Wir haben das neue planetarische Bewusstsein noch nicht angenommen: Artemis II

Leonardo Boff

Die vielen Weltraumreisen, sechs bemannte Mondmissionen und weitere, die sogar unser Sonnensystem verlassen und die unendlichen Weiten des Universums durchquert haben, haben weder in der Menschheit im Allgemeinen noch – und erst recht nicht bei den Staats- und Regierungschefs – das daraus resultierende neue planetarische Bewusstsein geweckt. Wir leben weiterhin unter dem Regime der Nationalstaaten, jeder mit seinen Grenzen, die im Westfälischen Frieden von 1648 festgelegt wurden. Covid-19 hat sich nicht an die Grenzen der Nationen gehalten. Es hat alle betroffen. Die notwendigen Konsequenzen daraus wurden noch nicht gezogen. Die rücksichtslose und konsumorientierte Lebensweise ist mit noch größerer Wucht zurückgekehrt. Wir haben die Lehren, die uns Mutter Erde erteilt hat, nicht beherzigt.

Hinzu kommt die Tatsache, dass wir heutzutage Kriege um Territorien führen (Ukraine, Gazastreifen, Grönland und andere). Aus der Perspektive von Astronauten, wie einer der vier an Bord der Artemis-II-Raumsonde treffend bemerkte: „Von hier oben sind wir ein Volk.“ Diese Aussage entlarvt die Konflikte als absurd. Sie werden von grausamen und völkermörderischen Gestalten wie Netanjahu und Trump aufrechterhalten, die noch immer nicht begriffen haben, dass wir eine einzige Menschheit sind und die Erde unser einziges gemeinsames Zuhause ist, in dem Juden, Palästinenser und alle anderen ihren Platz finden.

Unvergesslich sind die Worte von Neil Armstrong, dem ersten Menschen, der am 20. Juli 1969 den Mond betrat: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesenschritt für die Menschheit.“ Und er fuhr fort: „Plötzlich bemerkte ich, dass diese kleine, wunderschöne blaue Erbse die Erde war … Mit meinem Daumen bedeckte ich die Erde vollständig.“

Wir haben weitere Aussagen von Astronauten aus Frank Whites Buch „Der Overview-Effekt“ (Boston 1987, ich besitze ein von ihm signiertes Exemplar) hinzugefügt: Astronaut Russell Schweickhart sagte: „Wenn man die Erde von außen betrachtet, erkennt man, dass alles, was einem wichtig ist – die ganze Geschichte, die Kunst, Geburt, Tod, Liebe, Freude und Tränen –, in diesem kleinen blau-weißen Punkt enthalten ist, den man mit dem Daumen bedecken kann. Und aus dieser Perspektive versteht man, dass sich alles in uns verändert hat, dass etwas Neues entsteht, dass die Beziehung nicht mehr dieselbe ist wie zuvor.“ (Der Overview-Effekt, S. 38)

Astronaut Gene Cernan berichtete: „Ich war der letzte Mensch, der im Dezember 1972 den Mond betrat. Von der Mondoberfläche aus blickte ich voller Ehrfurcht und Bewunderung auf die Erde vor dem tiefblauen Hintergrund. Was ich sah, war zu schön, um es zu begreifen, zu logisch, zu sinnvoll, um das Ergebnis eines bloßen kosmischen Zufalls zu sein. Man verspürte innerlich den Drang, Gott zu preisen. Gott muss existieren, denn er hat das erschaffen, was ich betrachten durfte.“ (ebd., S. 39)

Sigmund Jähn: „Politische Grenzen sind längst überwunden. Nationale Grenzen sind ebenfalls überwunden. Wir sind ein Volk, und jeder Einzelne trägt die Verantwortung für den Erhalt des fragilen Gleichgewichts der Erde. Wir sind ihre Hüter und müssen uns um unsere gemeinsame Zukunft kümmern“ (ebd., S. 43).

