Karneval: die Feier der Lebensfreude

Brasilien erlebt zurzeit eine der traurigsten, wenn nicht die makaberste Phase seiner Geschichte. Die Korruption der Oligarchen ist offensichtlich. Eine Korruption, die in Brasiliens Geschichte stets präsent war als ein patriarchalischer (kolonialistischer, elitärer, gegen das Volk gerichteter und sklavenhalterischer) Staat, der Jahrhunderte lang durch Domination und Manipulation der öffentlichen Meinung dem Volk Besitz und Wissen vorenthielt. Korruption war nicht nur fast ausschließlich der Arbeiterpartei (PT) vorbehalten, wie es in den letzten Jahren immer wieder behauptet wird. Im Gegenteil: Es gab sie schon immer. Und während es stimmt, dass einige führende Köpfe der PT korrupt waren, so wurden sie zum Sündenbock gemacht, um die massive Korruption der Privilegierten zu maskieren.

Ein neues Mantra („Jagt die Intriganten“) wurde durch den „Mythischen“ (Jair Bolsonaro) verbreitet, welcher der Korruption ein Ende hätte machen sollen. Fünfzig Tage im Amt reichten aus, um die Korruption seiner eigenen Clique und selbst seiner eigenen Familie aufzudecken. Viele glaubten naiv der Verbreitung der „Fake News“ und mit einem an die Nazis erinnernden Slogan „Brasilien über alles“ (in Anlehnung an „Deutschland über alles“) und „Gott über allen“. Doch welcher Gott? Der Gott der Neupfingstler, die sich für materiellen Wohlstand einsetzen, doch taub sind für die schändliche soziale Ungerechtigkeit, die ihren Pastoren Unmengen an Geld zuteilwerden lässt, diesen wahren Wölfen, die ihre eigenen Schafe scheren. Es ist nicht der Gott des Jesus von Nazareth, dem mittellosen Mann und Freund der Armen, von dem Fernando Pessoa sagte, der „nichts über Rechnungswesen verstand und dass nichts darüber bekannt war, dass er ein Bücherregal besessen hätte“. Er war ein mittelloser Mann, der über das Land zog und, wie die Evangelien es ausdrücken, „dem ganzen Volk eine große Freude verkündete“.

Vor diesem düsteren Hintergrund wird Karneval gefeiert. Anders könnte es gar nicht sein, denn Karneval ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben von Millionen von Brasilianern. Die Feste helfen ihnen, ihre Enttäuschungen zu vergessen, und geben viel unterdrücktem Ärger Raum (wie der von den Tausenden, die in São Paulo solche Obszönitäten riefen wie „B… geh und f… dich“). Das Fest unterbricht den furchtbaren Alltag und das langweiligen Zeittotschlagen. Es ist, als würden für einen Moment lang alle an der Ewigkeit teilhaben, denn während der Feiern scheint die Vorläufigkeit des Lebens aus den Angeln gehoben zu sein. Exzess ist dem Fest so inhärent wie es der Bruch der Konventionen und der sozialen Förmlichkeiten ist. Logischerweise kann alles Gesunde krank werden, wie der orgiastische Charakter einiger Aspekte des Karnevals zeigt. Doch dies ist nicht typisch für den Karneval.

Das Fest ist ein Phänomen des Reichtums. Reichtum meint hier nicht Geldbesitz. Der Reichtum des Fests ist der der Vernunft des Herzens, der Freude, der Verwirklichung des Traums grenzenloser Geschwisterlichkeit, Menschen aus den Slums mit Menschen aus der gut organisierten Stadt. Alle sind verkleidet: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Männer und Frauen und die Alten, tanzen, singen, essen und trinken zusammen. Das Fest ist eine Manifestation der Tatsache, dass wir froh und glücklich sein können, selbst wenn wir uns in einer kollektiven Notlage befinden.

Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir ein, dass Karneval ein Ausdruck einer Liebe ist, die mehr ist als Empathie. Wer nichts oder niemanden liebt, kann nicht froh sein, selbst wenn er sich qualvoll danach sehnt. Der Hl. Johannes Chrysostomos, ein Theologe der Orthodoxen Kirche des 5. Jahrhunderts christlicher Zeitrechnung (den Kardinal Paulo Evaristo Arns mit großer Begeisterung las) drückte es treffend aus: „Ubi caritas gaudet, ibi est festivitas“ („Wo die Liebe froh ist, da ist die Feier“).

Und nun einige Überlegungen: Das Thema des Fests erscheint wie ein Phänomen, das große Denker herausforderte wie R. Caillois, J. Pieper, H. Cox, J. Moltmann und selbst F. Nietzsche. Es kommt vor, dass das Fest Kindliches und Mythisches in uns weckt, selbst im reifen Alter, wo der kalten, instrumentell-analytischen Vernunft, die unsere Gesellschaft beherrscht, der Vorrang gegeben wird.

