Ohne den Fuß gibt es weder Fußball noch eine Weltmeisterschaft

Leonardo Boff

Zu Ehren der Millionen Fußballfans bei dieser Weltmeisterschaft habe ich diese Hommage an den Fuß verfasst, ohne den es weder Fußball noch eine Weltmeisterschaft gäbe. Hier ist der Text, in dem sich alles um den Fuß dreht.

Wenn ein Außerirdischer auf die Erde käme und beobachten würde, wie die Menschen mit ihren Füßen umgehen, wäre er vermutlich entsetzt. Es scheint, als hielten sie die Füße für den unwürdigsten Teil des Körpers, denn sie verstecken sie. Schlimmer noch: Sie versuchen, ihre Füße mit einem Stück Stoff, das man Socken nennt, einzuengen.

Dann zwängen sie ihre Füße in etwas Härteres – aus Leder –, etwa in Schuhe oder Turnschuhe. Und damit nicht genug: Sie schnüren die Schuhe – mit den Füßen darin – mithilfe dünner Schnüre oder Senkel fest zu, um sicherzustellen, dass sich die Füße nicht befreien können.

Und schließlich verlagern sie ihr gesamtes Körpergewicht auf ihre Füße und zwingen sie so dazu, den Staub der Wege zu riechen, die Härte der Steine ​​zu ertragen und den Schmutz der Pfützen zu spüren.

Diese Interpretation der Füße durch die Außerirdischen ist jedoch von außen betrachtet und irrtümlich. Wir pflegen unsere Füße, da sie unser natürliches Fortbewegungsmittel darstellen. Wir laufen fast immer im Haus und auf dem Gras umher. Zudem sind die Füße das überzeugendste Zeichen unserer Hominisierung. Wir ließen das Tierreich hinter uns, als sich unsere menschenaffenartigen Vorfahren aufrichteten und begannen, aufrecht zu gehen – um weiter blicken zu können, was die Gehirnentwicklung und die Entdeckung der besten Nahrungsquellen ermöglichte.

Anatomisch gesehen sind die Füße ein Wunderwerk: mit einem widerstandsfähigen Spann, der der Reibung standhält, und einer festen Sohle, die vor der Beschaffenheit des Untergrunds schützt. 

Ein Geflecht aus kleinen Sehnen stützt die Gelenke, die für das Gleichgewicht bei Fußbewegungen sorgen. Was Tänzer alles mit ihren Füßen anstellen können! Es gibt sogar Menschen, die mit den Füßen malen oder schreiben. Es existieren eindrucksvolle Gemälde des großen spanischen Künstlers Goya, die mit den Füßen geschaffen wurden.

Der Fuß ist so bedeutend, dass er von vielen antiken und modernen Völkern – etwa den Angelsachsen – als Maßeinheit gewählt wurde. Ein Fuß entspricht 30,48 cm. Die Dichtung, die edelste Form der Literatur, muss über die richtigen Versfüße verfügen, um harmonisch zu wirken – dies gilt insbesondere für das Sonett, die höchste Form der Dichtung.

Ohne Füße gäbe es keinen Fußball – einen Sport, für den die Füße alles bedeuten. Nicht einmal die Autoren des Magazins *LIBERTA* haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre eigene Weltauswahl zusammenzustellen. Es ist der kreativste, vielfältigste und mobilisierendste Sport, den es gibt. Er wird ausschließlich mit den Füßen gespielt. Die Hände zählen nicht; sie sind nur dem Torwart gestattet. Doch selbst dieser kickt den Ball meistens mit dem Fuß.

Im Fußball dient der Fuß als Metapher für das Beste, was wir zu bieten haben: die gelungene Verbindung von individueller Leistung und gemeinschaftlichem Zusammenspiel. Fußball kann eine wahre Schule der Tugend sein – er lehrt Selbstbeherrschung, Gelassenheit, Freundlichkeit und Verständnis, indem man sich entscheidet, auf einen Tritt nicht mit einem weiteren Tritt zu reagieren. Da wir Menschen sind, verlieren wir bisweilen die Beherrschung, und solche Dinge können vorkommen. Dennoch ist ein solches Verhalten nicht zulässig. Ein Spieler, der seinen Fuß auf diese Weise einsetzt, wird verwarnt, mit einer Gelben oder Roten Karte bestraft und womöglich sogar des Feldes verwiesen. Ohne den Fuß gäbe es keine Fußballmeisterschaften – geschweige denn die Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada.

