Die Geschichte einer unmöglichen Frau:Rose Marie Muraro

 Am 21. Juni endete in Rio de Janeiro die irdische Pilgerreise einer der bedeutendsten Brasilianerinnen des 20. Jahrhunderts: Rose Marie Muraro (1930-2014). Sie kam fast blind zur Welt, doch sie verwandelte dieses Manko zur großen Herausforderung ihres Lebens. Schon bald wurde ihr intuitiv bewusst, dass nur das Unmögliche die Türen zu Neuem öffnet; dass nur das Unmögliche Neues schaffen kann. Dies schrieb sie in ihrem Buch Memoiren einer unmöglichen Frau (Memorias de una mujer imposible, 1999, S. 35). Mit stark eingeschränktem Sehvermögen studierte sie Physik und Ökonomie. Doch schon bald darauf entdeckte sie ihre intellektuelle Berufung als Studentin der Conditio Humana, insbesondere der Conditio der Frauen. In den späten 1960er Jahren warf sie die polemische Geschlechterfrage auf. Sie beschränkte sich nicht auf die ungleiche Machtbeziehung zwischen Mann und Frau, sondern sie prangerte die unterdrückerischen Beziehung in Kultur, Wissenschaften, philosophischen Strömungen, Institutionen, Staat und Wirtschaftssystem an. Schließlich erkannte sie, dass die Wurzel dieses Systems, das sowohl Frauen wie Männer entmenschlicht, im Patriarchat liegt.

Sie durchlief in ihrem eigenen Leben einen eindrucksvollen Befreiungsprozess, von dem sie in ihrem Buch „Als ich sechs Monate lang ein Mann war“ (Os seis meses em que fui home, 6. Auflage 1990) berichtete. Doch war das vielleicht bedeutendste Werk der Rose Marie Muraro „Die Sexualität der brasilianischen Frau: Körper und Gesellschaftsschicht in Brasilien“ (Sexualidade da Mulher Brasileira: corpo e classe social no Brasil“, 1996). Es geht darin um eine Feldforschung, die in mehreren brasilianischen Bundesstaaten durchgeführt wurde und in der analysiert wurde, wie Sexualität gelebt wird vor dem Hintergrund der Klassenzugehörigkeit der Frauen. Dies war von den Gründungsvätern der Psychoanalyse außer Acht gelassen worden. In diesem Bereich war Rose innovativ, denn sie schuf ein theoretisches Gerüst, das zu einem besseren Verständnis der Körpererfahrung und Sexualität entsprechend der sozialen Schicht verhilft. Welche Art von Individuationsprozess kann eine verhungernde Frau durchlaufen, die ihrem Kind Blut von ihrem eigenen Körper gibt, damit es nicht stirbt?

Ich arbeitete 17 Jahre lang mit Rose als Herausgeber des Verlags Vozes: Sie war für den wissenschaftlichen Bereich verantwortlich und ich für den religiösen Bereich. Selbst unter der strengen Kontrolle durch das unterdrückerische Militär brachte Rose den Mut auf, sich damals auf dem Index befindliche Autoren zu verlegen, wie Darcy Ribeiro, Fernando Henrique Cardoso, Paulo Freire, die CEBRAP Notizen u. a. Nach Jahren gemeinsamer Diskussionen und Forschungen trugen wir unsere Gespräche in einem Buch zusammen, das ich als bedeutend erachte: „Frauen und Männer: Ein neues Bewusstsein, den Unterschieden zu begegnen“ (Feminino & Masculino: uma nova consciência para o encontro das diferenças“ 2010). Ich erwähne hier nur einen ihrer Sätze: „Einen Mann auszubilden heißt, ein Individuum auszubilden, doch eine Frau auszubilden heißt, eine Gesellschaft auszubilden.“

Ohne jemals die Frage nach dem Weiblichen (in Mann und Frau) außer Acht zu lassen, wendete sie ihre Aufmerksamkeit den Herausforderungen von Wissenschaft und moderner Technologie zu. Bereits 1969 veröffentlichte sie „Automatisierung und die Zukunft des Menschen“ (Autonomação e o futuro do home), wo sie die Verschlechterung für die Arbeitswelt voraussah.