Das Fest versöhnt alle und verbreitet Sehnsucht nach dem Paradies der Freude, das nie völlig verloren gegangen ist. Nicht ohne Grund sagte Platon: „Die Götter schufen die Feste, damit wir ein bisschen aufatmen können“. Das Fest ist nicht nur ein von Menschen geschaffener Tag, sondern auch „ein Tag, den der Herr gemacht“, wie Psalm 117,24 sagt. Tatsächlich bedürfen wir der Feste zum Auftanken, da das Leben ein schwerer Weg ist, und wenn wir uns so erholt haben, können wir mit Freude im Herzen unseren Weg weiter gehen.

Woher kommt die Freude des Fests? Nietzsche formulierte es am treffendsten: “Um sich an einer Sache zu freuen, muss man alle Sachen willkommen heißen“. Folglich müssen wir, um richtig feiern zu können, in allen Dingen das Positive sehen. “Wenn wir zu einem einzelnen Moment ja sagen können, dann haben wir nicht nur zu uns selbst ja gesagt, sondern zur gesamten Existenz“ (aus: Der Wille zur Macht, Buch IV: Zucht und Züchtigung, Nr. 102).

Dieses Ja liegt unseren täglichen Entscheidungen zugrunde, auf der Arbeit, in unserer Sorge für unsere Familien und unsere Arbeitsplätze, die durch die neuen regressiven Gesetze der aktuellen Regierung bedroht sind, und der Zeit, die wir mit Freunden und Kollegen verbringen. Das Fest ist eine kraftvolle Zeit, in der der geheime Sinn des Lebens erfahren wird, selbst wenn dies unbewusst geschieht. Aus dem Fest gehen wir gestärkt hervor und sind stärker, um den Anforderungen des Lebens zu begegnen, das weitgehend von Mühe und großen Schwierigkeiten erfüllt ist.

Wir haben gute Gründe, den Karneval 2019 zu feiern. Lasst uns für einen Moment die Unerfreulichkeit einer Regierung vergessen, der es immer noch an Richtungsweisendem mangelt und deren Minister uns das Leben schwer machen, und die Politiker, die sich mehr um die Gruppierungen kümmern, von denen sie finanzielle Unterstützung erhalten, statt um die wahren Interessen des Volkes. Trotz all dieser Traurigkeit muss die Freude vorherrschen.

Ökologe-Theologe-Philosoph  und von der Erdcharta Kommission

 

¿Conmemorar 1964? Un golpe de clase usando las fuerzas armadas

Los 55 años del golpe militar, por la violencia que implicó, ahora debidamente puesta en claro por la Comisión Nacional de la Verdad, no puede dejar indiferente a ningún ciudadano consciente. Es importante señalar claramente que el asalto al poder fue un crimen contra la Constitución y una usurpación de la soberanía popular, fuente del derecho en un Estado democrático.

El primer Acta Institucional del 9/4/1964 desechó el principio de la soberanía popular al declarar que “la revolución victoriosa como Poder Constituyente se legitima por sí misma”. Ningún poder se legitima por sí mismo, sólo lo hacen los dictadores, que pisotean cualquier derecho. El golpe militar configuró la ocupación violenta de todos los aparatos del Estado para, a partir de ellos, montar un orden regido por actos institucionales, por la represión y por un Estado de terror.

Bastaba la sospecha de que alguien fuera subversivo para ser tratado como tal. Incluso los que eran detenidos y secuestrados por error, como los campesinos inocentes, eran maltratados y torturados. Muchos no lo resistieron y su muerte equivale a un asesinato. No debemos pasar de mencionar a los olvidados de los olvidados que fueron los 246 campesinos muertos o desaparecidos entre 1964-1979. Y ahora se está descubriendo la eliminación de muchos indígenas, considerados como impedimento para el crecimiento económico. Sobre algunos de ellos se lanzaron hasta bombas de napalm.

Lo que los militares cometieron fue un crimen lesa patria. Alegan que se trataba de un estado de guerra, un lado queriendo imponer el comunismo y el otro defendiendo el orden democrático. Esta alegación no se sustenta. El comunismo nunca representó entre nosotros una amenaza real porque cualquier manifestación en este sentido era brutalmente reprimida, no sin el apoyo de la CIA estadounidense.

En la histeria colectiva del tiempo de la guerra fría, todos los que querían reformas en la perspectiva de los históricamente condenados y ofendidos ―las grandes mayorías obreras y campesinas― eran tachados de comunistas y de marxistas, como ocurre hoy en día con el actual régimen en el que las palabras “comunista” y “cultura marxista” se utilizan como términos de acusación y vituperio, como si estuviéramos todavía en el tiempo de la guerra fría de hace 30 años.