Die vielfältigen Bedeutungen des Fußes erlauben es uns, ein Loblied auf den Fuß zu singen. 

In einer Welt, die politisch keinen Sinn ergibt – in der Staatschefs durch Konflikte wie jene im Gazastreifen (unter Beteiligung Israels), in der Ukraine (mit Russland), im Kongo und im Iran (wo die USA ständig im Streit mit anderen liegen und den Terrorismus bekämpfen) stolpern –, bietet uns die Fußball-Weltmeisterschaft einen Ankerpunkt, um uns eine Weltgemeinschaft vorzustellen, die ein freundschaftliches, ja brüderliches Miteinander fördert – getragen von der Begeisterung der Fans aller Nationen. Es ist bedauerlich, dass all dies durch Präsident Trump verzerrt wurde, der faktisch einen berühmten Schiedsrichter sowie ganze Betreuerstäbe aus dem Spiel drängte.

Einerseits sollten wir uns vor utopischen Entwürfen hüten; andererseits dürfen wir nicht davon ablassen, zivilisierte Formen des globalen Zusammenlebens anzustreben. Natürlich bleibt diese Welt weit hinter dem Traum all jener zurück, die sich eine andere, mögliche Welt vorstellen – einem Traum, der in der unerschütterlichen Hoffnung des Menschen wurzelt.

Wir können schon jetzt den richtigen Fuß voranstellen, indem wir den Opfern zur Seite stehen, auch wenn wir manchmal wegen des Drucks der Mächtigen und ihrer Drohungen einen Schritt zurückweichen müssen. Aber wir werden in dieser heiligen Sache standhaft bleiben, in dem Wissen, dass man sie nicht erreicht, wenn man den Rücken kehrt. Wir werden niemals davonlaufen. Sondern wir werden beharrlich und ausdauernd standhaft bleiben.

Hoffentlich lassen uns Verwandte und Freunde niemals im Stich. Sonst müssen wir das gleiche Leid ertragen wie ein Blinder, der sich, der Arme, mit seinem Blindenstock orientiert und hier und da stolpert und sich dabei die Füße verletzt.

Wie offensichtlich ist, sind unsere Füße für fast alles in unserem Leben von grundlegender Bedeutung. Sie bilden das Fundament für so vieles. Wenn wir tief und fest schlafen wollen, sagt man, wir schlafen „mit ausgestreckten Beinen“ (auf Spanisch: „dormir a piernas sueltas“).

Dieser Text wünscht der brasilianischen Nationalmannschaft einen großartigen Start – ebenso wie den Journalisten und Kommentatoren des Magazins *LIBERTA* (vom Instituto Conhecimento Liberta / ICL), die beschlossen haben, ein eigenes Team aufzustellen. Wer das Magazin *LIBERTA* abonniert, erhält auf Fakten basierende Nachrichten und Kommentare, die absolut schlüssig sind. Bleiben wir stets wachsam und aufrecht.

Leonardo Boff schreibt wöchentlich Beiträge für die Zeitschrift LIBERTA, die vom Instituto Conhecimento Liberta (ICL) herausgegeben wird.

Senza il piede non ci sarebbero né calcio né Coppa del Mondo

Leonardo Boff

In omaggio ai milioni di tifosi di calcio presenti a questi Mondiali, ho scritto questo elogio del piede, senza il quale non ci sarebbero né calcio né Coppa del Mondo. Ecco il testo completo, incentrato sul piede.

Se qualche extraterrestre venisse sulla Terra e notasse come gli umani trattano i loro piedi, sospetto che ne rimarrebbe scandalizzato. Sembra che considerino i piedi la parte meno nobile del corpo tanto da nasconderli. Peggio ancora, cercano di soffocarli con un pezzo di stoffa, chiamato calzino.

