich entscheidet, auf einen Tritt nicht mit einem weiteren Tritt zu reagieren. Da wir Menschen sind, verlieren wir bisweilen die Beherrschung, und solche Dinge können vorkommen. Dennoch ist ein solches Verhalten nicht zulässig. Ein Spieler, der seinen Fuß auf diese Weise einsetzt, wird verwarnt, mit einer Gelben oder Roten Karte bestraft und womöglich sogar des Feldes verwiesen. Ohne den Fuß gäbe es keine Fußballmeisterschaften – geschweige denn die Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada.

Die vielfältigen Bedeutungen des Fußes erlauben es uns, ein Loblied auf den Fuß zu singen. 

In einer Welt, die politisch keinen Sinn ergibt – in der Staatschefs durch Konflikte wie jene im Gazastreifen (unter Beteiligung Israels), in der Ukraine (mit Russland), im Kongo und im Iran (wo die USA ständig im Streit mit anderen liegen und den Terrorismus bekämpfen) stolpern –, bietet uns die Fußball-Weltmeisterschaft einen Ankerpunkt, um uns eine Weltgemeinschaft vorzustellen, die ein freundschaftliches, ja brüderliches Miteinander fördert – getragen von der Begeisterung der Fans aller Nationen. Es ist bedauerlich, dass all dies durch Präsident Trump verzerrt wurde, der faktisch einen berühmten Schiedsrichter sowie ganze Betreuerstäbe aus dem Spiel drängte.

Einerseits sollten wir uns vor utopischen Entwürfen hüten; andererseits dürfen wir nicht davon ablassen, zivilisierte Formen des globalen Zusammenlebens anzustreben. Natürlich bleibt diese Welt weit hinter dem Traum all jener zurück, die sich eine andere, mögliche Welt vorstellen – einem Traum, der in der unerschütterlichen Hoffnung des Menschen wurzelt.

Wir können schon jetzt den richtigen Fuß voranstellen, indem wir den Opfern zur Seite stehen, auch wenn wir manchmal wegen des Drucks der Mächtigen und ihrer Drohungen einen Schritt zurückweichen müssen. Aber wir werden in dieser heiligen Sache standhaft bleiben, in dem Wissen, dass man sie nicht erreicht, wenn man den Rücken kehrt. Wir werden niemals davonlaufen. Sondern wir werden beharrlich und ausdauernd standhaft bleiben.

Hoffentlich lassen uns Verwandte und Freunde niemals im Stich. Sonst müssen wir das gleiche Leid ertragen wie ein Blinder, der sich, der Arme, mit seinem Blindenstock orientiert und hier und da stolpert und sich dabei die Füße verletzt.

Wie offensichtlich ist, sind unsere Füße für fast alles in unserem Leben von grundlegender Bedeutung. Sie bilden das Fundament für so vieles. Wenn wir tief und fest schlafen wollen, sagt man, wir schlafen „mit ausgestreckten Beinen“ (auf Spanisch: „dormir a piernas sueltas“).

Dieser Text wünscht der brasilianischen Nationalmannschaft einen großartigen Start – ebenso wie den Journalisten und Kommentatoren des Magazins *LIBERTA* (vom Instituto Conhecimento Liberta / ICL), die beschlossen haben, ein eigenes Team aufzustellen. Wer das Magazin *LIBERTA* abonniert, erhält auf Fakten basierende Nachrichten und Kommentare, die absolut schlüssig sind. Bleiben wir stets wachsam und aufrecht.

Leonardo Boff schreibt wöchentlich Beiträge für die Zeitschrift LIBERTA, die vom Instituto Conhecimento Liberta (ICL) herausgegeben wird.

Senza il piede non ci sarebbero né calcio né Coppa del Mondo

Leonardo Boff

In omaggio ai milioni di tifosi di calcio presenti a questi Mondiali, ho scritto questo elogio del piede, senza il quale non ci sarebbero né calcio né Coppa del Mondo. Ecco il testo completo, incentrato sul piede.