Obispos, como el nada sospechoso Dom Helder Cámara, sacerdotes que trabajaban en las favelas y religiosas en lo profundo de nuestro país, laicos y laicas defensores de los ideales democráticos y de los derechos humanos e intelectuales notables fueron sometidos a rigurosa vigilancia. Contra ellos no se ejercía sólo vigilancia. Muchos sufrieron persecución, prisión, interrogatorios desalentadores, el pau-de-arara feroz, los ahogamientos desesperantes. Los supuestos “suicidios” solo camuflaban el puro y simple asesinato.

En nombre del combate al peligro comunista se asumió la práctica comunista-estalinista de la brutalización de los detenidos. En algunos casos se usó el método nazi de incinerar los cadáveres, como admitió el ex agente del Dops de São Paulo, Cláudio Guerra.

Causa asombro y constituye hasta un problema filosófico la falta de remordimiento, con la que el coronel reformado Paulo Magalhães dijo a la Comisión Nacional de la Verdad haber actuado en la Casa de la Muerte de Petrópolis, haber torturado, asesinado, mutilado cadáveres y haber ocultado el cuerpo del diputado Rubens Paiva.

Rudof Höss, comandante del campo de exterminio nazi en Auschwitz, que según sus propios cálculos dice en su autobiografía (Kommandant in Auschwitz, 1961) que mandó a las cámaras de gas a cerca de un millón de judíos, tampoco mostraba ningún arrepentimiento. Se divertía tirando al azar sobre los prisioneros y luego lloraba como un niño al llegar a casa y saber que su pajarito preferido había muerto. Es el misterio de la iniquidad.

El Estado dictatorial militar por más obras que haya realizado (“el milagro económico” fue apropiado sólo para el 10% de la población, para los más ricos, en el marco de un espantoso ajuste salarial), hizo retroceder política y culturalmente a Brasil. Expulsó u obligó al exilio a nuestras más brillantes inteligencias y a nuestros artistas más creativos. Ahogó a los líderes políticos y alentó el surgimiento de lacayos que, oportunistas y destituidos de ética y de brasilidad, se vendieron al poder dictatorial a cambio de ganancias secundarias, que iban desde estaciones de radio a canales de televisión y otros beneficios sociales. Muchos de ellos todavía están ahí, políticamente activos y ocupando hasta altos cargos de la administración del Estado “democrático”.

Los que dieron el golpe de Estado deberían ser responsabilizados moralmente por ese crimen colectivo contra el pueblo brasileño, como varios juristas lo han pedido ya. Los militares imaginan que fueron ellos los principales protagonistas de esta hazaña nada gloriosa, como lo piensa todavía el actual presidente Jair Bolsonaro. En su indigencia analítica, apenas sospechan que, de hecho, fueron utilizados por fuerzas mucho más grandes que las suyas. “El poder no fue apropiado directamente por los militares para ellos mismos” ―dijo Tarso Genro, ex gobernador de Rio Grande do Sul, en una entrevista al Boletín Carta Mayor (30/3/2014)― “Fue un proyecto político de los sectores más conservadores y reaccionarios (burguesía nacional y los terratenientes) que tuvieron en las fuerzas armadas un apoyo y un protagonismo muy grande”.

René Armand Dreifuss escribió en 1980 su tesis de doctorado en la Universidad de Glasgow con el título 1964: La conquista del Estado, acción política, poder y golpe de clase (Vozes 1981). Se trata de un libro de 814 páginas, 326 de las cuales son copias de documentos originales. Mediante estos documentos queda demostrado que lo que hubo en Brasil no fue un golpe militar, sino un golpe de clase con uso de la fuerza militar.

A partir de los años 60 del siglo pasado, se formó el complejo IPES / IBAD / GLC. Explico: el Instituto de Investigaciones y Estudios Sociales (IPES), el Instituto Brasileño de Acción Democrática (IBAD) y el Grupo de Levantamiento de Coyuntura (GLC). Componían una red nacional que difundía ideas golpistas, compuesta por grandes empresarios multinacionales, nacionales, algunos generales, banqueros, medios de prensa, periodistas, intelectuales, la mayoría enumerados en el libro de Dreifuss. Lo que los unificaba, dice el autor, “eran sus relaciones económicas multinacionales y asociadas, su posicionamiento anticomunista y su ambición de readecuar y reformular el Estado” (p.163) para que fuera funcional a sus intereses corporativos. El inspirador de este grupo fue el maquiavélico General Golbery de Couto e Silva que ya “en 1962 preparaba un trabajo estratégico sobre el asalto al poder” (p.186).

