“Er war immer eine feine Person” – Der Befreiungstheologe Leonardo Boff zu Papst Benedikt XVI.

Von Thomas Milz (KNA=Katholische Nachrichten Agentur). Dentro de pouco o Papa Bento XVI fará seus 90 snos de vida. Muitos teólogos e personalidades estão dando suas opiniões sobre esta figura que ocupou uma posição decisiva em Roma, primeiro como Prefeito da Congregação para a Doutrina da Fé e depois como Papa. Para além das diferenças que ambos tivemos, nunca deixei de admirá-lo como pessoa extremamente fina e uma inteligência soberana. Não pudemos cultivar a amizade que alimentávamos um dia, pelas diferentes instâncias que ocupávamos na Igreja: ele como uma autoridade doutrinária e eu um teólogo nas bases da Igreja. Nem por isso, deixei de desejar-lhe o  melhor neste seu entardecer da vida, ainda com lucidez e com produção teológica. Sou-lhe grato pelo serviço que prestou à inteligência da fé. O último juizo de tudo pertence a Deus e não a nós humanos. Que Deus o acompanhe nesta sua etapa derradeira da vida. LBoff. Aqui vai a entrevista que dei em alemão ao jornalista Thomas Milz no Rio de janeiro no dia 4 de abril de 2017.

******************

Rio de Janeiro (KNA) Der brasilianische Befreiungstheologe Leonardo Boff (78) hatte als Student eine enge Beziehung zu seinem Mentor Joseph Ratzinger. Anfang der 80er Jahre erteilte ihm die von Ratzinger geleitete Glaubenskongregation jedoch ein Lehrverbot. In Rio äußert sich Boff nun im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) zum 90. Geburtstag von Ratzinger/Papst Benedikt XVI. und dessen Nachfolger Papst Franziskus.

KNA: Herr Boff, wie würden Sie Ihre Beziehung zum damaligen Kardinal Joseph Ratzinger beschreiben?
Boff: Es gibt zwei Phasen in meiner Beziehung zu ihm. In der ersten Phase war er ein bekannter und sehr intelligenter Professor. Er war immer eine feine Person, und ich habe als Student in München etliche Vorträge von ihm gehört. Später haben wir gemeinsam an der Theologiezeitschrift “Concilium” gearbeitet. Alle machten da stets eine Siesta, er aber nicht. Da hat er mich zu Spaziergängen eingeladen, bei denen wir über Theologie und über die Situation Lateinamerikas redeten. Wir waren tatsächlich befreundet. Derart, dass er für meine Doktorarbeit, die niemand veröffentlichen wollte, einen Verleger fand. Zudem hat er mir 14.000 DM für die Veröffentlichung gegeben. Im Vorwort habe ich mich dafür bei ihm bedankt. Das ist die erste Phase.

KNA: Dann kam aber der Bruch.
Boff: Ich habe ihn immer geschätzt als Theologen, er war eine feine Person. Aber die zweite Phase als Präfekt der Glaubenskongregation ist ein bisschen umstritten, weil er mich zu sich zitierte. Ich musste mich auf denselben Stuhl setzen, auf dem zuvor Galileo Galilei (1564-1642) und Giordano Bruno (1548-1600) gesessen hatten. Das war ein richtiger kanonischer, juristisch-doktrinärer Prozess. Es ging um mein Buch “Kirche: Charisma und Macht”. Ich habe “und” geschrieben, nicht “oder”. Charisma UND Macht, beides zusammen. Ratzinger fand, dass meine Art zu schreiben eher protestantisch als katholisch sei. Ich hatte ein bisschen Kritik geübt an der internen Praxis der Kirche. Es ging also nicht um unterschiedliche Lehren, sondern um meine allzu kritische Haltung gegenüber der Kirche.
Ich habe ihn trotzdem immer als Person und als Theologe geschätzt, denn ich habe verstanden, dass er nach der Logik der Glaubenskongregation verdammt war, mich zu zensieren. Jedes Mal wenn Journalisten Herrn Ratzinger später fragten, wie es mit Boff stehe, sagte er meist: Boff ist ein frommer Theologe. Und er wird eines Tages wieder zurückkommen zur guten Lehre der Kirche.