Se qualche extraterrestre venisse sulla Terra e notasse come gli umani trattano i loro piedi, sospetto che ne rimarrebbe scandalizzato. Sembra che considerino i piedi la parte meno nobile del corpo tanto da nasconderli. Peggio ancora, cercano di soffocarli con un pezzo di stoffa, chiamato calzino.

Poi strangolano i piedi con qualcosa di più duro, le scarpe di cuoio o da ginnastica. E non contenti, legano le scarpe con i piedi dentro, con dei lacci sottili, per assicurarsi che i piedi non si liberino.

E infine, scaricano tutto il peso del corpo sui piedi, costringendoli a odorare la polvere delle strade, a soffrire la durezza delle pietre e a sentire il fango delle pozzanghere.

Ma questa interpretazione dei piedi, fatta da alieni, è esteriore e sbagliata. Ciò che facciamo ai piedi è prendercene cura, poiché i piedi costituiscono il nostro naturale mezzo di trasporto. Quasi sempre andiamo a piedi scalzi in casa e sull’erba. Più ancora, i piedi sono il segno più evidente della nostra ominide. Abbiamo lasciato indietro il regno animale quando i nostri antenati antropoidi si sono alzati in piedi e hanno iniziato a camminare in posizione eretta, per vedere più lontano, consentendo lo sviluppo del cervello e la scoperta dei cibi migliori.

Anatomicamente i piedi sono un miracolo, con un dorso duro per assorbire gli attriti e una pianta coerente per proteggersi dalla ruvidezza del terreno.

Una rete di piccoli tendini assicura le articolazioni che forniscono equilibrio ai movimenti dei piedi. Cosa non fanno i ballerini con i piedi?! Ci sono persino persone che dipingono o scrivono con i piedi. Esistono quadri drammatici del grande pittore spagnolo Goya che li ha dipinti con i piedi.

Il piede è così importante che è stato scelto da molti popoli antichi e moderni, compresi gli anglo-sassoni, come unità di misura. Un piede corrisponde a 30,48 cm. La poesia, la forma più nobile di letteratura, ha bisogno dei piedi giusti per essere armoniosa, soprattutto la forma più elevata di poesia che è il sonetto.

Senza i piedi non avremmo il calcio, per il quale i piedi sono tutto. Persino i giornalisti della rivista LIBERTA si sono proposti di creare una propria selezione. È lo sport più creativo, vario e coinvolgente che esista. Solo con i piedi. La mano non vale, è consentita solo al portiere. Ma in quel caso, anche lui calcia di solito la palla con il piede.

Il piede nel calcio costituisce una metafora di ciò che meglio possiamo rappresentare: la felice combinazione di prestazione individuale e cooperazione di gruppo. Il calcio può essere una vera scuola di virtù: autocontrollo, tranquillità, gentilezza e la capacità di comprensione non replicando a un calcio con un calcio (in brasiliano ponta-pé). Poiché siamo umani e perdiamo il controllo, a volte può succedere. Ma non è permessa. Il giocatore che usa il piede in questo modo è ammonito con un cartellino giallo oppure punito con un cartellino rosso ed essere espulso. Senza il piede, non ci sarebbero campionati di calcio, tanto meno la Coppa del Mondo di calcio in Messico, negli Stati Uniti e in Canada.

I vari significati di piede ci permettono di fare l’elogio del piede.

In un mondo politicamente senza piedi né testa, con capi di Stato che entrano con i piedi al posto delle mani nei conflitti come nella Striscia di Gaza con Israele, in Ucraina con la Russia, in Congo e in Iran con gli Stati Uniti sempre in piedi di guerra con altri e contro il terrorismo, troviamo nel Campionato Mondiale di Calcio un piede per pensare a una società mondiale che dia piede a forme di convivenza amichevole e persino fraterna, incontrando un piede d’appoggio nell’entusiasmo dei tifosi di tutti i paesi. È una pena che tutto ciò sia stato distorto dal Presidente Trump, che ha dato un calcio (ponta-pé) a un famoso arbitro e a intere equipe tecniche.

