Die Unersättlichkeit des Kapitalismus brachte uns Covid-19

Ich habe die These vertreten, dass Covid-19 ein Gegenangriff von Mutter Erde gegen das System des Kapitals und dessen politischen Ausdruck, den Neoliberalismus, ist. Er hat die militaristischen Mächte, die mit ihren Massenvernichtungswaffen das Leben auf dem Planeten vernichten könnten, in die Knie gezwungen, gedemütigt. Wenn der Krieg gegen den Planeten weitergeht, will dieser uns vielleicht nicht mehr. Ein tödlicheres Virus, das gegen jeden Impfstoff immun ist, könnte einen großen Teil der menschlichen Spezies zu seinem Ende führen.

Eine solche Eventualität ist nicht unmöglich, weil dieses für Natur und Menschen Tod bringende System laut den Worten von Papst Franziskus eine selbstmörderische Tendenz hat. Es würde eher den Tod riskieren, als auf seine Gefräßigkeit zu verzichten.

Die folgende Kurzgeschichte von Leo Tolstoi (1828-1910), die er den Bauern seines Hofes Isnaya Poliana unter dem Titel “Wie viel Erde braucht der Mensch” erzählt, mag uns zum Nachdenken anregen.

“Es war einmal ein Bauer, der ein Stück Land bearbeitete, das nicht sehr fruchtbar war. Er arbeitete hart, aber ohne reiche Ernte. Er beneidete seine Nachbarn, die größeres Land und üppigere Ernten hatten. Er ärgerte sich sehr über die hohen Steuern, die er für das kleine Land und den mageren Verdienst noch zu zahlen hatte.

Eines Tages dachte er viel nach und beschloss: “Ich werde mit meiner Gefährtin weit weg von hier gehen, um besseres Land zu suchen.  Er erfuhr, dass es viele Meilen von seinem Zuhause entfernt Zigeuner gab, die Land sehr billig und sogar zu lächerlich niedrigen Preisen verkauften, wenn sie jemanden sahen, der bedürftiger und arbeitswilliger war.

Dieser Bauer, begierig darauf, mehr und mehr Land zu besitzen, um es zu bewirtschaften und reich zu werden, dachte: “Ich werde einen Pakt mit dem Teufel schließen. Dieser wird mir Glück bringen”, sagte er zu seiner Frau, die die Nase rümpfte. Sie warnte ihn:

“Mein Mann, hüte dich vor dem Teufel, es bringt nie etwas Gutes, einen Pakt mit ihm zu schließen.

Doch auf Drängen ihres Mannes beschloss sie, ihn bei der Verwirklichung seines ehrgeizigen Projekts zu begleiten. Damit machten sie sich auf den Weg, wobei sie nur wenige Habseligkeiten mitnahmen.

Als sie bei den Zigeunern ankamen, war der Teufel schon da, schön herausgeputzt und machte den Eindruck eines einflussreichen Landhändlers. Der Bauer und seine Frau begrüßten die Zigeuner höflich. Als sie gerade ihren Wunsch äußern wollten, Land zu erwerben, trat der Teufel kurzerhand vor und sagte:

“Guter Herr, ich sehe, dass Sie einen langen Weg hinter sich haben und von dem großen Wunsch ergriffen sind, gutes Land zu besitzen, um es zu bepflanzen und ein Vermögen zu machen. Ich habe einen ausgezeichneten Vorschlag für Sie. Das Land ist billig und erschwinglich für Sie. Ich mache Ihnen folgenden Vorschlag: Sie lassen einen angemessenen Geldbetrag in einer Tasche hier neben mir liegen. Wenn Sie einen ganzen Tag lang, vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang, durch das Gebiet wandern und zurück sind, bevor die Sonne untergeht, gehört das ganze Land, das Sie durchwandern, Ihnen. Andernfalls verlieren Sie das Geld im Beutel.

Die Augen des Bauern leuchteten vor Rührung und er sagte:

“Ich finde, das ist ein ausgezeichneter Vorschlag. Ich habe starke Beine und nehme den Vorschlag an. Morgen früh, bei Sonnenaufgang, werde ich laufen, und das ganze Gebiet, das meine Beine erreichen können, wird mein sein.