KNA: Was wünschen Sie ihm zu seinem 90. Geburtstag?
Boff: Zu seinen 90 Jahren wünsche ich ihm noch Gesundheit, Klarheit des Geistes, dass er stets ein Zeugnis der Treue, des Dienstes an der Kirche und an der Menschheit ist. Er musste aufgeben aufgrund des starken Drucks von Seiten der Amtskirche. Aber er ist stets ehrlich, und deswegen schätze ich ihn. Ich hoffe, dass er weiter Papst Franziskus unterstützt, wie er es immer getan hat. Wenn ich Papst Franziskus einmal treffen werde – er hat mich ja schon eingeladen – möchte ich auch Kardinal Ratzinger, den Papst Benedikt XVI., umarmen, um eine Art Versöhnung zu erreichen. Ich wünsche ihm, dass er weiterlebt und -denkt, um weiterhin ein Zeugnis des Glaubens abzugeben.

KNA: Gab es denn jemals eine Aussprache mit ihm?
Boff: Nein, nach dem Prozess habe ich ihn nie wieder getroffen. Ab und zu hat er mich kritisiert, aber das waren theologische Fragen. Er hat immer darauf bestanden, dass die katholische Kirche die einzige Kirche Christi sei. Ich aber sagte, dass die Kirche Christi konkret in der katholischen Kirche existiert, aber auch in den anderen. Denn auch sie stehen im Erbe Jesu Christi. Darüber ging unsere Diskussion, und dagegen hat er angeschrieben, wie im Jahr 2000 in der Erklärung “Dominus Iesus” (Über die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche). Aber trotz allem hat er immer seine Eleganz, seine Fairness bewahrt.

KNA: Welche Veränderungen sind nun unter Franziskus spürbar?
Boff: Vieles ist anders geworden. Denn er ist nun mal kein europäischer Papst, sondern kommt aus der Peripherie – aus der kolonialisierten Kirche, die ein anderes soziales und kirchliches Milieu hat. Es ist eine Kirche, die an sozialer Gerechtigkeit sehr interessiert ist und die die Option für die Armen ernstgenommen hat. Diese Vision hat Franziskus ins Zentrum der Kirche gebracht. Daher betont er stets, dass wir die zwei Schreie hören müssen: den Schrei der Armen und den Schrei der Erde. Seine Enzyklika betont ja, dass wir diese beiden Schreie zusammen hören müssen – denn beide werden unterdrückt und müssen befreit werden. In diesem Sinne hat er eine andere Atmosphäre gebracht, mehr Hoffnung, mehr Einfachheit und nicht so sehr Lehre und Disziplin. Eher ein Zusammentreffen mit Jesus.
Dazu kommt das Thema Barmherzigkeit. Er hat einen Satz gesagt, der uns Theologen zum Nachdenken bringt: Es gibt keine immerwährende Verdammung. Es gibt die Gottesgerechtigkeit, aber sie wird durch die Barmherzigkeit überwunden. Das bringt eine Erleichterung für so viele Christen, die Angst vor der Hölle haben. Der Papst hat diese neue Atmosphäre gebracht – fast eine Frühlingsatmosphäre.

KNA: Gleichzeitig leben wir in einer Welt voller Konflikte, die auch religiöse Elemente haben. Was kann Papst Franziskus dabei bewirken?
Boff: Papst Franziskus hat ein religiöses und zugleich politisches Profil. Religiös im Sinne seiner Offenheit, die Kirche als eine Art Kriegslazarett anzusehen: offen für alle Verwundete, egal ob Muslim oder Christ. Politisch gesehen setzt er sich ständig für Dialog und Frieden ein. Er ist damit ein Referenzpunkt für die Politik. Es gibt einen Mangel an Propheten, an profilierten Personen, die für die Welt sprechen können. Neben dem Dalai Lama ist Franziskus eine der Personen, die Licht in die Welt bringen.