La conspiración pues estaba en marcha hacía bastante tiempo. En el marco de la confusión política creada en torno a la renuncia del Presidente Jânio Quadros y la obstinada oposición al Presidente João Goulart, que proponía reformas de base y principalmente la reforma agraria, y por eso considerado como el portador del proyecto comunista, este grupo vio la ocasión apropiada para realizar su proyecto. Llamó a los militares para dar el golpe y tomar de asalto al Estado. Fue, por lo tanto, un golpe de la clase dominante, nacional y multinacional, usando el poder militar.

Concluye Dreifuss: “Lo ocurrido el 31 de marzo de 1964 no fue un mero golpe militar; fue un movimiento civil-militar; el complejo IPES / IBAD y oficiales de la ESG (Escuela Superior de Guerra) organizaron la toma del poder del aparato de Estado” (p. 397).

En concreto, afirma: “La historia del bloque de poder multinacional y asociados comenzó el 1 de abril de 1964, cuando los nuevos intereses realmente se convirtieron en intereses del Estado, adaptando el régimen y el sistema político y reformulando la economía al servicio de sus objetivos” (p.489). Todo el aparato de control y represión era accionado en nombre de la Seguridad Nacional que, en realidad, significaba la Seguridad del Capital.

El gran golpe de misericordia al régimen dictatorial fue la publicación, patrocinada por el Cardenal de San Paulo, Mons. Don Paulo Evaristo Arns, del libro “Brasil Nunca más” (1984), utilizando materiales de 770 procesos militares completos con un volumen de más de un millón de páginas. Ahí, en fuentes del propio sistema, aparecían las barbaridades cometidas en los sótanos de la dictadura.

Los militares inteligentes y nacionalistas, que los hay hoy en día, deberían darse cuenta de cómo fueron usados por aquellas élites oligárquicas y antipopulares que no buscaban realizar los intereses generales de Brasil sino alimentar su voracidad particular de acumulación bajo la protección del régimen autoritario de los militares.

La Comisión Nacional de la Verdad prestó un servicio esclarecedor al país al sacar a la luz toda esta trama. Ella simplemente está cumpliendo su misión de ser Comisión de la Verdad. No sólo de la verdad de hechos individualizados de violencia contra los derechos humanos, sino de la verdad del hecho mayor de la dominación de una clase poderosa (anti) nacional, asociada a la multinacional, para, bajo la égida del poder discrecional de los militares, realizar tranquilamente sus objetivos corporativos y excluyentes. Esto nos costó 21 años de humillación, de privación de libertad, perpetró asesinatos y desapariciones e impuso un pesado padecimiento colectivo. Esta clase actuó fuertemente en el impeachment de la Presidenta Dilma Rousseff y fue un elemento fundamental en la victoria de Jair Bolsonaro.

Por último, cabe escuchar las palabras de la abogada Rosa Cardoso, abogada y defensora de la prisionera política Dilma Rousseff y hoy integrante de la Comisión Nacional de la Verdad en una entrevista al Boletín Carta Mayor del 20/02/2014: “Primero quiero decir que las Fuerzas Armadas deberían pedir perdón a la sociedad brasileña, con lo que estarían asumiendo una posición civilizada y democrática, que es después de todo lo que se espera de los militares en el siglo XXI. Lamentablemente, hasta ahora, no recibimos ninguna señal, ningún mensaje, que nos indique que haya algún deseo por parte de los militares de pedir disculpas y de hacer una autocrítica política sobre su comportamiento”.
Tienen esta deuda con todo el pueblo brasileño y deberán saldarla un día. El 31 de marzo de 2019 presenciamos la exhibición de un vídeo, ordenado por el actual Presidente Bolsonaro, exaltando el golpe de 1964 usando los servicios oficiales del Estado. Antes había ordenado que en los cuarteles se celebrara este hecho, considerado por los historiadores como abominable, el golpe de 1964.

Desgraciadamente en 2019 subió a la Presidencia el excapitán Jair Bolsonaro. Este exalta sin vergüenza alguna la memoria del terrible torturador Ustra. En Estados Unidos dedica tempo a visitar la CIA, la agencia de información que tantos golpes orquestó en la década de los años 60 y posteriores en América Latina. En Chile, para sorpresa de toda la sociedad chilena y del propio presidente Piñera, saluda al dictador Pinochet y en Israel de Netanyahu apoya la represión de la población palestina. Esta figura atropella la Constitución, usa los medios digitales para difundir falsas noticias y alimentar el odio en la sociedad, irrespetando abiertamente las leyes. Como afirmó un magistrado de Río de Janeiro, Rubens R. Casara, vivimos en un “Estado pos-democrático” y en un “Estado sin ley” (títulos de dos libros suyos de 2018 y 2019).