 Der Teufel, bösartig wie immer, lächelte breit.

In der Tat, sehr früh am Morgen, sobald die Sonne über den Horizont schien, begann der Bauer zu laufen. Er sprang über Zäune, überquerte Bäche und hielt, noch nicht zufrieden, nicht einmal an, um sich auszuruhen. Er sah vor sich eine lachende grüne Ebene und dachte sofort: “Hier werde ich Weizen in Hülle und Fülle pflanzen. Als er nach links schaute, tat sich ein sehr flaches Tal auf, und er dachte: “Hier kann ich eine ganze Plantage mit Leinen für feine Kleider anlegen.

 Etwas atemlos stieg er einen kleinen Hügel hinauf, und siehe da, am Fuße erschien ein Feld mit unberührtem Land. Da dachte er: “Dieses Land will ich auch haben. Dort werde ich Rinder und Schafe züchten und meinen Esel mit Geld füllen.

Und so reiste er viele Kilometer, nicht zufrieden mit dem, was er erobert hatte, denn die Orte, die er sah, waren attraktiv und fruchtbar und nährten sein unbändiges Verlangen, sie ebenfalls zu besitzen.

Plötzlich schaute er zum Himmel hinauf und erkannte, dass die Sonne hinter dem Berg unterging. Er sagte zu sich selbst:

“Wir haben keine Zeit zu verlieren. Ich muss schnell zurück, sonst verliere ich das ganze Land, das ich durchquert habe, und das Geld obendrein. Ein Tag des Schmerzes, ein Leben der Liebe”, dachte er, wie sein Großvater zu sagen pflegte.

Er begann mit einer Geschwindigkeit zu rennen, die zu schnell für seine müden Beine war, aber er musste rennen, ohne die Grenzen seiner angespannten Muskeln zu bemerken. Er zog sogar sein Hemd aus und ließ die Tasche mit etwas Essen darin fallen. Er schaute immer wieder auf den Stand der Sonne, die sich bereits dem Horizont näherte, riesig und rot wie Blut. Aber sie war noch nicht ganz untergegangen.  Obwohl er sehr müde war, lief er immer weiter und konnte seine Beine vor lauter Anstrengung nicht mehr spüren. Traurig dachte er: “Vielleicht bin ich zu weit gelaufen und könnte alles verlieren. Aber ich will weitermachen”.

Doch als er den Teufel feierlich in der Ferne stehen sah, mit seinem Geldsack neben sich, fasste er wieder Mut und war sicher, dass er ankommen würde, bevor die Sonne unterging. Er sammelte alle Energie, die er hatte, und unternahm eine letzte Anstrengung. Er rannte, ohne an die Grenzen seiner Beine zu denken, als ob er fliegen würde. Nicht weit von der Ziellinie entfernt, warf er sich nach vorne und verlor dabei fast das Gleichgewicht.

Dann brach er erschöpft und ohne jede Kraft auf dem Boden zusammen. Und er starb. Sein Mund blutete und sein ganzer Körper war mit Kratzern und Schweiß bedeckt.

Bösartig wie er war, lächelte der Teufel nur. Gleichgültig gegenüber dem toten Mann und gierig betrachtete er den Beutel mit Geld. Er machte sich sogar die Mühe, ein Grab von der Größe des Bauern zu machen und vergrub ihn darin. Es waren nur sechs Ellen Erde, der kleinste Teil, der ihm von all dem Land, das er durchwanderte, passte. Er brauchte nicht mehr als das. Die Frau sah dem Ganzen wie versteinert zu und weinte sehr.”

In dieser Erzählung klingen die Worte von João Cabral de Melo Neto (1920-1999) in seinem Werk Morte e Vida Severina (1995) nach. Bei der Beerdigung des Bauern sagt der Dichter: “Dieses Grab, in dem du liegst, gemessen nach Zentimetern, ist der kleinste Schein, den du im Leben genommen hast; es ist dein Anteil an diesem Latifundium”.

Von all den attraktiven Grundstücken, die er sah und besitzen wollte, blieben dem eifrigen Bauern am Ende nur die sechs Ellen für sein Grab.

Ist das nicht das Schicksal des Kapitalismus und des Neoliberalismus?