Diese scheinbar selbstverständlichen Ansichten wurden von Geopolitikern und Staatsoberhäuptern nie ernst genommen. Immanuel Kant (1724–1804), der die Erde nie von außerhalb gesehen hatte (er verließ seine Stadt Königsberg nie), betonte in seinem letzten Werk, „Vom ewigen Frieden“ (1795), dass die Erde der gesamten Menschheit gehört und ein Gemeingut für alle darstellt. Daher gibt es keinen Grund, um Land zu kämpfen, wenn uns alles gehört. Wir können in ewigem Frieden leben.

Doch wer in unserer Zeit den Bewusstseinswandel erkannte, der sich daraus ergab, dass wir die Erde von außerhalb der Erde sahen, war der produktive russische Schriftsteller Isaac Asimov, Autor von Hunderten wissenschaftlicher, aber dennoch populärwissenschaftlicher Bücher. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der ersten Weltraumfahrt mit dem Sputnik am 4. Oktober 1957, die das Weltraumzeitalter einläutete, wurde er von der Zeitschrift New York Times gebeten, einen Artikel über das Vermächtnis dieser 25 Jahre zu schreiben. Er verfasste einen kurzen Artikel mit dem Titel „Sputnik’s Legacy: Globalism“: Das Vermächtnis des Sputnik: Globalismus.

Ich verfolge einige Themen, da sie aktuell sind, wenn auch wenig Beachtung finden.

„Das erste Wort, das man nennen muss, ist Globalismus. Selbst gegen unseren Willen“, erklärt Asimov, „müssen wir die Erde und die Menschheit als eine einzige Einheit betrachten.“ „Die Satelliten“, fährt er fort, „zeigen uns diese Einheit, ob wir es nun akzeptieren oder nicht. Zum ersten Mal in der Geschichte können wir Hurrikane und klimatische Störungen von Anfang bis Ende verfolgen.“ Die Medien verbinden uns weltweit miteinander und belegen damit den Globalismus (wir würden sagen: Globalisierung). Das ist die materielle Seite.

Doch es gibt auch die psychologische Seite: „Der Blick auf die Erde als Ganzes, auf den Planeten, zwingt uns, sie als klein und zerbrechlich zu empfinden. Die Aufteilung ihrer Oberfläche in Teile (Nationen), die als heilig gelten und um jeden Preis bewahrt werden müssen, selbst wenn dies die Zerstörung des Planeten bedeutet, ist willkürlich.“ Es kommt darauf an, das Ganze zu sehen, den Planeten.

Schließlich gibt es noch die Frage der Möglichkeiten. Das Weltraumzeitalter hat den Weg für neue Reisen geebnet und für die Erforschung der Zusammensetzung und Funktionsweise der Planeten. „All dies wäre ohne globale Zusammenarbeit unmöglich. Die Erforschung des Weltraums ist ein Projekt der gesamten Menschheit, und darin wird sich der Wert des Globalismus zeigen.“

Dennoch müssen wir uns zwischen dem Lokalen und dem Globalen entscheiden. „Der Lokalismus (die Nationen für sich genommen) kann unser Abdriften in eine letztendliche Zerstörung, ja sogar der Menschheit, beschleunigen. Der Globalismus bietet uns die Hoffnung auf eine größere, umfassendere und bessere Zivilisation, die vielseitiger und flexibler ist und uns aus der Gefangenschaft des Lokalen befreit.“ Wenn wir die Alternativen betrachten – Lokalismus als Tod versus Globalismus als Leben –, werden wir uns sicherlich für das Leben entscheiden. Das ist das Vermächtnis des Weltraumzeitalters.“

Heute erleben wir das Gegenteil von allem, was oben dargelegt wurde. Es herrscht die Selbstbehauptung der Nation (Nationalismus) vor, die sich gegen eine andere Nation richtet, wobei diese Bewegung auf nationaler und globaler Ebene meist von der Ideologie des Faschismus begleitet wird. Anstatt die Globalisierung (über ihre Reduzierung auf das Wirtschaftliche hinaus) als eine neue Phase der Erde und der Menschheit zu vertiefen (wir alle kehren aus der großen Zerstreuung zurück) und uns an einem gemeinsamen Ort, auf dem Planeten Erde, wiederzufinden,  fallen wir in eine Vergangenheit der Spaltungen, Gegensätze und Kriege zurück, in dem Bestreben, Gebiete zu erobern.