Estamos ante la inminencia de una nueva toma del poder de Estado por las fuerzas militares, dada la degradación de la política oficial, inerte, inoperante y totalmente confusa. Tal vez no quisieran asumir un Estado fallido, pero por las circunstancias dramáticas de la desorganización social, la entrega de bienes comunes sociales que fundamentan la soberanía a grupos extranjeros y por la violencia difundida en toda la sociedad, es posibe que se sientan forzados a ello.

Nadie sabe hacia dónde vamos. Parece que estamos en un vuelo ciego y sin rumbo, pero creemos que Brasil es mayor que su actual crisis. Sacaremos duras lecciones de ella, pero saldremos más maduros, democráticos y amantes de esta porción sonriente y maravillosa del planeta Tierra que es Brasil.

*Leonardo Boff es teólogo, filósofo, escritor y presidente honorario del Centro de Defensa de Derechos Humanos de Petrópolis. Escribió: Brasil: concluir a refundación o prolongar la dependencia, Vozes 2018.

Dedico este texto a mi compañero de seminario Arno Preis, lleno de hambre de justicia y de libertad, asesinado en Paraiso do Norte (Goiás) el día 15/2/1972.

Traducción de Mª José Gavito Milano

A nordestinação da violência no Brasil?

É por todos conhecida a violência ocorrida em Natal-RN em 2018 e principalmente no Ceará em 2019 onde pelo menos 50 dos 184 municípios foram vítimas de grande violência nas cidades e também dentro das unidades prisionais. Fortaleza é a sétima cidade mais violenta do mundo, com o maior índice de homicídios de adolescentes do país.

A violência no Brasil, é estrutural, consequência da nefasta injustiça social (neutramente dita desiguldade) que perdura já há séculos, herança permanente da colonização, da escravidão e do domínio pelas classes oligárquicas sobre o Estado e a sociedade. Mas ganhou um caráter exponencial no Ceará. Fortaleza se tornou um lugar privilegiado para o mega-negócio da droga e de crimes associados a ela. Muitos voos internacionais saem de lá e facilitam o envio da droga para o exterior.

Em razão da maior facilidade nos negócios, se deslocaram para o Ceará as principais facções do crime organizado do Sul, como o CV (Comando Vermelho), o PCC (Primeiro Comando da Capital), agregando-se ao GDE (Guardiões do Estado).

Sob a coordenação do Conselho Estadual de Defesa dos Direitos Humanos (CEDH) do governo do Estado, 17 entidades, como a Universidade Federal do Ceará, a Defensoria Pública do Estado, a Pastoral Carcerária, entre outras, elaboraram um minucioso “Relatório de Sistematização de Denúncias de Violações de Direitos no Sistema Penitenciário do Ceará, janeiro e fevererio de 2019”.

O relatório, em função da objetividade, documenta toda a violência praticada nas muitas cidades cearences, como o incêndio de ônibus, ataques a agências bancárias, a escolas, a prédios públicos, fábricas, estações de eletricidade e até de um viaduto entre outros tantos atentados violentos.

Qual a razão deste recrudecimento da violência? Constatava-se o colapso do sistema prisional do Ceará, pela superlotação, pela insalubridade, pela violação dos direitos humanos e outras insuficiências graves. Tal situação provocou revoltas dos presos com repressão dos agentes do Estado e mortes.

Para controlar a situação foi convocado um gestor, Luís Mauro Albuquerque, feito Secretáro de Administração Penitenciária que se celebrizou por “pacificar” o Rio Grande do Norte com a adoção de procedimentos, rotinas e práticas que configuram tratamento desumano e degradante e mesmo torturas nas unidades prisionais. Chegou a sustentar publicamente que os “agentes penitenciários devem lesionar dolosamente os dedos de presos…para não terem mais força para pegar uma faca e empurrar num agente ou jogarem uma pedra”. Ele impôs essa doutrina e os procedimentos que a incrementam. Tal decisão provocou a revolta das facções criminosas. Elas fizeram ad hoc um pacto para juntas, esquecendo por um tempo as diferenças, atacarem o Estado.

Por aí se entende a violência de seus comparsas fora da prisão, atuando nas cidades contra bens públicos, numa verdadeira guerra contra o Estado.

A resposta do Estado veio mediante a aplicação da doutrina e dos procedimentos de Mauro Albuquerque. O relatório do Conselho de Defesa dos Direitos Humanos do Estado relata, por testemunhos das vítimas em suas oitivas como funcionavam “os procedimentos”: retirada de todas as tomadas elétricas, dos colchões, obrigando os detentos dormirem no chão, realização desses “procedimentos” durante todo o dia e até à noite, detentos sendo obrigados a ficar longos períodos sentados com as mãos na cabeça, até desnudados, expostos diante de agentes mulheres e lesionamento dos dedos e outras torturas.