Leonardo Boff Autor von: Covid-19: Mother Earth Strikes Back at Humanity: Warnings from the Pandemic, Vozes 2020. 

Übersetzt von Bettina Goldharnackt

Agua: ¿fuente de vida o fuente de lucro? Contra la privatización del agua

Hoy hay dos cuestiones principales que afectan a toda la humanidad: el calentamiento global y la creciente escasez de agua potable. Ambas obligan a profundos cambios en nuestro modo de vivir, pues pueden producir un colapso de nuestra civilización y afectar profundamente el sistema-vida. 

Atengámonos a la cuestión del agua, codiciada por las grandes corporaciones para privatizarla y lucrarse enormemente. Ella puede ser tanto motivo de guerras como de solidaridad social y cooperación entre los pueblos. Ya se ha dicho que las guerras del siglo XX eran por petróleo y las del siglo XXI serán por agua potable. No obstante, ella puede ser referencia central para un nuevo pacto social mundial entre los pueblos y los gobiernos con vistas a la supervivencia de todos.

Consideremos los datos básicos acerca del agua. Ella es extremadamente abundante y al mismo tiempo escasa. Existen cerca de 1.360.000.000 km3 cúbicos de agua en la Tierra. Si tomáramos toda esa agua que está en los océanos, lagos, ríos, acuíferos y cascos polares y la distribuyésemos equitativamente sobre una superficie terrestre plana, toda la Tierra quedaría sumergida bajo el agua a tres km de profundidad. El 97% es agua salada y el 3% es agua dulce. Pero solamente el 0,7% de esta es directamente accesible al uso humano. De este 0,7, el 70% va para la agricultura, el 22% para la industria y lo que queda para el uso humano y animal.

La renovación de las aguas es del orden de 43.000 km3 al año, mientras que el consumo total está estimado en 6.000 km³ al año. Hay por lo tanto superabundancia de agua, pero desigualmente distribuida: el 60% se encuentra en solo 9 países, mientras otros 80 enfrentan escasez. Poco menos de mil millones de personas consumen el 86% del agua existente mientras que para 1,400 millones es insuficiente (en 2020 serán tres mil millones) y para dos mil millones no es tratada lo que genera un 85% de las enfermedades comprobables. Se presume que en 2032 cerca de 5.000 millones de personas se verán afectadas por la crisis del agua. 

El problema no es la escasez de agua sino su mala gestión y distribución para atender las demandas humanas y de los demás seres vivos. Brasil es la potencia natural de las aguas, con el 13% de toda el agua dulce del planeta, con un total de 5,4 billones de metros cúbicos. A pesar de la abundancia, se desperdicia el 46% de ella, lo que daría para abastecer a toda Francia, Bélgica, Suiza y el Norte de Italia. Carecemos aún de una cultura del agua.

Por ser escasa, el agua dulce se ha convertido en un bien de alto valor económico. Como hemos pasado de una economía de mercado a una sociedad de mercado, todo se transforma en mercancía. En función de esta “gran transformación” (Karl Polanyi), hoy en día hay una carrera mundial desenfrenada para privatizar el agua y obtener grandes lucro 

Así han surgido empresas multinacionales como las francesas Vivendi y Suez-Lyonnaise, la alemana RWE, la inglesa Thames Water y la americana Bechtel, entre otras. Se ha creado un mercado de las aguas de más de 100.000 millones de dólares. Ahí están fuertemente presentes Nestlé y Coca-Cola, buscando comprar fuentes por todas partes del mundo.

El gran debate hoy se presenta en estos términos: ¿el agua es fuente de vida o fuente de lucro? ¿El agua es un bien natural, vital, común e insustituible o un bien económico a ser tratado como recurso hídrico y como mercancía?

Para empezar es importante reconocer que el agua no es un bien económico como cualquier otro. Ella está tan ligada a la vida que debe ser entendida como algo vital y sagrado. La vida no puede ser transformada en mercancía. Es uno de los bienes más excelentes del proceso evolutivo y unos de los mayores dones divinos. Además, el agua está ligada a otras dimensiones culturales, simbólicas y espirituales que la hacen preciosa y cargada de valores que en sí no tienen precio. 