Die Wirtschaftsfinanzkrise von 2008 führte sie dazu, die Frage nach Kapital und Geld zu stellen. In ihrem Buch „Neuerfindung von Kapital/Geld“ (Reinventando o capital/dinheiro, Idéias e Letras 2012) betont sie, im Gegensatz zur dominierenden kapitalistischen Wirtschaft, die Relevanz der sozialen und komplementären Währungen und der solidarischen Netzwerke, die durch gegenseitigen Tausch den weniger Vermögenden ermöglichen, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen.

Ein weiteres bedeutendes Werk voller Wissen, Daten und kulturellen Überlegungen trägt den Titel „Technologische Fortschritte und die Zukunft der Menschheit: Wollen wir sein wie Gott?“ (Os avanços tecnológicos e o futuro da humanidade: querendo ser Deus? Vozes 2009). In diesem Werk wagt sie die Konfrontation mit den führenden Wissenschaften: Nano-Technologie, Robotik, Gentechnik und synthetische Biologie. Sie erkennt die Vorteile dieser Wissenschaften, denn sie ist nicht rückwärts gerichtet, doch dadurch, dass sie in einer Gesellschaft lebte, die alles, einschließlich des Lebens, zu einer Handelsware macht, erkannte sie ein großes Risiko, dass Wissenschaftler göttliche Macht ausüben wollten und ihr Wissen nutzen wollten, um die menschliche Spezies umzugestalten. Daher der Titel „Wollen wir sein wie Gott?“ Dies ist die traurige Illusion der Wissenschaftler. Was uns retten wird, ist nicht die neue technologische Revolution, sondern, wie Rose sagt, eine „Revolution der Nachhaltigkeit ist die einzige, die die menschliche Spezies vor ihrer Zerstörung retten kann … denn wenn wir weitermachen wie bisher, werden wir uns nicht in einem Gewinner-Verlierer-Spiel befinden, sondern in einem schrecklichen Verlierer-Verlierer-Spiel, das zur Zerstörung unserer Spezies führen wird, in der wir alle Verlierer sein werden.“ (Neuerfindung von Kapital/Geld, S. 238).

Rose verfügte über einen sehr scharfen Sinn für die Welt: Sie litt an den globalen Dramen und feierte die wenigen Fortschritte. In späteren Zeiten sah sie dunkle Wolken über unserem ganzen Planeten, die unsere Zukunft bedrohen würden. Sie war sehr beschäftigt mit der Suche nach rettenden Alternativen, als sie starb. Als eine tiefgläubige und spirituelle Frau träumte sie von der Kapazität des Menschen, die auf uns zukommende Tragödie in eine reinigende Krise zu verwandeln, die den Weg erhellt, auf dem sich die Gesellschaft mit der Natur und mit Mutter Erde wieder versöhnt. Sie beendet ihr Buch Technologische Fortschritte mit folgender Aussage voller Weisheit: „Wenn wir aufhören, Götter zu sein, können wir voll und ganz Mensch sein; selbst wenn wir noch nicht so genau wissen, was das bedeutet; wir haben es immer nur ahnen können“ (S. 354).

Die brasilianische Präsidentin ernannte Rose Marie Muraro am 30. Dezember 2005 offiziell zur Patronin des brasilianischen Feminismus. Mit der Gründung der kulturellen Rose Marie Muraro Stiftung im Jahr 2009 hinterlässt sie ein reiches humanistisches Erbe für die kommenden Generationen. Rose Marie Murano zeigte mit ihrer persönlichen Geschichte, dass das Unmögliche keine Einschränkung sein muss, sondern eine Herausforderung. Ihr Name ist eingetragen in der Linie der großen archetypischen Frauen, die der Menschheit halfen, die Flamme der Achtsamkeit für alles Existierende und Lebendige am Brennen zu halten. Dieses Bestreben hat sie unsterblich gemacht.