Aber ich glaube, dass das, was wahr ist, Kraft besitzt und sich letztendlich durchsetzen wird. Es wird den nationalistisch-faschistischen Rückschritt überwinden und den neuen Kurs der Erde und der Menschheit als eine einzige, große, komplexe Realität – unser gemeinsames Zuhause – stärken.

Leonardo Boff schreibt für die Zeitschrift LIBERTA des ICL (https:// http://www.revistaliberta.com.br

Er ist außerdem Autor des Buches „A Terra na palma da mão“, erschienen bei Vozes 2016 (https://www.leonardoboff.org).

Deutsche Übersetzung von Bettina Gold-Hacker

La sexualidad: camino hacia la no-dualidad y la plena comunión

       Leonardo Boff

            En un artículo anterior mostramos cómo lo femenino es la fuente-matriz de lo masculino que viene después. Es el camino occidental que utiliza la antropología y la psicología. Pero, con referencia a la mujer, Sigmund Freud afirma que ella es un ser inferior, y Jacques Lacan que ella no existe porque no puede ser definida. Dejemos de lado estos resabios de machismo cultural atávico. Vayamos a la mirada oriental, que es más fecunda y menos prejuiciosa.

            La visión oriental de la sexualidad sigue otro camino, distinto del occidental. Desarrolla una antropología extremadamente refinada. Por ejemplo, para la tradición del Yoga y del Tao, la sexualidad no es vista como algo en sí mismo. Está integrada en un todo mayor. Con ella y a través de ella se busca alcanzar la experiencia de la no-dualidad; es decir, propiciar una unión suprema entre los compañeros y el universo.

            La antropología del yoga trabaja con la realidad de la kundalini, que se expresa a través de los siete chakras (centros energéticos). Kundalini, en sánscrito, significa la energía de la serpiente cósmica: es aquella energía universal que llena todo el universo, representada por el dragón y la serpiente alada. Los cosmólogos modernos hablan de la Energía de Fondo o del Abismo generador de todos los seres.

            La kundalini, como una serpiente, estaría enrollada dentro de cada uno de nosotros, en la parte inferior del cuerpo (en el coxis), con la cabeza erguida, lista para iniciar su recorrido. En la kundalini se concentra la energía vital de la sexualidad.

            Una vez despertada, pasa por los distintos centros vitales: en el sacro, enrollada sobre sí misma en forma de fuego; luego por el chakra de los órganos genitales y reproductivos; pasa al solar (ombligo), por donde nos llega la energía de todo el universo; de allí al chakra del corazón, que permite la experiencia del amor y de la empatía; al chakra del pulmón, con el cual inspiramos y expiramos energía; después emerge el chakra frontal, entre los ojos, también llamado “tercer ojo”, que nos permite ver la tercera orilla de la realidad, es decir, una visión de totalidad; y, finalmente, el chakra de la glándula pineal, en la parte superior de la cabeza, que nos concede una experiencia de totalidad y de comunión con el Todo universal.

            En nuestra cultura, sin embargo, la kundalini ha quedado preferentemente fijada en el chakra de los órganos genitales: en esa excitación erótica que despierta los sentidos, eyacula, realiza la descarga y relaja. Si se queda en eso, sin recorrer los diversos chakras, se pierde una experiencia de totalidad plenificante y de amor profundo, fruto de una entrega. Se afirma que el hombre tiene una gran dificultad para una entrega total, ya que se trata de una experiencia de “muerte”. Se detiene a mitad de camino. Al no entregarse, se priva de la experiencia más completa. En general, el hombre se satisface, se relaja y duerme. La mujer, en cambio, se da vuelta y llora frustrada porque no se produjo la entrega total, no se realizó el recorrido por los chakras, no sintió el amor real, no se dio la expansión de la conciencia que conduce a la superación de la dualidad, mediante la cual él y ella se sumergen en una unidad profunda.Ella tiene otro ritmo que debe ser conocido por el compañero: saber esperar y ayudarla, mediante la caricia esencial, a alcanzar su clímax. Entonces, sí, se produce la relajación.