Da un lato, dobbiamo stare con un piede dietro difronte gli utopismi; dall’altro, non dobbiamo tirare indietro il piede nella ricerca di forme civili di convivenza globale. Logicamente, questo mondo non arriva neppure ai piedi del sogno di tanti che desiderano un altro mondo possibile, tenendo i loro piedi ben piantati in un’incrollabile speranza umana.

Possiamo iniziare con il piede giusto fin da ora, schierandoci ai piedi delle vittime, anche se a volte dovremo fare un passo indietro a causa delle pressioni dei potenti e delle loro minacce. Ma battiamo i piedi (restiamo saldi) in questa sacra causa, sapendo che non si può raggiungere con il pé nas costas (voltando le spalle). Giammai andiamo dar no pé (arrendersi). Ma insisteremo e persisteremo batendo o pé (rimanendo saldi).

Oxalá, che i nostri parenti e amici non ci lascino a piedi. Altrimenti, soffriremo quanto un pé de cego che, poverino, si muove con un bastone e vive inciampando qua e là, facendosi male ai piedi.

Come si comprende, i piedi sono fondamentali in quasi tutto nella nostra vita. Essi danno piede (forniscono le basi) per tantissime cose. Quando vogliamo dormire comodamente, diciamo che dormiamo con i piedi divaricati (in spagnolo: dormir a piernas sueltas).

Questo testo augura buona fortuna alla Seleção Brasileira e anche ai giornalisti e commentatori della rivista LIBERTA dell’Instituto Conhecimento Liberta (ICL) che hanno deciso di creare la propria selezione. Chi si abbona alla rivista LIBERTA riceverà notizie con i piedi nella verità e commenti con testa e piedi. Manteniamoci sempre attenti e in piedi.

Leonardo Boff collabora settimanalmente con la rivista LIBERTA dall’Instituto Conhecimento Liberta (ICL)

(https://www.revistaliberta.com.br)

(Traduzione dal portoghese di Gianni Alioti)

Senza il piede non ci sarebbero né calcio né Coppa del Mondo

Leonardo Boff
  Leonardo Boff

In omaggio ai milioni di tifosi di calcio presenti a questi Mondiali, ho scritto questo elogio del piede, senza il quale non ci sarebbero né calcio né Coppa del Mondo. Ecco il testo completo, incentrato sul piede.

Se qualche extraterrestre venisse sulla Terra e notasse come gli umani trattano i loro piedi, sospetto che ne rimarrebbe scandalizzato. Sembra che considerino i piedi la parte meno nobile del corpo tanto da nasconderli. Peggio ancora, cercano di soffocarli con un pezzo di stoffa, chiamato calzino.

Poi strangolano i piedi con qualcosa di più duro, le scarpe di cuoio o da ginnastica. E non contenti, legano le scarpe con i piedi dentro, con dei lacci sottili, per assicurarsi che i piedi non si liberino.

E infine, scaricano tutto il peso del corpo sui piedi, costringendoli a odorare la polvere delle strade, a soffrire la durezza delle pietre e a sentire il fango delle pozzanghere.

Ma questa interpretazione dei piedi, fatta da alieni, è esteriore e sbagliata. Ciò che facciamo ai piedi è prendercene cura, poiché i piedi costituiscono il nostro naturale mezzo di trasporto. Quasi sempre andiamo a piedi scalzi in casa e sull’erba. Più ancora, i piedi sono il segno più evidente della nostra ominide. Abbiamo lasciato indietro il regno animale quando i nostri antenati antropoidi si sono alzati in piedi e hanno iniziato a camminare in posizione eretta, per vedere più lontano, consentendo lo sviluppo del cervello e la scoperta dei cibi migliori.

Anatomicamente i piedi sono un miracolo, con un dorso duro per assorbire gli attriti e una pianta coerente per proteggersi dalla ruvidezza del terreno.