übersetzt von Bettina Gold-Hartnack

Rose Marie Muraro: la saga de una mujer imposible

El día 21 de junio concluyó su peregrinación terrena en Río de Janeiro una de las mujeres brasileras más significativas del siglo XX: Rose Marie Muraro (1930-2014). Nació casi ciega, pero hizo de esta deficiencia el gran desafío de su vida. Intuyó pronto que solo lo imposible abre lo nuevo; sólo lo imposible crea. Es lo que dice en su libro Memorias de una mujer imposible (1999,35). Con escasísima visión estudió física y economía. Pero enseguida descubrió su vocación intellectual de pensadora de la condición humana, especialmente de la condición femenina. A finales de los años 60 del siglo pasado suscitó la polémica cuestión de género. No se limitó a las relaciones desiguales de poder entre hombres y mujeres sino que denunció relaciones de opresión en la cultura, en las ciencias, en las corrientes filosóficas, en las instituciones, en el Estado y en el sistema económico. En fin, se dio cuenta de que es en el patriarcado donde reside la raíz principal de este sistema que deshumaniza a mujeres y también a hombres.

Realizó en sí misma un impresionante proceso de liberación, narrado en el libro Los seis meses en que fui hombre (1990, 6ª edición). Pero quizá la obra más importante de Rose Marie Muraro haya sido Sexualidad de la Mujer Brasilera: cuerpo y clase social en Brasil (1996). Se trata de un investigación de campo en varios Estados de la federación, analizando como se vivencia la sexualidad, teniendo en cuenta la situación de clase de las mujeres, cosa ausente en los padres fundadores del discurso psicoanalítico. En este campo Rose innovó, creando una cuadrícula teórica que nos have entender la vivencia de la sexualidad y del cuerpo según las clases sociales. ¿Qué tipo de proceso de individuación puede realizar una mujer famélica que para no dejar morir a su hijito le da sangre de su propio pecho?

Trabajé con Rose 17 años como editores de la Editorial Vozes: ella responsible de la parte científica y yo de la parte religiosa. Incluso bajo el estricto control de los órganos de represión militar, Rose tenía el valor de publicar a los entonces autores malditos como Darcy Ribeiro, Fernando Henrique Cardoso, Paulo Freire, los cuadernos del CEBRAP y otros. Después de años de larga discusión y estudio en conjunto reunimos nuestras convergencias en un libro que considero germinal Femenino & Masculino: una nueva conciencia para el encuentro de las diferencias (2010). Destaco apenas una frase suya: «educar a un hombre es educar a un individuo, pero educar a una mujer es educar a una sociedad».

Sin abandonar nunca la cuestión de lo femenino (en el hombre y en la mujer) pronto dirigió su atención hacia los retos de la ciencia y de la técnica moderna. Ya en 1969 lanzaba Autonomación y el futuro del hombre donde preveía la precarización del mundo del trabajo.

La crisis económico-financiera de 2008 la llevó a plantear la cuestión del capital/dinero con el libro Reinventando el capital/dinero (2012), donde enfatiza la relevancia de las monedas sociales y complementarias y las redes de intercambio solidarias que permiten a los más pobres garantizar su subsistencia a contracorriente de la economía capitalista dominante.

Otra obra importante, realmente rica en conocimientos, datos y reflexiones culturales se titula Los avances tecnológicos y el futuro de la humanidad: ¿queriendo ser Dios? (2009). En este texto se confronta con la ciencia puntera, con la nanotecnología, la robótica, la ingeniería genética y la biología sintética. Ve ventajas en esos frentes, pues no es oscurantista, pero por el hecho de vivir en una sociedad que have mercancía de todo, inclusive de la vida, percibía el grave riesgo de que los científicos presumieran de poderes divinos y usaran los conocimientos para rediseñar la especie humana. De ahí el subtítulo: ¿Queriendo ser Dios? Esa es la ingenua ilusión de los científicos. Lo que nos salvará no es esa nueva Revolución Tecnológica sino que, como dice Rose, la «Revolución de la Sostenibilidad es la única que podrá salvar a la especie humana de la destrucción… pues de continuar como está, no estaremos en un juego de gana-pierde sino en un terrible juego de pierde-pierde que significará la destrucción de nuestra especie, en la cual todos perderemos» (Reinventando el capital/dinero, 238).