Para entender la riqueza del agua que transciende su dimensión económica, necesitamos romper con la dictadura de la razón instrumental-analítica y utilitarista, impuesta a toda la sociedad. Esta ve el agua como mero recurso hídrico con el cual se puede hacer negocios. Atiende solo a finalidades y utilidades. Pero el ser humano tiene otros ejercicios de su razón. Existe la razón más ancestral, sensible, emocional, cordial y espiritual. Este tipo de razón va más allá de finalidades y utilidades. Esta razón está ligada al sentido de la vida, a los valores, al carácter simbólico ético y espiritual del agua.

En esta perspectiva, el agua se considera un bien común natural, como fuente y nicho donde hace 3,800 millones de años surgió la vida en la Tierra. El agua es un bien común público mundial. Es patrimonio de la biosfera y vital para todas las formas de vida. No existe vida sin agua.

Obviamente, las dimensiones del agua como fuente de vida y como recurso hídrico no necesitan excluirse, pero deben ser rectamente relacionadas. Fundamentalmente el agua pertenece al derecho a la vida. 

La ONU declaró el día 28 de julio de 2010 que el agua limpia y segura, así como el saneamiento básico, constituye un derecho humano fundamental.

Pero ella demanda, sí, una compleja estructura de captación, conservación, tratamiento y distribución, lo que implica una innegable dimensión económica. Esta, sin embargo, no debe prevalecer sobre la otra, la del derecho, sino que debe hacer el agua accesible a todos. Se debe garantizar a todos gratuitamente por lo menos 50 litros de agua potable y sana al día. Cabe al poder público junto con la sociedad organizada crear la financiación pública para cubrir los costos necesarios para garantizar ese derecho de todos. Las tarifas para los servicios deben contemplar los diversos usos del agua, ya sea doméstico, industrial, agrícola o recreativo. Para los usos en la industria y en la agricultura, evidentemente, el agua esta sujeta a precio.

La visión predominante mercadológica distorsiona la correcta relación entre el agua como fuente de vida y el agua como recurso hídrico. Esto se debe fundamentalmente a la exacerbación de la propiedad privada que hace que se trate al agua sin el sentido de compartir ni de considerar las demandas de los demás y de toda la comunidad de vida.

Es todavía muy débil el principio de solidaridad social y de comunidad de intereses y del respeto por las cuencas hidrográficas que transcienden los límites de las naciones como ocurre, por ejemplo, entre Turquía de una parte y Siria e Iraq de otra, o entre Israel de un lado y Jordania y Palestina del otro, o también entre USA y México en lo que se refiere a los ríos Río Grande y Colorado.

Para discutir todas estas cuestiones vitales se creó en 2003 en Florencia, Italia, el Fórum Mundial Alternativo del Agua. En él se propuso la creación de una Autoridad Mundial del Agua. Ella sería una instancia de gobierno público, cooperativo y plural para tratar del agua a nivel de las grandes cuencas hídricas internacionales así como su distribución más equitativa según las demandas regionales.

Paralelamente, se formó una articulación internacional con vistas a un Contrato Mundial del Agua. Como no existe un contrato social mundial, podría elaborarse en torno a aquello que efectivamente une a todos, que es el agua, de la cual depende la vida de las personas y de los demás seres vivos. De manera semejante ahora con la irrupción de la Covid-19, urge un contrato mundial de salvaguarda de la vida humana, mas allá de cualquier soberanismo, visto como algo superado, de otro tiempo histórico.

Un papel importante es presionar a los gobiernos y a las empresas para que el agua no se lleve a los mercados ni se considere una mercancía. Es importante fomentar la cooperación público-privada para evitar que tanta gente muera por falta de agua o como resultado de un agua mal tratada. Cada día, 6.000 niños mueren de sed y unos 18 millones de niños y niñas dejan de ir a la escuela porque se ven obligados a ir a buscar agua a 5-10 km de distancia. Es importantísimo conservar los bosques y las selvas en pie y reforestar lo más posible. Son los que garantizan la permanencia del agua, alimentan los acuíferos, así como mitigan el calentamiento global mediante la captación de dióxido de carbono y la producción de oxígeno vital.