Una rete di piccoli tendini assicura le articolazioni che forniscono equilibrio ai movimenti dei piedi. Cosa non fanno i ballerini con i piedi?! Ci sono persino persone che dipingono o scrivono con i piedi. Esistono quadri drammatici del grande pittore spagnolo Goya che li ha dipinti con i piedi.

Il piede è così importante che è stato scelto da molti popoli antichi e moderni, compresi gli anglo-sassoni, come unità di misura. Un piede corrisponde a 30,48 cm. La poesia, la forma più nobile di letteratura, ha bisogno dei piedi giusti per essere armoniosa, soprattutto la forma più elevata di poesia che è il sonetto.

Senza i piedi non avremmo il calcio, per il quale i piedi sono tutto. Persino i giornalisti della rivista LIBERTA si sono proposti di creare una propria selezione. È lo sport più creativo, vario e coinvolgente che esista. Solo con i piedi. La mano non vale, è consentita solo al portiere. Ma in quel caso, anche lui calcia di solito la palla con il piede.

Il piede nel calcio costituisce una metafora di ciò che meglio possiamo rappresentare: la felice combinazione di prestazione individuale e cooperazione di gruppo. Il calcio può essere una vera scuola di virtù: autocontrollo, tranquillità, gentilezza e la capacità di comprensione non replicando a un calcio con un calcio (in brasiliano ponta-pé). Poiché siamo umani e perdiamo il controllo, a volte può succedere. Ma non è permessa. Il giocatore che usa il piede in questo modo è ammonito con un cartellino giallo oppure punito con un cartellino rosso ed essere espulso. Senza il piede, non ci sarebbero campionati di calcio, tanto meno la Coppa del Mondo di calcio in Messico, negli Stati Uniti e in Canada.

I vari significati di piede ci permettono di fare l’elogio del piede.

In un mondo politicamente senza piedi né testa, con capi di Stato che entrano con i piedi al posto delle mani nei conflitti come nella Striscia di Gaza con Israele, in Ucraina con la Russia, in Congo e in Iran con gli Stati Uniti sempre in piedi di guerra con altri e contro il terrorismo, troviamo nel Campionato Mondiale di Calcio un piede per pensare a una società mondiale che dia piede a forme di convivenza amichevole e persino fraterna, incontrando un piede d’appoggio nell’entusiasmo dei tifosi di tutti i paesi. È una pena che tutto ciò sia stato distorto dal Presidente Trump, che ha dato un calcio (ponta-pé) a un famoso arbitro e a intere equipe tecniche.

Da un lato, dobbiamo stare con un piede dietro difronte gli utopismi; dall’altro, non dobbiamo tirare indietro il piede nella ricerca di forme civili di convivenza globale. Logicamente, questo mondo non arriva neppure ai piedi del sogno di tanti che desiderano un altro mondo possibile, tenendo i loro piedi ben piantati in un’incrollabile speranza umana.

Possiamo iniziare con il piede giusto fin da ora, schierandoci ai piedi delle vittime, anche se a volte dovremo fare un passo indietro a causa delle pressioni dei potenti e delle loro minacce. Ma battiamo i piedi (restiamo saldi) in questa sacra causa, sapendo che non si può raggiungere con il pé nas costas (voltando le spalle). Giammai andiamo dar no pé (arrendersi). Ma insisteremo e persisteremo batendo o pé (rimanendo saldi).

Oxalá, che i nostri parenti e amici non ci lascino a piedi. Altrimenti, soffriremo quanto un pé de cego che, poverino, si muove con un bastone e vive inciampando qua e là, facendosi male ai piedi.

Come si comprende, i piedi sono fondamentali in quasi tutto nella nostra vita. Essi danno piede (forniscono le basi) per tantissime cose. Quando vogliamo dormire comodamente, diciamo che dormiamo con i piedi divaricati (in spagnolo: dormir a piernas sueltas).