            Realizando esta comprensión más integradora y holística, se revela mejor el misterio que la sexualidad encierra, aquella dimensión ligada a la reproducción de la vida y que, al mismo tiempo, permite una comunión entre los dos con el todo que los trasciende.

            Otro es el camino del Tantra, ya sea en el hinduismo o en el taoísmo. Tantra, en sánscrito, posee muchas definiciones. La más significativa es la de “urdimbre”, como los hilos que constituyen la unidad del tejido. Podríamos decir que es la total integración sexual del hombre y la mujer, una entrega sin frenos, de tal modo que superan la dualidad hombre-mujer y forman un todo. El hombre se une tanto a la mujer que se vuelve mujer, y la mujer, hombre.

            Normalmente se entiende mal el Tantra, como si fuera una técnica para prolongar la relación sexual. Su sentido es totalmente otro. Afirma la sexualidad, que es innata y volcánica. Pero no se agota en sí misma. Es el camino hacia aquello que tal vez sea lo más difícil para los seres humanos: la entrega total y una experiencia radical de su bioenergía en su fluir natural.

            En primer lugar, se exige una relajación completa, sin buscar un fin determinado. Luego, hombre y mujer se relacionan sexualmente sin procurar la eyaculación o el clímax. Por el contrario, supone en ambos un completo autocontrol de la capacidad sexual.

            Cada uno, totalmente relajado, olvidándose de todo y de todos, se concentra plenamente en el otro y en el fluir de la energía sexual. Lentamente va emergiendo tal unidad entre ellos que se vuelven uno; es decir, han superado la tan anhelada no-dualidad. Es un éxtasis, la suprema realización humana. El abrazo profundo puede durar horas y horas sin eyacular ni llegar al clímax. El resultado final es un radical relajamiento y la experiencia de una unidad total entre ambos, que incluye todas las cosas. Se vive un arrebato que perdura varios días, tal es la radicalidad de esta unificación (cf. Bhagawan Shree Rajneesh, Tantra: sexo y espiritualidad, Agora, São Paulo, 1977).

            Como se desprende, la sexualidad —tanto en el Yoga como en el Tantra— posee su dimensión instintiva y, al mismo tiempo, en el nivel de la conciencia, se convierte en un camino hacia la más alta comunión, es decir, hacia la no-dualidad. No es casual que de la sexualidad surja el bien mayor: la vida humana en sus diversas expresiones. Ella es fuente natural y sagrada de espiritualidad y de experiencia de lo Divino.

Leonardo Boff escribe para la revista del ICL Liberta (https://www.revistaliberta.com.br); también ha publicado, junto con Lucia Ribeiro, Masculino-Femenino (Record, 2007), y con Rose-Marie Muraro, Femenino-Masculino: el encuentro de las diferencias (Record, 2010).

A Sexualidade:caminho para a não-dualidade e a plena comunhão

Leonardo Boff

         Num artigo anterior mostramos como o feminino é a fonte-matriz do masculino.É o caminho ocidental que usa a antropologia e a psicologia.Mas com referência à mulher Freud  diz que ela é um ser inferior e Lacan que ela não existe porque não pode ser definida. Esqueçamos estes laivos de machismo cultural atávico. Vamos ao olhar oriental que é mais fecundo e menos preconceituoso.

         A visão oriental da sexualidade segue outro caminho,diverso daquele ocidental.Desenvolve uma antropologia extremamente refinada. Por exemplo para a tradição do Yoga e do Tao, a sexualidade não é vista como algo em si mesmo.Ela é integrada num todo maior. Com ela e através dela busca-se  alcançar a experiência de não-dualidade e propiciar uma união suprema entre os parceiros e o universo.