Un mundo con hambre cero, preconizado desde hace años por los Objetivos del Milenio de la ONU debería incluir la sed cero, porque el agua es alimento y no hay nada que pueda vivir y ser consumido sin agua. Finalmente, el agua es vida, generadora de vida y uno de los símbolos más poderosos de la vida eterna, ya que Dios aparece como vivo, generador de toda vida y fuente infinita de vida.

*Leonardo Boff, ecoteólogo, ha escrito El doloroso parto de la madre Tierra: una sociedad de fraternidad sin fronteras y de amistad social, Vozes, 2021.

Traducción de Mª José Gavito Milano

La voracidad del capitalismo trajo la Covid-19

Leonardo Boff*

He sostenido la tesis de que la Covid-19 es un contraataque de la Madre-Tierra contra el sistema del capital y de su expresión política, el neoliberalismo. Ella ha sido agredida y devastada de tal manera que nos envió un arma suya, invisible, el coronavirus, como una alerta y una lección. Este puso de rodillas, humilladas, a las potencias militaristas que con sus armas de destrucción masiva podrían acabar con la vida sobre el planeta. Si se perpetúa la guerra contra el planeta, este podrá no querernos más. Un virus más letal, inmune a cualquier vacuna, podría llevar a gran parte de la especie humana a su fin.

Tal eventualidad no es imposible pues este sistema de muerte de seres de la naturaleza y de seres humanos, al decir del Papa Francisco, posee una tendencia suicida. Prefiere correr el riesgo de morir antes que renunciar a su voracidad.

Este cuento de León Tolstói (1828-1910), contado a los peones de su hacienda Yásnaya Poliana con el título De cuanta Tierra necesita un hombre, puede hacernos reflexionar. 

«Había una vez un campesino que trabajaba un trozo de tierra que no era muy fértil. Trabajaba mucho pero sin mucho fruto. Envidiaba a sus vecinos que tenían más tierras y cosechas más abundantes. Estaba especialmente molesto por los elevados impuestos que tenía que pagar sobre su pequeña tierra y sus escasas ganancias. 

Un día después de mucho pensar resolvió: “me voy con mi compañera lejos de aquí, en busca de tierras mejores”. Supo que a muchas leguas de su casa había gitanos que vendían tierras muy baratas, hasta por precios irrisorios cuando veían a alguien muy necesitado y con ganas de trabajar. 

Aquel campesino, deseoso de poseer mucha más tierra para cultivar y hacerse rico, pensó: “voy a hacer un pacto con el diablo. Este me va a dar suerte”, dijo a su mujer, que torció el gesto. Y le advirtió:

Marido mío, mucho cuidado con el diablo, nunca sale nada bueno de hacer un pacto con él; esa codicia tuya te va a echar a perder”.

Pero, ante la insistencia del marido, decidió acompañarlo para realizar su ambicioso proyecto. Así que partieron, llevando pocas pertenencias. 

Cuando llegaron a las tierras de los gitanos, el diablo ya estaba allí, bien trajeado, dando la impresión de ser un influyente mercader de tierras. El campesino y su mujer saludaron educadamente a los gitanos. Cuando iban a expresar su deseo de adquirir tierras, el diablo, sin ceremonias, se le anticipó y dijo:

Buen señor, veo que viene de lejos y tiene gran deseo de poseer buenas tierras para plantar y hacer alguna fortuna. Tengo una excelente propuesta que hacerle. Las tierras son baratas, al alcance de su bolsillo. Le propongo lo siguiente: usted pone una cantidad razonable de dinero en una bolsa aquí, a mi lado. El territorio que usted recorra a lo largo de todo un día, desde el amanecer hasta la puesta del sol, siempre que esté de vuelta antes de ponerse el sol, esa tierra recorrida será suya. En caso contrario perderá el dinero de la bolsa”.

Los ojos del campesino brillaron de emoción y dijo:

Me parece una propuesta excelente. Tengo piernas fuertes y acepto. Mañana bien temprano, al amanecer, me pongo a correr y todo el territorio que mis piernas puedan alcanzar será mío”.

El diablo, siempre malicioso, sonrió contento.

Y así fue, bien temprano, apenas el sol rompió el horizonte, el campesino echó a correr. Saltó cercas, atravesó riachuelos y no satisfecho ni siquiera se paró para descansar. Veía delante de sí una encantadora planicie verde y rápidamente pensó:“aquí voy a plantar trigo en abundancia”. Mirando a la izquierda se abría un valle muy llano y pensó “aquí puedo hacer una plantación de lino para ropa fina”.