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(Traduzione dal portoghese di Gianni Alioti)






































































































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Ecco il testo completo, incentrato sul piede.
 Se
qualche extraterrestre venisse sulla Terra e notasse come gli umani trattano i
loro
piedi, sospetto
che ne rimarrebbe scandalizzato. Sembra che considerino i
piedi la parte meno
nobile del corpo tanto da nasconderli. Peggio ancora, cercano di soffocarli con
un pezzo di stoffa, chiamato calzino.
 Poi
strangolano i
piedi con
qualcosa di più duro, le scarpe di cuoio o da ginnastica. E non contenti,
legano le scarpe con i
piedi dentro,
con dei lacci sottili, per assicurarsi che i
piedi non si liberino. E
infine, scaricano tutto il peso del corpo sui
piedi, costringendoli a odorare la polvere delle
strade, a soffrire la durezza delle pietre e a sentire il fango delle
pozzanghere.
 Ma
questa interpretazione dei
piedi, fatta da
alieni, è esteriore e sbagliata. Ciò che facciamo ai
piedi è prendercene cura, poiché i
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nostro naturale mezzo di trasporto. Quasi sempre andiamo a
piedi scalzi in casa e sull’erba. Più ancora, i piedi sono il segno più evidente
della nostra ominide. Abbiamo lasciato indietro il regno animale quando i
nostri antenati antropoidi si sono alzati in
piedi e hanno iniziato a camminare in posizione
eretta, per vedere più lontano, consentendo lo sviluppo del cervello e la
scoperta dei cibi migliori.
 Anatomicamente
i
piedi sono un
miracolo, con un dorso duro per assorbire gli attriti e una pianta coerente per
proteggersi dalla ruvidezza del terreno.
 Una
rete di piccoli tendini assicura le articolazioni che forniscono equilibrio ai
movimenti dei
piedi. Cosa non
fanno i ballerini con i
piedi?! Ci sono
persino persone che dipingono o scrivono con i
piedi. Esistono quadri drammatici del grande
pittore spagnolo Goya che li ha dipinti con i
piedi. Il
piede è così importante
che è stato scelto da molti popoli antichi e moderni, compresi gli a
nglo-sassoni,
come unità di misura. Un
piede
corrisponde a 30,48 cm. La poesia, la forma più nobile di letteratura, ha
bisogno dei
piedi giusti per
essere armoniosa, soprattutto la forma più elevata di poesia che è il sonetto.
 Senza
i
piedi non
avremmo il calcio, per il quale i
piedi sono tutto. Persino i giornalisti della rivista LIBERTA
si sono proposti di creare una propria selezione. È lo sport più creativo,
vario e coinvolgente che esista. Solo con i
piedi. La mano non vale, è consentita solo al
portiere. Ma in quel caso, anche lui calcia di solito la palla con il
piede. Il
piede nel calcio
costituisce una metafora di ciò che meglio possiamo rappresentare: la felice
combinazione di prestazione individuale e cooperazione di gruppo. Il calcio può
essere una vera scuola di virtù: autocontrollo, tranquillità, gentilezza e la
capacità di comprensione non replicando a un calcio con un calcio (in
brasiliano
ponta-pé). Poiché siamo
umani e perdiamo il controllo, a volte può succedere. Ma non è permessa. Il
giocatore che usa il
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modo è ammonito con un cartellino giallo oppure punito con un cartellino rosso
ed essere espulso. Senza il
piede, non ci
sarebbero campionati di calcio, tanto meno la Coppa del Mondo di calcio in
Messico, negli Stati Uniti e in Canada.
 I
vari significati di
piede ci
permettono di fare l’elogio del
piede. In
un mondo politicamente
senza
piedi