Como forma de desmantelar as facções, o Estado decidiu deslocar os detentos das várias prisões, sem aviso às famílias, sem poderem levar nada, nem sequer medicamentos, para unidades prisionais superlotadas de Fortaleza. Os parentes se desesperaram sem saber onde estavam seus familiares e sem poder visitá-los.

Seria longo resumir o relatório referido, com suas 15 recomendações. Fique claro: o Estado deve retomar o controle das unidades prisionais mas não de modo criminoso, violando os direitos humanos. O método de Mauro Albuquerque implica tal violação e está sendo levado, ao que parece, a outros estados. Aqui se comprova a tese do sociólogo Jessé Souza: “não basta marginalizar e punir, deve-se humilhar e ferir a dignidade”. O que se fez e se está fazendo com os milhões de excluidos do pacto social, sem politicas públicas para eles e relegados à sua condição sub-humana.

Devemos estar atentos e rejeitar a “doutrina e o procedimento” de Mauro Albuquerque. Essa estratégia poderia ser generalizada como política oficial e feita rotina em todas a prisões do país. Então teríamos a legitimação oficial da violência já existente contra a pessoa humana que, mesmo detida, jamais perde a sua irrenunciável dignidade. Assumiríamos a barbárie como política oficial. Significaria uma total regressão civilizatória. Não nos é lícito, nos dias de hoje, chegar a esta decadência.

Leonardo Boff e teólogo e Presidente de honra do Centro de Defesa dos Direitos Humanos de Petrópolis e membro da Iniciativa Internacional da Carta da Terra.

 

Comemorar 1964? Um golpe de classe usando as forças armadas

Os 55 anos do golpe militar, pela violência que implicou, agora devidamente tirada a limpo pela Comissão Nacional da Verdade, não pode deixar nenhum cidadão consciente na indiferência. Importa assinalar claramente que o assalto ao poder foi um crime contra a Constituição e uma usurpação da soberania popular, fonte do direito num Estado democrático.

O primeiro Ato Institucional de 9/4/1964 alijou este princípio da soberania popular ao declarar que “a revolução vitoriosa como Poder Constituinte se legitima por si mesma”. Nenhum poder se legitima por si mesmo; só o fazem ditadores que pisoteiam qualquer direito. O golpe militar configurou uma ocupação violenta de todos os aparelhos de Estado para, a partir deles, montar uma ordem regida por atos institucionais, pela repressão e pelo Estado de terror.

Bastava a suspeita de alguém ser subversivo para ser tratado como tal. Mesmo detidos e sequestrados por engano como inocentes camponeses, para logo serem seviciados e torturados. Muitos não resistiram e sua morte equivale a um assassinato. Não devemos deixar passar ao largo, os esquecidos dos esquecidos que foram os 246 camponeses mortos ou desaparecidos entre 1964-1979. E agora está sendo descoberta a eliminação de muitos indígenas, tidos como empecilho ao crescimento econômico. Sobre alguns deles foram lançadas até bombas de napalm.

O que os militares cometeram foi um crime lesa-pátria. Alegam que se tratava de um estado de guerra, um lado querendo impor o comunismo e o outro defendendo a ordem democrática. Esta alegação não se sustenta. O comunismo nunca representou entre nós uma ameaça real pois qualquer manifestação neste sentido era brutalmente reprimida, não sem o apoio da CIA dos EUA.

Na histeria coletiva do tempo da guerra fria, todos os que queriam reformas na perspectiva dos historicamente condenados e ofendidos – as grandes maiorias operárias e camponesas – eram logo taxados de comunistas e de marxistas, como ocorre atualmente no atual regime no qual as palavras “comunista” e “cultura marxista” são usados como termos de acusação e vitupério, como se estivéssemos ainda no tempo da guerra fria de 30 anos atrás.

Bispos como o insuspeito Dom Helder Câmara, sacerdotes trabalhando nas favelas, religiosas nos fundões de nosso país, leigos e leigas, defensores dos ideais democráticos e dos direitos humanos, intelectuais notáveis foram submetidos a rigorosa vigilância Contra eles não cabia apenas a vigilância. Muitos sofreram a perseguição, a prisão, o interrogatório aviltante, o pau-de-arara feroz, os afogamentos desesperadores. Os alegados “suicídios” camuflavam apenas o puro e simples assassinato.

Em nome do combate ao perigo comunista, se assumiu a prática comunista-estalinista da brutalização dos detidos. Em alguns casos se incorporou o método nazista de incinerar cadáveres como admitiu o ex-agente do Dops de São Paulo, Cláudio Guerra.

Causa espanto e constitui até um problema filosófico a falta de remorsos que o coronel reformado Paulo Magalhães há tempos, manifestou à Comissão Nacional da Verdade de ter atuado na Casa da Morte de Petrópolis, de ter torturado, assassinado, mutilado cadáveres e ter ocultado o corpo do deputado Rubens Paiva.