A antropologia yoga trabalha com a realidade na kundalini que se expressa pelos sete chacras (centros energéticos). Kundalini em sânscrito significa a energia da serpente cósmica:  é aquela energia universal, que enche o universo todo, representada pelo  dragão e pela serpente alada. Os cosmólogos modernos falam da Energia de Fundo ou O Abismo gerador de todos os seres.

A kundalini, qual serpente,  estaria enrolada dentro de cada um de nós, na parte inferior do corpo (no cocxis) com a cabeça erguida,pronta para fazer a sua trejetória. Na kundalini se concentra a energia vital da sexualidade.

 Uma vez despertada ela passa pelos muitos centros vitais, no sacro enrolada em si mesma na forma fogo; após o chacra dos órgãos genitais e reprodutivos; passa   ao  solar (umbigo) pelo qual nos entra a energia de todo o universo; daí vem o chacra do coração que propicia a experiência do amor e da empatia; o chacra do pulmão com o qual inspiramos e expiramos energia; depois emerge o chacra frontal,entre os dois olhos, chamado também de    terceiro olho que nos permite ver a terceira margem da realidade, portanto uma visão de totalidade e, finalmente, o chacra da glândula pineal, no alto da na cabeça, que nos concede uma experiência de totalidade e de comunhão com o Todo universal

Na nossa cultura, a kundalini, entretanto, ficou preferentemente fixada no chacra dos órgãos genitais, àquela excitação erótica que desperta os sentidos, ejacula  e  realiza a descarga e relaxa.Se ficar nisso, não passar pelos vários chacras perde uma experiência de totalidade plenificadora e do amor profundo,fruto de uma entrega.Afirma-se que o homem possui imensa dificuldade de uma entrega total pois trata-se de uma experiência de morte.Ele interrompe no meio. Ao não entregar-se, se priva da experiência mais completa. Em geral o homem se satisfaz,relaxa e dorme.A mulher se vira e chora frustrada porque não se fez o percurso pelos chacras, não sentiu o amor real,não se deu o alargamento da consciência, para chegar à superação da dualidade,pela qual ele e ela mergulham numa unidade profunda.Ela tem outro ritmo que deve ser conhecido pelo parceiro: saber esperar e ajudá-la pela carícia essencial a chegar ao seu climáx.Então relaxa.

Realizando esta compreensão mais integradora e holística, revela-se melhor o mistério que a sexualidade esconde, aquela dimensão ligada à reprodução da vida e, ao mesmo, tempo permite uma comunhão entre os dois com o todo que transcende a ambos.

         Outro é o caminho do Tantra seja no hinduismo ou no taoismo.Tandra em sânscrito possui muitas definições.A mais sigificativa é a urdidura como comos fios fazendo a unidade do tecido.Diriamos é o total entrosamente sexual do homem e da mulher,uma entrega sem freios, de forma que superam a dualidade homem-mulher e formam um todo. O homem se une tanto à mulher que se torna mulher e a mulher, homem.

         Normalmente se entende mal o Tantra como se fosse uma técnica de prolongamento da relação sexual.O sentido do Tantra é totalmente outro. Afirma a sexualidade que é inata e vulcânica. Mas ela não se basta a si mesma. Ela é o caminho daquilo que talvez seja o mais difícil para os humanos:a total entrega e uma radical experiência de sua bioenergia em seu fluir natural.

Em primeiro lugar exige-se um relaxamento completo sem visar  a um fim a ser alcançado. Em seguida. homem e mulher se relacionam sexualmente não buscando a ejaculação ou o climax. Ao contrário, supõe em ambos completo autocontrole da capacidade sexual.