Poi strangolano i piedi con qualcosa di più duro, le scarpe di cuoio o da ginnastica. E non contenti, legano le scarpe con i piedi dentro, con dei lacci sottili, per assicurarsi che i piedi non si liberino.

E infine, scaricano tutto il peso del corpo sui piedi, costringendoli a odorare la polvere delle strade, a soffrire la durezza delle pietre e a sentire il fango delle pozzanghere.

Ma questa interpretazione dei piedi, fatta da alieni, è esteriore e sbagliata. Ciò che facciamo ai piedi è prendercene cura, poiché i piedi costituiscono il nostro naturale mezzo di trasporto. Quasi sempre andiamo a piedi scalzi in casa e sull’erba. Più ancora, i piedi sono il segno più evidente della nostra ominide. Abbiamo lasciato indietro il regno animale quando i nostri antenati antropoidi si sono alzati in piedi e hanno iniziato a camminare in posizione eretta, per vedere più lontano, consentendo lo sviluppo del cervello e la scoperta dei cibi migliori.

Anatomicamente i piedi sono un miracolo, con un dorso duro per assorbire gli attriti e una pianta coerente per proteggersi dalla ruvidezza del terreno.

Una rete di piccoli tendini assicura le articolazioni che forniscono equilibrio ai movimenti dei piedi. Cosa non fanno i ballerini con i piedi?! Ci sono persino persone che dipingono o scrivono con i piedi. Esistono quadri drammatici del grande pittore spagnolo Goya che li ha dipinti con i piedi.

Il piede è così importante che è stato scelto da molti popoli antichi e moderni, compresi gli anglo-sassoni, come unità di misura. Un piede corrisponde a 30,48 cm. La poesia, la forma più nobile di letteratura, ha bisogno dei piedi giusti per essere armoniosa, soprattutto la forma più elevata di poesia che è il sonetto.

Senza i piedi non avremmo il calcio, per il quale i piedi sono tutto. Persino i giornalisti della rivista LIBERTA si sono proposti di creare una propria selezione. È lo sport più creativo, vario e coinvolgente che esista. Solo con i piedi. La mano non vale, è consentita solo al portiere. Ma in quel caso, anche lui calcia di solito la palla con il piede.

Il piede nel calcio costituisce una metafora di ciò che meglio possiamo rappresentare: la felice combinazione di prestazione individuale e cooperazione di gruppo. Il calcio può essere una vera scuola di virtù: autocontrollo, tranquillità, gentilezza e la capacità di comprensione non replicando a un calcio con un calcio (in brasiliano ponta-pé). Poiché siamo umani e perdiamo il controllo, a volte può succedere. Ma non è permessa. Il giocatore che usa il piede in questo modo è ammonito con un cartellino giallo oppure punito con un cartellino rosso ed essere espulso. Senza il piede, non ci sarebbero campionati di calcio, tanto meno la Coppa del Mondo di calcio in Messico, negli Stati Uniti e in Canada.

I vari significati di piede ci permettono di fare l’elogio del piede.

In un mondo politicamente senza piedi né testa, con capi di Stato che entrano con i piedi al posto delle mani nei conflitti come nella Striscia di Gaza con Israele, in Ucraina con la Russia, in Congo e in Iran con gli Stati Uniti sempre in piedi di guerra con altri e contro il terrorismo, troviamo nel Campionato Mondiale di Calcio un piede per pensare a una società mondiale che dia piede a forme di convivenza amichevole e persino fraterna, incontrando un piede d’appoggio nell’entusiasmo dei tifosi di tutti i paesi. È una pena che tutto ciò sia stato distorto dal Presidente Trump, che ha dato un calcio (ponta-pé) a un famoso arbitro e a intere equipe tecniche.