Rudof Höss, comandante do campo de extermínio nazista em Auschwitz que segundo seus próprios cálculos em sua autobiografia (Kommandant in Auschwitz,1961) mandou para as câmaras de gás cerca de um milhão de judeus, também não mostrava nenhum arrependimento. Divertia-se atirando ao leu sobre os prisioneiros e chorava com uma criança ao chegar em casa ao saber que seu passarinho preferido havia morrido. É o mistério da iniquidade.

O Estado ditatorial militar, por mais obras que tenha realizado ( “o milagre econômico” foi apropriado apenas por 10% da população, pelos mais ricos, no quadro de um espantoso arrocho salarial), fez regredir política e culturalmente o Brasil. Expulsou ou obrigou ao exílio nossas mais brilhantes inteligências e nossos artistas mais criativos. Afogou lideranças políticas e ensejou o surgimento de súcubes que, oportunistas e destituídos de ética e de brasilidade, se venderam ao poder ditatorial em troca benesses que vão de estações de rádio a canais de televisão e de outros benefícios sociais. E muitos deles estão ai, politicamente ativos e ocupando até altos cargos da administração do Estado “democrático”.

Os que deram o golpe de Estado deveriam ser responsabilizados moralmente por esse crime coletivo contra o povo brasileiro, como vários juristas já o tem pedido. Os militares se imaginam que foram eles os principais protagonistas desta façanha nada gloriosa como ainda pensa o atual presidente Jair Bolsonaro. Na sua indigência analítica, mal suspeitam que foram, de fato, usados por forças muito maiores que as deles. Disse-o acertadamente Tarso Genro, ex-governador do Rio Grande do Sul, numa entrevista ao Boletim Carta Maior (30/3/2014):O poder não foi apropriado diretamente pelos militares para eles próprios. Foi um projeto político dos setores mais conservadores e reacionários (burguesia nacional e os latifundiários) que tiveram nas forças armadas um apoio e um protagonismo muito grande”.

René Armand Dreifuss escreveu em 1980 sua tese de doutorado na Universidade de Glasgow com o título: 1964: A conquista do Estado, ação política, poder e golpe de classe (Vozes 1981). Trata-se de um livro com 814 páginas das quais 326 são cópias de documentos originais. Por estes documentos fica demonstrado: o que houve no Brasil não foi um golpe militar, mas um golpe de classe com uso da força militar.

A partir dos anos 60 do século passado, se formou o complexo IPES/IBAD/GLC. Explico: o Instituto de Pesquisas e Estudos Sociais (IPES), o Instituto Brasileiro de Ação Democrática (IBAD) e o Grupo de Levantamento de Conjuntura (GLC). Compunham uma rede nacional que disseminava ideias golpistas, composta por grandes empresários multinacionais, nacionais, alguns generais, banqueiros, órgãos de imprensa, jornalistas, intelectuais, a maioria listados no livro de Dreifuss. O que os unificava, diz o autor “eram suas relações econômicas multinacionais e associadas, o seu posicionamento anticomunista e a sua ambição de readequar e reformular o Estado”(p.163) para que fosse funcional a seus interesses corporativos. O inspirador deste grupo foi o maquiavélico General Golbery de Couto e Silva que já em “em 1962 preparava um trabalho estratégico sobre o assalto ao poder”(p.186).

A conspiração pois estava em marcha, há bastante tempo. Aproveitando-se da confusão política criada ao redor da renúncia do Presidente Jânio Quadros e da obstinada oposição ao Presidente João Goulart, que propunha reformas de base e principalmente a reforma agrária, e por isso, tido como o portador do projeto comunista, este grupo viu a ocasião apropriada para realizar seu projeto. Chamou os militares para darem o golpe e tomarem de assalto o Estado. Foi, portanto, um golpe da classe dominante, nacional e multinacional, usando o poder militar.

Conclui Dreifuss: “O ocorrido em 31 de março de 1964 não foi um mero golpe militar; foi um movimento civil-militar; o complexo IPES/IBAD e oficiais da ESG (Escola Superior de Guerra) organizaram a tomada do poder do aparelho de Estado”(p. 397).

Especificamente afirma: ”A história do bloco de poder multinacional e associados começou a 1º de abril de 1964, quando os novos interesses realmente tornaram-se interesses do Estado, readequando o regime e o sistema político e reformulando a economia a serviço de seus objetivos”(p.489). Todo o aparato de controle e repressão era acionado em nome da Segurança Nacional que, na verdade, significava a Segurança do Capital.