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nella Striscia di Gaza con Israele, in Ucraina con la Russia, in Congo e in
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terrorismo, troviamo nel Campionato Mondiale di Calcio un
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nell’entusiasmo dei tifosi di tutti i paesi. È una pena che tutto ciò sia stato
distorto dal Presidente Trump, che ha dato un calcio (ponta-pé) a un famoso
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 Da
un lato, dobbiamo stare con un
piede
dietro
difronte gli utopismi; dall’altro, non dobbiamo tirare indietro il
piede nella ricerca di
forme civili di convivenza globale. Logicamente, questo mondo non arriva
neppure
ai piedi del sogno
di tanti che desiderano un altro mondo possibile, tenendo i loro
piedi ben piantati in
un’incrollabile speranza umana.
 Possiamo
iniziare con il
piede giusto fin da
ora, schierandoci
ai piedi delle
vittime, anche se a volte dovremo fare un
passo indietro a causa delle
pressioni dei potenti e delle loro minacce. Ma
battiamo i piedi (restiamo saldi) in
questa sacra causa, sapendo che non si può raggiungere con il
pé nas costas (voltando le spalle). Giammai andiamo dar no pé (arrendersi). Ma insisteremo e persisteremo
batendo o pé (rimanendo
saldi).
 Oxalá,
che i nostri parenti e amici non ci lascino
a piedi. Altrimenti, soffriremo quanto un
pé de cego che, poverino, si muove con un
bastone e vive inciampando qua e là, facendosi male ai
piedi. Come
si comprende, i
piedi sono
fondamentali in quasi tutto nella nostra vita. Essi danno
piede (forniscono le
basi) per tantissime cose. Quando vogliamo dormire comodamente, diciamo che
dormiamo con i
piedi
divaricati

(in spagnolo:
dormir a piernas sueltas). Questo
testo augura buona fortuna alla
Seleção
Brasileira

e anche ai giornalisti e commentatori della rivista LIBERTA dell’Instituto
Conhecimento Liberta (ICL) che hanno deciso di creare la propria selezione. Chi
si abbona alla rivista LIBERTA riceverà notizie con i
piedi nella verità e commenti con testa e piedi. Manteniamoci
sempre attenti e in
piedi.  Leonardo
Boff collabora settimanalmente con la rivista LIBERTA dall’Instituto
Conhecimento Liberta (ICL)
(https://www.revistaliberta.com.br) (Traduzione
dal portoghese di Gianni Alioti)

Papst sein in Zeiten der „Antichristen“

Leonardo Boff  

Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Spanien im Juni klare Aussagen getroffen, in denen er der KI die emotionale Intelligenz gegenüberstellt, die „uns Trost, Sinn, Hoffnung und Nähe schenkt“ – etwas, das die KI nicht vermag. Er kritisiert autoritäre Regierungen, die tödliche Kriege auslösen. In diesem Zusammenhang habe ich diesen Text verfasst.

Der Evangelist Johannes schreibt in seinem ersten Brief: „Seht, es sind schon viele Antichristen aufgetreten“ (1 Joh 2,18). Tatsächlich leben wir in einer Zeit, in der Persönlichkeiten mit den typischen Merkmalen der „Antichristen“ in Erscheinung getreten sind. Das sage nicht ich. Das wird von seriösen Bibelwissenschaftlern behauptet, allesamt US-Amerikaner: „The Fourth Beast: Is Donald Trump The Antichrist?“ von Lawrence R. Moelhauser aus dem Jahr 2016; „Is Trump the Antichrist?“ von D. Xander Varo aus dem Jahr 2017; „Donald Trump Is the Antichrist“ von Drew Ponder aus dem Jahr 2025. All dies lässt sich über Google überprüfen, indem man nach ihren Namen und einer Zusammenfassung ihrer Aussagen sucht.        

Neben Trump muss man auch Benjamin Netanjahu nennen, diesen monströsen Herodes, der für den Völkermord an Tausenden unschuldiger Kinder im Gazastreifen und im Südlibanon verantwortlich ist.