Da un lato, dobbiamo stare con un piede dietro difronte gli utopismi; dall’altro, non dobbiamo tirare indietro il piede nella ricerca di forme civili di convivenza globale. Logicamente, questo mondo non arriva neppure ai piedi del sogno di tanti che desiderano un altro mondo possibile, tenendo i loro piedi ben piantati in un’incrollabile speranza umana.

Possiamo iniziare con il piede giusto fin da ora, schierandoci ai piedi delle vittime, anche se a volte dovremo fare un passo indietro a causa delle pressioni dei potenti e delle loro minacce. Ma battiamo i piedi (restiamo saldi) in questa sacra causa, sapendo che non si può raggiungere con il pé nas costas (voltando le spalle). Giammai andiamo dar no pé (arrendersi). Ma insisteremo e persisteremo batendo o pé (rimanendo saldi).

Oxalá, che i nostri parenti e amici non ci lascino a piedi. Altrimenti, soffriremo quanto un pé de cego che, poverino, si muove con un bastone e vive inciampando qua e là, facendosi male ai piedi.

Come si comprende, i piedi sono fondamentali in quasi tutto nella nostra vita. Essi danno piede (forniscono le basi) per tantissime cose. Quando vogliamo dormire comodamente, diciamo che dormiamo con i piedi divaricati (in spagnolo: dormir a piernas sueltas).

Questo testo augura buona fortuna alla Seleção Brasileira e anche ai giornalisti e commentatori della rivista LIBERTA dell’Instituto Conhecimento Liberta (ICL) che hanno deciso di creare la propria selezione. Chi si abbona alla rivista LIBERTA riceverà notizie con i piedi nella verità e commenti con testa e piedi. Manteniamoci sempre attenti e in piedi.

Leonardo Boff collabora settimanalmente con la rivista LIBERTA dall’Instituto Conhecimento Liberta (ICL)

(https://www.revistaliberta.com.br)

(Traduzione dal portoghese di Gianni Alioti)

Essere Papa in tempi di “anticristi”

    Leonardo Boff

Papa Leone XIV, durante la sua visita in Spagna a giugno, ha rilasciato dichiarazioni esplicite in cui ha contrapposto l’intelligenza artificiale (IA) all’intelligenza emotiva (IE), che “ci dà conforto, significato, speranza e vicinanza”, cosa che l’IA non fa. Ha criticato i governi autoritari che producono guerre mortali. In questo contesto, ho scritto questo testo.

San Giovanni, nella sua Prima Epistola, dice: “Ecco, molti anticristi ci sono” (1 Giovanni 2,18). In effetti, viviamo in tempi in cui sono emerse figure con le caratteristiche tipiche degli “anticristi”. Non sono io a dirlo. Lo affermano seri studiosi della Bibbia, tutti nord-americani: “The Fourth Beast: Is Donald Trump The Antichrist?” di Lawrence R. Moelhauser del 2016; “Is Trump the Antichrist?” di D. Xander Varo del 2017; “Donald Trump Is the Antichrist“, di Drew Ponder del 2025. Tutte queste affermazioni possono essere verificate su Google cercando i loro nomi e i riassunti delle loro dichiarazioni.

Insieme alla figura di Trump dobbiamo aggiungere Benjamin Netanyahu, il mostruoso Erode, genocida di migliaia di bambini innocenti nella Striscia di Gaza e nel Sud del Libano.

Quali sono le caratteristiche degli “anticristi”, valide principalmente per chi si presenta come l’”Imperatore del mondo”, Donald Trump? Il primo attributo è presentarsi come una divinità, come lo ha fatto con la figura di Gesù Cristo guaritore. Un altro tratto è quello di essere nemico di ogni forma di vita, suggerendo ai suoi seguaci di non vaccinarsi contro il Coronavirus e conducendo una guerra letale in tutto il mondo, con totale disprezzo per la moralità e l’etica. Dice chiaramente che sarà lui a definire cosa sia morale ed etico. Un altro elemento è quello di de-costruire l’intero ordine economico e sociale mondiale, basato su regole, introducendo il caos con effetti devastanti per tutti, in particolare per i paesi più poveri. Un’altra caratteristica è quella di imporre la pace non attraverso il dialogo e la diplomazia, ma con la forza, sia economica, commerciale o militare, ovvero una pacificazione forzata. Il nuovo ordine che vuole imporre non passa per la pace, ma per la capitolazione di chi gli si oppone. Infine, è l’estrema arroganza e il narcisismo senza limiti che giustificano la menzogna come metodo e l’eliminazione di ogni vincolo, arrivando persino a confrontarsi in modo ingannevole con la persona di Papa Leone XIV. Si erge a padrone della vita e della morte delle persone e di una delle culture più venerabili e antiche come quella della Persia (Iran). Ci sarebbero altri spunti, contenuti soprattutto nell’Apocalisse, in particolare nella figura dei quattro cavalieri (capitolo 6). Ciò che vale per Trump può essere trasposto per  Netanyahu a causa dei suoi crimini umanitari.