Rose poseía un sentimiento del mundo agudísimo: sufría con los dramas globales y celebraba los pocos avances. En los últimos tiempos veía nubes sombrías sobre todo el planeta, poniendo en peligro nuestro futuro. Murió preocupada por la búsqueda de alternativas salvadoras. Mujer de profunda fe y espiritualidad, soñaba con las capacidades humanas de transformar la tragedia anunciada en una crisis purificadora que señale el camino a una sociedad para que se reconcilie con la naturaleza y la Madre Tierra. Concluye su libro Los avances tecnológicos con esta sabia frase: «cuando desistamos de ser dioses podremos ser plenamente humanos, que aún no sabemos que es, pero que intuimos desde siempre» (p. 354).

Proclamada oficialmente Patrona del Feminismo Brasilero, por el presidente el 30 de diciembre de 2005, con la creación de la Fundación Cultural Rose Marie Muraro en 2009 dejará un legado de fecundo humanismo para las futuras generaciones. Rose Marie Muraro mostró en su saga personal que lo imposible no es un límite sino un desafío. Ella se inscribe en el linaje de las grandes mujeres arquetípicas que ayudan a la humanidad a mantener viva la lamparilla sagrada del cuidado de todo lo que existe y vive. En este afán ella se volvió inmortal.

Leonardo Boff escribió con Rose Marie Muraro el libro:Feminio/masculino: nuevo paradigma para una nueva relación, Trotta 209.

Traduccion de M.J.Gavito Milano

A direita nacional e internacional face ao Brasil está dando um tiro no próprio pé

 Tarso Genro, Governador do Rio Grande do Sul
Arquivo

A revista Forbes publicou em maio deste ano que 5% do PIB brasileiro está nas mãos de quinze ilustres famílias, que detém um patrimônio de 269 bilhões de reais. Thomas Piketty, autor do “O Capital no Século 21” – mencionado por Paul Krugman como provavelmente o mais importante livro de economia desta década – é autor de uma frase de uma obviedade alarmante nos dias que correm, mas que passa ter valor especial porque é formulada, não por um inimigo do capitalismo, mas por um insatisfeito com os seus rumos atuais: “os poucos que estão no topo  – diz Thomas – tendem a apropriar-se de uma grande parcela da riqueza nacional, à custa da classe média baixa” e que “isso já aconteceu no passado e pode voltar a acontecer no futuro”.

O remédio apontado pelo autor, um imposto global progressivo, vai precisamente contra a tendência autorizada pelas grandes agências financeiras, públicas e privadas, de importância no mundo, como se vê nas medidas em andamento nos países da União Europeia, que pretendem recuperar suas combalidas economias. Estudo recente, publicado pelo “El País” (22 jun. 2014), mostra 10% de queda nos gastos de alimentação da população espanhola no ano de 2013, o que atinge diretamente o consumo básico dos assalariados, aposentados e desempregados, que vivem da parca ajuda estatal.

No âmbito da crise, os índices de pobreza, já alarmantes, aumentaram gravemente  nos Estados Unidos, pois hoje já afetam 46 milhões de norte-americanos, maior cifra dos últimos 50 anos, que deve ser combinada com o aumento da renda dos 1% mais ricos, em 9%, nos últimos 35 anos. (“Página 12”, 23 jun.14, baseado em estudos do professor Abraham Lowenthal, emérito da Universidade do Sul da Califórnia). Os Estados Unidos, como se sabe, superam a União Europeia em desigualdade, pois nesta a maior concentração de renda está com 10% da população e nos EUA a maior concentração de renda, em termos relativos, está com 1% da população.

Cabe um comparativo latino-americano, para verificarmos como os diferentes países colocados na cena mundial globalizada, reagem perante os dissabores da atual crise do capital. Recentemente os nossos “especialistas” em desastres econômicos – sempre atentos aos interesses especulativos e manipulações políticas no mercado de ações -passaram a mostrar a genialidade da direita mexicana para lidar com o baixo crescimento e a pobreza. Quando se depararam com as estatísticas – a partir de 2003 a economia brasileira cresceu 45,44% e a economia mexicana, no mesmo período, cresceu 30,471% – o México desapareceu das suas colunas proféticas. Mormente porque ficaria chato revelar que a participação dos salários na renda nacional, no Brasil é de 45% e no México é de 29%.  Ou seja, o Brasil cresceu muito mais com menos desigualdade.