Cada um,totalmente relaxado, esquecendo-se de  tudo e de todos, se concentra totalmente no outro ao fluir da energia sexual. Vai irrompendo lentamente tal unidade entre eles que se tornam um, vale dizer, superaram a tão ansiada não-dualidade. É um êxtase, a suprema realização humana. O abraço profundo pode durar horas e horas sem ejacular ou chegar ao climax. O resultado final é um radical relaxamennto e a experiência de uma unidade total entre ambos incluindo todas as coisas. Vive-se um arrebatamento que perdura vários dias, tal é a radicalidade desta uni-fic-ação (Cf.Bhagawan Shree Rajneesh, Tantra:sexo e espiritualidade,Agora,São Paulo 1977).

Como se depreende, a sexualidade,seja no Yoga,seja no Tantra possui seu lado instintivo e ao mesmo tempo,ao nível da consciência, torna-se um caminho da mais alta comunhão, alcançando a não-dualidade. Não sem razão que da sexualidade se origina o bem maior, a vida humana em suas várias expressões.Ela é natural e sagrada fonte de espiritualidade e experiência do Divino.

Leonardo Boff escreve para a revista do ICL LIBERTA(  (https:// www.revistaliberta.com.br); escreveu também com Lucia Ribeiro Masculino-Feminino,Record, 2007; com Rose-Marie Muraro, Feminino-Masculino:o encontro das diferenças, Record 2010 (htt://www.leonardoboff.org).

SERPAJ    SERVICIO  PAZ Y JUSTICIA

DONALD TRUMP Y BENJAMIN NETANYAHU SON GENOCIDAS

CRIMINALES DE LESA HUMANIDAD.

Publicamos aqui a denúnncia do Prêmio Nobel da Paz, Adolfo Pérez Esquivel, argentino, dirigida aos dois genocidas e lesa-pátria que son Donald Trump e Bejamin Netanyahu. Sempre se engajou a nível nacional e internacional na defesa dos direitos humanos, agora mais do que nunca. Ele representa uma das reservas morais e espirituais de nosso Continente. LBoff

El mundo se encuentra sacudido por GUERRAS, INVASIONES, BLOQUEOS, MUERTE, HAMBRE Y DESTRUCCIÓN DEL MEDIO AMBIENTE, provocados por gobernantes irresponsables que atentan contra la vida de las personas y de nuestra “Casa Común”. Privilegian el capital financiero y el poder económico de dominación, y se olvidan de Dios, de los valores, la ética y la responsabilidad con la vida de los pueblos.

Desconocen y violan todos los Tratados Internacionales, despreciando lo que tanto costó construir a la humanidad después de la Segunda Guerra Mundial para restablecer el equilibrio y la convivencia entre los países del mundo.

Preocupa ver que los organismos internacionales, bajo presión o complicidad, guarden silencio o no tengan la capacidad de poner límite a la crueldad. Recuerdo a Martin Luther King cuando decía que no le dolía tanto el accionar de los “malos” como el silencio de los “buenos”.

a Cuba y lo refuerce actualmente con la flota naval impidiendo el suministro de petróleo y recursos necesarios para la Isla, provocando graves dificultades energéticas que afectan la salud y la alimentación de la población, y sea una permanente amenaza para su soberanía? Cuba, que no es un peligro —por el contrario, es un país solidario con los que menos tienen— está en riesgo frente a la agresión de Estados Unidos.

Trump y Netanyahu, en su delirio guerrerista, actúan por “suspensión de conciencia”, en el juego de la guerra piensan que es lícito y justo matar, no asumen la responsabilidad de la gravedad de sus acciones. Hannah Arendt llega a la impresionante conclusión sobre Adolf Eichmann en la Segunda Guerra Mundial, cuando señala al jerarca nazi como una nueva especie criminal: HOSTIS GENERIS HUMANI, es decir, el que comete crímenes en circunstancias que le hacen imposible saber que obra mal.

Trump ordena la invasión de Venezuela y secuestra al presidente Nicolás Maduro y a su esposa, Celia Flores; los llevan prisioneros a Estados Unidos para ser juzgados y condenados antes del juicio.