Per completare questo tenebroso scenario, è importante includere le decine di guerre che si stanno consumando simultaneamente con grande letalità. Sono già state fatte minacce di utilizzo di armi nucleari tattiche (meno distruttive) o strategiche, capaci di minacciare tutta la vita sul pianeta, lasciando il sole per lungo tempo bianco a causa delle particelle atomiche. Non ci sarebbe fotosintesi, né ossigeno a sufficienza, né produzione di alimenti. Coloro che sopravviveranno invidieranno quanti sono morti prima…

In queste condizioni, come esercita il suo ministero papale Leone XIV? Non è un Papa con il carisma proprio di Papa Francesco, di immensa luminosità, libertà di spirito e piena coscienza di ciò che accade nel mondo. Diceva che eravamo in una “terza guerra mondiale a pezzi“. Il suo avvertimento era stato chiarissimo come il sole: “Questa volta siamo tutti sulla stessa barca, nessuno si salva da solo, o ci salviamo tutti o nessuno si salva” (Fratelli tutti, nn. 32, 137, 138).

Papa Leone dimostra il carisma della calma serenità. Non alza la voce, non improvvisa, poiché scrive praticamente tutti i suoi interventi. Con questa serena calma, si colloca in faccia a due fronti: quello interno della Chiesa e quello esterno, nel mondo sconvolto. Ma in Spagna ha mostrato tutta la sua emotività.

Internamente nella Chiesa enfatizza l’unità. Esistono fratture all’interno della Chiesa, in particolare con coloro che ancora esitano ad abbracciare la via cristiana proposta dal Concilio Vaticano II (1962-1966). Altri non accettavano un Papa proveniente dalla fine del mondo, che rompe con lo stile imperiale e con le modalità con cui la Chiesa si era organizzata a livello istituzionale, con i palazzi, i simboli pagani nei paramenti liturgici di vescovi e cardinali. Era un uomo tra gli uomini, un Francesco di Roma, ispirato da Francesco d’Assisi, soprattutto nella sua attenzione per i poveri. Papa Leone ha raccolto questa eredità grazie alla sua estrema sensibilità per e con i poveri, dimostrata specialmente nei paesi che ha visitato in Africa. Lui si impegna a costruire ponti, accogliendo anche la diversità liturgica nella Chiesa.

Non vuole esercitare il suo ufficio come sovrano con pieni poteri (cfr. canone 331), ma nella forma sinodale. Vale a dire, vuole camminare insieme a tutti i fedeli, sì, come colui che conferma la fede comune.

L’unità si propone anche per un’umanità così lacerata dai pregiudizi, dalle violente esclusioni degli immigrati, come accade negli Stati Uniti e anche in Europa. Il Giovedì Santo, nella lavanda dei piedi in un carcere ha incluso donne di tutte le etnie e credenze.

Rispetto al fronte esterno, mostra un inequivocabile carisma del coraggio. Sente, come suo dovere evangelico di Pastore di pronunciarsi sulla sanguinosa e cupa situazione del mondo. Qui il grande tema è la pace. Nelle sue parole, “una pace disarmata e disarmante“. Il presidente Trump ha minacciato di sterminare “l’intera civiltà” dell’Iran. Papa Leone XIV, il 7 aprile, ha denunciato questa minaccia come “veramente inaccettabile“. Ha invitato tutti a “contattare le autorità, i leader politici, i membri del Congresso, a chiedere loro, a dire loro, di lavorare per la pace e di rifiutare sempre la guerra“.