O grande golpe de misericórdia ao regime ditatorial foi a publicação, patrocinada pelo Cardeal de São Pulo, Dom Paulo Evaristo Arns, do livro Brasil Nunca mais (1984), utilizando materiais de 770 processos militares completos com um volume de mais de um milhão de páginas. Ai, em fontes do próprio sistema. apareciam as barbaridades cometidas nos porões da ditadura.

Militares inteligentes e nacionalistas que os há hoje em dia, deveriam dar-se conta de como foram usados por aquelas elites oligárquicas e antipopulares que não buscavam realizar os interesses gerais do Brasil mas sim, alimentar sua voracidade particular de acumulação, sob a proteção do regime autoritário dos militares.

A Comissão Nacional da Verdade prestou um serviço esclarecedor ao país ao trazer4 à luz toda esta trama. Ela simplesmente está cumprindo sua missão de ser Comissão da Verdade. Não apenas da verdade de fatos individualizados de violência aos direitos humanos, mas da verdade do fato maior da dominação de uma classe poderosa, (anti)nacional, associada à multinacional, para, sob a égide do poder discricionário dos militares, tranquilamente, realizar seus objetivos corporativos e excludentes. Isso nos custou 21 anos de humilhação, de privação da liberdade, perpetrou assassinatos e desaparecimentos e impôs um oneroso padecimento coletivo. Esta classe atuou fortemente no impeachment da Presidenta Dilma Rousseff e foi um esteio fundamental na vitória de Jair Bolsonaro.

Por fim, cabe ouvir as palavras da advogada Rosa Cardoso, advogada e defensora da prisioneira política Dilma Rousseff e hoje integrante da Comissão Nacional da Verdade numa entrevista ao Boletim Carta Maior de 20/02/2014: ”Primeiro quero dizer que até hoje as Forças Armadas devem um pedido de perdão à sociedade brasileira, com o que estariam assumindo uma posição civilizada e democrática, que é, afinal de contas, o que se espera dos militares no século 21. Lamentavelmente, até agora, não recebemos nenhum sinal, nenhuma mensagem, que nos indique que haja algum desejo, por parte dos militares, de pedir desculpas e de fazer uma autocrítica política sobre seu comportamento”.

Esta dívida eles a têm para com todo o povo brasileiro. E deverão um dia saldá-la. Assistimos, envergonhados, no dia 31 de março de 2019, usando os serviços oficiais do Estado, a exibição de um vídeo, ordenado pelo atual Presidente Bolsonaro, exaltando o golpe de 1964. Antes havia baixado ordem que nos quartéis se celebrasse esse fato, tido pelos historiadores, como hediondo, o golpe de 1964.

O dia primeiro de abril de 2019, 55 anos do golpe civil-militar, é um dia de pranto e de luto pelas vítimas da repressão mas também dia de ânimo porque a truculência não pode sufocar o sentimento de dignidade nem abater os ideais democráticos que se firmam mais e mais em nossa consciência nacional.

Infelizmente ascendeu à Presidência em 2019 o ex-capitão Jair Bolsonaro. Ele desavergonhadamente exalta a memória do terrível torturador Ulstra, nos USA dedica tempo para visitar a CIA, agência de informação que tantos golpes orquestrou nos anos 60 e posteriores, na América Latina, no Chile, para espanto de toda sociedade chilena e do próprio presidente Piñera saúda o ditador Pinochet e em Israel de Netanhiau apoia a repressão da população palestina. Esta figura atropela a Constituição, usa as mídias digitais para difundir falsas notícias para alimentar ódio na sociedade, desrespeitando abertamente as leis. Como asseverou um magistrado do Rio de Janeiro Rubens R .R. Casara, vivemos num “Estado pos-democrático” e num “Estado sem lei” (títulos de dois livros seus, de 2018 e 2019).

Estamos na iminência de uma nova tomada do poder de Estado por forças militares, dada a degradação da política oficial, inerte, inoperante e totalmente confusa. Talvez nem quereriam assumir um Estado falido, mas as circunstâncias dramáticas da desorganização social, da entrega de bens comuns sociais que fundam a soberania, a grupos estrangeiros, da violência disseminada em toda a sociedade, se sintam forçados a isso.

Ninguém sabe para onde estamos indo. Parece que estamos num voo cego e sem rumo. Mas a nossa crença é que o Brasil é maior que sua atual crise. Tiraremos duras lições dela mas sairemos mais maduros, democráticos e amantes desta porção ridente e maravilhosa do planeta Terra que é o Brasil.

Leonardo Boff é teólogo, filósofo, escritor e presidente honorário do Centro de Defesa dos Direitos Humanos de Petrópolis. Escreveu: Brasil: concluir a refundação ou prolongar a dependência, Vozes 2018.

Dedico este texto ao meu colega de seminário Arno Preis, cheio de fome de justiça e de liberdade, assassinado em Paraiso do Norte- GO no dia 15/2/1972;.