Impone el bloqueo a Venezuela y cierran su espacio aéreo, violando todos los Tratados Internacionales, dañando la vida y la soberanía del país.

Es indignante que el presidente de Estados Unidos secuestre a 6200 niños migrantes, separados por la fuerza de sus familias e internados en cárceles, violando los derechos de la infancia. Hago un llamado al Congreso de Estados Unidos para que intervenga y que los niños y niñas vuelvan con sus familias.

Es urgente que el pueblo de Estados Unidos ponga límites a los abusos de poder de Trump. En diversos Estados levantan su voz contra el genocidio en Gaza y la guerra contra Irán por parte de Estados Unidos e Israel. Se extiende la guerra regional, y es urgente reclamar la suspensión de los ataques contra el Líbano, que desde el conflicto ha provocado más de 3000 muertes y la matanza de más de 100 niñas en un colegio en Minab por los bombardeos.

El movimiento judío en Israel NO EN NUESTRO NOMBRE reclama y exige terminar la guerra contra Palestina. Hay muchas iniciativas y acciones a escala mundial, como la Flotilla Global Solidaria a Gaza.

La Corte Penal Internacional dio orden de captura internacional para el primer ministro de Israel, Benjamín Netanyahu, a quien acusa de genocida en la Franja de Gaza.

Trump y Netanyahu creen en el poder de las armas, no en el diálogo, el derecho y la razón, quieren imponer al mundo sus intereses geopolíticos y hegemónicos. Estados Unidos utiliza el veto en la ONU para impedir la condena a Israel.

La resistencia de los pueblos aumenta día a día en defensa de la vida, de su soberanía e identidad; buscan construir un nuevo amanecer, SABIENDO QUE LA PAZ SE CONSTRUYE COMO FRUTO DE LA JUSTICIA Y EL DERECHO DE LOS PUEBLOS.

La guerra desatada contra Irán por Estados Unidos e Israel es una ofensa a la humanidad: en el tiempo que lleva la guerra han asesinado a más de 3000 personas en Irán y ponen en peligro la vida planetaria, frente a la amenaza de una posible GUERRA NUCLEAR.

Trump, en su suspensión de conciencia, busca mantener la hegemonía mundial a través de la fuerza, imposiciones económicas y aranceles, frente a otras potencias emergentes que reclaman un nuevo orden mundial. Equivocó el camino; eligió el peor de todos: la guerra, donde todos pierden. Está preocupado por los números, costos y pérdidas económicas en la guerra, y olvida que detrás de los números hay rostros de hombres, mujeres, niños y niñas que reclaman un lugar digno en la vida.

Le pido al presidente Trump que mire su vida espiritual, si la tiene; que no olvide que la violencia y las muertes contra los pueblos ofenden a Dios y a toda la humanidad, y que lo que siembra, recoge.

El Papa Francisco, en su incansable prédica por la paz, sabía de las consecuencias de la escalada bélica y decía que el mundo ya se encuentra en la Tercera Guerra Mundial, que va aumentando a cuentagotas, y que la humanidad está frente a la amenaza de una posible guerra nuclear. Hay que hacer todo lo posible para evitarla y llamar a la conciencia de los responsables; pide orar y actuar, y saber que LA PAZ ES EL CAMINO.

El preámbulo de las Naciones Unidas es muy claro: “Nosotros, los pueblos del mundo, queremos la paz…”

No olvidarlo y defender el derecho de los pueblos se hace urgente.

Buenos Aires 13 de abrilol 2026.

           Adolfo Pérez Esquivel

           Premio Nobel de la Paz 1980

                         Presidente Honorario SERPAJ

Fundación Servicio Paz y Justicia, organización reconocida con el Premio Mensajera de la Paz por Las Naciones Unidas y Educación para la Paz por la UNESCO. Piedras 730, Ciudad de Buenos Aires (1070), Buenos Aires, Argentina, Teléfono 54 11 43615745 mail: secinstitucional@serpaj.org.ar, http://www.serpaj.org.ar