Al Ministro della Guerra americano, ha detto: “Non si può fare la guerra invocando il nome di Dio“. Al presidente Trump, che lo ha considerato “debole” e “privo di comprensione della politica mondiale”, ha risposto con serenità: «Non ho paura né dellamministrazione Trump né di parlare chiaramente del messaggio del Vangelo. […] Sono chiamato a fare ciò che la Chiesa è chiamata a fare».

Con determinazione sottolinea: «La stabilità e la pace non si costruiscono con minacce reciproche, né con armi che seminano distruzione, dolore e morte, ma solo attraverso un dialogo ragionevole, autentico e responsabile». Come i papi Francesco e Giovanni XXIII, papa Leone XIV sostiene: «Se rimanessimo indifferenti a questo grido dei poveri, essi griderebbero al Signore contro di noi e questo diventerebbe un peccato per noi (cfr. Dt 15,9) e, in questo modo, ci allontaneremmo dal cuore stesso di Dio» (Dilexi Te, n. 8).

Molto si potrebbe dire sull’attuale Papa. Ma concludo dicendo che è l’unico ad opporsi direttamente agli «anticristi» che stanno conducendo l’umanità verso un precipizio. Si è trasformato, senza volerlo, ma spinto dalla drammatica situazione del mondo attuale, a essere il portavoce dell’umanità, dell’impegno per la solidarietà, per la fraternità universale. Invoca la speranza, come ha detto in Spagna: «la speranza non si alimenta solo di idee o progetti, ma anche nella capacità di amare, di commuoversi e di credere». Egli rappresenta un grido per la cura della Madre Terra e dell’impegno ecologico universale. Esige un sacro rispetto per ogni persona umana. E indica il multilateralismo come il cammino da seguire per l’umanità. In questo senso si inserisce la sua importantissima enciclica Magnifica Humanistas.

Leonardo Boff scrive per la rivista online LIBERTA dell’ICL (https://www.revistaliberta.com.br); ha inoltre scritto per Religión Digital Spagna 5/6/26 ed è autore del libro: “Sustentabilidade e cuidado”, ICL/Contratempo 2025 (https://www.leonardoboff.org).

(Traduzione dal portoghese di Gianni Alioti)

Sem o pé não há futebol nem Copa do Mundo

Leonardo Boff

Em homenagem aos milhões de torcedores de futebol nesta Copa Mundial escrevi este elogio do sem o qual não haveria futebol nem Copa do Mundo.A. Eis o texto todo centrado no pé.

Se algum extra-terrestre viesse à Terra e reparasse como os humanos tratam os pés, suspeito que ficariam escandalizados. Parece que  consideram os pés a parte menos nobre do corpo pois os escondem. Pior, tentam sufocar os pés com um pedaço de pano, chamado de meias.

Depois estrangulam os pés com algo mais duro, de couro, os sapatos ou tênis. E não contentes amarram os sapatos com os  pés dentro, com finas cordas, os cadastros, para se assegurar de que os pés  não vão se libertar.

E por fim, colocam todo o peso do corpo em cima dos pés, obrigando-os a cheirar o pó dos caminhos, a sofrer a dureza das pedras e  a sentir a sujeira das poças d’água

Mas essa interpretação dos pés, feita pelos alienígenas é exterior e equivocada. O que fazemos aos pés é cuidar  dos pés, pois os pés constituem nosso meio natural de transporte. Quase sempre andamos a pé pela casa e na grama. Mais ainda, os pés são o sinal mais convincente de nossa hominização.Deixamos para trás o reino animal quando nossos ancestrais antropóides se ergueram sobre os pés e começaram a andar eretos, para ver mais longe, permitindo o desenvolvimento do cérebro e descobrir os melhores alimentos.