KNA: Trotzdem – wir erleben große Gegensätze, der Papst sagt sogar, dass wir vielleicht vor dem Dritten Weltkrieg stehen.
Boff: Wir sind in einer Übergangsphase, von einer alten Welt in eine neue mit planetarischem Bewusstsein. Wir sehen, dass wir nur ein einziges, gemeinsames Haus haben und dass wir alle gemeinsam dafür verantwortlich sind. Die Umweltenzyklika “Laudato si” ist in diesem Sinne geschrieben, um diese Mutter Erde zu bewahren. Die Enzyklika richtet sich an alle Welt mit der Botschaft: Wenn wir zusammenstehen, können wir das Schlimmste verhindern.
Hinweis: Fotos finden Sie in der KNA-Bilddatenbank auf http://www.kna-bild.de oder direkt hier

http://kna-bild.de/paket/170407-89-00044

Apoio ao Jornal Voz das Comunidades

Mais e mais as comunidades entendem que precisam de um órgão de comunicação entre si, onde podem aprofundar temas próprios das comunidades e das várias conjunturas nacionais. Acolhem textos de reflexão que ajudam na compreensão das questões da sociedade e das Igrejas.

Todas lutam com muito esforço para se manterem pois os custos não diminuem. É nesse sentido que venho fazer um apelo de apoio ao jornal  VOZ DAS COMUNIDADES. Se vc leitor e leitora fizer uma assinatura anual por R$ 30,00 (trinta reais) está seguro de receber um bom material e se informar como andam as comunidades pelo Brasil afora.

Possui sua sede no Sítio Matias, Tomba-Feira de Santana-BA CEP 44091=-004. O e-mail è <jvc-jvj@gmail.com>

O depósito da assinatura pode ser feito para o titular:

ANACOP

BRADESCO

Conta poupança nº 100.7768-0

Agencia 0236-4

Informem por e-mail, data e valor do depósito.

A Redação agradece profundamente.

Com todo o meu apoio

Leonardo Boff

 

A religião como fonte de utopias salvadoras

Hoje predomina o convencimento de que o fator religioso é um dado do fundo utópico do ser humano. Depois que a maré crítica da religião feita por Marx, Nietzsche, Freud  Popper e Dawkins retrocedeu, podemos dizer que os críticos não foram suficientemente críticos.

No fundo, todos eles laboraram num equívoco: quiseram colocar a religião dentro da razão, o que fez surgir todo tipo de incompreensões. Estes críticos não se deram conta de que o lugar da religião não está na razão, embora possua uma dimensão racional, mas na inteligência cordial, no sentimento oceânico, naquela esfera do humano onde emergem as utopias.

Bem dizia Blaise Pascal, matemático e filósofo no famoso fragmento 277 de seus “Pensées: ”É o coração que sente Deus, não a razão”. Crer em Deus não é pensar Deus mas sentir Deus a partir da totalidade de nosso ser. A religião é a voz de um consciência que se recusa a aceitar o mundo tal qual é, sim-bólico e dia-bólico, sombrio e luminoso. Ela se propõe transcendê-lo, projetando visões de um novo céu e uma nova Terra e de utopias que rasgam horizontes ainda não vislumbrados.

A antropologia em geral e especialmente a escola psicanalítica de C. G. Jung veem a experiência religiosa, emergindo das camadas mais profundas da psiqué. Hoje sabemos que a estrutura em grau zero do ser humano não é razão (logos, ratio) mas é a emoção e o mundo dos afetos (pathos, eros e ethos).

A pesquisa empírica de David Golemann com sua Inteligência emocional (1984) veio confirmar uma larga tradição filosófica que culmina em M. Meffessoli, Adela Cortina, Muniz Sodré e em mim mesmo (Direitos do coração, Paulus 2016). Afirmamos ser a inteligência saturada de emoções e de afetos. É nas emoções e nos afetos que se elabora o universo dos valores, da ética, das utopias e da religião.