Was sind die Merkmale der „Antichristen“, insbesondere jener, die Donald Trump als „Kaiser der Welt“ präsentiert? Erstens inszeniert er sich als Gottheit, wie er es mit der Figur des Heilers Jesus Christus tat. Zweitens ist er ein Feind allen Lebens, indem er seinem Volk die Coronavirus-Impfung nahelegt und weltweit tödliche Kriege führt, ohne jegliche Moral und Ethik zu beachten. Er erklärt unmissverständlich, dass er selbst definieren wird, was moralisch und ethisch ist. Drittens will er die gesamte globale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf Regeln basiert, zerstören und Chaos stiften, mit verheerenden Folgen für alle und insbesondere für die ärmsten Länder. Viertens will er Frieden nicht durch Dialog und Diplomatie, sondern mit Gewalt erzwingen – sei es wirtschaftlich, kommerziell oder militärisch –, also eine erzwungene Befriedung. Die neue Ordnung, die er anstrebt, zielt nicht auf Frieden ab, sondern auf die Kapitulation seiner Gegner. Und schließlich die extreme Arroganz und der grenzenlose Narzissmus, die Lügen als Mittel zum Zweck rechtfertigen und jede Grenze außer Acht lassen, selbst die hinterhältige Konfrontation mit Papst Leo XIV. Er macht sich zum Herrn über Leben und Tod der Menschen und über eine der ehrwürdigsten und ältesten Kulturen, wie die Perserkultur (Iran). Weitere Parallelen finden sich insbesondere in der Offenbarung, vor allem in der Figur der vier apokalyptischen Reiter (Kapitel 6). Was auf Trump zutrifft, lässt sich auf den menschlichen Verräter Netanjahu übertragen.

Um dieses düstere Szenario zu vervollständigen, müssen die Dutzenden von Kriegen berücksichtigt werden, die derzeit gleichzeitig mit hoher Todesrate toben. Es wurden bereits Drohungen ausgesprochen, taktische (die weniger zerstörerisch sind) oder strategische Atomwaffen einzusetzen, die das gesamte Leben auf dem Planeten bedrohen und die Sonne aufgrund der atomaren Partikel für lange Zeit weiß erscheinen lassen würden. Es gäbe keine Photosynthese, keinen ausreichenden Sauerstoff und keine Nahrungsmittelproduktion mehr. Die Überlebenden würden diejenigen beneiden, die zuvor gestorben sind.

Wie übt Leo XIV. unter diesen Umständen sein päpstliches Amt aus? Er ist kein Papst mit der Ausstrahlung von Papst Franziskus, der sich durch immense Ausstrahlung, geistige Freiheit und ein umfassendes Bewusstsein für das Weltgeschehen auszeichnet. Wir befinden uns, so sagte er, in einem „zerstückelten Dritten Weltkrieg“. Kristallklar wie die Sonne war seine Warnung: „Diesmal sitzen wir alle im selben Boot, niemand rettet sich allein, entweder retten wir uns alle oder niemand wird gerettet“ (Fratelli tutti, Nr. 32, 137, 138).

Papst Leo strahlt die Ausstrahlung ruhiger Gelassenheit aus. Er erhebt nicht die Stimme, er improvisiert nicht, denn er schreibt praktisch alle seine Reden selbst. Mit dieser ruhigen Gelassenheit stellt er sich zwei Herausforderungen: der inneren innerhalb der Kirche und der äußeren in der von Unruhen erschütterten Welt. Doch in Spanien zeigte er seine ganze Emotionalität.

Innerhalb der Kirche legt er großen Wert auf die Einheit. Es gibt Spaltungen in der Kirche, insbesondere unter jenen, die sich noch immer weigern, die vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) vorgeschlagene Art des Christseins anzunehmen. Andere konnten einen Papst nicht akzeptieren, der vom anderen Ende der Welt kam und mit dem imperialen Stil brach, mit dem die Kirche institutionell organisiert war, mit Palästen und heidnischen Symbolen in den liturgischen Gewändern der Bischöfe und Kardinäle. Er war ein Mann unter den Menschen, ein Franz von Rom, inspiriert von Franz von Assisi, insbesondere in der Fürsorge für die Armen. Papst Leo hat dieses Erbe aufgrund seiner großen Sensibilität für die Armen übernommen, die er besonders in den Ländern zeigte, die er in Afrika besuchte. Er bemüht sich, Brücken zu schlagen und die Vielfalt in der Kirche, sogar in liturgischer Hinsicht, anzunehmen.