Subió, un poco sin aliento, una pequeña colina y vió que allá abajo surgía un campo de tierra virgen. Y pensó: “quiero también aquella tierra. Allí voy a criar ganado y ovejas y voy a llenar las alforjas de las burras con dinero a más no poder”.

Y así recorrió muchos kilómetros, no satisfecho con lo que había conquistado, pues los lugares que veía eran atractivos y fértiles y alimentaban su deseo incontenible de poseerlos también. 

De repente miró el cielo y se dió cuenta de que el sol se estaba ocultando detrás de una montaña. Dijo para sí mismo:

No hay tiempo que perder. Tengo que volver corriendo, si no perderé todos los terrenos recorridos y, encima, el dinero. Un día de dolor, una vida de amor”, pensó, como decía su abuelo.

Se puso a correr con una velocidad desmedida para sus piernas cansadas. Pero tenía que correr sin reparar en los límites de sus tensos músculos. Incluso se quitó la camisa y dejó caer la bolsa con algo de comida. Siguió mirando la posición del sol, ya cerca del horizonte, enorme y rojo como sangre. Pero aún no se había puesto del todo. Aunque estaba cansadísimo, corría cada vez más, ya no sentía las piernas de tanto esfuerzo. Con tristeza, pensó: “quizás he abarcado demasiado y podría perderlo todo. Pero sigamos adelante”.

Viendo, a lo lejos al diablo, solemnemente de pie y a su lado la saca de dinero, recobró más ánimo, seguro de que iba llegar antes de la puesta de sol. Reunió todas las energías que tenía e hizo un último esfuerzo. Corría, sin pensar en los límites de sus piernas, como que fuera volando. No muy lejos de la llegada, se tiró hacia delante, casi perdiendo el equilibrio. Rehecho, todavía dio algunos pasos largos.

Fue entonces cuando extenuado y ya sin fuerzas, se desplomó en el suelo. Y murió. Su boca sangraba y todo su cuerpo estaba cubierto de arañazos y de sudor.

El diablo, maliciosamente, apenas sonrió. Indiferente al muerto y codicioso, miraba la bolsa de dinero. Todavía se dio el trabajo de hacer una fosa del tamaño del campesino y lo metió dentro. Eran solo siete palmos de tierra, la parte menor que le tocaba de todos los terrenos recorridos. No necesitaba más que eso. Su mujer, como petrificada, presenciaba todo, llorando copiosamente».

Este cuento reverbera las palabras de João Cabral de Melo Neto (1920-1999) en su obra Muerte y Vida Severina (1995). En el funeral del labrador dice el poeta: ”Esta fosa en que estás, con palmos medida, es la cuenta menor que sacaste en vida; es la parte que te cabe de este latifundio”.

De todos los terrenos atrayentes que veía y deseaba poseer, al ávido campesino solo le quedaron al final los siete palmos para su sepultura. 

¿No será este el destino del capitalismo y del neoliberalismo?


*Leonardo Boff ha escrito Covid-19: la Madre-Tierra contraataca a la humanidad, advertencias de la pandemia, Vozes 2020.

Traducción de Mª José Gavito Milano

The voracity of capitalism brought Covid-19

                                    Leonardo Boff

I have been supporting the thesis that Covid-19 is a counterattack of Mother Earth against the system of capital and its political expression, neoliberalism. It brought to its knees, humiliated, the militaristic powers that with their weapons of mass destruction could destroy life on the planet. If the war against the planet continues, it may no longer want us. A more lethal virus, immune to any vaccine, could lead a large part of the human species to its end.

Such an eventuality is not impossible because this system of death of beings of nature and human beings, in the words of Pope Francis, has a suicidal tendency. It would rather risk death than renounce its voracity.

This short story, taken from Len Tolstoy (1828-1910), told to the peasants of his farm Isnaya Poliana with the title How much earth does a man need, may make us reflect.

“There was a peasant who worked on a piece of land that was not very fertile. He worked hard but without much fruit. He envied his neighbors who had bigger land and more abundant harvests. He was extremely annoyed by the heavy taxes he still had to pay on the little land and the meager earnings.