Esse rápido repasse na crise do capitalismo, presidido pela agenda neoliberal, serve para ilustrar a guerra de interpretações travada no meio intelectual, pelas redes e pelos órgãos de imprensa tradicional, entre as lideranças das mais diversas posições do espectro político. De um lado, estão os que entendem que a crise ocorre  porque todas as “reformas”, necessárias para o reinado completo do capital financeiro sobre a vida pública e sobre os estados (capturados pelas agências que  especulam com a dívida pública, para acumular sem trabalho) aquelas reformas, repito, não foram feitas pelos governos. Por isso, as baixas taxas de crescimento, o aumento da pobreza e do desemprego.

Num outro polo, os que, por diversos meios e com diversas gradações,  sustentam que a decomposição da socialdemocracia, em nome de um “ajuste” conservador e predatório dos direitos sociais  (com a renúncia de uma agenda socialista ou democrático-social verdadeira), significou a vitória dos valores dos que “estão no topo”, como diz Piketty. E que a pretensão verdadeira daquela agenda é desapropriar os direitos sociais, que vem sendo conquistados desde o Século 19, para conformar uma sociedade dos mais aptos, dirigida pelos mais fortes e mais ricos, capazes de se servir das grandes transformações tecnológicas, distribuindo migalhas de sobrevivência para a maioria da população, tendo como intermediária uma pequena e rica classe média, apartada nos seus condomínios ou pequenos bairros com segurança privada.

A campanha contra o Governo brasileiro e contra o Estado brasileiro, desencadeada pelos órgãos de imprensa e partidos políticos vinculados à primeira posição, no mundo inteiro,  passava a imagem de um país degradado na sua vida pública, com autoridades incapazes de acolher um evento como a Copa do Mundo, incompetentes para dar segurança às autoridades de fora do país e ineptos para a realização da própria competição. Esta campanha, no entanto,  não foi um mero mau humor da direita mundial. Foi nitidamente uma orquestração política de caráter estratégico  para desmoralizar um BRIC que, com seus avanços e recuos, com as suas vacilações e posições ousadas, já tinha demonstrado que é possível crescer, distribuir renda, cuidar da vida dos mais pobres e excluídos e, ainda,  exercer um papel político no cenário internacional,  com certa margem de autodeterminação e soberania, criticando o neoliberalismo com as “costas quentes”. À esquerda ultra-radical isso parece pouco, mas,  examinada a situação internacional e a própria fragilidade interna das bases políticas para desenvolver estas ações de resistência, convenhamos que é um feito extraordinária que nenhum governo, pelo mundo afora, conseguiu realizar com tal amplitude.

O mais grave é que os veículos de comunicação tradicionais do país, não só repassaram este pânico desmoralizante da nação e das suas instituições, como alimentaram com falsas informações os veículos externos. Trabalharam diretamente contra o Brasil, embora já ensaiem uma autocrítica oportunista, Não se tratou de mero equívoco, mas de parceria política, porque, para estes grupos, nunca se coloca como real a disjuntiva “Soberania X Dependência”, ou “Estado Social x Estado Mínimo”, ou “Cooperação Interdepende x Subordinação Dependente”, ou mesmo “Democracia x Autoritarismo”. Porque soberania, estado social, cooperação sem submissão, sempre apontam para mais democracia (não menos democracia), para mais participação das pessoas na política e na renda (não menos participação)  e as receitas europeias para resolver as crises são incompatíveis com tais conquistas da modernidade.

O traço material desta aliança e da campanha contra o Brasil é o interesse em ganhar dinheiro com a dívida pública, gerando instabilidade e desconfiança nos governos ou submetendo as nações a governos dóceis e à agenda da redução das funções públicas do Estado. A ideologia da aliança é o liberalismo econômico, ora ornamentado com traços de fascismo e intolerância, ora casado com a austeridade fiscal. Ela tanto pode arrastar as classes médias para os protestos, como atiçar o “lúmpen” para fazer quebradeiras de bens públicos e privados -principalmente bens públicos – assim esvaziando os movimento sociais e políticos de esquerda, que estão insatisfeitos, com justiça, com os limites que já bloqueiam o crescimento econômico e impedem  a melhoria da qualidade do serviços públicos nas áreas da saúde, transporte e segurança, principalmente nas grandes regiões metropolitanas. A repressão, então, por este mecanismo perverso de isolamento dos lutadores sociais, aparece legitimada para a maioria da sociedade, que não se identifica com a violência gratuita à margem da lei, aceitando uma violência do Estado, que julga “necessária”, mesmo que muitas vezes também à margem da lei.