Anatomicamente os pés são um milagre, com dorso duro para aparar os atritos e a planta consistente para defender-se das asperezas do solo.

Uma rede de pequenos tendões garante as articulações que conferem equilíbrio aos movimentos dos pés. O que não fazem os dançarinos com os pés !? Há até gente que pintam ou escrevem com os pés. Há quadros dramáticos do grande pintor espanhol Goya que os pintou com os pés.

O é tão importante que foi escolhido por muitos povos antigos e modernos, assim os anglo-saxões, como a unidade de medida. Um corresponde a 30,48 cm. A poesia, a forma mais nobre da literatura, tem que ter pés certos para ser harmoniosa, especialmente, a forma mais alta de poesia que é o soneto.

Sem os pés não teríamos o futebol para o qual os pés são tudo.Nem os articulistas da revista LIBERTA se propuseram a criar sua seleção. É o esporte mais criativo, diverso e mobilizador que existe. Somente com os pés. A mão não vale, só é permitida para o goleiro. Mas mesmo assim, ele chuta, geralmente,  a bola com o pé.

O no futebol constitui uma metáfora do que melhor podemos apresentar: a combinação feliz do desempenho do individuo  com a cooperação do grupo. O futebol pode ser uma verdadeira escola de virtudes: autodomínio,  tranquilidade, gentileza e capacidade de compreensão ao não retrucar ponta-pé com ponta-pé. Porque somos humanos e nos descontrolamos, às vezes tal coisa pode acontecer. Mas não é permitido. O jogador que usou assim o pé, é advertido, punido com cartão amarelo ou  vermelho  e até pode ser expulso. Sem o nem haveriam os campeonatos de futebol e muito menos a Copa Mundial de Futebol nos três países, México, EUA e Canadá.

As várias significações de nos permitem fazer o elogio do pé.

Num mundo politicamente sem pé nem cabeça como o nosso atual, com chefes de Estado metendo os pés pelas mãos nos conflitos como na Faixa de Gaza com Israel, na Ucrânia com a Rússia, no Congo e no Irã com os EUA sempre em pé de guerra contra os outros e contra o terrorismo,

Encontramos na Copa Mundial de Futebol, um para pensarmos uma sociedade mundial que dê para formas de convivência amigável e até fraternal que encontram um de apoio no entusiasmo das torcidas em todos os países. Pena que tudo isso foi deturpado pelo Presidente Trump que deu um ponta pé num famoso árbitro e em inteiras equipes técnicas.

Por um lado, devemos estar com um  pé atrás diante dos utopismos; por outro, não devemos arredar o na busca de formas civilizadas de conivência global. Logicamente esse mundo não chega nem aos pés do sonho de tantos que querem outro mundo possível, tendo seu  na esperança humana inarredável.

Podemos começar com o pé direito já agora, ficando ao pé das vítimas, mesmo que tenhamos, à vezes, que fazer pé atrás por causa das pressões dos poderosos e de suas ameaças. Mas vamos bater pé nessa causa sagrada, sabendo que ela não se alcança com o pé nas costas. Jamais vamos dar no pé. Mas insistir e persistir batendo o pé.

Oxalá os parentes e os amigos nunca nos deixem  a pé. Caso contrário teremos  que sofrer que só pé de cego que, pobrezinho se orienta com a bengala e vive tropeçando aqui e acolá, machucando os pés.

Como se depreende, os pés são fundamentais em quase tudo em nossa vida. Eles dão  para tantas coisas. Quando queremos dormir a gosto dizemos que dormimos de pé espalhado (em espanhol: dormir a piernas sueltas)

Este texto deseja bom para a Seleção Brasileira e também para os jornalistas e comentaristas da revista LIBERTA do Instituto Conhecimento Liberta (ICL) que resolveram criar sua própria seleção. Quem a assinar a revista LIBERTA terá notícias com na verdade e comentários com pé e cabeça. Mantenhamo-no sempre atentos e de pé.

Leonardo Boff colabora semanalmente para a revista LIBERTA do Instituto Conhecimento Liberta (ICL)

(https://www.revistaliberta.com.br)