Er möchte sein Amt als Souverän nicht mit vollen Vollmachten ausüben (vgl. Kanon 331), sondern in Form der Synodalität. Das heißt, er möchte an der Seite aller Gläubigen gehen, ja, als Bekräftiger des gemeinsamen Glaubens.

Die Einheit zielt darauf ab, der Menschheit zu helfen, die durch Vorurteile und die gewaltsame Ausgrenzung von Einwanderern, wie sie in den Vereinigten Staaten und auch in Europa stattfindet, so tief gespalten ist. Am Gründonnerstag nehmen Frauen aller Ethnien und Glaubensrichtungen an der Fußwaschung in einem Gefängnis teil.

Angesichts der äußeren Bedrohungen zeigt er eine unverkennbare Ausstrahlung von Mut und spürt seine evangelische Pflicht als Pastor, die blutige und düstere Lage der Welt anzuprangern. Das zentrale Thema ist Frieden. In seinen Worten: „ein unbewaffneter und entwaffneter Frieden“. Präsident Trump drohte, „die gesamte Zivilisation“ des Iran auszulöschen. Papst Leo XIV. verurteilte diese Drohung am 7. April als „absolut inakzeptabel“. Er rief alle dazu auf, „sich an die Behörden, die politischen Führer und die Abgeordneten zu wenden – sie aufzufordern, sich für den Frieden einzusetzen und den Krieg stets abzulehnen“.

Dem amerikanischen Kriegsminister sagte er: „Man kann nicht im Namen Gottes Krieg führen.“ Präsident Trump, der ihn für „schwach“ und „unwissend in Bezug auf die Weltpolitik“ hielt, antwortete er gelassen: „Ich fürchte weder die Trump-Regierung noch die Verkündigung der Botschaft des Evangeliums, die ich als meine Mission und als das ansehe, wozu die Kirche berufen ist.“

Mit Entschlossenheit betont er: „Stabilität und Frieden entstehen nicht durch gegenseitige Drohungen oder Waffen, die Zerstörung, Leid und Tod säen, sondern nur durch einen vernünftigen, aufrichtigen und verantwortungsvollen Dialog.“ Wie die Päpste Franziskus und Johannes XXIII. bekräftigt auch Papst Leo XIV.: „Wenn wir dem Schrei der Armen gleichgültig gegenüberstünden, würden sie gegen uns zum Herrn schreien, und dies würde für uns zur Sünde werden (vgl. Dtn 15,9), und so würden wir uns vom Herzen Gottes entfernen“ (Dilexi Te, Nr. 8).

Über den jetzigen Papst ließe sich viel sagen. Doch ich möchte abschließend festhalten, dass er als Einziger den „Antichristen“, die die Menschheit an den Abgrund führen, direkt entgegentritt. Unbeabsichtigt, aber getrieben von der dramatischen Weltlage, ist er zum Sprecher der Menschheit, des Engagements für Solidarität und universelle Geschwisterlichkeit geworden. Er ruft zur Hoffnung auf, wie er in Spanien sagte: „Hoffnung ruht nicht allein auf Ideen oder Projekten, sondern auch auf der Fähigkeit zu lieben, sich berühren zu lassen und zu glauben.“ Er ist ein Appell für den Schutz von Mutter Erde und für alle ökologischen Bestrebungen. Er fordert den gebührenden Respekt vor jedem Menschen. Und er weist auf den Multilateralismus als den Weg der Menschheit hin. In diesem Sinne ist seine bedeutende Enzyklika „Magnifica Humanistas“ zu verstehen.

Leonardo Boff schreibt für das Online-Magazin LIBERTA des ICL (https://www.revistaliberta.com.br); er schrieb außerdem für die spanische Zeitung Religión Digital am 5.6.2026 und verfasste den Artikel „Nachhaltigkeit und Fürsorge“ für ICL/Contratempo 2025 (https://www.leonardoboff.org).