É deste transfundo que emerge a experiência religiosa que subjaz a toda religião institucionalizada. Segundo L. Wittgenstein, o fator místico e religioso nasce da capacidade de extasiar-se do ser humano. “Extasiar-se não pode ser expresso por uma pergunta. Por isso não existe também nenhuma resposta”(Schriften 3, 1969,68). O fato de que o mundo exista, é totalmente inexprimível. Para este fato “não há linguagem; mas esse inexprimível se mostra; é o místico”(Tractatus logico-philosophicus, 1962, 6, 52). E continua Wittgenstein:”o místico não reside no como o mundo é mas no fato de que o mundo é”(Tractatus, 6,44). “Mesmo que tenhamos respondido a todas as possíveis questões científicas, nos damos conta de que nossos problemas vitais nem sequer foram tocados” (Tractatus, 5,52).

“Crer em Deus”, prossegue Wittgenstein, “é comprender a questão do sentido da vida. Crer em Deus é afirmar que a vida tem sentido. Sobre Deus que está para alem deste mundo, não podemos falar. E sobre o que não podemos falar, devemos calar”(Tractatus,7).

A limitação do espírito científico é não ter nada sobre o que calar. As religiões quando falam é sempre de forma simbólica, evocativa e auto-implicativa. No fim terminam no nobre silêncio de Buda ou então no uso da linguagem da arte, da música, da dança e do rito.

Hoje, cansados pelo excesso de racionalidade, de materialismo e consumismo, estamos assistindo a volta do religioso e do místico. Pois nele se esconde o invisível que é parte do visível e que pode conferir uma nova esperança aos seres humanos.

Cabe recordar uma frase do grande sociólogo e pensador, no termo de sua monumental obra “Formas elementares da vida religiosa”(em português 1996): “Há algo de eterno na religião, destinado a sobreviver a todos os símbolos particulares” Porque sobrevive aos tempos, vale a afirmação de Ernst Bloch em seus famosos três volumes “O princípio esperança”: ”onde há religião, aí há esperança”.

O essencial do Cristianismo não reside em afirmar a encarnação de Deus. Outras religiões também o fizeram. Mas é afirmar que a utopia (aquilo que não tem lugar) virou eutopia (um lugar bom). Em alguém, não apenas a morte foi vencida, o que seria muito, mas ocorreu algo maior: todas virtualidades escondidas no ser humano, pela ressurreição, explodiram e implodiram numa surpreendente realização. Jesus de Nazaré é o “Adão novissimo” na expressão de São Paulo (1Cor 15,45), o homem abscôndito agora revelado.

Mas ele é apenas o primeiro dentre muitos irmãos e irmãs; também a humanidade, a Terra e o próprio universo serão transfigurados para serem o corpo de Deus.

Portanto, o nosso futuro é a transfiguração do universo e tudo o que ele contem, especialmente a vida humana e não o pó cósmico. Talvez essa seja a nossa grande esperança, o nosso futuro absoluto.

Leonardo Boff e articulista do JB on line e escreveu A nossa ressurreição na morte, Vozes 2002.

La tolerancia necesaria y urgente

Hoy en el mundo y también en Brasil impera mucha intolerancia frente a algunos partidos como el PT o los de base socialista y comunista. Intolerancia severa, a veces criminal, que algunas iglesias neopentecostales alimentan y propagan contra las religiones afrobrasileras, satanizándolas e incluso invadiendo y damnificando “terreiros”, como ocurrió en Bahía hace algunos años. Hay intolerancia que lleva a crímenes especialmente contra el grupo LGBT. Víctima de intolerancia es también el Papa Francisco, atacado y calumniado hasta con carteles pegados en los muros de Roma, porque se muestra misericordioso y acoge a todos, especialmente a los más marginalizados, cosa que los conservadores no están acostumbrados a ver en las figuras tradicionales de los papas.