One day he thought a lot and decided: “I will go with my companion, far away from here, in search of better lands.  He learned that many leagues from his home, there were gypsies who sold land very cheaply and even for ridiculously low prices when they saw someone more needy and willing to work.

This peasant, eager to own more and more land to farm and become rich, thought: “I’m going to make a pact with the devil. This one will bring me luck,” he said to his wife, who wrinkled her nose. He warned her:

“My husband, beware of the devil, no good ever comes of making a pact with him.

 But, at her husband’s insistence, she decided to accompany him to carry out his ambitious project. With that they set off, taking few belongings with them.

When they arrived at the gypsies’ land, the devil was already there, all dressed up, giving the impression of an influential land merchant. The peasant and his wife politely greeted the gypsies. When they were about to express their desire to acquire land, the devil, unceremoniously, immediately stepped forward and said:

“Good sir, I see that you have come a long way and are seized by a great desire to own good land to plant and make some fortune. I have an excellent proposal for you. The land is cheap, within reach of your pocket. I make you the following proposal: you leave a reasonable amount of money in a bag here beside me. If you walk through a territory for a whole day, from sunrise to sunset, and are back before the sun sets, all the land you walk through will be yours. Otherwise you will lose the money in the bag.

The peasant’s eyes, shone with emotion and he said:

“I think it’s an excellent proposal. I have strong legs and I accept. Early tomorrow morning, at sunrise, I will run, and all the territory that my legs can reach will be mine.

 The devil, always malicious, smiled all smiles.

In fact, very early in the morning, as soon as the sun broke through the horizon, the peasant started to run. He jumped over fences, crossed streams and, not satisfied, didn’t even stop to rest. He saw before him a laughing green plain and immediately thought: “here I will plant wheat in abundance. Looking to the left, a very flat valley opened up, and he thought: “here I can make a whole plantation of linen for fine clothes.

 A little breathless, he climbed a small hill, and behold, a field of virgin land appeared at the bottom. Then he thought: “I want that land too. There I will raise cattle and sheep and fill my donkey with money.

And so he traveled many kilometers, not satisfied with what he had conquered, because the places he saw were attractive and fertile and fed his unrestrained desire to own them too.

Suddenly he looked up at the sky and realized that the sun was setting behind the mountain. He said from himself to himself:

“There is no time to lose. I have to hurry back, otherwise I will lose all the land I have covered, and the money on top of that. One day of pain, one life of love,” he thought as his grandfather used to say.

He started running at a speed too fast for his tired legs, but he had to run without noticing the limits of his strained muscles. He even took off his shirt and dropped the bag with some food in it. He kept looking at the position of the sun, already near the horizon, huge and red as blood. But it had not yet fully set.  Even though he was very tired, he ran more and more and could no longer feel his legs from so much effort. Sadly, he thought: “maybe I have run too far and might lose everything. But let’s go ahead”.

But when he saw the devil standing solemnly in the distance, with his bag of money beside him, he took heart again, certain that he would arrive before the sun went down. He gathered all the energy he had and made a last effort. He ran, without thinking about the limits of his legs, as if he were flying. Not far from the finish line, he threw himself forward, almost losing his balance.

Then, exhausted and without any strength, he collapsed on the ground. And he died. His mouth was bleeding and his whole body was covered with scratches and sweat.

 The devil, maliciously, just smiled. Indifferent to the dead man and greedy, he looked at the bag of money. He even took the trouble to make a grave the size of the peasant’s and tucked him inside. It was only seven palms of earth, the smallest part that fit him of all the land he walked. He didn’t need more than that. The woman, as if petrified, watched the whole thing, weeping copiously.

This tale reverberates the words of João Cabral de Melo Neto (1920-1999) in his work Morte e Vida Severina (1995). At the farmer’s funeral, the poet says: “This grave you are in, measured by inches, is the smallest bill you took in life; it is your share of this latifundium”.

Of all the attractive plots of land that he saw and wanted to own, in the end, the avid peasant was left with only the seven palms for his grave.

Is this not the fate of capitalism and neoliberalism?

Leonardo Boff wrote: Covid-19: Mother Earth Strikes Back at Humanity: Warnings from the Pandemic, Vozes 2020.