Arrisco dizer que, diferentemente das crises clássicas do capitalismo – como na crise de 29 e  na crise “do petróleo” nos anos 70 – a crise atual se diferencia, enquanto crise política conjugada com a crise econômica,  por encontrar o capital com um grau organização mais complexo e sofisticado, sem aparência imediata, mas mais capaz de interferir rapidamente sobre os Estados, sem guerras extensivas e ocupações militares em todos os territórios de domínio. De um lado, há uma verdadeira “Internacional do Capital Financeiro”, com seus tentáculos internos na mídia e nos partidos tradicionais  -que já avança sobre os não tradicionais através do financiamento privado das campanhas eleitorais-  e, de outro, há uma visível fragmentação na estrutura material e espiritual das classes populares,  com a correspondente fragmentação dos seus movimentos e partidos.

Os bancos centrais dos países ricos, as agências privadas de risco, as instituições financeiras destinadas a especulação, juntamente com as grandes cadeias de comunicação globais, são organizados diretamente pelo dinheiro e apoiadas na reprodução ficta do dinheiro, com um manto ideológico e político que  carece de coerência programática, mas que se amplia no próprio movimento do dinheiro, como acumulação artificial incessante. Esta vai aparelhando e submetendo instituições, grupos e indivíduos, em todas as esferas da vida pública, assim tornando os próprios partidos liberais e neoliberais supérfluos, como inteligência política, constituindo-os como mera extensão e reprodução daquele movimento do dinheiro, promovendo a irrelevância das suas construções programáticas.

O surgimento de partidos de extrema direita e de caráter fascista em toda a Europa, com base de massas, também é uma agonia da política burguesa democrática em seu sentido clássico e, em termos humanos, imprime nestes  partidos o mesmo conteúdo ideológico de barbárie que move as atuais guerras de conquista territorial pelas fontes de energia fóssil: ambos os processos são inspiradas pelo espírito patriótico, ambos dependem de aplicação de doses maciças de violência para serem vitoriosos, ambos respaldam o poder dos mais fortes e mais decididos a dominar e vencer, ambos não tem a aniquilação da vida do outro como limite moral do seu projeto de poder.

Ao tentar desmoralizar o Brasil, sem qualquer rubor e apostando que a Copa fosse um festival de incompetência e violência generalizada, a direta conservadora e antidemocrática do país – associada material e ideologicamente ao capital financeiro e sua estrutura de poder internacional – mostrou mais uma vez que não conhece o Brasil. Nem o que tem de bom, produtivo e organizado, no Estado brasileiro. Não conhece o seu povo, porque não convive com as suas lutas nem compreende a sua linguagem, como demonstraram quando quiseram impedir o Prouni e o Bolsa-Família, por exemplo. Não conhecem o Estado Brasileiro, porque prestam atenção somente nas suas imperfeições e mazelas históricas, com os olhos de quem quer destruir o que ele tem de público para construir uma nação soberana, pautada pela Justiça e pela Liberdade.

Rose Marie Muraro: the saga of an impossible woman

On June 21th, one of the most significant Brazilian women of the XX century: Rose Marie Muraro (1930-2014), ended her Earthly pilgrimage in Rio de Janeiro. She was born almost blind, but she turned this deficiency into the great challenge of her life. Soon she knew by intuition that only the impossible opens the doors to the new; only the impossible creates. That is what she says in her book, Memoirs of an Impossible Woman (Memorias de una mujer imposible, 1999, 35). With very limited vision, she studied physics and economics. But shortly thereafter she discovered her intellectual vocation as a student of the human condition, especially the female condition. In the late 1960s, she stirred up the polemical question of gender. She did not limit herself to the unequal power relationships between men and women, but also denounced the oppressive relationships in culture, the sciences, philosophical currents, institutions, the State and the economic system. Finally, she came to understand that the principal root of this system that dehumanizes both women and men resides in patriarchy.