El cristianismo de los orígenes, de la Tradición de Jesús histórico –contrariamente a la intolerancia de la Inquisición y de una visión meramente doctrinaria de la fe– era extremadamente tolerante. Jesús enseñó que debemos tolerar que la cizaña crezca junto con el trigo. Solo en la cosecha se hará la separación. San Pedro, ya apóstol, seguía las costumbres judías: no podía entrar en casa de paganos ni comer ciertos alimentos, pues eso lo haría impuro. Pero, al ser convidado por un oficial romano de nombre Cornelio, acabó visitándolo y constató su profunda piedad y su cuidado por los pobres. Entonces concluyó: “Dios me mostró que ningún hombre debe ser considerado profano e impuro; ahora reconozco verdaderamente que en Dios no hay discriminación de personas, le agrada quien en cualquier nación reverencia a Dios y practica la justicia” (Hechos 10,28-35).

De ese relato se deduce que el diálogo y el encuentro entre las personas que buscan una orientación religiosa, como en el caso del oficial romano, invalidan el prejuicio y el tabu de cohibir algún contacto con el diferente.

Del hecho resulta también que Dios es encontrado infaliblemente allí donde “en cualquier nación haya reverencia ante lo Sagrado y se practique la justicia”, poco importa su pertenencia religiosa.

Además Jesús enseñó que la adoración a Dios va más allá de los templos, porque “los verdaderos adoradores han de adorar al Padre en espíritu y en verdad. Estos son los que el Padre desea” (Jn,4,23). Existe, por lo tanto, la religión del Espíritu, es decir, todos los que viven valores no materiales y son fieles a la verdad están seguramente en el camino que conduce a Dios. Cada uno, en su cultura y tradición, vive a su manera la vida espiritual y se orienta por la verdad. Este merece ser respetado y positivamente tolerado.

Sospecho que no hay mayor tolerancia que esta actitud de Jesús, abandonada a lo largo de la historia por la Iglesia-poder institucional (parte de la Iglesia-pueblo- de-Dios) que discriminó a judíos, paganos, herejes y a tantos que llevó a la hoguera de la Inquisición.

En Brasil tenemos el caso clamoroso del padre.Gabriel Malagrida (1689-1761) que misionó el norte de Brasil pero por razones políticas fue muerto por la Inquisición en Lisboa por “garrote, y después de muerto, sea su cuerpo quemado y reducido a polvo y ceniza, para que de él y de su sepultura no haya memoria alguna”.

Este es un ejemplo de completa intolerancia, hoy actualizada por el Estado Islámico (EI) que degolla a quien no se convierte al islam fundamentalista praticado por él.

En fin, ¿qué es la tolerancia tan violada hoy?

Hay, fundamentalmente, dos tipos de tolerancia, una pasiva y otra activa.

La tolerancia pasiva representa la actitud de quien permite la coexistencia con el otro no porque lo desee y vea algún valor en eso, sino porque no lo puede evitar. Los diferentes se hacen entonces indiferentes entre sí.

La tolerancia activa es la actitud de quien convive positivamente con el otro porque le respeta y consigue ver sus riquezas, que sin el diferente jamás vería. Entrevé la posibilidad de compartir y hacerse compañero y así se enriquece en contacto y en la convivencia con el otro.

Hay un hecho innegable: nadie es igual a otro, todos tenemos algo que nos diferencia. Por eso existe la biodiversidad, los millones de formas de vida. Lo mismo y más profundamente vale para el nivel humano. Aquí las diferencias muestran la riqueza de la única y misma humanidad. Podemos ser humanos de muchas formas.

El ser humano debe ser tolerante como toda la realidad lo es. La intolerancia será siempre un desvío y una patología y así debe ser considerada. Produce efectos destructivos por no acoger las diferencias.

La tolerancia es fundamentalmente la virtud que subyace a la democracia. Esta sólo funciona cuando hay tolerancia con las diferencias partidarias, ideológicas u otras, todas ellas reconocidas como tales. Junto con la tolerancia está la voluntad de buscar convergencias a través del debate y de la disposición al compromiso que constituye la forma civilizada y pacífica de resolver conflictos y oposiciones. Este es un ideal a ser buscado todavía.

*Leonardo Boff es articulista del JB online y escribió: Convivencia, Respeto y Tolerancia, Sal Terrae 2006.

Traducción de Mª José Gavito Milano