She realized in herself an impressive process of liberation, narrated in her book, The Six Months when I was a Man, (Los seis meses en que fui hombre, 1990, 6th edition). But perhaps the most important work by Rose Marie Muraro was The Sexuality of the Brazilian Woman: body and social class in Brazil, (Sexualidad de la Mujer Brasilera: cuerpo y clase social en Brasil, 1996). It is about a field investigation in several States of the Brazilian federation, analyzing how sexuality is experienced, taking into account the class situation of women, something absent in the founding fathers of the psychoanalytic treatise. In this field, Rose innovated, creating a theoretical framework that helps us understand the experience of sexuality and the body, according to social class. What type of individuation can a starving woman realize, who in order that her little child not die, gives blood from her own body?

I worked with Rose for 17 years, as editors of Editorial Vozes: she was responsible for the scientific part and I for the religious. Even under the strict control of the military organs of repression, Rose had the courage to publish then banned authors, such as Darcy Ribeiro, Fernando Henrique Cardoso, Paulo Freire, the CEBRAP Notebooks, and others. After years of long joint discussion and study, we gathered our conversations in a book that I consider seminal, Feminine and Masculine: a new consciousness for encountering the differences, (Femenino & Masculino: una nueva conciencia para el encuentro de las diferencias, 2010). I note just one her phrases: «to educate a man is to educate an individual, but to educate a woman is to educate a society».

Without ever setting aside the feminine question (in man and woman), she soon turned her attention to the challenges of science and modern technology. Already in 1969 she published Automation and the future of man, (Autonomación y el futuro del hombre), were she foretold the precariousness of the working world.

The economic-financial crisis of 2008 led her to pose the question of capital/money in the book, Reinventing capital/money, (Reinventando el capital/dinero, 2012), where she emphasizes the relevance, as opposed to the dominant capitalist economy, of the social and complementary currencies, and the solidarian networks of exchange, that enable the less fortunate to guarantee their sustenance.

Another important work, truly rich with knowledge, data, and cultural reflections, is titled Technological Advances and the future of humanity: wanting to be God?, (Los avances tecnológicos y el futuro de la humanidad: ¿queriendo ser Dios?, 2009). In this work she confronts the leading sciences; nano-technology, robotics, genetic engineering, and synthetic biology. She sees advantages on those fronts, because she is not backwards, but in the fact of living in a society that turns everything into merchandise, including life itself, she perceived a grave risk that scientists would assume divine powers and use their knowledge to redesign the human species. Hence the subtitle: wanting to be God? That is the sad illusion of the scientists. What will save us is not the new Technological Revolution, but, as Rose says, a «Revolution of Sustainability is the only one that can save the human species from destruction… for to continue as we are, we will not be in a win-lose game, but in a terrible game of lose-lose, resulting in the destruction of our species, in which we all will lose» (Reinventing capital/money, 238).

Rose possessed a very acute sense of the world: she suffered with the global dramas and celebrated the few advances. In later times she saw dark clouds over the whole planet, putting our future in danger. She died preoccupied with the search for saving alternatives. A woman of profound faith and spirituality, she would dream of the human capacity for transforming the coming tragedy into a purifying crisis that illuminates the path to reconciling society with nature and Mother Earth. She concludes her book Technological Advances with this wise phrase: «when we quit being gods we can be fully human; while we still do not know what that is, we have always intuited it» (p. 354).

Officially proclaimed Patroness of Brazilian Feminism by the President of Brazil on December 30, 2005, through the creation of the Cultural Foundation, Rose Marie Muraro, in 2009, she leaves a rich legacy of humanism for future generations. Rose Marie Muraro showed in her personal saga that the impossible is not a limitation, but a challenge. She inscribed her name in the lineage of great archetypical women who have helped humanity keep alive the small sacred lamp of caring for all that still exists and lives. In that endeavor, she became immortal.

Free translation from the Spanish by
Servicios Koinonia, http://www.servicioskoinonia.org.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.